Beiträge von wiechmann8052

    Klappentext


    Die Tote hängt an den Füßen an einem Ast. An einer historischen Kultstätte im Baskenland. Und sie war schwanger.

    Für Inspector Ayala alias Kraken geht es ans Eingemachte: Seine erste Liebe Annabel wird ermordet aufgefunden, hingerichtet nach einem keltischen Opfer-Ritual, ertränkt in einem historischen Wasserkessel. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord. Jemand scheint Menschen zu töten, die bald Mutter oder Vater werden. Kraken nimmt zusammen mit seiner Kollegin Estíbaliz die Ermittlungen auf. Er muss sich beeilen, denn seine Chefin Alba ist schwanger – und das Kind könnte von ihm sein.


    Meinung


    Es ist der zweite Fall für den Kraken.

    Man sollte das erste Buch gelesen haben um die Zusammenhänge zwischen dem Inspector seinem Team seiner Familie und seiner Clique zu verstehen. Der Fall an sich ist unabhängig davon.

    Es ist wieder spannend, unheimlich und informativ. Es wird auf mehreren Zeitebenen erzählt die erst nichts miteinander zu tun haben, dann aber das nötige Hintergrundwissen für den aktuellen Mord darstellen.

    Die Erklärungen zu dem keltischen Erbe in Spanien sind interessant und werten die Geschichte auf. Dieses Hintergrundwissen macht aus einem Mord einen Ritualmord dessen Gründe bald verständlich erscheinen.

    Klappentext:

    Gefangen und weggerissen von ihrer geliebten Familie und ihren Wäldern, ist der Tod nicht Arias größte Sorge. Sie befürchtet, als Blutsklavin für einen der von ihr so verhassten Vampire ausgewählt zu werden. Doch was auch immer in Gefangenschaft mit ihr passieren wird, niemals dürfen diese Monster ihre wahre Identität herausfinden. Denn obwohl die Entführer bereits vieles über sie und ihr Geheimnis wissen, haben sie keine Ahnung von ihrer wirklichen Bedeutung für die Rebellion, und das muss auch so bleiben. Doch als Braith, der mächtige Prinz der königlichen Vampirfamilie, plötzlich Anspruch auf sie erhebt, gerät alles, woran Aria bisher geglaubt hat, ins Wanken …

    Meinung:

    Es ist eine ganz normale Liebesgeschichte zwischen Vampir und Mensch.

    Der Grundsatz " Ich bin der Stärkere also kann ich tun und lassen was ich will gilt für die Vampire, die Menschen sind versklavt.

    Es treffen Welten aufeinander, durch ein ungewöhnliches Phänomen lernen sie einander kennen, aber das Vertrauen fehlt, dann...

    kommt der ja was, es ist kein Schluss sondern die Geschichte hört mittendrin auf. Bitte kaufen Sie den nächsten Band wenn Sie wissen möchten wie es weitergeht.

    Ich hätte das nicht gekauft wenn ich das gewusst hätte, denn zu mindestens ein kleiner Abschluss muss sein so das ich mich entscheiden kann lese ich weiter oder nicht. Ich weiß niemand zwingt mich den nächsten Teil zu kaufen aber es wird suggeriert vor allem ist es ein Spiel mit der Neugier. Ein Erscheinungsdatum für den zweiten Band steht noch nicht fest.

    Weg aus der Sklaverei

    Klappentext

    Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

    Meinung

    Bücher über die Sklaverei gibt es viele, alle hinterlassen einen bleibenden Eindruck und das Gefühl Gott sei Dank es ist vorbei. In diesem Buch kommt noch etwas mehr hinzu. Die Frage was macht die Sklaverei aus den Menschen die nicht Opfer sind, sondern Täter, Zuschauer, Nutznießer und Gegner sind.

    Diese Empfindungen beschreibt die Autorin sehr feinfühlig und treffend.

    Etwas was es schon immer gab, kann nicht verkehrt sein oder Änderungen dauern bis sie in den Köpfen der Menschen angekommen sind.

