Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

Buch von Arno Strobel

  • Kurzmeinung

    Mausi1974
    Ein etwas schwächerer Strobel, aber ganz ok.
  • Kurzmeinung

    -the-black-one-
    Ganz gut, aber ein bisschen zu wenig Handlung.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

Seit zwei Jahren wartest du auf ein Lebenszeichen von deinem Bruder. Sein Wohnmobil-Trip sollte unvergesslich werden. Aber seither keine Spur von ihm. Bis die Morde geschehen … Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel Evelyn Jancke ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, seit ihr Bruder Fabian zwei Jahre zuvor auf einem Wohnmobil-Trip spurlos verschwand. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm, die Ermittlungen wurden eingestellt. Allein ihre Arbeit als forensische Psychologin hält Evelyn aufrecht, vor allem, als die Oldenburger Polizei um ihre Mithilfe bei einer Mordserie bittet. Im norddeutschen Raum tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen auf Campingplätzen. Er kommt immer nachts und verschwindet unerkannt wieder. Bis es einen Zeugen gibt. Und daraufhin ein Phantombild. Evelyn traut ihren Augen nicht, als sie es sieht. Und fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte …
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Über Arno Strobel

Arno Strobel wurde 1962 im saarländischen Saarlouis geboren. Die Schriftstellerei mauserte sich erst spät zu einer Schlüsselrolle in seinem Leben. Er studierte Versorgungstechnik und Informationstechnologie und arbeitet schließlich im IT-Bereich bei einer Bank. Mehr zu Arno Strobel

Bewertungen

Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand wurde insgesamt 35 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Meinungen

  • Ein etwas schwächerer Strobel, aber ganz ok.

    Mausi1974

  • Ganz gut, aber ein bisschen zu wenig Handlung.

