Buchgespräche

  • :huhu: an Alle!


    Ich würde gerne diesen Thread eröffnen und mit euch angeregte Buchgespräche führen.


    Steht ihr mehr auf Kurzgeschichten oder eher auf Romane? Welche sind Eure Lieblingsgenre? Bei einem offenen Ende, spinnt ihr die Geschichte in eurem Kopf zu Ende? Bei welchem Buch habt ihr euch die Haare gerauft? Bei welchem Buch, habt ihr so richtig geweint? Vielleicht habt ihr ja noch einige andere Fragen, die ihr stellen möchtet?

    Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Euch... :friends:Lasst die Gespräche beginnen... [-X





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Da ich die Fragen stelle, fange ich auch gleich mal an :thumleft:


    Es gibt viele die nichts mit Kurzgeschichten anfangen können, ich bin da nicht so. Ich finde Kurzgeschichten manchmal sogar Besser, als manche Romane. Meine Lieblingskurzgeschichten sind von Stephen King, wie könnte es auch anders sein. "Der Nebel" z. B. ist mein absolutes Highlight :love: Zur Zeit lese ich das unten stehende Buch, mit Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren, die in der Winter- bzw. Weihnachtszeit spielen, 2 Stück habe ich bereits gelesen und beide waren schön geschrieben.


    Lieblingsgenre habe ich so gar nicht, da ich querbeet lese :D


    Offene Enden in Büchern spinne ich immer gerne zu Ende, bei mir bekommen sie immer ein Happy End :)


    Die Haare gerauft habe ich mir bei "Taking Chances" von Molly McAdams, ist zwar schon ewig her, wo ich es gelesen habe, aber in Erinnerung habe ich es trotzdem noch, Eine Dreiecksbeziehung mit vielen Schicksalsschläge:wuetend:Wenn ich so an die Geschichte denke, könnte ich gleich wieder anfangen ](*,) Hat es noch jemand von euch gelesen?


    Geweint habe ich bei folgenden Buch: "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman. Das war eine ganz traurige Geschichte und trotzdem so gut geschrieben? Wie fandet ihr das Buch?


    Das erstmal von mir, jetzt bin ich auf Eure Kommentare gespannt. Ich hoffe es entsteht ein reger Austausch :friends:





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Das ist eine schöne Idee, diesen Thread zu eröffnen :thumleft:.


    Da mische ich gerne gleich mit. Ich kann im Gegensatz zu Dir meistens nicht viel mit Kurzgeschichten anfangen - mir fehlt da vielleicht die Zeit, um richtig in die Geschichte einzutauchen und ein wirkliches Gefühl für die Charaktere zu bekommen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Eventuell bin ich da zu denkfaul oder brauche ein bisschen mehr Material bis mein Kopfkino anschmeißt.


    Das sind mir dann auch gleich die liebsten Bücher, bei denen ich gefühlt mitten im Geschehen dabei bin und in mir Bilder des Szenarios und der handelnden Personen entstehen.

    Witzigerweise war Andreas Eschbachs "Jesusvideo" so ein Buch und das obwohl es erstmal nicht soooo mein Beuteschema war. Das habe ich angelesen und praktisch nach zwei Zeilen eine Schaufel in der Hand gehabt und mitgebuddelt :loool:. Ganz im Gegensatz zum Folgeband, den ich nur enttäuschend und dröge fand.

    "Niemalswelt" von Marisha Pessl hat mich letztes Jahr absolut positiv überrascht. Eigentlich nicht mein Genre, aber ich habe das Buch fast nicht weglegen können, super Leseerlebnis!


    Generell gibt es Autoren, deren Stil mir üblicherweise so zusagt, dass es mir fast egal ist, was sie schreiben. Ursula Poznanski zum Beispiel gehört definitiv dazu, von ihr mag ich fast alle Bücher die ich kenne. Egal ob Thriller oder Jugend - gefällt mir einfach, was sie schreibt.


    An sich ist mein Lieblingsgenre dann aber schon die Spannungslliteratur. Ich brauche allerdings keine brutalen Schlachtereien, die nur blutrünstig daherkommen. Das birgt für mich keine Spannung, nervt mich eher. Wenn ich abwechslung brauche, mag ich gerne Bücher, die ich "charmant" nenne. Die mich anrühren und dabei so ein augenzwinkerndes Moment haben. Anna Gavaldas "Zusammen ist man weniger allein" zum Beispiel - oder Anthony McCartens "Englischer Harem".


    Die von Dir genannten Bücher kenne ich alle leider nicht, insofern muss ich da passen :pale:

    Offene Enden in Büchern spinne ich immer gerne zu Ende, bei mir bekommen sie immer ein Happy End :)


    Das geht mir auch so, ausser das tragische Ende lässt sich gar nicht vermeiden, weil es einfach gar zu weit hergeholt wäre. Aber wann immer es geht, gehen sie gut aus :flower:

  • liebe Heuschneider :friends:Danke das du deine Gedanken mit uns teilst.

    Das ist eine schöne Idee, diesen Thread zu eröffnen

    Danke dir :friends:

    Da mische ich gerne gleich mit. Ich kann im Gegensatz zu Dir meistens nicht viel mit Kurzgeschichten anfangen - mir fehlt da vielleicht die Zeit, um richtig in die Geschichte einzutauchen und ein wirkliches Gefühl für die Charaktere zu bekommen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Eventuell bin ich da zu denkfaul oder brauche ein bisschen mehr Material bis mein Kopfkino anschmeißt.

    Gerne gerne, ja Kurzgeschichten sind nicht jedermanns Sache, ich finde auch nicht alle toll, aber viele :loool:

    Das sind mir dann auch gleich die liebsten Bücher, bei denen ich gefühlt mitten im Geschehen dabei bin und in mir Bilder des Szenarios und der handelnden Personen entstehen.

    Witzigerweise war Andreas Eschbachs "Jesusvideo" so ein Buch und das obwohl es erstmal nicht soooo mein Beuteschema war. Das habe ich angelesen und praktisch nach zwei Zeilen eine Schaufel in der Hand gehabt und mitgebuddelt :loool: . Ganz im Gegensatz zum Folgeband, den ich nur enttäuschend und dröge fand.

    "Niemalswelt" von Marisha Pessl hat mich letztes Jahr absolut positiv überrascht. Eigentlich nicht mein Genre, aber ich habe das Buch fast nicht weglegen können, super Leseerlebnis!

