Helle Barden

Buch von Terry Pratchett, Gerald Jung

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Helle Barden

Die Stadtwache von Ankh-Morpork wird aufgestockt. Damit die »angemessene Repräsentation einzelner Volksgruppen oder so« gewährleistet ist, erhält die Truppe einige ungewöhnliche Rekruten, darunter einen Zwerg, einen Troll und einen Werwolf. Natürlich ist der Ärger vorprogrammiert. Doch die Wache hat nicht nur mit internen Problemen zu kämpfen: Der Assassinen-Gilde wird eine gefährliche Waffe gestohlen, und einflussreiche Kräfte wollen verhindern, dass die Wache ihre Ermittlungen fortsetzt. Zum Glück sind Hauptmann Mumm und seine Männer nicht so leicht aufzuhalten.
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Serieninfos zu Helle Barden

Helle Barden ist der 15. Band der Scheibenwelt Reihe. Diese umfasst 41 Teile und startete im Jahr 1983. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Terry Pratchett

Sir Terence David John Pratchett war ein britischer Schriftsteller von Fantasy Romanen, der 1948 in Beaconsfield in Buckinghamshire geboren wurde. Schon im Alter von 13 Jahren verfasste er seine erste Kurzgeschichte, die in einer Schülerzeitung veröffentlicht wurde. Mehr zu Terry Pratchett

Bewertungen

Helle Barden wurde insgesamt 39 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.

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Meinungen

  • 5 Sterne für die alte Ausgabe - die neue Übersetzung mag ich gar nicht!

    Aleshanee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Helle Barden

    Ich hab die alte Ausgabe in der Übersetzung von Andreas Brandhorst gelesen! Die neuen Übersetzungen gefallen mir leider gar nicht!
    Wieder unterwegs auf den Straßen Ankh-Morporks! Die Stadtwache bekommt Zuwachs: und damit keine ethnischen Vorurteile aufkommen, gesellen sich ein Troll, ein Zwerg und eine Frau zu dem wachhabenden Haufen, der bisher lediglich aus dem Kommandanten Samuel Mumm, Korporal Karotte sowie Nobby Nobbs und Feldwebel Colon bestanden hat.
    Schon alleine die Rekruten mit den Regeln der Wache bekannt zu machen scheint ein unlösbares Vorhaben zu sein; doch natürlich kommt es noch dicker: Der Assassinen Gilde kommt ein gefährliches Relikt abhanden und plötzlich geschehen außergewöhnliche Morde.
    Eigentlich sollen die Gilden selbst aufklären, was in ihrem Umfeld passiert, und selbst das Stadtoberhaupt, Lord Vetinari, befielt Samuel Mumm, sich aus allem herauszuhalten. Seine Neugierde und sein Stolz allerdings können nicht die Finger davon lassen und zum ersten Mal gibt es tatsächliche Ermittlungen, Berichte werden geschrieben und Verdächtige verfolgt! Die Stadtwache mausert sich ;)
    Die neuen Mitglieder der Wache sind aber auch nicht ohne. Vor allem der Zwerg Knuddel und der Troll Detritus, deren Stämme seit der Schlacht im Koomtal verfeindet sind, haben es nicht leicht, sich zusammen zu raufen. Aber auch die Obergefreite Angua hat als Frau einen schweren Stand, vor allem, da sie noch ein sehr persönliches Geheimnis verbirgt.
    Pratchett springt hier recht schnell zu verschiedenen Figuren und Situationen - was allerdings nicht verwirrt, sondern einen aktiven und spannenden Lesegenuß bietet, da einfach vieles gleichzeitig passiert. Dadurch ist ständig etwas los und die Komik bleibt natürlich auch nicht auf der Strecke. Sein ironischer Blick auf die Gesellschaft und sein teilweise subtiler, teilweise hervorspringender Humor ist einfach köstlich und bringt mich immer wieder zum Lachen. Das schaffen Bücher bei mir wirklich selten.
    Aber auch die Aussage dahinter springt einem förmlich ins Auge: sei es über die typische, traditionsgemäße Verfeindung zweier Völker, das Vorurteil fremder "Rassen", und die Macht einer Waffe, die sonst niemand hat - und wie diese sich auswirkt, wenn man sie in Händen hält.
    Trotz dem verrückten Haufen und den vielfältigen Konflikten, die sich ergeben, behält man super den Überblick und kann wunderbar verfolgen, wie sich die Ereignisse überschlagen und wie das Zusammenspiel der Figuren etwas bewegt, was vorher niemand für möglich gehalten hat. Ein großartiger Band aus der Scheibenwelt, der mir wieder einmal großen Spaß gemacht hat!
    Mein Fazit: 5 Sterne
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  • Rezension zu Helle Barden

