Beiträge von wiechmann8052

    Klappentext

    Eine gefährliche Expedition in unbekannte Welten

    Die mächtige Geografische Gesellschaft hat zu einem Wettlauf ausgerufen: Dem Forscher, der als Erster das noch unentdeckte Südpolaris erreicht, winken Geld, Ruhm und Ehre. Ernest Brightstorm, der Vater der Zwillinge Arthur und Marie, hat sich mit seinem Wolkenschiff auf den Weg zum südlichsten Punkt der Welt gemacht. Gespannt warten die Geschwister auf seine Rückkehr.

    Doch dann erreicht sie eine beunruhigende Nachricht: Ernest Brightstorm wird vermisst! Arthur und Marie heuern bei einer Expedition der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer an, die ebenfalls mit ihrem Schiff Südpolaris erreichen will. Die Zwillinge hoffen, so eine Spur ihres Vaters zu finden. Werden die Kinder auf ihrer abenteuerlichen Fahrt die Antworten bekommen, auf die sie hoffen?

    Meinung

    Ein Steampunk Abenteuer vom Feinsten. Jules Verne und Philip Pullman haben es vorgemacht, hier geht es weiter.

    Sehr spannende Szenen die einem Leser den Atem rauben wechseln mit ruhigen Abschnitten ab so dass man wieder Luft holen kann.

    Die handelnden Personen sind entweder absolut liebenswert, sehr verabscheuungswürdig oder abgrundtief böse.

    Dieses Buch ist eine Leseabenteuer das erst endet wenn man es in einem Zug durch gelesen hat. Es wird Kinder in seinen positiven Bann ziehen, so das sie immer wieder nach einem neuen Buch verlangen werden, um dieses Abenteuer noch einmal zu erleben.

    Es gibt einige Bücher mit dieser Wirkung und sie sind wichtig für die Entwicklung unserer Kinder, denn was wäre die Welt ohne Lesen.

    Klappentext

    Nicole hat das Gefühl, dass ihr Mann sich für alles interessiert, nur nicht mehr für sie und den gemeinsamen kleinen Sohn. Shannon ist beruflich erfolgreich und will jetzt mit ihrem Traummann eine Familie gründen - er leider nicht. Und Pam fühlt sich alt, seit die Kinder aus dem Haus sind.

    Meinung

    ich habe viele Bücher dieser Autorin gelesen, bisher hat mir ihre lockere seichte unterhaltsame Art zu schreiben sehr gefallen und sie gehört zu meinen Lieblingsautorinnen.

    Mit dieser Serie wird auf einmal alles anders. Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Auf einmal ist nicht mehr alles lustig und weit ab vom wirklichen Leben sondern mittendrin. Mit allen Problemen und Tragödien die wir alle jeden Tag in der einen oder anderen Form erleben.

    Drei unterschiedliche Frauen die sich unterstützen, Freundinnen eben.

    Es fängt sehr langsam an fast schon langatmig, man hat das Gefühl jede der Frauen ist mit sich selbst ausreichend beschäftigt, dann passiert eine Tragödie und jede wächst über sich selbst hinaus.

    Nach den bisherigen Büchern ist dieses Buch eine Herausforderung, man findet sich selber in den Personen wieder und das erinnert an manche Ereignisse und Dinge an die wir vielleicht nicht so gern denken.

    Aber dadurch entstehen auch andere Blickwinkel die spannend sind.

    Ich freue mich auf die folgenden Bände

    Klappentext
    Samantha Masters wird zur Gejagten, als sie ihren skrupellosen Ehemann erschießt, um der jungen Schottin Alison Ross das Leben zu retten. Diese bietet ihr jedoch eine einmalige Chance, ihrer Notlage zu entkommen: Sam soll sich als die junge Adlige ausgeben, um das Anwesen der Familie Ross zu retten, das sich der Highlander Gavin MacKenzie mit allen Mitteln aneignen will. Weder Drohungen noch Verführung können Sam beeindrucken, ganz gleich, wie sehr Gavin ihr Blut insgeheim in Wallung bringt. Doch als ihre Vergangenheit sie einholt, begreift sie, dass er ihr einziger Verbündeter sein könnte ..
    Meinung
    Starke Frauen, schöne Männer, Bösewichte und schöne Landschaften die Autorin schafft es die Vorzeichen etwas umzukehren und damit eine spannende romantische Geschichte zu erzählen.
    Es ist der fünfte Band der Serie aber sie lassen sich gut unabhängig voneinander lesen.
    Es werden zwar hin und wieder winzige Details aus den vorherigen Bänden eingestreut die zum besseren Verständnis der Nebenfiguren in diesem Buch beitragen.
    Auch machen sie den Leser neugierig auf die anderen Bücher aber für das Verständnis sind Vorkenntnisse nicht nötig.
    Die Autorin und die Übersetzerin haben Situationskomik und Wortwitz gut zwischen den romantischen Szenen integriert. Das gehört für mich zu einem guten romantischen Roman
    Hier gehört auch noch Abenteuer und Versteckspiele dazu.
    Am Ende wird alles gut aber bis dahin einige kurzweilige, spannende Lesestunden nötig