    Mit "Jesusvideo" konnte ich nicht viel anfangen :pale:Ich fand die auf jeder Seite Wiederholungen einfach nur nervig :roll:

    Bei "Niemalswelt" hatte ich das Problem, dass ich nach den ersten paar Seiten schon wusste, wie das Buch zu Ende geht, das hat es mir ein wenig vermiest #-o

    Generell gibt es Autoren, deren Stil mir üblicherweise so zusagt, dass es mir fast egal ist, was sie schreiben. Ursula Poznanski zum Beispiel gehört definitiv dazu, von ihr mag ich fast alle Bücher die ich kenne. Egal ob Thriller oder Jugend - gefällt mir einfach, was sie schreibt.

    Ja das geht mir auch so, da ist wieder von meiner Seite Herr King zu erwähnen :D Von Ursula Poznanski habe ich erst zwei Bücher gelesen, das eine war ganz gut, das war "Erebos". Was mir gar nicht gefallen hat war "Saeculum". Das Buch mit Arno Strobel zusammen "Fremd" hat mir wiederum sehr gut gefallen.

    An sich ist mein Lieblingsgenre dann aber schon die Spannungslliteratur. Ich brauche allerdings keine brutalen Schlachtereien, die nur blutrünstig daherkommen. Das birgt für mich keine Spannung, nervt mich eher. Wenn ich abwechslung brauche, mag ich gerne Bücher, die ich "charmant" nenne. Die mich anrühren und dabei so ein augenzwinkerndes Moment haben. Anna Gavaldas "Zusammen ist man weniger allein" zum Beispiel - oder Anthony McCartens "Englischer Harem".

    Abwechslung ist für mich auch ganz wichtig, wenn ich was mit Herz will, dann ein New-Adult-Roman oder Liebesroman, wenn Horror, dann vielleicht Herr King, bei Spannung greife ich zu David Baldacci oder Linwood Barclay, rüberwink zu Thomson :winken:

    Die von Dir genannten Bücher kenne ich alle leider nicht, insofern muss ich da passen

    Das ist doch nicht schlimm :friends:Jeder hat seinen eigenen Geschmack und das ist auch gut so :wink:

    Das geht mir auch so, ausser das tragische Ende lässt sich gar nicht vermeiden, weil es einfach gar zu weit hergeholt wäre. Aber wann immer es geht, gehen sie gut aus

    Ja manchmal kann man kein Happy End einbauen, wenn es einfach nicht passt, aber wenn dann bin ich sofort dabei :thumleft:





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Du hast völlig recht Buchcafe24 , es ist sehr sehr gut so, dass die Lesegeschmäcker unterschiedlich sind. Das macht dieses Forum und jede Unterhaltung über Bücher so interessant.

    Ich spinne das weiter: es macht das ganze Leben bunt und spannend. Du bekommst neue Ideen, überdenkst eigene festgefahrene "Meinungen" und das alles hält einem jung und flexibel. Jedenfalls solange auch kontroverse Diskussionen offen und nicht nur rechthaberisch geführt werden.

    Das schätze ich hier im Forum sehr, dass in der Regel Diskussionen freundlich und sachlich geführt werden und auch die Ansichten des anderen gelten dürfen, ohne dass es zu persönlichen Angriffen kommt. Das ist das, was mich wirklich interessiert - wie denken andere, welche Perspektiven und Blickwinkel haben sie.

    Was mir gar nicht gefallen hat war "Saeculum".

    Fand ich persönlich auch nicht so toll, sie hat wesentlich bessere geschrieben. Ich mag ihre Kaspary / Wenniger-Reihe sehr gerne. Die finde ich super, vielleicht mit Ausnahme von Band 2 ("Blinde Vögel"), das ist in meinen Augen der schwächste Band. Ansonsten hat sich für mein Empfinden die Reihe kontinuierlich gesteigert.

    Mit "Jesusvideo" konnte ich nicht viel anfangen :pale: Ich fand die auf jeder Seite Wiederholungen einfach nur nervig

    Witzig, das ist mir gar nicht aufgefallen, bzw. nicht in Erinnerung geblieben !?! Wahrscheinlich war ich so sehr mit Schaufeln beschäftigt :totlach:

    Ja manchmal kann man kein Happy End einbauen, wenn es einfach nicht passt, aber wenn dann bin ich sofort dabei :thumleft:

    Ich auch, ist mir viiiieeeel lieber :thumleft:

    bei Spannung greife ich zu David Baldacci oder Linwood Barclay

    Baldacci habe ich auch immer gerne gemocht und um Linwood Barclay bin ich bis jetzt immer nur rumgeschlichen. Schreibt er gut? Er wird hier im Forum immer wieder posititv erwähnt - hast Du eine Empfehlung, welches seiner Bücher Dir gut gefallen hat?

  • Du hast völlig recht Buchcafe24 , es ist sehr sehr gut so, dass die Lesegeschmäcker unterschiedlich sind. Das macht dieses Forum und jede Unterhaltung über Bücher so interessant.

    Da gebe ich dir Recht und die vielen neuen Bücher bzw. Genre die andere Lesen finde ich immer recht interessant. Viele kommen dann auch auf die WuLi oder sogar auf den SUB :shock:

    Ich spinne das weiter: es macht das ganze Leben bunt und spannend. Du bekommst neue Ideen, überdenkst eigene festgefahrene "Meinungen" und das alles hält einem jung und flexibel. Jedenfalls solange auch kontroverse Diskussionen offen und nicht nur rechthaberisch geführt werden.

    Das schätze ich hier im Forum sehr, dass in der Regel Diskussionen freundlich und sachlich geführt werden und auch die Ansichten des anderen gelten dürfen, ohne dass es zu persönlichen Angriffen kommt. Das ist das, was mich wirklich interessiert - wie denken andere, welche Perspektiven und Blickwinkel haben sie.

    Bücher sind unser Hobby und man sollte die Meinung von anderen akzeptieren, wenn jemand ein Buch, welches man selber geliebt hat, nicht mag, jeder ist ja anders, also auch der Eindruck der Geschichte oder die Bindung an die Charaktere im Buch. Ich finde es toll, das jeder sich aus Büchern andere Sachen mitnimmt

    Fand ich persönlich auch nicht so toll, sie hat wesentlich bessere geschrieben. Ich mag ihre Kaspary / Wenniger-Reihe sehr gerne. Die finde ich super, vielleicht mit Ausnahme von Band 2 ("Blinde Vögel"), das ist in meinen Augen der schwächste Band. Ansonsten hat sich für mein Empfinden die Reihe kontinuierlich gesteigert.

