Arno Strobel - Sharing- Willst du wirklich alles teilen?

  • Buchdetails

    Titel: Sharing: Willst du wirklich alles teilen...


    Verlag: FISCHER Taschenbuch

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 368

    ISBN: 9783596700530

    Termin: Neuerscheinung September 2021

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 22 Bewertungen

    82,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Sharing: Willst du wirklich alles teilen..."

    Du glaubst an die Idee der gemeinsamen Nutzung. Aber was, wenn du gezwungen wirst, den Menschen zu »teilen«, der dir am nächsten steht? Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel Markus und seine Frau Bettina fanden den Gedanken, dass man nicht alles besitzen muss, um es zu nutzen, schon immer gut. Diese Philosophie liegt auch ihrem Sharing-Unternehmen zugrunde. Möglichst viele sollen Autos und Wohnungen teilen und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Bis Bettina in die Hand eines Unbekannten gerät, im Darknet öffentlich misshandelt wird und das Teilen plötzlich eine andere Dimension annimmt. Wenn Markus seine Frau lebend wiedersehen will, muss er tun, was Bettinas Peiniger sagt. Ausnahmslos, bedingungslos. Und ein Spiel mitspielen, das er nicht gewinnen kann. Auch wenn er bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen. »Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!« Sebastian Fitzek
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    -the-black-one-
    Hätte irgendwie auch ein Buch von Fitzek sein können. Auf alle Fälle sehr spannend!
  • Kurzmeinung

    Annabell95
    Zog sich am Anfang, trotzdem undurchsichtig bis zum Schluss, aber ging genügend unter die Haut

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  • Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Markus und seine Frau Bettina fanden den Gedanken, dass man nicht alles besitzen muss, um es zu nutzen, schon immer gut. Diese Philosophie liegt auch ihrem Sharing-Unternehmen zugrunde. Möglichst viele sollen Autos und Wohnungen teilen und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen.
    Bis Bettina in die Hand eines Unbekannten gerät, im Darknet öffentlich misshandelt wird und das Teilen plötzlich eine andere Dimension annimmt. Wenn Markus seine Frau lebend wiedersehen will, muss er tun, was Bettinas Peiniger sagt. Ausnahmslos, bedingungslos. Und ein Spiel mitspielen, das er nicht gewinnen kann. Auch wenn er bereit ist, alles auf eine Karte zu setzen.
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.
    Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.
    Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.
    http://www.arno-strobel.de/


    Allgemeines
    Erschienen am 29.09.2021 im FISCHER Verlag als TB mit 368 Seiten
    Gliederung: Kriminalroman in 60 Kapiteln
    Erzählung in der dritten Person, größtenteils aus der Perspektive von Markus Kern
    Handlungsort und -zeit: Frankfurt und Umgebung, eine nervenaufreibende Woche in der Gegenwart


    Inhalt
    Markus und Bettina Kern führen gemeinsam ein Sharing Unternehmen, sie haben einen Fuhrpark mit einigen Autos und ein paar Wohnungen, die jeweils von den Nutzern geteilt werden. Eines Abends kommt Bettina nicht nach Hause, stattdessen erhält ihr Mann über sein Smartphone einen Link zum Darknet. Dort muss der verstörte Mann sehen, wie seine Frau nackt in entwürdigender Pose an einem Stuhl festgebunden ist. Der Entführer kündigt an, dass Markus nun am eigenen Leib fühlen werde, wie es ist, wenn seine eigene Frau „geteilt“ werde. So wie Markus mit seinem Sharing-Unternehmen nur an Profit interessiert sei und sich nicht um die Sicherheit seiner Kunden und Kollateralschäden seiner Gleichgültigkeit schere, wolle der Entführer jetzt an einer Video-„Show“ von Bettinas Leiden verdienen. Es scheint nicht nur um Geld, sondern auch um Rache zu gehen. Markus verdächtigt einen Mann, der durch einen Unfall mit einem Auto der Sharing-Firma seine Frau und sein Kind verloren hat. Er weist auch die Polizei auf diesen Mann hin, doch diese verdächtigt Markus selbst, denn plötzlich werden überall Indizien gefunden, die auf ihn als Täter hindeuten. Als auch noch seine fünfzehnjährige Tochter Leonie entführt wird, begibt sich Markus auf die Flucht vor der Polizei, denn der Entführer hat ihm eine Frist gesetzt, seine Tochter zu finden und seine Schuld zu gestehen, bevor Leonie das Schicksal ihrer Mutter teilen soll…


    Beurteilung
    Der größte Teil des Romans schildert die abenteuerliche Flucht von Markus Kern vor der Polizei, er muss verschiedene vom Entführer seiner Frau und Tochter vorgegebene Aufgaben erfüllen, um seine minderjährige Tochter vor einer öffentlichen Misshandlung und Vergewaltigung in einem Livestream des Darknets zu bewahren. Diese Aufgaben führen ihn an verschiedene Orte, er kann sich aber wegen der polizeilichen Fahndung nicht frei bewegen und braucht Helfer. Sein größtes Problem besteht darin, dass immer mehr Verdachtsmomente gegen ihn aufkommen und dass dementsprechend immer weniger Bekannte bereit sind, ihm noch zu helfen.
    Einige Kapitel, die in kursiver Schrift abgesetzt sind, berichten aus deren Perspektive über die traumatische Erfahrung der entführten Leonie.
    Der Plot dieses Romans ist überaus einfallsreich, die Auflösung relativ überraschend. Nicht alle Aspekte der Handlung wirken sehr glaubwürdig, nichtsdestotrotz bietet der Krimi fesselnde Unterhaltung und lässt sich sehr zügig lesen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie nicht nur die Bekannten des Protagonisten, sondern sogar auch er selbst an seiner Unschuld zu zweifeln beginnen, als er perfide manipuliert wird.
    Die Handlung wird sehr anschaulich geschildert, sprachlich gibt es jedoch Wiederholungen zu bemängeln, Markus´emotionaler Ausnahmezustand wird mit teilweise sehr überzogenen Beschreibungen dargestellt und das Wort, das ihm am häufigsten über die Lippen kommt, ist „Verdammt!“.


    Fazit
    Einfallsreich konstruierte, fesselnde Unterhaltung, sprachlich gelegentlich ein wenig zu eindimensional!

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Markus und Bettina haben ein Sharing-Unternehmen gegründet. Sie lieben die nachhaltige Philosophie, dass man nicht alles besitzen muss, sondern es auch teilen kann. Das klappt zum Beispiel bei Autos und Wohnungen sehr gut. Doch irgendjemanden scheinen sie mit ihrer Arbeit ein Dorn im Auge zu sein, denn Bettina wird entführt. Markus wird kurz darauf ein Link zugespielt, der ihn ins Darknet führt. Auf einer dortigen Website muss er mit ansehen, wie seine Frau misshandelt und mit etlichen Männern „geteilt“ wird. Nachdem die Show beendet ist, hofft Markus das Schlimmste überstanden zu haben, doch das Spiel geht weiter.

    Gleich vorweggenommen: Dieses Buch ist endlich mal wieder ein Roman, bei dem der Aufdruck „Psychothriller“ stimmt und für mich bisher das stärkste Buch des Autors. Obwohl ich nicht viel Zeit hatte, habe ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat.

    Mit „Sharing“ nimmt sich Arno Strobel erneut eines aktuellen Themas an und hat damit eine spannende Grundlage für seinen Thriller gefunden. Das Buch, bei dem man hauptsächlich Markus begleitet, hat einen extreme Sog- und Spannungsfaktor. Auf die Auflösung bin ich nicht gekommen, fand sie aber gut und stimmig und auch meine offenen Fragen wurden fast alle zufriedenstellend beantwortet.


    Fazit: Das nenne ich mal einen wirklichen Psychothriller, Mit kurzen Kapiteln, spannender Handlung und vielen Fragezeichen im Kopf treibt einen Strobel durch seinen Roman und dieses die ganze Zeit atemlos. Ich bin absolut begeistert.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Die Frau von Markus wird entführt und vor laufender Kamera gefoltert. Er findet sie tot am nächsten Tag. Es tauchen immer mehr Indizien auf, die auf Markus als Mörder deuten. Dann wird auch noch seine Tochter entführt und eine perfide Jagd beginnt. Wenn er sie nicht rechtzeitig findet, wird sie auch vor laufender Kamera vergewaltigt. Wir hetzen mit Markus durch Frankfurt auf der Flucht vor der Polizei und folgen den Hinweisen der Entführer. Kurze Kapitel sind aus Sicht der Opfer geschrieben.

    Das Buch ist super spannend. Ich habe es in einen Rutsch durchgelesen. Es wird nur die Jagd beschrieben und es gibt kaum Hintergrundinformationen zu den Personen. Der Schreibstil ist relativ einfach. Das Buch liest sich wie ein Drehbuch für einen Actionreißer.

