Welche Bücher lest Ihr momentan, die Ihr mit mindestens 4,5 Sternen bewertet.

  • Ich habe wieder einen Kandidaten für mindestens 4,5 Sternchen. Ein merkwürdiger, seltsamer, schräger, bizarrer, ironischer und was weiß ich noch alles Inhalt. Und mir gefällt es ohne Ende :drunken: Im Grunde müsste man das Büchlein laut vorlesen mit einem Glas guten irischen Lebenswassers (sprich Whisky) in der einen Hand :anstossen:und in der anderen eine Kartoffel (Insiderwissen der Lesenden).


    Inhalt lt. Klappentext:

    Erzählt wird die Geschichte von Bonaparte O´Coonassa, von seinem einzigen schmerzhaften Schultag und seitherigen Müßiggang, seiner Bedrohung durch das Seeungeheuer, seiner kurzen Ehe und noch kürzeren Vaterschaft, seiner Verurteilung zu neunundzwanzig Jahren Gefängnis, wo er seither "heil und sicher, gegen die Widrigkeiten des Lebens gefeit" irisches Schicksal absitzt.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Ich habe auch wieder ein Buch für diese Rubrik :D Auch wenn ich noch nicht sehr weit bin, es fesselt mich total ! :applause:


    Ich hatte gestern, da ich das neue Tolino-Update testen wollte, mir mal einige ebooks aus den Onleihen auf meinen Epos gezogen. U.a. auch dieses hier. Da hatte ich letztens die Leseprobe gelesen welche mir sehr gut gefiel. Bisher habe ich mit der Autorin eher keine so guten Erfahrungen gemacht. Ich hatte "Die Hexenjagd von Salem" gelesen was mich nicht so wirklich begeistern konnte.

    Auf dem Sub habe ich schon länger noch von ihr "Bis ans Ende aller Tage" und "Die einzige Wahrheit".


    Dieses Buch hier finde ich wirklich sehr spannend und bin gespannt ob Jenna ihre Mutter finden kann und was da genau passiert ist. Gut gefällt mir auch die ganze Thematik mit den Elefanten, zu ihren Lebens- und Verhaltensweisen. Was für wunderbare Tiere:love:

    Tja, so bewahrheitet sich mal wieder dass man Autoren noch eine zweite Chance geben sollte, auch wenn einem das Einstiegsbuch nicht so gefiel.

    Die beiden Bücher auf dem Sub werde ich dann nun auf alle Fälle auch noch lesen, wollte sie letztens schon aussortieren.


    Das Buch gibt es übrigens gerade bei amazon für 4,99 €.



    Klappentext amazon

    Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

    „Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    (George Orwell in "Farm der Tiere")



  • Auch wenn ich noch nicht sehr weit bin, es fesselt mich total !

    Viel Spaß Jessy mit dem Lesen! Mir hat das Buch auch sehr, sehr gut gefallen. Mit am besten von den Büchern, die ich von der Autorin bisher gelesen habe.

    Aber es ist ein wenig "anders", als die anderen Bücher und ich hoffe es gefällt dir weiterhin so gut.


    Sehr empfehlen kann ich dir von der Autorin noch "19 Minuten" und "Die einzige Wahrheit".

    Ihren Bestseller "Beim Leben meiner Schwester" fand ich dagegen nur mittelmäßig.

    Wir brauchen Geschichten.
    Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?
    Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin

  • Die beiden Bücher auf dem Sub werde ich dann nun auf alle Fälle auch noch lesen, wollte sie letztens schon aussortieren.

    Ich würde an deiner Stelle Jodi Picoult auf keinen Fall aussortieren, :friends:vielleicht magst du die Bücher, die du noch von ihr hast, auch. Ich finde, die ist eine lesenswerte Autorin, nicht alles ist gleich gut, aber mit "gut" bis "sehr gut" schneidet die bei mir immer ab. Ich muss mich Rapunzel anschließen, versuch unbedingt bei Gelegenheit mit "19 Minuten":lechz: - ist kein typisches Buch für Picoult, aber verdammt gut. :thumleft: Die restlichen von ihr, und ich hatte schon 6 von ihr gelesen, haben mir alle gleich gut gefallen. Viel Spaß dir beim Lesen. Dieses Buch hatte ich, übrigens, noch nicht.