    #-oDa sagst du was, die Reihe hatte ich vergessen. Die ersten beiden habe ich doch auch gelesen :-, Naja ich Schussel :totlach:

    Die Reihe hat mit z. B. gar nicht zugesagt [-( Ich fand Kaspary einfach nur blöd und den Kollegen schon eigenartig. :scratch:

    Witzig, das ist mir gar nicht aufgefallen, bzw. nicht in Erinnerung geblieben !?! Wahrscheinlich war ich so sehr mit Schaufeln beschäftigt

    Wahrscheinlich :totlach: Hast du den Film dazu gesehen? Den fand ich wesentlich besser :thumleft:

    Ich auch, ist mir viiiieeeel lieber

    Dann bin ich wenigstens nicht alleine :wink:

    Baldacci habe ich auch immer gerne gemocht und um Linwood Barclay bin ich bis jetzt immer nur rumgeschlichen. Schreibt er gut? Er wird hier im Forum immer wieder posititv erwähnt - hast Du eine Empfehlung, welches seiner Bücher Dir gut gefallen hat?

    Du musst unbedingt was von Linwood Barclay lesen :lechz: Ich liebe seinen Schreibstil :thumleft: Bis jetzt fand ich ehrlich gesagt alle Bücher klasse :thumleft: "Ohne ein Wort" ist sein allererster Roman gewesen, mit dem hatte ich damals auch angefangen und ihn und seine Geschichten lieben gelernt :love: Aber die "Promise Falls" Reihe kann ich dir nur wärmstens an Herz legen, die hatte ich in einer LR mit Thomson :winken: zusammen gelesen und alle Bände (4 insgesamt auf deutsch erschienen) waren alle richtig gut. Du wirst es auf jeden Fall nicht bereuen, etwas von ihm zu lesen, wenn du möchtest, kann ich sie dir auch gerne leihen.





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Das ist ein schönes Thema :)


    Also Kurzgeschichten konnten mich bisher leider nicht vom Hocker hauen - weder von Stephen King, noch von anderen Autoren. Da mache ich zumindest momentan einen eher großen Bogen drum. Mir fehlt dann meist was, ich brauche irgendwie mehr Wissen drum herum, und auch eine intensivere Einführung der Charaktere. Da reicht mir irgendwie eine Kurzgeschichte nicht und hat mich bis jetzt fast immer unzufrieden zurück gelassen.


    Mein Lieblingsgenre sind eigentlich die historischen Romane, die allerliebsten sind mir die, die im viktorianischen England spielen :love: Gerade bei diesem Setting ist mir dann auch oft egal, ob es ein historischer Krimi oder sonst was ist. Zurzeit ist diese Phase bei mir auch wieder seeehr akut, ich glaube, ich war in den letzten zwei Monaten fast ausschließlich in England bzw. London im 19. Jahrhundert unterwegs :lol:

    Aber ansonsten sind es die historischen Romane im Allgemeinen, die ich am liebsten mag, Ken Follett und Rebecca Gablé zum Beispiel.


    "Ich, Eleanor Oliphant" ist abseits der o.g. Bücher eines meiner Top 5 Lieblingsbücher. Ich habe es bestimmt schon 3x auf deutsch und auch auf englisch gelesen bzw. gehört und finde es einfach auch wie du Buchcafe24 wunderschön :love:


    Ab und zu ist mir aber auch mal nach eher leichteren Frauenromanen, da mag ich manche von Susan Mallery ganz gern. Sehr enttäuscht bin ich von Jenny Colgan [-(


    Ich spinne eigentlich selten Geschichten zuende. Eher passiert es mir, dass ich mich einfach über manche abgeschlossenen Enden ärgere und mir dann denke, dass ich das vermutlich eher so oder so geschrieben hätte :lol:


    Tatsächlich hätte ich auch eine Frage: hier im Büchertreff gibt es ja unheimlich viele Reihenleser. Für mich war das bisher nie so richtig was. Es gibt zwar schon einige Reihen, die ich gelesen habe (es gibt ja auch mittlerweile wenige Bücher außerhalb von Reihen), und natürlich gibt es auch welche, die mir sehr gut gefallen haben, sogar einige wenige, die so gut waren, dass ich sie direkt hintereinander weggelesen habe (so z.B. auch die u.s. Reihe, die ich in diesem Monat komplett gelesen habe bzw. ich bin gerade im vierten und letzten Band), aber mich nervt es eigentlich eher, dass so viele Bücher als Reihen angelegt sind. Irgendwie langweile ich mich sehr schnell und viele Reihen lassen dann auch schnell nach finde ich. Was für mich persönlich gar nicht geht, sind Krimis mit Ermittlerteams. Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest? Ist es die Charakterentwicklung, oder womit hängt es zusammen? Das würde mich sehr interessieren, da mich wie gesagt lange Reihen grundsätzlich erst einmal abschrecken :uups:

  • Steht ihr mehr auf Kurzgeschichten oder eher auf Romane?

    Ich lese eher selten Kurzgeschichten, weil ich es einfach mag, wie die Handlung und die Charaktere sich mit der Zeit entfalten. Kurzgeschichten sind mir da oft zu ausschnitthaft.

    Welche sind Eure Lieblingsgenre?

    Romane, Jugendbuch, Krimi, Graphic Novel, Manga, Fantasy - recht breit gefächert, würde ich sagen. Mit historischen Romanen oder Science Fiction kann ich eher wenig anfangen, aber auch da gibt es Ausnahmen.

    Bei einem offenen Ende, spinnt ihr die Geschichte in eurem Kopf zu Ende?

    Ich bin kein Fan offener Ende, weil ich vermehrt das Gefühl habe, dass der Autor/die Autorin einfach keine Ahnung hatte, wie die Geschichte zu Ende gehen sollte. Das kann mal als Stilmittel ganz interessant sein, häuft sich meiner Meinung nach aber zunehmend.

    Bei welchem Buch habt ihr euch die Haare gerauft?

    "Miroloi", mein Hass-Buch des Jahres 2019. So gewollt, so angeblich feministisch, aber in meinen Augen einfach nur belanglos. :pale:

    Bei welchem Buch, habt ihr so richtig geweint?

    So richtig passiert mir eigentlich nie, vielleicht weil ich die ganz dramatischen Schicksalsromane eher nicht lese. Ein flaues Gefühl hatte ich bei "Der Fetzen" - das hat mich wirklich berührt, zumal es ja eine Autobiographie ist.

    Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest? Ist es die Charakterentwicklung, oder womit hängt es zusammen? Das würde mich sehr interessieren, da mich wie gesagt lange Reihen grundsätzlich erst einmal abschrecken

    Wenn eine Reihe meinen Geschmack trifft, dann ist es wie nachhause zu kommen. Bekannte Schauplätze, bekannte Gesichter - und "man weiß, was man hat".