    Gleichzeitig beschreibt sie den Weg des jungen Sklaven Wash aus der Sklaverei in die Freiheit. Wie das Wissen ich bin ein Mensch. mit einer anderen Hautfarbe und ihn zu einer ungewöhnlichen Persönlichkeit macht. Die Menschen die ihn auf diesem Weg treffen bleiben hinter dieser ungewöhnlichen Figur zurück

    4 Sterne

    Brüder

    Klappentext

    England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...

    Meinung:

    Obwohl es das 6. Buch der Waringham Serie ist, ist es zeitlich das Erste. Richard Löwenherz ist König von England und seinem Bruder John Ohneland spinnefeind. Im Gegensatz zu Guillaume und Yvain Waringham nicht nur Brüder sie sind auch Freunde. Durch die Umstände dienen sie jeder einem der Plantagenets.

    Nach Richards Tod wird John König wie wir aus der Geschichte wissen ist er grausam und unberechenbar. Nicht viel anders als seine Vorgänger.

    Rebecca Gablé beschreibt die Zeit und die Umstände, sie vermittelt Kenntnisse ohne Pathos mit viel Verständnis für die Menschen. Dank der Geschichte von Robin Hood habe viele von uns ein vorgefertigtes Bild von den beiden Königsbrüdern. Dieses Bild kommt ins Wanken wenn man es mit dem fiktiven Brüder Paar vergleicht. Keiner ist in diesem Buch ein strahlender Held, alle haben Fehler aber bei den meisten überwiegen die guten Seiten.

    Ein Menschenleben war zu der Zeit nicht viel wert und es endete sehr oft sehr grausam. Die Autorin hat diese Tatsache nicht verschwiegen aber auch nicht ausgewalzt.

    Ein weiterer roter Faden ist eine tragische Liebesgeschichte die ein unerwartetes Ende nimmt.

    Ich mag die Familie Waringham, sie ist integer und bemüht sich immer für die Familie und die Menschen die von ihnen abhängig sind das Beste aus den Umständen zu machen. Als Leser begleite ich sie schon über Jahrhunderte und jedesmal bewundere ich die Art und Weise wie die Autorin uns sie näher bringt, man ist Teil dieser Familie denn sie sind sympathisch und liebenswert.

    Es ist ein Roman die Mischung aus Fiktion und historische Tatsachen ist in meinen Augen perfekt, Und im Anhang werden die belegten Fakten erklärt,

    deprimierend

    Klappentext:

    Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt: Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt "Miroloi" von einer jungen Frau, die sich auflehnt: Gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte; ein Roman, in dem jedes Detail leuchtet und brennt.

    Meinung

    Das Thema ist spannend und bekannt z. B.: Der Report der Magd von Margaret Atwood.
    Die fiktive Insel auf der sich das schöne Dorf mit den guten Einwohnern befindet könnte man der Beschreibung nach irgendwo im Mittelmeer ansiedeln. Als Religion passt alles was patriarlisch ist. Es könnte aber genauso gut ein Dorf am Ende des 19. Jahrhunderts in den Alpen sein.

    Intoleranz und Angst vor dem Unbekannten wird hier sehr intensiv beschrieben.

    Aber nicht so das man das Verhalten in irgendeiner Form nachvollziehen könnte, ich habe es eher mit Kopfschütteln gelesen.

    Die Protagonistin soll eine 16 jährige intelligente junge Frau sein, mir kam sie eher wie ein Kind vor.

    Die ständigen Aufzählungen die dann auch noch wiederholt wurden machten das Buch echt zäh wie Leder.

    Die Kapitel wurden zwar als Strophen bezeichnet, das reicht aber nicht aus um das zu rechtfertigen.

    Warum das Buch auf die Liste für den Buchpreis gekommen ist verstehe ich nicht, da ich einige andere von der Liste gelesen habe die mir im Gegensatz sehr gut gefallen haben.