    2020: Bücher: 19/Seiten: 8 365
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Barnett, David M. - Miss Gladys und ihr Astronaut

  • Die Picoults, die ich gelesen habe, fand ich sehr unterschiedlich gut. "19 Minuten" war aber wirklich super, und ich mochte auch "Beim Leben meiner Schwester" gerne.


    Sie hat halt immer mehr oder weniger dasselbe Strickmuster, das irgendwann in eine Gerichtsverhandlung mündet.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)

  • Die Picoults, die ich gelesen habe, fand ich sehr unterschiedlich gut. "19 Minuten" war aber wirklich super, und ich mochte auch "Beim Leben meiner Schwester" gerne.


    Sie hat halt immer mehr oder weniger dasselbe Strickmuster, das irgendwann in eine Gerichtsverhandlung mündet.

    Das stimmt. Die Gerichtsverhandlungen nerven mich auch immer ein bisschen.

    Wir brauchen Geschichten.
    Wer möchte denn nur ein Leben führen, wenn er das von vielen besuchen kann?
    Sabrina Qunaj - Das Blut der Rebellin

  • Sie lesen sich schon immer spannend, aber in jedem ihrer Bücher müsste es für meine Begriffe nicht unbedingt sein.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)

  • Sie hat halt immer mehr oder weniger dasselbe Strickmuster

    Das ist aber bei vielen Autoren so. Deshalb lese ich nach Möglichkeit solche Bücher mit großen Abstand.

    Sub: 5407:twisted: (Start 2020: 5403)

    gelesen 2020: 9

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten


    :montag: Holger Karsten Schmidt - Die Toten von Marnow

    :study: Stefan Slupetzky - Im Netz des Lemmings


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Wer hätte das gedacht. :D


    Heute mache ich es mal anders, ich nenne nicht ein Buch sondern die ganze Reihe. Ich wollte erst mal abwarten, wie sich die Reihe entwickelt, bevor ich,....vor Begeisterung aufschreie.


    Die gesamte Geschichte ist nicht so einfach gestrickt, wie es im ersten Moment vielleicht wirkt, denn umso mehr die Geschichte voranschreitet, umso komplexer wird sie. Das Ränkespiel wird immer verworrener und die Rätsel und Geheimnisse werden nur häppchenweise nach und nach gelüftet.
    Genau wie ich es mag, wenn eine Dystopie nicht so einfach aufgebaut ist. :)


    Hier wurden genau nach meinem Geschmack, alle Aspekte für eine gute Dystopie gut dosiert.

    Es ist ein sehr guter Plot, natürlich gibt es eine Gefahr für die gesamte Menschheit, es ist durchweg spannend, kein unnötiges langweiliges Füllmaterial, es gibt genügend Action, ein gutes Maß an Grausamkeit, was auch dazu gehört. Außerdem wird es immer komplexer je weiter die Geschichte voranschreitet. Es ist unglaublich gefühlvoll geschrieben und hat eine Protagonistin die sich bis zum Schluss weiterentwickelt und die man einfach ins Herz schließen muss. :love:


    Was ich noch hervorheben sollte ist, das hier die Liebesgeschichte viel mehr Platz einnimmt, wie bei den meisten anderen Dystopien. Hier spielt sie eine genauso wichtige Rolle, wie der der Plot selbst und wird nicht nur am Rande gestreift, oder bleibt im Hintergrund, hier spielt sie eine wesentliche Rolle auch für die Geschichte selbst.


    Und das alles bei dem Debüt von der Autorin, dafür kann ich nur sagen,... Respekt :thumleft:


    Lena Kiefer - Band 1 - Die Welt wird brennen - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: 4,5

    Lena Kiefer - Band 2 - Der Himmel wird beben - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: 5

    Lena Kiefer - Band 3 - Die Sterne werden fallen - :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: 4,5


    Nach den ganzen Dystopien die ich schon gelesen habe, ist es mal wieder eine, die in der Rangfolge weiter oben bei mir steht.