    :study:  Im Sturm der Echos / Christelle Dabos
    :musik:Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten / Alice Hasters

  • Ich fand Kaspary einfach nur blöd und den Kollegen schon eigenartig

    Die Reihe fand ich auch enttäuschend. Ansonsten lese ich Posnanzki sehr gerne. Erebos war der Hammer

    Irgendwie langweile ich mich sehr schnell und viele Reihen lassen dann auch schnell nach finde ich. Was für mich persönlich gar nicht geht, sind Krimis mit Ermittlerteams. Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest? Ist es die Charakterentwicklung, oder womit hängt es zusammen?

    Reihen lese ich gerne, weil man Entwicklungen der Figuren mit bekommt. Die werden erwachsener, reifer oder stürzen ab..Aber ich lese die Reihen selten komplett am Stück, dann wird es langweilig, weil es viele Wiederholungen gibt. Sondern so 2-3 Bände, dann was anderes und wenn der Kopf wieder frei ist, geht es mit der Reihe weiter.

    Bei Karen Rose ist das ja so, dass viele Bücher eine lange reihe sind. Aber die Hauptfiguren aus A und B werden zu Nebenfiguren dann in C und das Buch D spielt woanders, andere Hauptfiguren wo dann in einer Nebenbei Sache Figuren aus den alten Büchern auftauchen..eben weil jemand zusammen im College war oder so und eben zur Hochzeit eingeladen wird. Damit weiß man die Figuren heiraten aus Band C und so bleibt man in Kontakt mit den diversen Figuren..und manchmal haben sie auch eine aktivere Rolle in Folgebänden.


    @Kurzgeschichten:

    Da fand ich die Bände von MZB total toll. Sie stellt die AutorInnen vor, warum sie die Geschichte ausgewählt hat oder was sie mit der Geschichte verbindet. Einige Kurzgeschichten gefallen dann oder auch nicht. Aber dieses kommentierte ist super.

  • Da gebe ich dir Recht und die vielen neuen Bücher bzw. Genre die andere Lesen finde ich immer recht interessant. Viele kommen dann auch auf die WuLi oder sogar auf den SUB

    Oh ja! Die wachsen und gedeihen bei mir auch bestens. Grüner Buchdaumen sozusagen :lol:

    Du wirst es auf jeden Fall nicht bereuen, etwas von ihm zu lesen, wenn du möchtest, kann ich sie dir auch gerne leihen.

    Mensch, das wäre ja echt superlieb! Dankeschön :kiss:

    Gerade habe ich einige ausgeliehene hier und strapaziere die Geduld meiner "Gläubigerinnen", aber wenn ich darf, melde ich mich total gerne nochmal bei Dir. Ich will da niemandem auf den Wecker gehen und zu lange brauchen ... Aber Deine Begeisterung klingt ansteckend!

    Hast du den Film dazu gesehen? Den fand ich wesentlich besser

    Nein, den kenne ich leider nicht, aber das wäre mal eine gute Idee :thumleft:


    Bei den Reihen geht es mir sehr unterschiedlich. Wenn sie gar zu lang werden, sind die meisten, die ich kenne nur noch völlig ausgelutscht. Donna Leonn ist für mich so ein Beispiel - ein paar Brunettis sind o.k., aber beim gefühlt 190 Teil wird es dann einfach mühsam.

    Es gibt ein paar längere Reihen, die mir noch gefallen, aber eigentlich bevorzuge ich Einzelbände oder überschaubare Reihen mit zwei oder drei Bänden.

    Ich habe oft das Gefühl, dass erfolgreiche und zunächst auf weniger Bände angelegte Reihen mit Gewalt aufgeblasen werden. Ich nehme an, des Geldes wegen. Manchmal frage ich mich, ob das dann wirklich der Wunsch (und die Kreativität) der Autoren ist, oder ob nicht viel mehr die Verlage darauf drängen Erfolgskonzepte maximal auszuschlachten.

  • Cocolina, Naraya und frettchen81 Schön das ihr euch zu uns gesellt :friends:

    Das ist ein schönes Thema

    Dankeschön :friends:

    Also Kurzgeschichten konnten mich bisher leider nicht vom Hocker hauen - weder von Stephen King, noch von anderen Autoren. Da mache ich zumindest momentan einen eher großen Bogen drum. Mir fehlt dann meist was, ich brauche irgendwie mehr Wissen drum herum, und auch eine intensivere Einführung der Charaktere. Da reicht mir irgendwie eine Kurzgeschichte nicht und hat mich bis jetzt fast immer unzufrieden zurück gelassen.

    Ja da kann ich dich verstehen, Kurzgeschichten sind nicht für jeden etwas :)

    Mein Lieblingsgenre sind eigentlich die historischen Romane, die allerliebsten sind mir die, die im viktorianischen England spielen

    Dieses Genre konnte mich lange Zeit nicht reizen, aber das Buch "1813" und der Folgeband fand ich toll. Vielleicht mein Einstieg in das historische, wer weiß? Gibt es speziell ein Buch, welches du einem Neuling empfehlen könntest?

    "Ich, Eleanor Oliphant" ist abseits der o.g. Bücher eines meiner Top 5 Lieblingsbücher. Ich habe es bestimmt schon 3x auf deutsch und auch auf englisch gelesen bzw. gehört und finde es einfach auch wie du Buchcafe24 wunderschön

    :love:

    Ich spinne eigentlich selten Geschichten zuende. Eher passiert es mir, dass ich mich einfach über manche abgeschlossenen Enden ärgere und mir dann denke, dass ich das vermutlich eher so oder so geschrieben hätte

    Ja das stimmt, manchmal könnte man sich schwarz ärgern ](*,) wie blöd oder vorhersehbar manche Enden sind [-(

    Tatsächlich hätte ich auch eine Frage: hier im Büchertreff gibt es ja unheimlich viele Reihenleser. Für mich war das bisher nie so richtig was. Es gibt zwar schon einige Reihen, die ich gelesen habe (es gibt ja auch mittlerweile wenige Bücher außerhalb von Reihen), und natürlich gibt es auch welche, die mir sehr gut gefallen haben, sogar einige wenige, die so gut waren, dass ich sie direkt hintereinander weggelesen habe (so z.B. auch die u.s. Reihe, die ich in diesem Monat komplett gelesen habe bzw. ich bin gerade im vierten und letzten Band), aber mich nervt es eigentlich eher, dass so viele Bücher als Reihen angelegt sind. Irgendwie langweile ich mich sehr schnell und viele Reihen lassen dann auch schnell nach finde ich. Was für mich persönlich gar nicht geht, sind Krimis mit Ermittlerteams. Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest? Ist es die Charakterentwicklung, oder womit hängt es zusammen? Das würde mich sehr interessieren, da mich wie gesagt lange Reihen grundsätzlich erst einmal abschrecken