    Die Bienen als bessere Gesellschaft

    Klappentext:

    Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten

    Meinung:

    Diese Tagebuchform verführt zu mehr lesen, denn die kurzen Kapitel vermitteln eins geht noch, dann machst du was anderes.Gleichzeitig kann man leichter über das Gelesene nachdenken denn es sind nicht zuviel Informationen auf einmal

    Die Mischung aus dem Tagesgeschehen vom 1944 und den Textfragmenten aus dem Kloster machen es interessant,obwohl es ein ruhiges Buch ist, trotz des Krieges und die Angst wegen der Epilepsie ermordet zu werden. Gleichzeitig erfährt man vom Ich-Erzähler viele Einzelheiten über die Bienenzucht und das Verhalten der Tiere. Tatsachen die anscheinend so alt wie die Menschheit sind.

    Eine Randnotiz ist für mich persönlich dass mir die Bienen sympathisch geworden sind obwohl ich eine sehr starke Allergie gegen Insektenstiche habe und daher viel Angst vor stechenden Insekten.

    Solche Bücher gibt es viel zu selten. Es nimmt den Leser mit in eine andere Umgebung mit anderen Menschen die aber trotzdem nicht fremd sind.

    Es beschreibt eine grauenhafte Zeit ohne erhobenen Zeigefinger oder brutale Einzelheiten. Die Beschreibung des Alltäglichen reicht aus.

    Das Buch ist zu Recht auf der Shortlist und wäre ein würdiger Preisträger gewesen

    5 Sterne

    Klappentext

    Zwölf Jahre sind vergangen, seit Nina ihr Heimatdorf fluchtartig verlassen hat. Nun kehrt sie unerwartet zurück, und ihre Ankunft wirft das sonst so ruhige Leben in der Gegend aus der Bahn. Was treibt sie wieder an den Ort, den sie so lange gemieden hat? Das Zusammentreffen mit ihrer alten Clique weckt in allen dunkle Erinnerungen an ein Ereignis, an dem ihre Freundschaft einst zerbrach. Und über das alle bisher geschwiegen haben ..

    Meinung

    Das Thema hatte mich interessiert, die alte Clique ist geblieben, sie ist gegangen. Warum? Was ist geblieben, was ist neu? Wie hat sich wer entwickelt?

    Das alles wurde auf eine eigenartige Art die ich nicht ganz nachvollziehen konnte beantwortet.

    Das Buch bestand für mich aus zu vielen Sprüngen, andauernd wechselten die Zeiten und innerhalb dieser Zeiten die Personen.

    Hinzu kamen die teilweise sehr knappen Sätze und eine Sprache die jugendlich sein sollte.

    Dazu hatte man beim Lesen das Gefühl auf der Überholspur dahin zu rasen.

    2 Sterne

    stellenweise langatmig

    Klappentext

    Kommissar Van Veeteren - mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh und je - bereitet sich innerlich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, als ein früherer Kollege auftaucht, um ihn von einem alten Fall zu berichten. Damals waren in einer Pension in Oosterby vier Menschen ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem »Verein der Linkshänder«. Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Nun ist überraschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine Kollegen haben damals versagt, der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Bald danach wird eine weitere Männerleiche gefunden - mit den Ermittlungen hier betraut: Ein gewisser Inspektor Barbarotti...

    Meinung

    Für mich war der Erzählstil durchwachsen. Gefallen hat mir der trockene Humor und die philosophischen Betrachtungen von Van Veeteren und seiner Frau die immer wieder in das Geschehen einflossen.

    Da das Buch in mehreren Zeit-Ebenen spielt ist das erste Drittel der Vergangenheit die in verschiedenen Jahren spielt gewidmet. Man kann als Leser die Entwicklung der verschiedenen Personen verfolgen.

    Im Anschluss folgen die Ermittlungen in der Gegenwart. Diese waren für mich etwas langatmig, es ging streckenweise die Spannung verloren.

    Man musste sehr aufmerksam lesen um nicht den Faden zu verlieren, erleichtert hat das, dass die Kapitelüberschriften mit Jahreszahlen und Ortsangaben versehen waren.

    Man wird süchtig nach Frida und Bjarne

    Klappentext:

    In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde ...