    Ich habe das Buch letze Woche beendet, komme aber erst jetzt zur Rezension, hier ist sie:
    Inhalt(Kurzbeschreibung auf dem Buch):
    Chaos in Ankh-Morpork: Eine Waffe mit bislang unbekannten Wirkungen, ein sogenanntes Gfähr, ist gestohlen worden. Als die ersten unbescholtenen Bürger der Stadt dahingerafft werden, ist es an der Nachtwache, allen voran Hauptmann Mumm, Korporal Karotte und Obergefreiter Knuddel, den Fall schleunigst aufzuklären. Die Ermittlungen führen bis in die ehrwürdigen Hallen des Patrizierpalasts - und ehe sie sich recht versehen, bekommen sie es mit dem bösen Geist des Gfähr zu tun.
    Meine Meinung:
    Nach dem mir der erste Wachenroman sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt,wie es mit Mumm, Karotte, Nobby und Fred weitergeht und habe gehofft, das dieses Buch genauso gut ist. Zu erst ein mal zu den bereits aus Wachen!Wachen! bekannten Personen: Sie sind wieder genauso gut beschrieben und man lernt mehr über sie, zum Beispiel über Nobby's zweifelhafte Vergangenheit. Diese zusätzlichen Informationen passen zu diesen Figuren wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge und machen Lust auf weitere Informationen. Karotte, der in Wachen!Wachen! noch Probleme hatte, sich in Ankh-Morpork's rechtlicher Wirklichkeit einzufinden, ist jetzt an diese seltsame Art des Gesetzes gewöhnt, was ihn aber nicht zu einem völlig anderen macht, sondern er bleibt er selbst, was der Geschichte hilft. Auch Mumm trägt zum Witz des Buches bei, beispielsweise bei seinem Umgang mit der High Society. Die neuen Rekruten der Nachtwache sind ebenfalls typisch Terry Pratchett und lassen hoffen, das die folgenden Bücher noch besser sind: Da wäre einmal der Troll Detritus, der mit den typischen Problemen eines Trolles zu kämpfen hat ("nicht salutieren"), jedoch sich im Laufe der Geschichte von einem Klischee wegentwickelt und zu einer sympatischen Figur wird, von der man mehr lesen möchte. Dazu kommt noch der Zwerg Knuddel, der anfangs für Konflikte in der Wache sorgt, denn man kennt ja das Verhältnis zwischen Trollen und Zwergen. Hiermit schafft es Terry Pratchett passend für eine Fantasywelt das typische Bild der zwei ermittelden Personen, die sich nicht ausstehen können, zu erzählen ohne das es wie ein erzwungender Vergleich wirkt. Die Obergefreite Angua passt ebenfalls in dieses Bild, des durchschnittlichen Krimis, in dem es Konflikte durch eine Frau in der Wache gibt. Auch die Geschichte errinnert an einen schlechten Krimi. Terry Pratchett schaft es also in diesem Buch nicht nur seine Wachenreihe zu ergänzen, sondern auch die typischen Dinge verschiedener Genres einzubringen um jeden zum Lachen zu bringen. Wer Terry Pratchett's Humor kennt und liebt, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können, bis die Geschichte um das Gfähr beendet ist, wer jedoch neu einsteigen will, sollte nicht mit Helle Barden beginnen, sondern meiner Meinung nach vorher Wachen!Wachen lesen, um Karottes Geschichte kennenzulernen und über die kleinen Dinge zu lachen, die einem sonst nicht auffallen würden. Ich vergebe dem Buch und bin gespannt wie es mit der neuen Nachtwache weitergeht.
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  • Rezension zu Helle Barden