    :friends:Was für eine tolle Frage :thumleft: Also bei vielen Reihen, finde ich die Grundstory gut, mit der Zeit lernt man dann die Charaktere besser kennen oder die Orte und man will wissen, was passiert mit ihm/ihr. Manchmal sind mir Charaktere so sympathisch, dass es wie, bei mir, mit Stephen King ist, man muss einfach alle weiteren Teile/Bücher haben und lesen O:-) Jedoch bin ich auch ein Ordnungsfreak :-,heißt, manchmal lese ich Reihen auch nur zu Ende um endlich zu wissen, wie es zu Ende geht bzw. das die Reihe endlich abgeschlossen ist, klingt das verrückt? 8-[

    Ich lese eher selten Kurzgeschichten, weil ich es einfach mag, wie die Handlung und die Charaktere sich mit der Zeit entfalten. Kurzgeschichten sind mir da oft zu ausschnitthaft.

    Ja das kann ich verstehen, entweder ist man pro Kurzgeschichten oder contra

    Romane, Jugendbuch, Krimi, Graphic Novel, Manga, Fantasy - recht breit gefächert, würde ich sagen. Mit historischen Romanen oder Science Fiction kann ich eher wenig anfangen, aber auch da gibt es Ausnahmen.

    Klingt ganz nach mir :friends:

    Ich bin kein Fan offener Ende, weil ich vermehrt das Gefühl habe, dass der Autor/die Autorin einfach keine Ahnung hatte, wie die Geschichte zu Ende gehen sollte. Das kann mal als Stilmittel ganz interessant sein, häuft sich meiner Meinung nach aber zunehmend.

    Du hast Recht, kann einem wirklich so rüberkommen :-k Aber wenn ich eine Geschichte schreibe, weiß ich dann nicht im Vorfeld wie es endet? Was meinst du?

    Wenn eine Reihe meinen Geschmack trifft, dann ist es wie nachhause zu kommen. Bekannte Schauplätze, bekannte Gesichter - und "man weiß, was man hat".

    Da gebe ich dir zu 1000% Recht :thumleft: Bei mir war das die "Promise Falls" Reihe von Linwood Barclay, als Beispiel. Mann kannte alle Namen und es war immer was los, wie früher bei den "Gilmore Girls". Stars Hollow, war mein zweites Zuhause :loool:

    Die Reihe fand ich auch enttäuschend. Ansonsten lese ich Posnanzki sehr gerne. Erebos war der Hammer

    Erebos war bis dato, das beste was ich von ihr gelesen habe. Ich habe noch die Reihe mit den Verschworenen, keine Ahnung wie die Reihe heißt, hast du die schon gelesen? Da mich die anderen weniger angesprochen haben, hab ich diese Reihe noch etwas hinten angestellt.

    Reihen lese ich gerne, weil man Entwicklungen der Figuren mit bekommt. Die werden erwachsener, reifer oder stürzen ab..Aber ich lese die Reihen selten komplett am Stück, dann wird es langweilig, weil es viele Wiederholungen gibt. Sondern so 2-3 Bände, dann was anderes und wenn der Kopf wieder frei ist, geht es mit der Reihe weiter.

    Bei Karen Rose ist das ja so, dass viele Bücher eine lange reihe sind. Aber die Hauptfiguren aus A und B werden zu Nebenfiguren dann in C und das Buch D spielt woanders, andere Hauptfiguren wo dann in einer Nebenbei Sache Figuren aus den alten Büchern auftauchen..eben weil jemand zusammen im College war oder so und eben zur Hochzeit eingeladen wird. Damit weiß man die Figuren heiraten aus Band C und so bleibt man in Kontakt mit den diversen Figuren..und manchmal haben sie auch eine aktivere Rolle in Folgebänden.

    Ja so in etwa mache ich das auch, wenn es langweilig wird, kommen ein oder mehrere andere dazwischen und dann geht es munter weiter. Oder falls sie doch fesselt, kann es passieren, dass ich sie komplett hintereinander lese. Da ich parallel lese, habe ich da auch Abwechslung.

    Mensch, das wäre ja echt superlieb! Dankeschön :kiss:

    Gerade habe ich einige ausgeliehene hier und strapaziere die Geduld meiner "Gläubigerinnen", aber wenn ich darf, melde ich mich total gerne nochmal bei Dir. Ich will da niemandem auf den Wecker gehen und zu lange brauchen ... Aber Deine Begeisterung klingt ansteckend!

    Kein Problem :friends:, sag einfach bescheid, die Reihe ist absolut zu empfehlen :thumleft:

    Bei den Reihen geht es mir sehr unterschiedlich. Wenn sie gar zu lang werden, sind die meisten, die ich kenne nur noch völlig ausgelutscht. Donna Leonn ist für mich so ein Beispiel - ein paar Brunettis sind o.k., aber beim gefühlt 190 Teil wird es dann einfach mühsam.

    Es gibt ein paar längere Reihen, die mir noch gefallen, aber eigentlich bevorzuge ich Einzelbände oder überschaubare Reihen mit zwei oder drei Bänden.

    Ich habe oft das Gefühl, dass erfolgreiche und zunächst auf weniger Bände angelegte Reihen mit Gewalt aufgeblasen werden. Ich nehme an, des Geldes wegen. Manchmal frage ich mich, ob das dann wirklich der Wunsch (und die Kreativität) der Autoren ist, oder ob nicht viel mehr die Verlage darauf drängen Erfolgskonzepte maximal auszuschlachten.

    Das ist eine gute Frage :-k Manchmal ist es wirklich der Autor, der nach Jahren, wieder "nach Hause" will, weil er noch was bestimmtes sagen will, aber vermehrt, ist wahrscheinlich der Verlag daran Schuld. Was Geld bringt kann wieder Geld bringen :montag: Manchmal ist es ja schön in eine Welt zurück zu kehren, aber manchmal ist eben der Drops gelutscht.