    Meinung:

    Es ist der dritte Krimi mit Frida und Bjarne alle drei haben die Hauptpersonen, spannende Fälle und eine Überraschung gemeinsam.

    Die Überraschung hat es in sich. Der Fall ist klar, eine vor langer Zeit entführte Frau, jetzt findet man Spuren von ihr., die üblichen Verdächtigen, der Leser rät mit, erfährt winzig kleine Spuren, ein anderer Fall ist auch noch da, dann am Schluss der Höhepunkt, ein Aha Erlebnis, darauf wäre ich nie gekommen, aber absolut klar, deutlich und verständlich einfach toll.

    Das Drum Herum zu dem Fall ist genauso passend, eine schöne Landschaft, die die meisten zu mindestens von Bildern kennen, ein sympathisches Ermittlerpaar und die dazu passenden Kollegen.

    Das Privatleben der beiden passt wunderbar da hinein. Vor allem nicht zuviel und nicht zuwenig.

    ( In anderen Krimis arbeiten die Ermittler 48 Stunden am Tag, oder machen nichts anderes wie Trinken, Essen und Beziehungen gegen die Wand fahren ). Das ist etwa übertrieben aber es kommt mir manchmal so vor. Daher empfinde ich es in dieser Serie einfach gut, das es normale Menschen sind mit normalen Problemen die auch das Berufliche beeinflussen können.

    Es sind die gefühlt Kleinigkeiten die diesen Krimi so besonders machen z. B.: eine hungrige Katze führt zu der versteckten Kammer.

    Man kann den Krimi lesen ohne die Vorgänger zu kennen, die wichtigsten Merkmale über das Privatleben werden in Nebensätzen noch einmal erwähnt. Aber für den der sie nicht kennt, dieses Buch macht hungrig auf mehr.

    Daher freue ich mich auf den nächsten Herbst wenn wie angekündigt der vierte Band erscheint.

    5 Sterne

    ich habe die deutsche Ausgabe gelesen

    Dieses Buch ist eine Beschreibung eines Survival Abenteuers und die Geschichte von ungeheuer viel Mut und Schwesterliebe.
    Am besten hat mir die Sprache die der Autor verwendet hat gefallen. So sprechen Jugendliche/Kinder und es liest sich in keinem Satz aufgesetzt, ausgedacht oder von oben herab, sondern authentisch.
    Auch die Zeit im Wald klingt glaubhaft und echt. Die Verzweiflung hat der Älteren die Kraft gegeben dieses Abenteuer zu bestehen. Ihr mangelndes Vertrauen in Erwachsene wird sie wohl bis auf wenige Ausnahmen nie verlieren.

    Klappentext

    Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.

    Meinung

    ein neuer Autor, eigentlich Arzt und Therapeut, vielleicht kommt daher diese Empathie die er seinen Lesern mitgibt.

    Er verwendet Wörter die der eine oder andere nachschlagen muss, dazu Gedichtzeilen von teilweise heute unbekannten Dichtern, aber alles trifft ins Schwarze

    Er gibt Opfern ein fiktives Gesicht um es uns leichter zu machen das Grauen zu sehen und Mitleid für die Opfer und Abscheu für die Täter zu empfinden. Denn wie er selber schreibt ist ein Schicksal das wir einer Person zu ordnen können besser zu verarbeiten als abstrakte Zahlen.

    Wir werden mit dem Trauma von Kriegsverletzten, KZ Häftlingen, versteckten Juden und Flüchtlingen konfrontiert alles fiktive Personen aber ihr Schicksal geht uns nahe.

    Das Buch hat sein Ziel erreicht, gleichzeitig ist es ein sehr spannender Krimi der gut unterhält obwohl man ab der Mitte den Mörder kennt. Die besondere Situation zum Ende des zweiten Weltkrieg macht es , dass es bis zum Ende sehr spannend bleibt.

