Mrs Agatha Christie

Buch von Marie Benedict

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Mrs Agatha Christie

Mrs Agatha Christie ist der 3. Band der Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2016. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Mrs Agatha Christie wurde insgesamt 12 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Ein Roman der so manchen Krimi in den Schatten stellt

    Bookdragon

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Im Dezember 1926 verschwindet Agatha Christie für elf Tage spurlos, bis heute ist der Grund nicht geklärt. Marie Benedict bietet in diesem Roman einen Erklärungsversuch.
    Erzählt wird abwechselnd in zwei Zeitebenen. In Ich-Form und im Präteritum erzählt Agatha selbst in den mit „Das Manuskript“ betitelten Kapiteln, wie sie 1912 ihren späteren Ehemann Archibald Christie kennenlernt und danach von ihrem Eheleben. Das Geschehen rund um Agathas Verschwinden wird aus Perspektive ihres Ehemannes in Präsens und und der dritten Person erzählt. Archibald, genannt Archie, geriet seinerzeit selbst unter Mordverdacht. Diese Erzählweise finde ich gelungen, auch, weil man sich so zu Anfang gar nicht erklären kann, wie es so weit kommen konnte, im Laufe des „Manuskripts“ dann aber besser versteht.
    In einem zweiten Abschnitt wird, nach Auffinden Agathas, die Erklärung geliefert, die Marie Benedict wohl am wahrscheinlichsen hält, und die auch tatsächlich wahr sein könnte. Agathe Christie hat bis zu ihrem Tod selbst keine Erklärung geliefert.
    Schon bei „Lady Churchill“ hat mich die Autorin nicht bis zum Ende packen können, und leider ist es mir hier ähnlich ergangen. Zunächst fand ich es noch interessant zu lesen, doch mit der Zeit konnten mich die Figuren nicht mehr packen, und ich fragte mich schnell nach dem Warum. Nicht nach dem Warum Agatha verschwunden ist (das war ja sowieso die Grundfrage) sondern nach dem Warum Agatha und Archie so handeln. Gut, eine Sache wurde erst im zweiten Teil klar, aber das war für mich leider kein Aha-Erlebnis, wie es wohl beabsichtigt ist, eher war ich unzufrieden, weil ich nicht ganz nachvollziehen konnte, was ich da las. Da mich zudem die Charaktere nicht für sich einnehmen konnten, und die Geschichte schließlich auch Längen aufweist, habe ich den Roman am Ende nicht den Lesegenuss gehabt, wie ich ihn erhofft hatte.
    Interessant war der Roman trotzdem, zumindest teilweise. Bisher kannte ich zwar die meisten Romane Christies, in meiner Jugend habe ich sie gerne gelesen, aber über ihr Leben wusste ich kaum etwas. Hier habe ich einiges über ihre Herkunft, ihre Sozialisation, ihre erste Ehe und die Anfänge ihres Schreibens erfahren. Auch wenn sicher nicht alles genau so stattgefunden hat, im wesentlichen war es wohl so. Und ich habe Lust bekommen, mal wieder etwas von Christie zu lesen.
    Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich habe zwar ein bisschen mehr über eine berühmte Autorin erfahren, und auch die Erzählweise auf zwei Zeitebenen finde ich gelungen, aber der Roman hat Längen, die Charaktere können mich nicht komplett überzeugen, und die Auflösung ist zwar möglich, aber nicht überzeugend erzählt.
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  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Dezember 1926 - die Autorin Agahtha Christie wird vermisst. Ihr Auto wird von den Ermittlern an einem tiefen düsteren Teich gefunden, darin lag noch ihr Pelzmantel, sehr ungewöhnlich, denn die Nacht war eisig kalt gewesen. Ihr Ehemann, ein Veteran des ersten Weltkrieges, und ihr junge Tochter wissen nicht wo Agatha sein könnte. In England beginnt daraufhin eine große und beispiellose Fahndung um die Krimiautorin zu finden. 11 Tage bleibt sie verschwunden und dann taucht sie so mysteriös wieder auf, wie sie verschwunden ist. Laut Agatha Christie wäre eine Amnesie verantwortlich für ihr Verschwinden, aber ist das die Wahrheit?
    Mrs Agatha Christie ist der dritte Teil der Reihe "Starke Frauen im Schatten der Weltgeschichte" von Marie Benedict.
    Agatha Christie verschwindet im Dezember 1926 spurlos, sie ist zu diesem Zeitpunkt eine relativ bekannte Krimiautorin, aber bei weitem noch nicht so bekannt und berühmt, wie sie noch werden sollte. Nach außen hin führt sie eine glückliche Ehe, aber die Ehe ist zerbrochen. Schnell stellt sich die Frage was der untreue Ehemann mit dem Verschwinden zu tun hatte. Mit diesem Roman erschafft die Autorin eine mögliche Erklärung, die mir gut gefällt.