    Gefühlt sind ja fast 99 % der Bücher nur noch Reihenbücher. Sehe ich das nur so? Ein Einzelband ist meist schon mit einem Dinosaurier zu vergleichen, weil es davon so wenige gibt. Eine fast aussterbende Art. Wenn man ein neues Buch anfängt und denkt es ist ein Einzelband, entpuppt es sich später zu einem 1. Teil einer Reihe :-s Und was mich besonders nervt, ist keiner weiß, wie lang die Reihe manchmal wird, wann sie erscheinen oder in welcher Reihenfolge sie gelesen werden sollen, da die meisten ja nur durch die Untertitel zu unterscheiden sind #-o Zum Glück haben wir ja den Büchertreff und unsere fleißigen Feen, die die Serien auflisten und aktualisieren :applause:Aber blöd, wenn man im Buchladen steht und auf dem Buch nichts darauf hindeutet, welcher Teil es ist. Probleme eines Büchermenschen. :uups:

    Wie ist denn so euer Gefühl dabei?





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham


  • Ich habe noch die Reihe mit den Verschworenen,

    Die Trilogie meinst du?

    Die war auch richtig gut. Selbst mein Mann hat die gelesen.


    Ich kann Reihen ohne besondere Reue abbrechen. Wenn Entwicklungen zu blöd sind, wenn Charaktere zu platt werden oder wenn Handlungen zu mainstreamig werden..egal, weg damit..es gibt zu viele gute Bücher, die darauf warten entdeckt zu werden.


    Da fällt mir ZB die Fidelma Reihe ein. Historische Krimis, Irland damals..die ersten 3-4 Bücher noch gut und dann wurden die mir zu platt, da die immer die gleichen persönlichen Konflikte hatten..mein Mann liest die dagegen recht gerne.

    Bruder Cadfael dagegen finde ich klasse. Das ist ein verschmitzter alter Mönch, der doch überall drin mit mischt..


    Ich könnte mir vorstellen, wenn du querbeet liest (wie ich auch) dass dir historische Krimis auch gut gefallen könnten.

  • Wenn eine Reihe meinen Geschmack trifft, dann ist es wie nachhause zu kommen. Bekannte Schauplätze, bekannte Gesichter - und "man weiß, was man hat".

    Vor allem deinen letzten Punkt "man weiß, was man hat" kann ich nachvollziehen. Vielleicht besonders nach einem nicht ganz so guten Buch dann gar nicht schlecht, zu etwas bekanntem zu greifen, von dem man weiß, dass es einem sehr wahrscheinlich gefallen wird.

    :friends:Was für eine tolle Frage :thumleft: Also bei vielen Reihen, finde ich die Grundstory gut, mit der Zeit lernt man dann die Charaktere besser kennen oder die Orte und man will wissen, was passiert mit ihm/ihr. Manchmal sind mir Charaktere so sympathisch, dass es wie, bei mir, mit Stephen King ist, man muss einfach alle weiteren Teile/Bücher haben und lesen O:-) Jedoch bin ich auch ein Ordnungsfreak :-,heißt, manchmal lese ich Reihen auch nur zu Ende um endlich zu wissen, wie es zu Ende geht bzw. das die Reihe endlich abgeschlossen ist, klingt das verrückt? 8-[


    Gefühlt sind ja fast 99 % der Bücher nur noch Reihenbücher. Sehe ich das nur so? Ein Einzelband ist meist schon mit einem Dinosaurier zu vergleichen, weil es davon so wenige gibt. Eine fast aussterbende Art. Wenn man ein neues Buch anfängt und denkt es ist ein Einzelband, entpuppt es sich später zu einem 1. Teil einer Reihe :-s Und was mich besonders nervt, ist keiner weiß, wie lang die Reihe manchmal wird, wann sie erscheinen oder in welcher Reihenfolge sie gelesen werden sollen, da die meisten ja nur durch die Untertitel zu unterscheiden sind #-o Zum Glück haben wir ja den Büchertreff und unsere fleißigen Feen, die die Serien auflisten und aktualisieren :applause:Aber blöd, wenn man im Buchladen steht und auf dem Buch nichts darauf hindeutet, welcher Teil es ist. Probleme eines Büchermenschen. :uups:

    Wie ist denn so euer Gefühl dabei?

    Den Punkt mit der Ordnung kann ich auch nachvollziehen. Ich mag das Gefühl auch nicht, unvollständige Reihen im Regal stehen zu haben - und sei es nur im virtuellen Regal wenn es sich um Ebooks handelt :uups:


    Ich empfinde es auch so wie du Buchcafe24: es sind wirklich fast nur noch Reihenbücher auf dem Markt. Das finde ich manchmal ganz schön anstrengend, weil ich mich im Buchladen oder auch der Bücherei immer genötigt sehe, bei jedem Buch dass ich spontan aus dem Regal ziehe, erstmal zu checken, ob es vielleicht Teil einer Reihe ist :roll:Da bin ich aber auch froh, dass man das hier im BT so gut nachschauen kann. Sonst wäre ich aufgeschmissen :-,

  • Du hast Recht, kann einem wirklich so rüberkommen :-k Aber wenn ich eine Geschichte schreibe, weiß ich dann nicht im Vorfeld wie es endet? Was meinst du?

    Tja, vermutlich schon. Ich würde zumindest davon ausgehen, dass jeder Schriftsteller sich vorher über das Ende seiner Geschichte Gedanken macht. Vielleicht ist es dann einfach ein im Moment gerne genutztes Stilmittel? Oder der Trend geht nicht mehr zu Handlungen in epischer Breite, so dass es oft ausschnitthaft bleibt? Ich hatte zumindest dieses Jahr schon einige Romane, bei denen ich mir dachte: Nein, nicht schon wieder ein offenes Ende! Aber das ist auch mein persönliches Ding, ich muss immer wissen, wie etwas ausgeht. Irgendwie brauche ich das für meine innere Ruhe. :loool:

    Mann kannte alle Namen und es war immer was los, wie früher bei den "Gilmore Girls". Stars Hollow, war mein zweites Zuhause

    Ja, genau, wie in einer Lieblingsserie. Bei der Lockwood-Reihe ging mir das irgendwann so, inzwischen sind nicht mehr allzu viele Reihen bei mir übrig.

    Vor allem deinen letzten Punkt "man weiß, was man hat" kann ich nachvollziehen. Vielleicht besonders nach einem nicht ganz so guten Buch dann gar nicht schlecht, zu etwas bekanntem zu greifen, von dem man weiß, dass es einem sehr wahrscheinlich gefallen wird.

    Ja, genau. Das muss nicht zwingend bedeuten, dass die Reihe perfekt und hoch literarisch ist, aber wenn ich einen Bannalec-Krimi lese, dann weiß ich, dass ich einen schönen Mix aus Bretagne-Beschreibung und Kriminalfall bekomme mit einem grummeligen, Kaffee liebenden Ermittler. :loool:

    :study:  Im Sturm der Echos / Christelle Dabos
    :musik:Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten / Alice Hasters

  • Dieses Genre konnte mich lange Zeit nicht reizen, aber das Buch "1813" und der Folgeband fand ich toll. Vielleicht mein Einstieg in das historische, wer weiß? Gibt es speziell ein Buch, welches du einem Neuling empfehlen könntest?