    -the-black-one-

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Camper-Mörder
    Auf seinem Wohnmobil-Trip ist Evelyn Janckes Bruder Fabian vor zwei Jahren spurlos verschwunden. Es gab kein Lebenszeichen mehr von ihm und die Polizei hat die Ermittlungen eingestellt. Seitdem ist Evelyn nur noch ein Schatten ihrer selbst. Nur ihre Arbeit als forensische Psychologin hält sie noch aufrecht. Die Oldenburger Polizei bittet sie um mithilfe bei der Aufklärung einer Mordserie. Auf Campingplätzen tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen. Er kommt immer nachts und verschwindet dann wieder bis es einen Zeugen gibt und daraufhin ein Phantombild, das Fabian gleicht. Evelyn fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte...
    Die Handlung wird mit wechselnden Perspektiven erzählt. Hier und da gibt es unerwartete Wendungen und auch Cliffhänger an den Kapitelenden. Trotz dass, der Schreibstil wie gewohnt fesslend war, war die Story etwas schwach. Es wirkte teilweise etwas zu konstruiert und zum Teil unlogisch. Außerdem fehlte mir hier der große Showdown zum Ende. Der wurde auf gefühlt grade mal zwei Seiten abgehandelt, dann war es auch schon wieder vorbei.
    Den handelnden Protagonisten fehlte es etwas an Tiefe und das ein oder andere konnte ich bei Evelyn auch nicht ganz nachvollziehen.
    Die Beschreibungen hingegen waren sehr bildgewaltig. Die Szenen auf den Campingplätzen fand ich schon recht gruselig. Ich weiß schon warum ich Camping nicht mag.
    Mein Fazit:
    Ehrlich gesagt, habe ich mir unter "Der Trip" etwas mehr erhofft. Trotzdem fand ich es spannend, auch wenn das ein oder andere vielleicht etwas unlogisch erschienen ist.
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  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Spannende Gänsehaut-Lektüre
    Seit zwei Jahren werden Fabian und seine Frau Isabel vermisst. Während ihrer Fahrt in den Campingurlaub nach Spanien, sind sie in der Nähe von Dijon spurlos verschwunden und es fehlt seitdem jede Spur von ihnen. In Deutschland treibt ein brutaler Mörder auf Campingplätzen sein Unwesen. Bisher ist es unklar, um wenn es sich dabei handeln könnte. Evelyn, welche als forensische Psychologin tätig ist, ermittelt zusammen mit ihrem Ex Gerhard Tillmann in diesem grausamen Fall. Als jemand den Mörder sieht und ein entsprechendes Phantombild angefertigt werden kann, traut Evelyn ihren Augen nicht als sie es sieht. Der Mann hat grosse Ähnlichkeiten mit ihrem Bruder Fabian, der seit zwei Jahren verschollen ist. Kann es sein, dass ihr Bruder noch lebt? Der Fall entwickelt sich für Evelyn zu einer persönlichen Angelegenheit. Sie begibt sich auf Spurensuche, die sie selbst in Gefahr bringt und auf welcher sie immer mehr an sich selbst zweifelt. Kann es wirklich sein, das Fabian noch lebt, gibt es die ominösen Nachrichten wirklich?
    ‘Der Trip’ hat mich gleich ab der ersten Seite gefesselt. Bereits der Prolog startet sehr dramatisch und lässt einige Fragen offen. Die Neugier, was sich hinter der Geschichte befindet wird direkt am Anfang geweckt. Während dem Lesen weiss man als Leser teilweise selbst nicht, was jetzt wahr ist und was sich Evelyn nur einbildet. Umso dringender möchte man rausfinden, was wirklich geschehen ist. Gänsehaut ist bei der Lektüre garantiert und das Gefühlschaos von Evelyn färbt sich auch auf den Leser ab.
    Evelyn ist die Hauptprotagonistin und wird zu Beginn als sehr professionell und durchaus sympathisch wahrgenommen. Der Schicksalsschlag mit ihrem Bruder prägt sie zwar, jedoch kriegt man das Gefühl, dass sie ihren Platz im Leben wieder einigermassen gefunden hat. Bei Gerhard Tillmann hatte ich zu Beginn des Buches ein gutes Gefühl, ein netter Kommissar der jeden unterstützt. Doch irgendwie schlich sie plötzlich das Gefühl ein, dass er was zu verbergen hat.
    Ein gelungener Psychothriller in einer für mich ungewohnten Umgebung, der Gänsehaut-Momente beschert. Ein Muss für alle Strobel-Fans!
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  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Worum geht es?
    Evelyns Bruder ist vor zwei Jahren auf einem Wohnmobiltrip verschwunden. Nun geschehen Morde auf einem Campingplatz und die Psychologin glaubt in den Phantombildern ihren Bruder zu erkennen.
    Worum geht es wirklich?
    Wahn, Psychospiele und Rache.
    Lesenswert?
    Nein, leider eine große Enttäuschung. Cover und Klappentext haben eigentlich einen guten Thriller angekündigt, die Umsetzung war dann eher schwach.
    Ganz okay war der Sprachstil und dass man das Buch doch gut innerhalb kurzer Zeit durchlesen konnte.
    Kritisieren möchte ich die dargestellten Figuren. Auch wenn mit Evelyn eine weibliche Figur im Mittelpunkt steht, so sind dennoch die Männer ausschlaggebend. Obwohl Evelyn eine Psychologin ist, verhält sie sich in höchsten Maß umprofessionell und nicht rational, begibt sich und andere in Gefahr und will alleine ihrem möglichen Bruder hinterher jagen. Die Männer um sie herum entscheiden ständig über ihren Kopf hinweg, sind alle so um Sorge um die arme kleine Psychologin und natürlich dennoch an ihrer Seite und helfen wo sie nur können. Hier sind natürlich Hintergedanken im Spiel.
    Die dargestellten Verbindungen sind echt toxisch, Grenzen werden immer wieder ignoriert, überschritten und Absprachen nicht eingehalten - weil man es ja gut meint. Ich fand die Figuren einfach unerträglich und kindisch.
    Die Handlung finde ich ebenfalls eher unrealistisch. Oft klingt es so, als sei Evelyns Bruder nicht zwei Jahre sondern schon zwanzig verschollen und kaum noch wieder zu erkennen.
    Der Untertitel spielt irgendwie mit der Angst von Urlauber*innen, die in der Idylle plötzlich zu Opfern werden, aber darum geht es nur am Rande bzw. diese Sichtweise spielt außer zu Beginn gar keine Rolle. Es wirkt, als sei der Plot ursprünglich in eine andere Richtung angedacht gewesen.
    Die Auflösung wird schließlich in sehr wenigen Seiten ganz plump abgehandelt, die Wendungen im Laufe der Handlung waren vorhersehbar und nicht überraschend. Das Ende wirkt dann noch unangebracht kitschig.
    Alles in allem habe ich mir definitiv mehr von diesem Buch erhofft. Ich würde erneut etwas von dem Autor lesen, dieses Werk aber konkret nicht empfehlen!