    Klappentext

    Die ehemalige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agentur für Verlorenes und Vermisstes. Ihr neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den ‚Dragons‘, der Organisation, von der sie sich gerade erst hart ihre Freiheit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Probleme, muss sie auch noch den Pinkerton Jackson Payne ausfindig machen. Doch der Amerikaner hat seine eigenen Aufträge. Frost steht plötzlich im Kreuzfeuer und muss sich zwischen Paynes Leben und ihrer Freiheit entscheiden.

    Meinung

    Dieses Buch ist ein bunter Mix aus Steampunk, Krimi und ein bisschen Horror.

    Es gibt einen Fall im Hintergrund der sich als roter Faden durch das Buch zieht, daran angereiht sind die Fälle mit denen Geld verdient wird. Die Aufgaben die die Agentur erledigen muss sind vielseitig und spannend. Das alles ist auf liebevolle Art und Weise beschrieben so das man schöne Bilder im Kopf hat (z.B.: Zeppeline ).

    Die etwas gruseligen Elemente sind sehr zahm beschrieben, so das für empfindlichere Leser wie mich noch alles im grünen Bereich ist.

    Die Geschichten sind rasant geschrieben, sehr spannend, gut das es noch mehr Fälle gibt.

    eine Zeitreise

    Klappentext

    Mit zwei Flaschen Amselfelder auf dem 10-Meter-Brett.

    Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die in Matthias Brandts Roman »Blackbird« Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen.

    Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf. Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen. Doch zum richtigen Zeitpunkt sind die richtigen Leute an Mottes Seite und tun genau das Richtige. Und er selbst schaut den Dingen mutig ins Gesicht, mit scharfem Blick und trockenem Witz.

    Meinung:

    Matthias Brandt ist den meisten als ein großartiger Schauspieler bekannt aber er ist auch ein herausragender Buchautor.

    Seine Figuren sind authentisch, man findet sich selbst darin wieder. In diesem Buch in einem Alter an das man sich ein bisschen wehmütig und vielleicht auch mit ein bisschen Schamgefühl erinnert (diesen Blödsinn habe ich damals auch gemacht Oh Gott nein).

    Die Empfindungen die er seinen Helden Motte erleben lässt, kommen mir sehr bekannt vor. Cool sein, aber im wichtigsten Moment fehlen einem die Worte. Heute als Erwachsene kann man es besser über spielen, damals als 16/17 jährige waren Wut und Trauer Geschwister.

    Man wird zurück geholt in die eigene Jugend, nach dem Lesen hatte ich den Eindruck, das war eine schöne Zeitreise, etwas wehmütig wie schnell sie zu Ende war.

    Klappentext

    Ein Laden voller verstaubter Bücher in einem Dorf in der Eifel - was hat Tante Marlies sich nur dabei gedacht, ihr Geschäft ausgerechnet Hannah zu vererben, die seit Jahren kein Buch mehr angerührt hat? Zum Glück ist mit dem attraktiven Geschäftsmann Ben schnell ein Käufer gefunden. Als Hannah jedoch von seinen Plänen für den Laden erfährt, setzt sie alles daran, den Verkauf noch zu verhindern. Denn sie ist längst wieder der Magie der Bücher erlegen. Rasch entbrennt ein Kampf um die Zukunft des Buchladens, bei dem zwischen Hannah und Ben heftig die Funken fliegen.

    Meinung

    Dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Erst ist die weibliche Hauptperson grenzenlos naiv und er ist abgebrüht. Dann entwickeln beide ein kindisches Verhalten in ihrem Streit um den Buchladen. Gleichzeitig sind sie aber

    ineinander verliebt. Die ganze Geschichte zog sich dahin bis zu einem überraschenden Schluss der innerhalb kürzester Zeit alles ins Positive setzte Die Nebenfiguren bezogen sofort Stellung ohne Rücksicht auf Verluste oder nachzudenken. Kein normal denkender Mensch handelt so.

    Die Beschreibungen der Landschaften und der Orte ist sehr schön gelungen wenn man schon mal da war oder dort wohnt kann einiges wieder erkennen.

    Genauso finde ich das Cover ansprechend.

    Das Thema ist spannend, die Autorin hat es für mich nicht gut genug umgesetzt.