    Das ist keine einfache Frage :-k Ich weiß nicht, wie du zu sehr dicken Büchern stehst - gerade in einem Genre, von dem man nicht genau weiß, ob es einem gefällt oder nicht. Da können 800 Seiten oder mehr ja eher zur Qual werden. Generell würde ich immer Ken Follett empfehlen, falls du von ihm noch nichts gelesen hast.

    Hier eines seiner kürzeren Bücher, das mir aber sehr, sehr gut gefallen hat.

  • Ein schönes Thema. Gesprächsthema mit dem Stichwort "Bücher" gibt es mehr als genug


    Steht ihr mehr auf Kurzgeschichten oder eher auf Romane?

    Bei mir ist es definitiv der Fall: Ich stehe auch Romane. :thumleft:Mit Kurzgeschichten kann ich so gut wie gar nichts anfangen, wobei ich dazu sagen muss, ich versuche es immer wieder. Der einzige, wo die Kurzgeschichten mir auch ausgesprochen gut gefallen ist Franz Kafka - die sind großartig. :applause:Aber auch einige Klassiker fand ich nicht schlecht, aber die habe ich schon vor langer Zeit gelesen. Sonst wie gesagt versuche ich es immer wieder, aber es ist nicht mein Fall, für mich fängt ein Roman erst an, wenn es mindestens 300 Seiten gibt, am liebsten mehr. Denn alles, was drunter liegt, kommt mir zu kurz vor. Ich bedauere... Ich habe dann so ein Gefühl, dass die Charaktere und der Plot nicht wirklich gut ausgearbeitet worden sind. Ist wahrscheinlich reine Geschmacksache.


    Welche sind Eure Lieblingsgenre?

    habe ich nicht wirklich, denn ich lese so gut wie fast alles. Allerdings zu den Thrillern zieht es mich immer wieder hin. :lechz:Wenn auch dazwischen was anderes gelesen habe, brauch ich einen Thriller für zwischendurch.


    Bei einem offenen Ende, spinnt ihr die Geschichte in eurem Kopf zu Ende?

    nein, nie... Und ich kann offene Enden nicht ausstehen. :-,Ich sehe das so, dass die Autorin oder der Autor eine Geschichte zu erzählen haben, und diese sollen die doch bitte schön auch zu Ende erzählen. Wie gesagt, offene Enden und ich... passt nicht. [-(


    Bei welchem Buch, habt ihr so richtig geweint?

    Es liegt schon so lange zurück, dass ich mich gar nicht richtig dran erinnern kann. Habe wohl nicht die passende Lektüre gehabt in den letzten Jahren... Aber ich heule schon mal, es kommt definitiv vor, wenn die Story mich bewegt und es mir nahe geht, dann werden Taschentücher rausgeholt. :cry:


    Generell gibt es Autoren, deren Stil mir üblicherweise so zusagt, dass es mir fast egal ist, was sie schreiben. Ursula Poznanski zum Beispiel gehört definitiv dazu, von ihr mag ich fast alle Bücher die ich kenne. Egal ob Thriller oder Jugend - gefällt mir einfach, was sie schreibt.

    Ich bin auch ein Fan von Poznanski. Ganz gleich ob Jugendliteratur oder Thriller. Bislang hat mir fast jedes Buch ausgesprochen gut gefallen. Mit "Saeculum" konnte ich relativ wenig anfangen. Ich weiß auch nicht, aber dieses Buch ging bei mir nicht. Sonst lese ich die Dame sehr gerne und habe immer hohe Bewertungen für ihre Bücher.

    2020: Bücher: 76/Seiten: 34 276
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
    ------------------------------

    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Moehringer, J.R. - Tender Bar

  • Tatsächlich hätte ich auch eine Frage: hier im Büchertreff gibt es ja unheimlich viele Reihenleser. Für mich war das bisher nie so richtig was. Es gibt zwar schon einige Reihen, die ich gelesen habe (es gibt ja auch mittlerweile wenige Bücher außerhalb von Reihen), und natürlich gibt es auch welche, die mir sehr gut gefallen haben, sogar einige wenige, die so gut waren, dass ich sie direkt hintereinander weggelesen habe (so z.B. auch die u.s. Reihe, die ich in diesem Monat komplett gelesen habe bzw. ich bin gerade im vierten und letzten Band), aber mich nervt es eigentlich eher, dass so viele Bücher als Reihen angelegt sind. Irgendwie langweile ich mich sehr schnell und viele Reihen lassen dann auch schnell nach finde ich. Was für mich persönlich gar nicht geht, sind Krimis mit Ermittlerteams. Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest? Ist es die Charakterentwicklung, oder womit hängt es zusammen? Das würde mich sehr interessieren, da mich wie gesagt lange Reihen grundsätzlich erst einmal abschrecken :uups:

    Ich liebe Reihen, weil ich immer wissen will, wie es mit den Charaktern weitergeht.

    Obwohl ich zugeben muss, dass ich bei einigen nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Wenn die Ideen des Autors ausgeschöpft sind und die Handlung wiederholt sich, dann steige ich aus.

    Beispiele:

    Montalbano von Andrea Camilleri (es tat sich nichts mehr in der Beziehung der Hauptpersonen und die Sprache wurde immer vulgärer)

    Temperance Brennan von Kathy Reichs (nach 6 Büchern war die Luft raus).

  • Das schätze ich hier im Forum sehr, dass in der Regel Diskussionen freundlich und sachlich geführt werden und auch die Ansichten des anderen gelten dürfen, ohne dass es zu persönlichen Angriffen kommt. Das ist das, was mich wirklich interessiert - wie denken andere, welche Perspektiven und Blickwinkel haben sie.

    Da bin ich ganz bei Dir. :friends:


    Was gefällt euch so sehr an Reihen, dass ihr dran bleibt oder teilweise auch mehrere Reihen parallel lest?

    Bei mir sind es die Charaktere. Meistens ist es so, dass ich die Charaktere einer Reihe sympathisch und interessant finde, ich möchte das Wiedersehen, ich möchte wissen, wie es denen weiter geht. :lechz: Meist sind es bei mir die Thriller, die ich in einer Reihe lese, mit wenigen Ausnahmen von Fantasy oder Science-Fiction. Aber es geht mir definitiv um Protagonisten. Ich will wissen wie es mit denen weiter geht, wie die sich entwickeln, was es neues gibt in deren Leben. Das Reihenlesen an sich geht mir nicht auf die Nerven, weil ich meist, noch was dazwischen lese, also nicht immer alles der Reihe nach. Es gibt immer eine Pause und dann das Wiedersehen.