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  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Evelyn ist forensische Psychologin und unterstützt aktuell die Polizei bei einer Mordserie. In Norddeutschland werden immer wieder Menschen auf Campingplätzen getötet. Dieser Fall triggert Evelyn, da ihr eigener Bruder vor zwei Jahren von seinem Wohnmobil-Trip nicht zurückgekehrt ist. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihm, doch als ein Zeuge den mutmaßlichen Mörder sieht und ein Phantombild erstellen kann, sackt Evelyn das Herz in die Hose. Ist es tatsächlich möglich, dass ihr Bruder dem mutmaßlichen Täter ähnelt? Lebt er noch? Aber warum hat er sich dann nicht gemeldet und ermordet nun Menschen? Evelyn begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit.
    Ich war wahnsinnig gespannt auf den neuen „Strobel“, denn der letzte Mörderfinder-Band war nicht meins, aber die letzten Stand-Alones fand ich alle großartig. Ich habe sehr schnell ein Gefühl für die Protagonistin des Romans gehabt. Besonders, dass sie das Verschwinden ihres Bruders nicht verarbeiten kann, da zwar der Verstand davon ausgeht, dass er verstorben ist, aber ihr Herz immer noch diesen letzten Funken Hoffnung in sich trägt. Das war sehr authentisch beschrieben.
    Genauso überzeugend fand ich, dass Evelyn im Laufe der Geschehnisse nicht mehr weiß, wem sie noch trauen kann. Sie trifft auf alte und neue Bekannte und zu Recht hinterfragt sie irgendwann jede Aussage, jede Handlung und jede Motivation von ihren Mitmenschen – sie traut sich ja selbst nicht einmal mehr. Das hat Strobel wieder einmal genial eingefädelt und hat mich fleißig mitraten lassen.
    Das Ende ging etwas schnell, allerdings war ich mit der Auflösung sehr zufrieden. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und ich habe das Buch tatsächlich inhaliert. Die letzten Worte gelten dem Cover und auch das ist genial, dann das Wohnmobil im Fadenkreuz ist ein Cut-Out und sieht einfach klasse aus.
    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Mit „Der Trip“ konnte mich Arno Strobel wieder richtig überzeugen. Es ist durchgängig spannend und ich habe es geliebt, dass man als Leser keine Ahnung hatte, welcher der auftauchenden Figuren man trauen konnte und welche ein falsches Spiel gespielt haben.
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  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Evelyn Jancke ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, seit ihr Bruder Fabian zwei Jahre zuvor auf einem Wohnmobil-Trip spurlos verschwand. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm, die Ermittlungen wurden eingestellt.
    Allein ihre Arbeit als forensische Psychologin hält Evelyn aufrecht, vor allem, als die Oldenburger Polizei um ihre Mithilfe bei einer Mordserie bittet. Im norddeutschen Raum tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen auf Campingplätzen. Er kommt immer nachts und verschwindet unerkannt wieder. Bis es einen Zeugen gibt. Und daraufhin ein Phantombild.
    Evelyn traut ihren Augen nicht, als sie es sieht. Und fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte …
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.
    Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.
    Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.
    Allgemeines
    Erschienen am 30. August 2023 im Fischer Verlag als broschiertes TB mit 352 Seiten
    Gliederung: Prolog – 53 Kapitel – Epilog
    Erzählung in der dritten Person aus der Perspektive von Evelyn Jancke, alternativ Kapitel aus der Perspektive des „Campers“
    Handlungsorte und -zeit: diverse Orte (Campingplätze) in Norddeutschland, Gegenwart
    Inhalt
    Die forensische Psychologin Evelyn Jancke hat es nicht verkraftet, dass ihr geliebter Bruder Fabian und dessen Frau vor zwei Jahren während einer Reise nach Frankreich mitsamt ihrem Wohnmobil spurlos verschwunden sind. Sie wird von Alpträumen gequält und versucht, sich mit zu viel Alkohol und flüchtigen Männerbekanntschaften abzulenken.
    Als sie von ihrem früheren Partner und jetzigen Freund, dem Polizisten Gerhard Tillmann bei der Ermittlung in einer Mordserie um Unterstützung gebeten wird, gerät ihre Welt noch mehr aus den Fugen. Der Täter, von der Polizei „der Camper“ genannt, tötet auf Campingplätzen scheinbar wahllos Menschen; das Phantombild, das mithilfe eines überlebenden Angegriffenen erstellt wird, zeigt einen Mann, der eine auffällige Ähnlichkeit mit ihrem Bruder Fabian hat. Einerseits hofft Evelyn, dass ihr Bruder noch lebt, andererseits fürchtet sie, er könne sich durch eventuell erlittene Traumata so verändert haben, dass er fähig ist, Morde zu begehen. Sie sieht sich verpflichtet, auf eigene Faust nach ihm zu suchen…
    Beurteilung
    Evelyn Jancke ist keine besonders sympathische Protagonistin, sie scheint die Kontrolle über ihr Leben verloren zu haben und wirkt manchmal zickig, unberechenbar und hysterisch. Dennoch kann man sich bis zu einem gewissen Grad in ihre Persönlichkeit und Verhaltensweisen hineinversetzen, vor allem, als sie seltsame Textnachrichten erhält, die von ihrem Bruder zu stammen scheinen. Auch ihr Freund Gerhard Tillmann ist schwer zu beurteilen, er will Evelyn helfen, spielt aber nicht mit offenen Karten.
    Der Autor baut geschickt einige unerwartete Wendungen in die Handlung ein, der Leser weiß nicht mehr, wem er trauen kann und muss mehrfach seine Theorien verwerfen. Durch die kursiv gedruckten Kapitel, die aus der Perspektive des „Campers“ erzählt werden, gewinnt der Leser einen Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern, indem das Motiv für die nächtlichen Überfälle auf den Campingplätzen verdeutlicht wird. Dabei ist es nicht schwierig, sich in den Täter hineinzuversetzen und die Taten zwar nicht gutzuheißen, aber dennoch nachzuvollziehen. Hier thematisiert der Autor ein durchaus aktuelles gesellschaftliches Problem, das in der Presse immer wieder zur Sprache kommt.
    Die Handlung ist nicht in allen Details realitätsnah, so erscheint es merkwürdig, dass eine Psychologin in einer psychisch so labilen Verfassung wie Evelyn nicht von der Behandlung eines Frauenmörders, der sie mehrfach gezielt provoziert, abgezogen wird. Nichtsdestotrotz bietet „Der Trip“ aber wendungsreiche und spannende Unterhaltung.
    Fazit
    Leichte und (ent)spannende Unterhaltung für heiße Sommertage!
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