    Klappentext:

    1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.


    32 Jahre später: Die öde Nachtschicht im Selfstorage-Lagerhaus wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt, das sie nicht ignorieren können. Sie finden die Quelle auf einer Alarm-Schalttafel hinter einer Wand verborgen: Ein Störfall im vierten Untergeschoss – dabei hat das Lagerhaus doch nur zwei! Als Teacake und Naomi sich auf die Suche nach der Ursache machen, ahnen sie nicht, dass sie einen Pilz finden werden, der die ganze Menschheit ausrotten könnte …

    Meinung:

    Der Klappentext kündigt einen spannenden Thriller an.

    Der Prolog setzt das fort.

    32 Jahre später wird man erstmal mit den Lebensgeschichten der neuen Personen gelangweilt.

    Wenn man dann weiter liest wird es Horror-mäßig spannend. Es ist über-spannt, total abstrus und teilweise witzig. Die ganze Zeit fragt man sich ist vielleicht ein Körnchen Wahrheit in der Geschichte, weil sehr viel mit wissenschaftlichen Beschreibungen gearbeitet wird die natürlich eine gewisse Glaubwürdigkeit hervor rufen.

    Die Art wie der Autor und sein Übersetzer mit der Sprache umgehen, war leicht und schnell zu lesen.

    Ich hatte mich auf einen guten Thriller gefreut und war enttäuscht weil Horror, vor allem Horror mit Witz mich nicht interessiert.

    ich gebe dem Buch drei Sterne

    eine berührende Geschichte, wunderschöne Bilder

    Klappentext:

    Mädchen namens Sonia lebt zusammen mit seiner Katze Miezi auf der einen Seite des Meeres. Auf der anderen Seite lebt ein Junge namens Adam zusammen mit seinem besten Freund, dem Hund Rufus. Doch Rufus ist schon alt und eines Tages stirbt er. Der Junge ist am Boden zerstört ... Zur selben Zeit machen sich das Mädchen und die Katze auf eine abenteuerliche Reise. Können die beiden den Jungen erreichen, bevor es zu spät ist?

    Meinung:

    eine berührende Geschichte, wunderschöne Bilder

    sehr einfühlsam und verständlich wird hier die Geschichte von Trauer und Tod erzählt so das auch kleinere Kinder es verstehen können.

    Gleichzeitig erlebt ein anderes Kind spannende Abenteuer, die mit wenigen Worten jeweils eine ganze Geschichte erzählen.

    Zusammen sind beide Kinder gemeinsam mit ihren Erinnerungen stark.

    Die Autoren zeigen mit tollen Bildern und wenigen Worten die ganze Welt, wie sie ist, ohne das sie damit Kinder überfordern, denn ähnliches passiert jeden Tag und jedes Kind erlebt es irgendwann einmal.

    Klappentext
    Lenah kann noch immer kaum glauben, dass ihr neuer Freund der millionenschwere Immobilienmakler und Traummann Jason Meyer ist. Aber ihre Liebe wird von einem Geheimnis bedroht. In Jason wütet eine dämonische Dunkelheit, die er mit aller Macht vor Lenah und der Welt zu verbergen versucht. Seine Fassade beginnt erst zu bröckeln, als ein Fremder in New York auftaucht und schwört, ein gefallener Engel zu sein, der auf Rache sinnt. – Und plötzlich schwebt auch Lenah in größter Gefahr...
    Meinung:
    seit neuesten mag ich Fantasy, habe wenig Ahnung von den verschiedenen Arten und probier einfach aus ob mir ein Buch gefällt.
    Bei diesen Buch habe ich das Gefühl mit der Autorin ist die Phantasie durch gegangen.
    Es war alles etwas viel, schon übertrieben was alles möglich war.
    Ich mag es, wenn es etwas logisch, irdisch und nachvollziehbar ist , hier fehlte für mich der Zusammenhang zwischen den einzelnen Elementen.
    Auch die Liebesgeschichte war mehr so dahin erzählt, keine Tiefe, ich konnte nicht mitfühlen.
    Dieses Buch hat mich unberührt gelassen.