    Die Geschichte verläuft in zwei Zeitlinien die aufeinander zusteuern, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die eine Zeitlinie beginnt und dreht sich um Agatha Christies Verschwinden, hier steht vor allem ihr untreuer Ehemann im Vordergrund und als Leser begleitet man ihn wie er versucht unbeschadet durch diese Ereignisse zu kommen. In der zweiten Zeitlinie erzählt Agatha Christie aus der Ich-Perspektive über ihr Leben, wie sie ihren Ehemann kennenlernte, über ihr Familienleben und wie sie zum schreiben kam. Agahtas Christies Erzählung über ihr Leben und ihre Einstellungen über die Ehe und das Rollenbild der Frau, die ihr alle anerzogen wurden, lösten bei mir Kopfschütteln und manchmal auch Wut aus, aber auch Mitleid für die damaligen Frauen. So hält sie verzweifelt an einer Ehe und einem Ehemann fest, der nur sich und seine Bedürfnisse kennt und von seiner Frau erwartet sich diesen unterzuordnen. Ihre "Schreiberei" nimmt er trotz erster Erfolge nicht wirklich ernst und sie werden für ihn auch zu einem Ärgernis, denn er ist nicht mehr Agathas alleiniger Mittelpunkt. Über ihr Schreiben hätte ich persönlich gerne noch mehr gelesen, aber natürlich stand das Verschwinden im Vordergrund.
    Während diese Zeitlinie bei mir die unterschiedlichsten Gefühle auslösten, empfand ich den Erzählstrang um das Verschwinden vor allem spannend. Man beobachtet als Leser wie sich Christies Ehemann versucht sich durch die Ereignisse zu winden, und sich dabei immer in einem positiven Licht zu präsentieren, während man natürlich einen genaueren Einblick hat. Zum Ende hin werden die beiden Zeitlinien zusammengeführt und eine Auflösung präsentiert, die mir ausgesprochen gut gefallen hat, und der Krimiautorin Agatha Christie auch würdig ist.
    Mein Fazit:
    Eine unterhaltsame Geschichte über Agatha Christies Verschwinden, bei der fiktionale und biografische Details gut verwoben wurde und dem Leser einen guten und der Krimiautorin würdigen Grund für ihr Verschwinden liefert.
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  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Alle Verfehlungen werfen lange Schatten. (Agatha Christie)
    1926. Agatha Christie ist von einer Krankenschwester und Apothekenhelferin inzwischen zu einer bekannten Schriftstellerin mutiert, die 1912 in dem Kriegsveteranen Colonel Archibald Christie ihre große Liebe gefunden und geheiratet hat. Doch die anfangs glückliche Ehe der beiden leidet bald unter Agathas wachsendem Erfolg und ihrer damit einhergehenden Emanzipierung, schon bald haben sie sich kaum noch etwas zu sagen. Als Agatha im Dezember 1926 spurlos verschwindet und ihr Wagen nebst Handtasche an einem See gefunden wird, haben sowohl ihr Ehemann Archie als auch die gemeinsame Tochter Rosalind keine Erklärung dafür. Agathas Verschwinden beherrscht die Schlagzeilen, eine großangelegte Suche bleibt erfolglos. Als Agatha 11 Tage später wieder auftaucht, behauptet sie, keinerlei Erklärung für ihr Verschwinden zu haben und schiebt dies auf einen angeblichen Gedächtnisverlust, was viele für fragwürdig hielten. Doch Agatha gab nie preis, was in diesen 11 Tagen passiert ist…
    Marie Benedict hat mit „Mrs. Agatha Christie” einen sehr unterhaltsamen und gleichsam spannenden historischen Roman mit biografischen Zügen vorgelegt, der dem Leser eine eindrucksvolle literarische Persönlichkeit näher bringt, die zu Lebzeiten ganz England mit ihrem Verschwinden Rätsel aufgab, die bis heute ungelöst blieben. Der flüssige, farbenprächtige und einfühlsame Erzählstil lässt den Leser eine Zeitreise ins England des vergangenen Jahrhunderts antreten, wo er auf die Schriftstellerin Agatha Christie trifft. Die Autorin spannt ihre Handlung über den Zeitraum von 1912 bis 1926 und gibt dem Leser mit wechselnden Perspektiven sowohl einen guten Einblick in Agathas Leben, als auch in das mit ihrem Ehemann Archibald Christie. In der Rolle erzogen, als Ehefrau ihrem Mann jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, tut Agatha genau das und dabei muss sogar Tochter Rosalind zurückstehen. Doch je erfolgreicher Agatha mit ihrer Schriftstellerei wird, umso mehr nabelt sie sich von diesem Verhalten ab, wobei die Ehe allmählich Risse bekommt. Ihr plötzliches Verschwinden lässt die Eheprobleme in einem besonderen Licht erscheinen und macht Archibald zum Verdächtigen. Der Autorin gelingt es mit einer wohldosierten Mischung aus Fiktion und tatsächlicher Biografie, die Persönlichkeit ihrer Protagonisten herauszustellen, aber auch das Verschwinden Agathas als spannendes Kriminalstück zu präsentieren. Dabei kommt ihr auch die ausgezeichnete Recherche zugute, die der Geschichte das gewisse Etwas gibt. Nach und nach verwebt Benedict die Fäden miteinander, um am Ende eine Lösung zu präsentieren, die glaubwürdig als Lösung herhalten könnte.
    Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgestaltet und können mit realistischen menschlichen Ecken und Kanten den Leser schnell überzeugen, der sich gern an ihre Fersen heftet, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Agatha entspricht zu Beginn dem Rollenbild der Frau zur damaligen Zeit, wurde sie doch dementsprechend erzogen. Doch je erfolgreicher sie mit ihren Romanen wurde, umso mehr emanzipierte sie sich von den veralteten Strukturen und Denkweisen. Ihr Handeln damals wirkt wie ein Rachefeldzug gegen ihren Ehemann. Archibald ist ein Mann, der es gewohnt ist, seinen Willen zu bekommen. Er wirkt egoistisch, unterkühlt und vor allem ungnädig. Aber auch Charlotte und Rosalind gehören zur Handlung und machen diese rundum gelungen.