    Klappentext

    Eines Tages schlüpft mitten in einer blühenden Wiese eine kleine Raupe aus einem winzigen Ei. Sie hat großen Hunger und nagt alles an, bis sie dicker und dicker wird. Nun verpuppt sie sich und schläft lange. Als . sie erwacht ist aus der Raupe ein wunderschöner Schmetterling geworden.


    Die starken Pappseiten sind sehr schön mit einfachen Bildern und kurzen Texten versehen. Auf allen Seiten sind Aussparungen wo z.B.: die kleine Raupe gefressen hat. Für kleine Finger einfach ideal.

    Meinung

    Im ersten Moment denkt man an "Die kleine Raupe Nimmersatt" aber dieses Buch ist anders. Die Texte und die Bilder sind etwas sachlicher gestaltet. Es passt gut für neugierige kleine Kinderfinger, -augen und -ohren.

    Klappentext

    England, dreißiger Jahre. Die Abende, an denen Violet mit einer Gruppe ungewöhnlicher Frauen wunderschöne Stickereien für die Kathedrale in Winchester anfertigt, sind der Aufbruch in eine neue Welt. Sie zeigen Violet, dass sie mit ihrem Auszug aus dem mütterlichen Zuhause die richtige Entscheidung getroffen hat. Schnell lernt und schätzt sie die Kunst des Stickens und lässt sich von Arthur in die des Läutens der Kirchturmglocken einweihen. Violet gewinnt durch das starke Band der Freundschaft zwischen den Frauen und die wachsende Nähe zu Arthur an Lebensmut und überwindet die Lebenskrise infolge des Ersten Weltkriegs. Und die Kirchturmglocken könnten wahrhaftig ihr neues Leben in Winchester einläuten…

    Meinung

    Eine übrig gebliebene Frau die den Mut findet sich ein eigenes unabhängiges Leben auf zu bauen. In einer Zeit in der der Lebenszweck einer Frau im verheiratet sein besteht, hat eine fast Witwe einen schweren Stand. Alles was sie tut wird misstrauisch beobachtet ob es den bestehenden Regeln entspricht.

    Violet bricht aus, sie versucht ein selbstbestimmtes Leben unabhängig von der Familie zu führen.

    Sie lernt neue Menschen kennen, eine neue Aufgabe und einen sehr viel älteren Mann.

    Am Anfang ist das Buch stark, es erzählt genau das was ich erwartet hatte, die Menschen sind sehr detailliert gezeichnet ihre Handlungen nachvollziehbar.

    Dann entwickelte sich Violet zu einer weniger interessanten aber zickigen Person, da dieser Charakter eigentlich von ihrer Mutter besetzt ist, störte das die Geschichte.

    Am Ende flachte das Buch weiter ab, etwas enttäuschend weil ich von der Autorin etwas anderes gewöhnt war.

    Klappentext:
    Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Ein Einhorn taucht in dem Weinberg hinter seinem Haus auf.

    So atemberaubend und wunderschön das Einhorn ist, das urplötzlich vor ihm steht, es stellt Claudios Leben auf den Kopf. Der Plan, die Existenz des geheimnisvollsten aller Tiere geheim zu halten, scheitert. Und richtig gefährlich wird es, als neben aufdringlichen Journalisten auch gewalttätige Vertreter der Mafia sein abgeschiedenes Gut heimsuchen. Wie soll er, der nur den Postboten und seine anarchische Schwester als Freunde hat, das Einhorn schützen?

    Meinung:
    Dieses Buch war sehr romantisch, wie ein alter Einsiedler durch ein Einhorn wieder zurück ins Leben kommt.
    Die Art und Weise, wie der Autor mit dem Darstellen von Gefühlen experimentiert hat, ist gelungen. Vor allem die Gedichte die spontan entstanden sind, geben das ganze Spektrum wieder.
    Als Leser hatte man immer die richtigen Bilder im Kopf. Als erstes natürlich das Einhorn, aber auch den kleinen Hof, den Garten, die Menschen. Auch das Verhalten der Menschen lief in beweglichen Bildern im Kopfkino.
    Es war eine wunderschöne Geschichte die leider nur viel zu kurz war.

    Dieses Buch war sehr romantisch, wie ein alter Einsiedler durch ein Einhorn wieder zurück ins Leben kommt.

    Die Art und Weise, wie der Autor mit dem Darstellen von Gefühlen experimentiert hat, ist gelungen. Vor allem die Gedichte die spontan entstanden sind, geben das ganze Spektrum wieder.

    Als Leser hatte man immer die richtigen Bilder im Kopf. Als erstes natürlich das Einhorn, aber auch den kleinen Hof, den Garten, die Menschen. Auch das Verhalten der Menschen lief in beweglichen Bildern im Kopfkino.

    Es war eine wunderschöne Geschichte die leider nur viel zu kurz war.

    Ein Recht auf Herkunft

    Klappentext

    Seit Langem hat Nadja Kleman das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas Entscheidendes fehlt. Sie wusste schon immer, dass sie adoptiert ist und hat damit kein Problem, auch wenn ihr die genauen Umstände und die Geschichte ihrer biologischen Eltern nicht bekannt sind. Eigentlich könnte sie also zufrieden sein, sie ist verheiratet, ihre Tochter erwachsen, sie fühlt sich geliebt und gebraucht. Ihr beschauliches Leben ändert sich allerdings schlagartig, als sie durch einen Zufall erfährt, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Diese Neuigkeit stürzt sie in ein Wechselbad der Gefühle, einerseits ist da endlich dieses fehlende Puzzleteil in ihrem Leben, andererseits ergeben sich jetzt jede Menge neue Fragen und auch schmerzhafte Erkenntnisse. Gemeinsam mit ihrer neuen Schwester macht sie sich daran, die gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten. Gelingt es den Frauen, die Wunden der Kindheit zu heilen?

    Meinung

    Es ist befremdend eine Zwillingsschwester zu haben und sie erst jetzt zu sehen. Wie gehen Nadja und Pia damit um, wer hat ihnen nie die Wahrheit gesagt. Auf einmal ist da ein Spiegelbild und sehr viele Fragen.

    Auch für mich als Leserin:

    Sind einige Verhaltens-anlagen in den Genen, treffe ich die gleichen Entscheidungen wie meine Mutter obwohl ich sie nie kennen gelernt habe? Oder hat mich meine Umwelt geprägt?

    Es ist ein Buch über Frauen, die alle in einer schweren Situation eine weitreichende Entscheidung getroffen haben, womit heute alle leben müssen.

    Ihre Zweifel, ihre Verschwiegenheit haben das Leben aller Beteiligten beeinflusst und wird jetzt auf gearbeitet.

    Kein leichter Weg, den die Autorin uns mit gehen lässt, weil die Situation selten ist gibt es keine Vergleichsmöglichkeiten. Als Leser muss man Zweifel, Wut, Tränen und Vorwürfe aushalten.

    Die häufigsten Sätze sagen wir auch selber oft: tut mir leid, ich habe es nicht so gemeint, ich habe es doch nur gut gemeint.

    Durch dieses Buch merkt man das es hilflose Floskeln sind. Diese Sicht in eine Gefühls Gemengelage ist sehr intim und berührend.

    Dankbar für die feinfühlige Art des Schreibens hat mich das Buch noch lange nach dem durch lesen beschäftigt.

    i

    Klappentext

    Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen - und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden ...

    Meinung

    Es war ein ungewöhnliches, spannendes Buch. Ein Leseabenteuer weil ich den Schluss und seine Folgen schon kannte, nicht weil es im Prolog stand, sondern weil jeder weiß dass das Attentat von Sarajewo zum 1. Weltkrieg geführt hat.

    Es sind auf einmal keine geschichtlichen Personen mehr, sondern Figuren in einem Roman mit denen man mit fiebert, hofft und sich auch über sie aufregt.

    Vor allem in den handelnden Personen konnte man gut Paralelen zur Gegenwart finden. Junge verblendete verführte Männer, Entscheidungsträger die von ihrer eigenen Großartigkeit überzeugt sind, Experten die überhört werden,

    Es ist kein geschichtliches Werk, denn der Thriller besteht nicht nur aus Fakten sondern die tatsächlichen Figuren haben eine eigene Geschichte bekommen die wir aus der Historie nicht kennen können. Sie werden menschlich dargestellt, in einem wissentschaftlichen Werk sind sie Daten die aneinander gereiht werden. Hier haben sie Macken, sie lieben und sie streiten. Es gibt Dialoge wie sie stattgefunden haben könnten. Das ganze reale Geschehen ist ausgeschmückt worden, nicht zu bunt aber es ergibt ein schönes Bild.

    Klappentext

    Das Wort »Glück« wird neu buchstabiert: N-u-d-e-l-n-m-i-t-S-a-u-c-e! Wenig im Leben zaubert so schnell ein Lächeln auf die Lippen und schenkt so rasch Wohlbefinden wie ein Teller dampfender Pasta mit Sauce. Die Rezepte und Tipps des neuen GU Küchenratgebers 1 Nudel – 50 Saucen schenken Glück in mehrfacher Hinsicht: jede Menge Abwechslung auf dem Teller, Rezepte für jede Jahreszeit und viele Klassiker von Aglio Olio, Allround-Tomatensauce bis Bolognese und viele vegetarische Varianten. Auf einen Blick und zum Ausklappen: So geht es Schritt für Schritt zur perfekten Al-dente-Nudel und Infos, Tipps und Kniffe, welche Nudel zu welcher Sauce schmeckt. Die Rezeptkapitel orientieren sich am Zeitaufwand: 15-Minuten-Saucen, 30-Minuten-Saucen und geschmorte Saucen zum Vorbereiten. Mit Orangen-Mozzarella-Salsa, Walnuss-Pesto mit Radicchio oder Rinderragout mit Steinpilzen wird jeder Nudelteller zur Bühne, auf der die Saucen ihre ganze Verführungskunst ausspielen – Happy Elecnd garantiert!

    Meinung

    Als Erstes fällt beim Durchblättern auf, es sind ganz viele Rezepte ohne Fleisch oder Fisch. Dann, die meisten gehen schnell und sind einfach.

    Auch die vielen Tipps zu den Nudeln und Kochgeräten haben mir gut gefallen.

    Ich koche täglich für fünf Personen die eigentlich lieber Fleisch essen.

    Jeder kann sich die Diskussionen im Vorfeld vorstellen. Außer ich sage, es gibt Nudeln mit Soße.

    Und hier kommt dieses Kochbuch, ich finde es ist eine Meisterleistung, damit konnte ich meinen Söhnen auch Grünkohl schmackhaft machen, denn eigentlich ist er wie Spinat nur schlimmer.

    Die Rezepte mit Ragouts zu Nudeln sind etwas aufwändiger und dauern länger, gefällt mir genauso gut, so hat die Nudel nicht nur das Image ein schnelles einfaches Feierabendgericht zu sein.

    Dieses Buch beschreibt einen Abschnitt aus dem Leben von George Sand.

    Eine großartige Frau, Schriftstellerin und Liebende. Ich glaube in jeder ihrer Rollen hat sie mehr gegeben als genommen. Es gab von ihr Kraft, Mut und Vertrauen. Alles das spiegelt sich in diesem Roman wieder. Der auf eine sehr schöne Art eine Mischung aus Biographie und Fantasie ist.

    Es fängt mitten im Geschehen an und hört auch da wieder auf. Anfang und Ende muss man sich aus anderen Quellen suchen wenn man es denn wissen will.

    Aber ich finde die Mitte eines Lebens ist bei den meisten Menschen vor allem den Bekannten, Berühmten die spannendste Zeit.

    Genauso hat es die Autorin dargestellt, der erste Erfolg, die große Liebe zu Chopin. Als Leser erfährt man viel über diese Zeit in Frankreich nach Napoleon, eine Zeit des Umbruchs, die zarten Anfänge einer Demokratie. Die Heldin mitten drin.

    Historie trifft auf Krimi

    dies war das erste Buch das ich mit dem Sonderermittler Pekkala gelesen habe. Ich war beeindruckt. So spartanisch wie der Held lebt ,so spartanisch ist dieser Krimi, trotzdem hat er alles was ein sehr guter Krimi braucht. Die Morde waren aus Sicht des Täters logisch und daher nachvollziehbar. Die Ermittlungen waren spannend, aus winzigen Informationen wurden Thesen und dann Resultate erzielt. Dazu der historische Hintergrund, der wurde detailliert beschrieben und erklärt. Der Wechsel zwischen den Zeiten und gleichzeitigen Wechsel zwischen Historie und Gegenwart im Krimi sind gut gelungen.

    Im Gegensatz zu anderen Krimis die ich gelesen habe, wurde hier an Beschreibungen im Bezug auf die Taten gespart, ausführlich wurden dagegen die Hintergründe beschrieben. Dieses Wissen erklärte dann wieder das Verhalten von Ermittler, Täter und andere Protagonisten.

    Für mich ein überzeugender Krimi, ich werde die anderen Bücher aus der Reihe auch noch lesen.

    5 Sterne

    Kraftvolle Worte

    Klappentext:

    Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung - unter ihnen die Agentin Irene Winters - soll den Mörder aufspüren.

    Meinung:

    Eine neue Aufgabe für Irene Winters und was für eine Schwere, ob sie es diesmal wieder schafft?

    Diesmal sind alle vereint, Drachen, Elfen und Bibliothekare. Jeder redet und redet ohne viel zu sagen. Zwischen den Zeilen spricht jeder eine Menge Drohungen aus und Irene und ihr Team muss die Spreu vom Weizen trennen.

    Genau das machte das Buch für mich so spannend, zwischen den vielen spannenden Actionszenen waren es diese Gespräche die teilweise zwar lang waren aber größte Aufmerksamkeit verlangten.

    Viele interessante Persönlichkeiten aus der Literatur fanden hier Erwähnung und die Überlegungen welcher Roman gehört dazu, erhöhten das Lese Vergnügen.

    Die Lösung war nach vielen Verwicklungen eine Überraschung aber etwas anderes habe ich auch nicht erwartet.

    Die Persönlichkeiten sind sehr detailliert dargestellt und ich konnte sie mir gut vorstellen, die listenreichen manipulativen Elfen und die starken Drachen, dazwischen die Menschen die keine Angst zeigen .

    Die Lösung war nach vielen Verwirrungen überraschend aber absolut überzeugend und das Ende lässt zu mindestens auf ein weiteres Buch hoffen.

    Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoll aber passt sehr gut zu der Zeit ( viktorianisches Zeitalter und Fantasy ) in der der Roman spielt.

    Klappentext

    Bath 1942: Im Chaos eines Bombenangriffs ist der kleine Davy plötzlich unauffindbar. Frances, die auf den Jungen aufpassen sollte, macht sich auf die Suche. Sie ist verzweifelt, denn schon einmal ist ein Kind verschwunden: Vierundzwanzig Jahre zuvor war ihre beste Freundin Wyn nach einem Streit nie wieder aufgetaucht. Ausgerechnet in dieser schicksalhaften Nacht fördert der Einschlag einer Bombe das Skelett eines Kindes zutage. Das tote Mädchen ist Wyn. Frances ist zutiefst erschüttert, und dunkle Erinnerungen aus der Vergangenheit werden lebendig. Was geschah in jenem Sommer vor über zwanzig Jahren? Wo ist Davy? Und hat er überlebt?

    Meinung

    ein sehr dramatisches Buches, es spiegelt die Zeit sehr authentisch wieder. Nicht nur das Kriegsgeschehen und die damit verbundene Angst, auch die Meinungen zu bestimmten Themen, oder die Verhaltensweisen in Konfliktsituationen werden sehr glaubhaft dargestellt.

    Frances ist mir ihrem Leben überfordert, weiß aber nicht so richtig warum. Auch wenn der Verlust ihrer Freundin schlimm war, so hätte sie nach zwanzig Jahren darüber hinweg sein müssen, so die Meinung von Familie und Freunden.

    Die Erklärung dafür ist einleuchtend. Langsam etwas zu langsam steuert das Buch auf den Höhepunkt zu. Es löst sich nicht alles in Wohlgefalllen auf, es gibt kein richtiges Happy End aber ich bin als Leser zufrieden.

    Eine Geschichte über die Poesie der kleinen Dinge und das Glück des Augenblicks Ivy ist 10, als ihre Mutter verschwindet. Spurlos. Ohne einen Brief, ohne ein Wort zum Abschied. Von einem Tag auf den anderen zerbricht Ivys bisheriges Leben. Ihr Vater, ein erfolgreicher New Yorker Schriftsteller mit bewegter Vergangenheit, ist in seiner eigenen Trauer gefangen. Halt findet Ivy, indem sie verlorenen Dingen, die sie auf der Straße aufliest, eine eigene Geschichte schenkt: ein gläserner Wal, ein präparierter Kugelfisch, eine Ballerina aus Porzellan ..