    Klappentext:

    Snuff-Film sprengt die Eröffnungsveranstaltung der Berlinale. 1800 Stars und Prominente sehen einen Mord vor laufender Kamera. Das Opfer: die Tochter des regierenden Bürgermeisters Otto Keller. Der Täter droht: Bei diesem Mord wird es nicht bleiben. Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Otto Keller mauert. Der Bürgermeister hat etwas zu verbergen. Noch am Tatort stößt Tom Babylon auf eine verängstigte Zeugin: Sie ist elf Jahre alt und stumm - und ihre Ähnlichkeit mit Toms vermisster Schwester Viola reißt alte Wunden auf. Die Ereignisse überschlagen sich, als die Tochter eines weiteren Berliner Prominenten entführt wird. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend - und die Zahl Neunzehn.

    Meinung:

    Ich kenne das erste Buch aus der Serie nicht, aber das tat der Spannung keinen Abbruch. Die beiden Hauptpersonen Tom und Sita haben beide eine Vorgeschichte die in den Krimis eine große Rolle spielt. In diesem Buch ist es die Vergangenheit von Sita, im ersten Band die von Tom auch hier wird nochmal einiges erwähnt.

    Die Vergangenheit spielt im Jahr 2001, die Gegenwart im Februar 2019 also höchst aktuell.

    Die beiden Zeiträume und dazu gehörigen Ereignisse lassen sich erst im letzten Drittel miteinander in Verbindung bringen.

    Der Krimi ist sehr spannend und die Kollegen der beiden bilden das Team im Hintergrund und bleiben etwas blass, während Tom und Sita zu Alleingängen neigen, die gefährlich sein können.

    Gestört haben mich die vielen Zufälle, da wäre etwas mehr Ermittlungsarbeit schöner gewesen. Denn Zufälle gibts, die gibts nicht.

    Klappentext:


    Als Lilis Mutter früh stirbt, kümmert sich ihr Vater Jakob rührend um sie. Aber erst als sie Günther von Pechmann kennenlernt, den Direktor der Königlichen Porzellan-Manufaktur, findet sie ihre Bestimmung: die Welt des Porzellans. Doch die Nationalsozialisten kommen an die Macht und Lili muss aus Berlin fliehen.


    Fünfzig Jahre später lebt Lili wieder in Charlottenburg, zurückgezogen in ihrem Haus mit dem japanischen Garten. Sie spricht nicht viel über sich und ihr bewegtes Leben. Erst die 18-jährige Anja, widerspenstig und quer, kann Lili dazu bewegen, sich ihr zu öffnen. Stück für Stück enthüllt sich Lilis Geschichte, doch auch Anja hat ein Geheimnis. Welche Rolle spielt dabei die schlichte Porzellanschale, die die alte Frau wie einen Schatz hütet?

    Meinung:

    Der Klappentext ist etwas irreführend, er gibt nur ansatzweise wieder worum es in diesem Buch geht.

    Das Gefühlsleben aller Personen in diesem Buch ist gespalten, die Frage was bin ich, ist sehr wichtig, z. B.: Jude oder Christ, Chinese oder Japaner, bin ich ein halber oder ganzer Mensch.

    Diese Frage ist nicht philosophisch sondern wichtig für das tägliche Leben im Umgang mit sich selbst und auch anderen.Eine andere Frage ist die nach der Schuld die jeder auf irgendwann auf sich nehmen muss und wie die Person damit umgeht, auch mit solchen für die niemand zuständig ist.

    Der Autor erzählt auf eine poetische Art und Weise, mit Andeutungen und leisen Gefühlen, so das auch zwischen den Zeilen eine Menge Text ist.

    Selbst Ereignisse in der Nazi Zeit kann er so beschreiben, das war für mich so intensiv das mich das Buch noch einige Zeit beschäftigen wird.

    Gleichzeitig hat er Zeitdokumente eingefügt die das Geschehen mehr Authentizität verleihen die im Nachwort erläutert werden