    „Mrs. Agatha Christie” ist ein wunderbarer Mix aus Realität und Fiktion, der von der Autorin fesselnd und gleichzeitig als spannender Kriminalfall aufbereitet wurde, während sie dabei gleichzeitig Agatha Christie sogar noch ein Denkmal setzt. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich für starke Frauenpersönlichkeiten interessieren!
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  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Agatha Miller lernt im Jahr 1912 ihren späteren Mann Archibald Christie kennen. Obwohl ihre Familien dagegen sind, heiratet sie Christie während des Ersten Weltkrieges. Wie es zu der Zeit üblich ist, ordnet sich Agatha ihrem Mann unter und will ihm eine perfekte Ehefrau sein. Sie ist so auf ihn fixiert, dass sogar ihre Tochter Rosalind zurückstehen muss. Aber Archibald distanziert sich immer mehr von Agatha, je erfolgreicher sie mit ihren Büchern wird. Im Dezember 1926 dann verschwindet Agatha Christie. Man findet ihr leeres Auto mit ihrem Pelzmantel, dabei ist es in der Jahreszeit doch sehr kalt. Überall wird nach ihr gefahndet. Nach elf Tagen taucht sie wieder auf, behauptet sie hätte eine Amnesie gehabt. Mehr ist von ihr nicht zu erfahren.
    Sie wurde auf ihre Rolle als Ehefrau durch ihre Erziehung vorbereitet. Daher versuchte sie, für Archibald die perfekte Ehefrau zu sein und es ihm immer recht zu machen. Doch das gelingt ihr nicht. So sehr sie sich auch bemüht, nie ist es richtig. Mit ihrem schriftstellerischen Erfolg kommt er nicht klar und sucht sich andere Beziehungen. Daher gerät er auch nach Agathas Verschwinden unter Mordverdacht.
    Dieses elftägige Verschwinden nimmt die Autorin Marie Benedict als Grundlage, um daraus einen interessanten und spannenden Roman zu machen. Agatha Christie verschwand unter mysteriösen Umständen und tauchte auf, als sei nichts geschehen. Was wirklich passiert ist, weiß niemand, denn sie hielt sich zu dem Thema bedeckt. Nach Benedicts Version hat Agatha Christie ihr Verschwinden selbst initiiert. Danach gelingt es ihr, sich aus der Rolle, die sie als Frau bisher eingenommen hatte, zu befreien und ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
    Was damals wirklich geschehen ist, weiß niemand, aber diese Lösung erscheint mir schlüssig.
    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen.
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  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Agatha Miller lernt 1912 ihren Mann Archibald Christie auf einem Ball kennen und sie heiraten während des ersten Weltkrieges.Jahre später im Dezember 1926 verschwindet Agatha Christie auf mysteriöse Weise.In England gibt es eine beispiellose Fahndung bis Agatha genauso mysteriös wieder auftaucht.
    Der Schreibstil ist ruhig,bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen hervorragend in diesen Roman hinein.Die Spannung steigert sich schon auf den ersten Seiten und erhöht sich dann spürbar.
    Fazit:Dieser Roman ist fiktiv aber die Autorin hat im Anhang noch einige lesenswerte Biographien aufgeführt die ich persönlich interessant fand.Das Buch besteht aus zwei Teilen wobei der erste der größere ist.Die Geschichte beginnt am 12.Oktober 1912 in Devon,England. Es stimmt dass Agatha Christie elf Tage im Dezember 1926 verschwunden war.Immer wieder kehrt die Geschichte dorthin um dann wieder in die Vergangenheit zurückzukehren. So ist meiner Meinung nach dieser Roman komplex und interessant angelegt.Die Geschichte spielt sich ja im ersten Weltkrieg und in den 20er Jahren ab.Die Autorin hat es sehr gut verstanden diese Atmosphäre schriftlich wie auch bildhaft festzuhalten.Ich war positiv davon überrascht.Dazu stellte ich nach einiger Zeit des lesens fest dass während Agatha's Verschwinden aus Sicht ihres Ehemanns Archibald berichtet wird und in der Vergangenheit aus Agatha's Sichtweise.Dies und die recht kurzen Kapitel machen dieses Buch kurzweilig und sehr spannend.Die zwei Handlungsstränge könnten nicht unterschiedlicher sein:Einmal die Ermittlungen im Falle der Agatha Christie und einmal wieso und weshalb es soweit kam.Ich wurde immer weiter in die Wirrungen dieser elf Tage hineingezogen so dass mich diese Geschichte und das Buch fesselte.Das Ende ist genial hat aber bei mir auch viele Fragen hinterlassen.Zudem kamen mir die letzten Seiten etwas unterkühlt vor im Gegensatz zum Rest des Buches.Es lag aber bestimmt auch an der Situation in der sich Agatha befand.Dieser historische Roman gefiel mir sehr gut und bekommt von mir fünf Sterne.
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  • Rezension zu Mrs Agatha Christie