    Meinung

    für mich ein sehr melancholisches Buch.

    Auf der Suche nach der Mutter und ihrem eigenen Leben findet Ivy eine Menge verlorene Dinge nur nicht das Wichtigste

    Ein spannendes Thema aber mir hat die Umsetzung nicht besonders gefallen.

    Die Autorin hat sehr ausgefeilte Sätze geschrieben manchmal .waren sie so perfekt das es auf Kosten der zu vermittelnden Gefühle ging.

    Das Lebensgefühl in New York, die gefundenen Dinge, die Suche nach der Mutter und nach dem Grund warum sie plötzlich verschwand und Ivy selbst, alles zusammen war zuviel

    Jedes einzelne Detail wurde eindringlich und mehrfach beschrieben z.B.: die blauen Augen der Mutter tauchen immer wieder auf.

    Etwas weniger gedrechselte Sätze und spontanere Gedankengänge hätten das Buch interessanter gemacht.

    Klappentext

    Ein Wunsch, den Martin seinem Großvater Franz nicht abschlagen kann: eine letzte große Reise unternehmen, nach Amerika, an die Orte, die Franz seit seiner Gefangenschaft 1944 nicht mehr gesehen hat. Martin lässt sich auf dieses Abenteuer ein, obwohl er den Großvater eigentlich nur aus den bitteren Geschichten seiner Mutter kennt. Unter der sengenden texanischen Sonne, zwischen den Ruinen der Barackenlager, durch die Begegnung mit den Zeugen der Vergangenheit, werden in dem alten Mann die Kriegsjahre und die Zeit danach wieder lebendig. Und endlich findet er Worte für das, was sein Leben damals für immer verändert hatte.
    Meinung

    Das Buch beginnt in der Gegenwart Martin, sein Großvater und seine Mutter führen ein Leben wie viele von uns es kennen, bis zu der Reise und der Großvater auf einmal Erinnerungen zulässt. Diese Erinnerungen werden für den Leser in der Jetztzeit geschrieben und wir bekommen einen besonderen Einblick über das Leben in einem amerikanischen Kriegsgefangenenlager wo Nazis, Mitläufer, Resignierte und Gegner des deutschen Regimes auf engsten Raum zusammen leben müssen.
    Man lernt die Brüche zu verstehen die bei dem Alten durch die Erinnerungen und das Schweigen darüber entstanden sind. Das schlechte Verhältnis zur Tochter und das Reden mit dem Enkel macht die Folgen begreiflich die der Krieg auch für nachfolgende Generationen hat.
    Es ist ein unaufgeregtes Buch das den Leser aber lange nicht los lässt und vielleicht im Nachhinein doch noch Verständnis für die Eltern, Großeltern möglich macht.

    Das Cover zeigt eine große Weite und Einsamkeit. Das findet sich auch im Buch wieder, alle Figuren sind Menschen mit Problemen und Sehnsüchten. Jeder für sich würde bei einem anderen Schriftsteller einen eigenen Roman bekommen. Die zwei alten Brüder die nie getrennt waren, das schwangere Mädchen, die Frau die ihren dementen Vater betreut, der Mann und die Frau deren Ehe gescheitert ist, die Kinder aus dieser Ehe.
    Mit wenigen Worten erzählt Kent Haruf ihre Geschichte, was an Text fehlt, wird durch die Phantasie des Lesers ergänzt. Mit jedem Weglegen und wieder Aufnehmen des Buches ändert sich die Geschichte.
    Ein Buch das mich lange nicht losgelassen hat und das ich auf alle Fälle wieder lesen werde.

    Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten:
    Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da.
    Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden …
    Im Grunde sagt dieser Klappentext alles über das Buch, aber er gibt nicht die Wärme und Gefühle wieder die dieses Buch erzeugt. Ich könnte noch stundenlang weiterlesen denn die Autorin schreibt so intensiv und humorvoll, ein Beispiel: der Hund darf ausnahmsweise mit ins Bett wir lesen dann in seinen Gedanken das er das gar nicht so gut findet weil es zu warm und zu weich ist. Auch die Menschen sind sehr gelungen nicht nur die Hauptpersonen ziehen einem in ihrem Bann auch die Mutter von Alexandra oder der Bruder von Alexander sind starke Personen im Buch. Jeder der seinen Auftritt hat ist etwas Besonderes. Das Buch rundherum gelungen und das es zur Weihnachtszeit spielt ist der rosa Zuckerguß auf dem Törtchen.