    Das Buch hat mich gut unterhalten, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck.

    Sub: 5456:twisted: (Start 2022: 5455)

    gelesen 2022: 4

    gelesen 2021: 94 / 1 abgebrochen / 35469 Seiten

    gelesen 2020: 92 / 2 abgebrochen / 42592 Seiten

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten


    :montag: Jens Henrik Jensen - Sog. Schwarzer Himmel

    :study:

    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

  • Wenn Teilen zur Gefahr wird

    Markus und Bettina haben ein Sharing-Unternehmen. Sie finden den Gedanken, dass man nicht alles besitzen muss um es zu benutzen, gut. Möglichst viele sollen Autos, Wohnungen, etc. miteinander teilen. Aber nicht jeder ist der gleichen Ansicht. Als Bettina Opfer eines Unbekannten wird und im Darknet zur Show gestellt und missbraucht wird, nimmt das Sharing ganz andere Dimensionen an. Ihr Mann Markus wird nun Teil eines Horrorspiels. Er muss die Bedingungen der Täter erfüllen, um seine Frau lebend wieder zusehen.

    Am Anfang habe ich mich etwas schwer mit der Handlung getan. Ich kam schlecht rein, weil es für mein Gefühl nicht wirklich spannend genug war. Erst nach und nach baute sich die Spannung auf. Nach hinten raus hatte die Story dann auch einige unerwartete Wendungen und Überraschungen zu bieten.

    Trotzdem war es undurchsichtig bis zum Schluss. Während des Lesens hatte ich keinerlei Ahnung, wo die Story enden wird. Die Auflösung war für mich auch nicht ganz schlüssig. Irgendwie leicht an den Haaren herbeigezogen, da es aus dem Storyverlauf nicht so hervorgegangen ist. Eine Überraschung war es dennoch.

    Arno Strobel hat hier ein brandaktuelles Thema in seine Story verbaut. Wie ich finde, hat er damit auch super die Gefahren des "Sharings" aufgezeigt.

    Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und ließ sich dadurch auch angenehm und einfach lesen.

    Mein Fazit:

    Ein perfider und brutaler Thriller, aber für einen Psychothriller ging er mir nicht genügend unter die Haut. Der Gänsehaut-Effekt ist bei mir ausgeblieben.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Arno Strobel gehört zu den Autoren, dessen Bücher ich schon immer lese, und sozusagen ein Fan der ersten Stunde bin. Wie auch sonst hat mich der geniale Schreibstil sofort in seinen Bann gezogen, Herr Strobel versteht sein Handwerk perfekt. Auch die Protagonisten sind sorgsam ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Markus, der liebende Ehemann der zum Gejagten wird, wer ist Freund und wer ist Feind? Woher kommt die Bedrohung und kann Markus das Leben seiner Lieben retten? Rasant lässt Herr Strobel die Story auf den Leser niederprasseln, sodass es mir meistens ein wenig zu schnell voranging. Ich hätte mir da viel mehr kleine Pausen gewünscht. Sowohl die Protagonisten in ihrer Tiefe, als auch die psychologischen Feinheiten gingen für mich komplett unter in einem Feuerwerk an Action.

    Die Wendungen waren super und ich habe zwischendurch sogar an meinem eigenen Urteilsvermögen gezweifelt, das hat der Autor famos hinbekommen, den Leser da komplett in die Irre zu führen. Das Thema Sharing ist ja sehr aktuell, man teilt ja heutzutage vieles per APP . Autos ,Wohnungen, ja sogar Essensüberschüsse. Da ich sehr ländlich wohne habe ich keinerlei Berührungspunkte mit solch einer Lebensweise, da es hier so etwas nicht gibt. Das hat es für mich ein wenig schwieriger gemacht in das Thema hineinzufinden und es nachvollziehbar zu finden. Dafür ist das Thema Darknet umso präsenter . Unvorstellbar, zu welchen Taten Menschen in dieser Anonymität fähig sind. So bleibt mir als Quintessenz, dass ich ein sehr unterhaltsames Buch lesen durfte, mir jedoch ein wenig Tiefe und Ausdauer gefehlt haben. Durch einen phänomenal guten Sprachstil getragen, bleiben vier wunderbare Sterne, die ich gerne öffentlich mit der Welt teile :)

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