    Mrs. Agatha Christie von Marie Benedict
    Die Geschichte beschreibt aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeitscheiben die Begegnung und die Ehe zwischen Agatha Christie und ihrem Ehemann Archibald (Archie) Christie. Die Geschichte eskaliert durch ein elf tägiges Verschwinden von Agatha Christie und die sich überstürzenden Vermutungen über ihren Verbleib und ihr Schicksal durch die Polizei, der Öffentlichkeit, der Freunde und der Familie. Die verblüffende Auflösung aller Rätsel erfolgt in typischer Agatha Christie Manier und steigert die Geschichte zu einem großen Finale.
    Ich habe einige Seiten gebraucht, um mich mit dem Stil der Erzählung anzufreunden. Das ganze Buch besteht aus Zeitscheiben, in fast jedem Kapitel ein anderes Datum, anfangs in Zeitsprüngen von bis zu 16 Jahren vor und zurück, im Verlauf des Buches verringern sich die Abstände bis sie sich im jetzt der Handlung vereinen. Auch die handelnden Personen muss man sich erst einmal erarbeiten, teilweise wird das Buch in der Ich Form geschrieben, die Namen der handelnden Personen verändern sich ebenfalls, mal Vornamen, mal Nachnamen, mal Ehenamen, mal Mädchennamen. Dies ist den unterschiedlichen Beziehungsebenen der Personen geschuldet, deren Nähe und Staus sich im Laufe der Zeitscheiben eben auch verändern! Wenn sich diese Besonderheiten aber dem Leser einmal erschlossen haben, beginnt man diesen Stil zu schätzen und die Geschichte gewinnt immer mehr an Fahrt und vor allem an Tiefe.
    In der Mitte des Buches stellte ich mir die Frage, ob die Geschichte denn biografisch oder eine Fiktion ist, daher habe die Lektüre unterbrochen und im Netz Informationen zu Agatha Christie gesucht und gefunden. Achtung Spoiler Alarm, daher nur so viel: Die Rahmenkonstruktion der Erzählung ist biografisch, dieser Rahmen wird durch eine plausible und spannende Geschichte miteinander verknüpft und es könnte sich alles so aber auch anders zugetragen haben.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich würde es sogar als feministisch bezeichnen. Es erzählt den Entwicklungsweg eines schwärmerischen Backfischs, die scheinbare Befreiung von Erwartungen der Familie und Gesellschaft, den Wunsch, eine perfekte Ehefrau zu werden bis hin zur Emanzipation und Erkenntnis des eigenen Wertes und Weges. Dabei ist es spannend und kurzweilig.
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Ausgaben von Mrs Agatha Christie

Taschenbuch

Seitenzahl: 320

Besitzer des Buches 13

Update:

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