    Dies ist der zweite große Roman zur Stadtwache von Ankh Morpork, wobei neben den bereits bekannten Figuren noch ein Drache eingeführt wird, was für die späteren Stadtwachenromane von überaus großer Bedeutung sein soll - und vor allen Dingen für Sam Vimes.
    Nach diesem Roman wir die Stadtwache Ankh Morporks nie wieder das sein, was sie mal war. Zum Glück.
    Ein wirklicher Grundlagenleger und sicherlich einer der möglichen Einstiegsromane in die Scheibenwelt.
    Mehr zum Inhalt unter:
    http://www.sandammeer.at/kinde…pratchett-hellebarden.htm
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Helle Barden

    Produktvorstellung bei amazon.de
    Die Stadtwache von Ankh-Morpork wird aufgestockt. Damit die »angemessene Repräsentation einzelner Volksgruppen oder so« gewährleistet ist, erhält die Truppe einige ungewöhnliche Rekruten, darunter einen Zwerg, einen Troll und einen Werwolf. Natürlich ist der Ärger vorprogrammiert. Doch die Wache hat nicht nur mit internen Problemen zu kämpfen: Der Assassinen-Gilde wird eine gefährliche Waffe gestohlen, und einflussreiche Kräfte wollen verhindern, dass die Wache ihre Ermittlungen fortsetzt. Zum Glück sind Hauptmann Mumm und seine Männer nicht so leicht aufzuhalten
    Eigene Beurteilung
    Nachdem in 'Wachen! Wachen!' bereits die Idee aufgekommen war, dass ein Drache ein guter Weg wäre eine Stadt zu beherrschen - und das eine Stadtwache von (wenn auch einem ziemlich großen) Zwergen und Trollen keine schechte Idee wäre um eine Stadt zu beschützen. Und so werden Detritus, Cuddy und Angua eingestellt, damit die Stadtwache Ankh Morpork besser repräsentiert - und Mumm ist nicht ganz unglücklich mit dem Gedanken, daß er mit seiner bevorstehenden Hochzeit aus der Sache herauskommt.
    Da geschehen im Umfeld der Narren- und der Meuchelmördergilde seltsame - und auch tödliche Dinge, ein sehr kommunikativer Hund taucht auf und irgendetwas ist aus dem Gildemuseum der Meuchelmörder verschwunden. Etwas, das diese nicht zugeben und das offensichtlich auch den Patrizier beunruhigt. Der Mumm zu sich bestellt, um ihn von diesem Fall abzuziehen - genau, wie den Rest der Nachtwache. Ein Befehl, dessen Wirkung der Patrizier nur allzu leicht vorhersagen kann.
    Seit dem Ersterscheinen dieses Romans sind in Großbritannien drei Jahrzehnte des Kampfs gegen Sexismus und Rassismus - und viele würden sagen, es wäre noch schlimmer geworden.
    Daneben ist Monarchie vs. Republikanismus ein wichtiges - und wieder sehr britisches - Thema. Denn es geht ein Gerücht um, daß ein 'Erbe des Throns' in die Stadt gekommen sei. So einer, mit einem speziellen Klinge und einem kronenförmigen Muttermal. Und nun würden die 'guten alten Zeiten' wieder zurückkehren.
    Interessante Themenauswahl, viel Sprach- und Situationswitz und interessante Charakterstudien der altbewehrten und der neuen 'Rekruten', deren Ränge im Laufe der Erzählung mehr und mehr anschwellen.
    Wie gewohnt bei Sir Terry eine sehr amüsante, aber auch nachdenklich stimmende, Erzählung voller interessanter Ideen und gelungener Betrachtungen zur Natur des Menschen. Große Empfehlung.
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Ausgaben von Helle Barden

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 385

Hörbuch

Laufzeit: 00:06:10h

Hardcover

Seitenzahl: 368

Helle Barden in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 144

Update: