Beiträge von wiechmann8052

    Das Buch erzählt die Geschichte Dreier Frauen.

    Miriam ist Journalistin und allein erziehende Mutter, die mit dem Verlust ihres Mannes nicht klar kommt.

    Sie soll eine Mäzenin porträtieren und erhält anonyme Briefe "frag Dorothea nach Marguerite".

    2. Dorothea eine reiche alte Frau die Zivilcourage und Hilfsbereitschaft unterstützen will.

    3. Elisabeth eine bekennende ehemalige RAF Angehörige.

    Alles große Themen die in diesem Buch nur angerissen werden zwar gut recherchiert aber es geht mir nicht genug in die Tiefe.

    Der deutsche Herbst und die RAF zu der Elisabeth und Dorothea gehörten ist ein wichtiges Teil in diesem Buch. Daneben gibt es die beginnende Liebesgeschichte zwischen Miriam und Bo.

    Das Buch nimmt sehr langsam an Fahrt auf und dann überschlagen sich die Ereignisse am Ende ist es sogar etwas überfrachtet.

    Zu lesen ist es sehr gut, ich konnte mich sehr gut in die Personen hinein fühlen. Die dargestellten Gefühle von Miriam und Bo waren von besonderer Intensität weil sie sehr zart beschrieben wurden.

    Der pensionierte Kriminalkommissar Vitus Pangratz findet bei einer Fotosafari im heimischen Wildpark eine Hand. Bald stellt sich heraus das sie zum verschwundenen Fußballtrainer Tiger Wild gehört. Auf der Suche nach dem Mörder finden sich viele Verdächtige. Die betrogene Ehefrau, der Nachfolger als Trainer, die Fußball Muttis mit denen er ein Verhältnis hatte und noch einige. Das Rätseln wer war es nun anhand kleiner Tipps wer was gemacht hat ist richtig gut gelungen.

    Störend ist, das bayrische Mundart im gleichen Satz erklärt und ins Hochdeutsche übersetzt wird, so schwierig sind die Ausdrücke nun doch nicht, dieses beeinträchtigt den Lesefluss ungemein.

    Auch die "Sexszenen" sind überflüssig da sie nichts zur Handlung beitragen und nur Füllmaterial sind um den Roman auf 477 Seiten zu puschen.

    Es ist der vierte Band um die Neshov Familie man sollte die vorherigen gelesen haben denn sonst geht viel an Verständnis für die Umstände die zu diesem Buch führen verloren.

    Während in den anderen Büchern mehr der schwule Erland mit seinem Lebensgefährten Krumme und der Schweinezüchter Tor im Vordergrund standen geht es jetzt überwiegend um den Bestatter Margido und seine Nichte Torunn.

    Er über korrekt was in seinem Beruf gerade richtig ist und sie ziemlich aus der Bahn geworfen weil alle zuviel auf einmal von ihr wollten. Beide geben ihrem Leben eine neue Richtung und helfen einander.

    Das Buch ist etwas nordisch unterkühlt geschrieben, ich meine keine großen Beschreibungen oder Gefühle sondern eher alles pragmatisch, trotzdem spannend und hat genau die Mitte zwischen seichter Unterhaltungsliteratur und einem Roman mit Tiefgang eben "dem Leben auf der Spur" so beschreiben die beiden am Ende den Beruf des Bestatters in meinen Augen eine wunderschöne Beschreibung auch für das Buch

    Ove lebt allein, aber er passt gut auf seine Nachbarschaft auf. Er zeigt Falschparker an und achtet auf die Einhaltung der Hausordnung, er ist sparsam

    und sehr ordentlich. Bei seinem bis ins kleinste Detail geplanten Selbstmord wird er ständig gestört.

    Die neuen Nachbarn machen einen sehr chaotischen Eindruck und sind auf seine Hilfe angewiesen.

    Auf einmal ist er nicht mehr einsam.

    In Rückblenden wird Oves Leben erzählt, seine Kindheit, sein Leben als junger Mann, wie er seine über alles geliebte Frau kennen lernt und wie er sie verliert.

    Die schrullige Art von Ove oder die Lebensumstände seiner Nachbarn wird so liebevoll und im Detail erzählt das man in das Buch eintauchen kann und die Umwelt verschwindet solange man liest.

    Warmherzig und mit etwas ironischen Blick auf unsere moderne Technik verwöhnte Welt werden wir wieder angehalten auf das zwischenmenschliche zu achten.

    Der Schreibstil ist locker aber nicht zu leicht man liest flüssig aber nicht schnell.


    Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag Rosa Silbermann reist mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Sie soll Bundeskanzler Konrad Adenauer schützen. Rosa ist in den dreißiger Jahren aus Köln nach Palästina emigriert und arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, die ihre Heimatstadt Straßburg verlassen musste und für den gesellschaftlichen Aufstieg alles geben würde. Rosa und Sophie wissen, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Beide verfolgen ihre eigenen Pläne.
    Vor dem Hintergrund der jungen Bundesrepublik erzählt Brigitte Glaser eine spannende Geschichte, die auf wahren historischen Ereignissen beruht.
    Es geht nicht nur um die beiden Hauptpersonen an verschiedenen Frauen werden die Verbrechen aus dem dritten Reich und dem Kriegsende kurz angerissen und ihre Versuche mit ihrem Schicksal klar zu kommen. Das alles ist der Hintergrund für einen spannenden Thriller: der Auftrag Konrad Adenauer vor Attentaten zu schützen die von jeder Seite kommen können. Adenauer will unbedingt das Wiedergutmachungs-gesetz durchbringen Zitat von Konrad Adenauer: "Die Welt will eine glaubwürdige Abkehr vom national-sozialistischen Gedankengut sehen." und Der Bundesrepublik ist die schwere Aufgabe zugefallen mit der Konkursmasse des Dritten Reichs fertig zu werden.
    .Viele Deutsche sind dagegen und auch militante Juden. Die jüdische Regierung schickt Agenten um Adenauer vor ihren eigenen Leuten zu schützen was den deutschen Personenschützern ein Dorn im Auge ist.
    Spannend und realistisch, ein Roman nicht nur für Frauen. Der Roman ist trotz der Tiefe der Gedanken und Ideen leicht und flüssig zu lesen Kein Roman für mal eben und zwischendurch zu lesen man muss sich auf das Buch einlassen aber dann hat man ein Highlight das einen so schnell nicht wieder los lässt..

    Klappentext:
    Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?
    Meiner Meinung nach das beste Buch der Serie.
    Alle Toten gehören irgendwie zusammen ehemalige Dorfbewohner, Bodenstein gibt die Ermittlungen in Pias Hände denn er kann seine Freunde nicht des Mordes verdächtigen, es braucht eine unbefangene Ermittlung.
    Viele an sich kleine Vergehen die nicht mal strafbar waren aber moralisch verwerflich führen zu einer unterlassenen Hilfeleistung und dann zu den Morden.
    Pia fühlt sich fast überfordert durch das Schweigen im Dorf und die dadurch schwierigen Ermittlungen, schafft es aber und ist dadurch reif für Bodensteins Posten der ein Sabbathjahr nehmen will. Ist damit die Serie zu Ende oder dürfen wir auf neue Krimis hoffen

    Klappentext

    Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind, unglaublich schön -- und sie hat die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen.

    Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig hinter ihrer Schwester aufzuräumen: die Krankenschwester kennt die besten Tricks, um Blut zu entfernen, und ihr Kofferraum ist groß genug für eine Leiche. Dann verknallt sich natürlich auch Tade, der hübsche Arzt aus dem Krankenhaus, in Ayoola, der doch eigentlich für Korede bestimmt ist. Jetzt muss die sich fragen, wie gefährlich ihr Schwester wirklich ist -- und wen sie hier eigentlich vor wem beschützt.

    Meinung

    Es ist nicht unbedingt schwarzer Humor der den Leser in diesem Buch erwartet, denn das Schicksal meint es nicht gut mit den Schwestern. Die Eine weiß sich nur mit einem Messer gegen echte und eingebildete Bedrohungen zu wehren und die Andere beschützt sie und räumt hinter ihr auf. Der Versuch aus diesem Dilemma aus zu brechen scheitert, es bleibt bei dem gewohnten Verhaltensmuster, das uns Lesern in Rückblenden erklärt wird.

    Dies alles wird in einem kurzen,knappen Schreibstil erzählt, wobei vieles ungesagt bleibt und nur zwischen den Zeilen steht.

    zu lieb

    Klappentext

    In einem Kölner Park wird ein Toter gefunden, erschossen aus nächster Nähe. Der Mann war Franzose und hat für ein provenzalisches Kosmetikunternehmen bei Vaison-la-Romaine gearbeitet. Kommissarin Hannah Richter, die sich dank eines früheren Austauschprogramms dort bereits auskennt, macht sich sofort auf den Weg, um vor Ort zu ermitteln. Zum Glück ist auf dem Weingut ihrer Freundin Penelope immer ein Zimmer für sie frei. Gemeinsam mit den Kollegen aus der Region nimmt Hannah den Familienbetrieb für Naturkosmetik unter die Lupe, für den das Opfer tätig war. Ein neues Produkt soll angekündigt werden, doch Hannah kommt dahinter, dass dabei nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Gleichzeitig taucht in der Provence eine weitere Leiche auf, und den Ermittlern droht die Zeit wegzulaufen.

    Meinung

    Das Buch war leichte Kost aber nicht flüssig zu lesen, die vielen französischen Redewendungen konnte man zwar im Anhang nachschlagen aber in einem E-Book ist es etwas anstrengend.

    Für einen Krimi war es zuviel heile Welt, ich hatte eher das Gefühl eine angenehme französische Romanze zu lesen mit einem Hauch Verbrechen.

    Die schönen Beschreibungen der Orte, des Essens und die Freundschaft der Ermittler und ihre Beziehungen passten nicht so richtig zu Mord und Industriesabotage. Diese Details nahmen zuviel Raum ein.

    Als Leser dachte ich schnell zu wissen um was es ging, um am Ende zu erfahren das ich nur zum Teil richtig lag. Die überraschende Wendung war irgendwie eigenartig.

    3 Sterne

    mich stören Fantasie Sprachen im geringen Umfang nicht, sie verdeutlichen ja nur das es sich um eine fremde Kultur handelt. Genauso ist es mit den vielen lateinischen Zitaten in historischen Romanen oder solche mit kirchlichen Hintergrund z. B.:Der der Rose.

    Gestört hat mich die vielen französischen Redewendungen bei Tolstoi da musste ich ein Wörterbuch daneben haben.

    Allgemein ergibt sich die Übersetzung der Fantasiesprache meistens aus dem Zusammenhang