    Wenn mir aber eine Reihe nicht gefällt, habe ich kein Problem damit, diese nicht weiterzuführen. Es gibt so viel zu lesen, dass man sich ganz sicher nicht durch unliebsamen Romane durchquälen soll. Diese Reihen lasse ich dann einfach links liegen. Da ich sehr viele Bücher ausleihe, brauche ich auch diese nicht komplett in meinem Regal zu stehen. Also, ist alles eher unkompliziert.



    Gefühlt sind ja fast 99 % der Bücher nur noch Reihenbücher. Sehe ich das nur so?

    Ich habe nicht das Empfinden. Denn ich habe immer noch sehr viele Einzelromane zu lesen. Aber du hast schon recht, es sind sehr viele inzwischen und die Tendenz scheint steigend zu sein und wenn man in einem Genre unterwegs ist, kann es schon vorkommen, dass man das Gefühl hat. Aber im Genre "zeitgenössische Literatur" oder auch "Kinder-Jugendromane" da gibt es immer noch sehr viele Einzelromane.

    2020: Bücher: 76/Seiten: 34 276
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
    ------------------------------

    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

    ------------------------------

    Lese gerade:

    Moehringer, J.R. - Tender Bar

  • Die Trilogie meinst du?

    Die war auch richtig gut. Selbst mein Mann hat die gelesen.

    Ja genau, die meinte ich:thumleft: Dann sollte ich die wohl bald mal beginnen :-k

    Ich kann Reihen ohne besondere Reue abbrechen. Wenn Entwicklungen zu blöd sind, wenn Charaktere zu platt werden oder wenn Handlungen zu mainstreamig werden..egal, weg damit..es gibt zu viele gute Bücher, die darauf warten entdeckt zu werden.

    Bei manchen Reihen mache ich das auch :uups: Unsere Lesezeit ist ja auch nur begrenzt, da sollte man sich schon überlegen, ob man weiterliest oder sich einem neuen Buch/neuer Reihe zuwendet

    Ich könnte mir vorstellen, wenn du querbeet liest (wie ich auch) dass dir historische Krimis auch gut gefallen könnten.

    :-k Ich liebe ja Krimis, könnte wirklich was für mich sein. Hättest du da eine Empfehlung für mich?

    Ich empfinde es auch so wie du Buchcafe24: es sind wirklich fast nur noch Reihenbücher auf dem Markt. Das finde ich manchmal ganz schön anstrengend, weil ich mich im Buchladen oder auch der Bücherei immer genötigt sehe, bei jedem Buch dass ich spontan aus dem Regal ziehe, erstmal zu checken, ob es vielleicht Teil einer Reihe ist :roll: Da bin ich aber auch froh, dass man das hier im BT so gut nachschauen kann. Sonst wäre ich aufgeschmissen

    So geht es mir auch, das nervt manchmal gewaltig, was würden wir nur ohne den Büchertreff machen?

    Tja, vermutlich schon. Ich würde zumindest davon ausgehen, dass jeder Schriftsteller sich vorher über das Ende seiner Geschichte Gedanken macht. Vielleicht ist es dann einfach ein im Moment gerne genutztes Stilmittel? Oder der Trend geht nicht mehr zu Handlungen in epischer Breite, so dass es oft ausschnitthaft bleibt? Ich hatte zumindest dieses Jahr schon einige Romane, bei denen ich mir dachte: Nein, nicht schon wieder ein offenes Ende! Aber das ist auch mein persönliches Ding, ich muss immer wissen, wie etwas ausgeht. Irgendwie brauche ich das für meine innere Ruhe.

    Aber meinst du viele Autoren benutzen es als "Stilmittel"? Da ziehen sie sich schnell und einfach aus der Affäre #-oDa hoffe ich das dieser Trend nicht anhält :-k Das mit der inneren Ruhe verstehe ich vollkommen :friends:(geht mir auch manchmal so)

    Bei manchen Büchern, ist es so, dass die Handlung bis zum Ende spannend ist und man denkt sich, eh Hallo ich habe noch 20 Seiten, wann kommst du endlich zum Ende, wie willst du das so schnell auflösen und dann kommen diese Epiloge, kurz und schmerzhaft, bumm vorbei :roll: Das nervt mich bei manchen Büchern auch richtig :puker:

    Das ist keine einfache Frage :-k Ich weiß nicht, wie du zu sehr dicken Büchern stehst - gerade in einem Genre, von dem man nicht genau weiß, ob es einem gefällt oder nicht. Da können 800 Seiten oder mehr ja eher zur Qual werden. Generell würde ich immer Ken Follett empfehlen, falls du von ihm noch nichts gelesen hast.

    Hier eines seiner kürzeren Bücher, das mir aber sehr, sehr gut gefallen hat.

    Nein von Ken Follett habe ich noch nichts gelesen, da seine Bücher immer sooooo dick sind :lol: Aber das Buch schaue ich mir mal genauer an, danke dir :friends:

    Ist wahrscheinlich reine Geschmacksache.

    Da gebe ich dir Recht, interessant finde ich es trotzdem, wer sie mag und warum oder warum nicht :wink:

    habe ich nicht wirklich, denn ich lese so gut wie fast alles. Allerdings zu den Thrillern zieht es mich immer wieder hin. :lechz: Wenn auch dazwischen was anderes gelesen habe, brauch ich einen Thriller für zwischendurch.

    Ich bin auch ein Querbeet-Leser :friends:

    nein, nie... Und ich kann offene Enden nicht ausstehen. :-, Ich sehe das so, dass die Autorin oder der Autor eine Geschichte zu erzählen haben, und diese sollen die doch bitte schön auch zu Ende erzählen. Wie gesagt, offene Enden und ich... passt nicht.

    Verstehe ich total, es fehlt einfach was an der Geschichte :vielefehler:

    Ich habe nicht das Empfinden. Denn ich habe immer noch sehr viele Einzelromane zu lesen. Aber du hast schon recht, es sind sehr viele inzwischen und die Tendenz scheint steigend zu sein und wenn man in einem Genre unterwegs ist, kann es schon vorkommen, dass man das Gefühl hat. Aber im Genre "zeitgenössische Literatur" oder auch "Kinder-Jugendromane" da gibt es immer noch sehr viele Einzelromane.

    Ich habe auch noch zig Einzelromane, aber Reihenbücher überwiegen bei mir extrem 8-[





    Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
    W. Somerset Maugham