    Und das ist schon die zweite tolle in diesem Jahr, obwohl sich beide sehr stark voneinander unterscheiden. :mrgreen:

  • Dass ich hier mal einen Band mit Kurzgeschichten nennen würde, hätte ich bis heute nicht geglaubt, weil mir die eigentlich nicht sonderlich liegen: Wenn sie mir gefallen, und das passiert durchaus häufiger, wünsche ich mir dennoch immer, sie wären entweder zu einem Roman ausgeweitet oder in einen Roman eingebettet worden.


    Banana Yoshimoto belehrt mich nun eines Besseren. Es geht, wie eigentlich immer bei ihr, so weit ich ihr Werk kenne, um Bruchkanten in (familiären) Beziehungen: Trennungen von Liebespaaren, aber viel öfter auch Tod, Scheidungen und damit einhergehend das (reale oder "nur" gefühlte) Verlassenwerden des Kindes von einem Eltern- oder Großelternteil. Das sind an sich ja keine ungewöhnlichen Themen. Aber was mir an Yoshimotos Geschichten unter anderem so gefällt, ist, dass sie Perspektiven der Achtsamkeit, Heilung und Versöhnung mit einbringt. Diese werden oft nur angedeutet, nicht ausgeführt, wie auch die Geschehnisse selbst nur kurze Ausschnitte aus den Leben der beteiligten Figuren zeigen - aber anders als sonst reichen mir diese kleinen Einblicke dann auch aus und ich kann die Figuren am Ende der Geschichte friedlich ihres Weges ziehen lassen. Vielleicht liegt es daran, dass Yoshimoto bei aller Kürze der Texte dennoch gern Rückblenden einbaut, verschiedene Zeitebenen bedient, die Auswirkungen aufeinander haben, Entwicklungen der Figuren aufzeigt und vor allem nie im Status Quo stehenbleibt, sondern immer einen zart optimistischen Blick in die Zukunft der jeweiligen Figur wirft, ohne dass dies kitschig oder banal würde.

    Lg Sarange :cat:


    :study: Ebba D. Drolshagen - Zwei rechts, zwei links. Geschichten vom Stricken

    :study: Ika Hügel-Marshall - Daheim unterwegs. Ein deutsches Leben

    :study: Jørn Lier Horst - Winterfest (Reread) / Vinterstengt

    :study: C. S. Lewis - Das Wunder von Narnia

    :study: Astrid Lindgren - Madita und Pims

  • Hier habe ich definitiv ein Buch für diesen Thread. Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne. Es geht um das Erwachsenwerden und das Leben mit Autismus. Der Autorin ist ein sehr persönliches Buch gelungen. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen. Und obwohl es praktisch die ganzen 600 Seiten um das Gleiche geht, sprich die Unfähigkeit der Protagonistin in der "normalen" Welt zurechtzukommen, und ihre ganz persönlichen Lösungsmöglichkeiten, wird es dem Leser nie und niemals langweilig. Es ist ein sehr gutes Buch, das einiges aus dem Bereich des Autismus erklärt und verständlich macht. Hat mir gut gefallen. :applause:

    2020: Bücher: 19/Seiten: 8 365
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Barnett, David M. - Miss Gladys und ihr Astronaut

  • Drachenreiter

    Es wäre schön, wenn Du uns auch noch erzählen würdest, warum Du das Buch so gut findest. Und ein kleiner Tipp von mir: wenn Du auf den Reiter "Buch" unterhalb des Textfeldes klickst, dann öffnet sich die Eingabezeile für die ISBN des Buches. Gibst Du sie ein, so erscheint Dein Buch auch in deinem Post so wie jetzt bei mir. :wink:

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Chloe Benjamin - Die Unsterblichen

    :study: Ocean Vuong - Auf Erden sind wir kurz grandios