    Kurzbeschreibung:
    Seit zwei Jahren wartest du auf ein Lebenszeichen von deinem Bruder. Sein Wohnmobil-Trip sollte unvergesslich werden. Aber seither keine Spur von ihm. Bis die Morde geschehen...
    Der neue Psycho-Thriller von Nr.1-Bestseller-Autor Arno Strobel.
    Evelyn Jancke ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, seit ihr Bruder Fabian zwei Jahre zuvor auf einem Wohnmobil-Trip spurlos verschwand. Es gibt kein Lebenszeichen von ihm, die Ermittlungen wurden eingestellt.
    Allein ihre Arbeit als forensische Psychologin hält Evelyn aufrecht, vor allem, als die Oldenburger Polizei um ihre Mithilfe bei einer Mordserie bittet. Im norddeutschen Raum tötet ein Unbekannter scheinbar wahllos Menschen auf Campingplätzen. Er kommt immer nachts und verschwindet unerkannt wieder. Bis es einen Zeugen gibt. Und daraufhin ein Phantombild.
    Evelyn traut ihren Augen nicht, als sie es sieht. Und fasst einen verzweifelten Entschluss, der sie alles kosten könnte...(„Quelle: Amazon.de“)
    Aufbau des Hörbuchs
    Das Hörbuch hat eine Länge von 8 Stunden und 12 Minuten und wird von Sascha Rotermund gelesen und ist seit heute, den 30.08.2023 verfügbar.
    Gestaltung
    Das Cover ist wieder sehr dunkel gehalten, man hat nur ein kleines Sichtfenster, es gleicht der Aussicht durch ein Zielfernrohr, dass Ziel ist ein vorausfahrender Camper. Der Titel wird richtig gut in diesem Bild dargestellt. Titel und Autor sind eher rötlich gehalten, ist wieder ein echter Hingucker. Mir gefällt es richtig gut.
    Autor
    Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt. Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller. Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.(„Quelle: Amazon.de“)
    Sprecher
    Sascha Rotermund (* 13. Juni 1974 in Arnsberg) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Hörspielsprecher, Hörbuchinterpret und Musiker. Bekannt ist er vor allem als die Standardstimme der Schauspieler Benedict Cumberbatch, Jon Hamm, Armie Hammer, Alexander Skarsgård, Pilou Asbæk, Chris Vance und Omar Sy. ("Quelle: Wikipedia.de")
    Inhalt:
    Evelyn Jancke ist forensische Psychologin und lebt seit 2 Jahren in einem Albtraum. Ihr Bruder ist zu einem Camping-Trip aufgebrochen und wurde nie wieder gesehen. Diese Tatsache verfolgt sie und hat nicht nur ihre Beziehung zerstört sondern hat auch negativen Einfluss auf ihre Arbeit. Ihr Ex-Freund und Polizist Gerhard Tillmann braucht ihre Hilfe bei einer neuer Mordserie. Sie sagt ihm ihre Hilfe zu und schon bald kann ein Zeuge den Täter beschreiben und es kann ein Phantombild erstellt werden. Als Evelyn jedoch das Bild sieht, erkennt Sie darauf Ihren seit 2 Jahren vermissten Bruder. Kann er es wirklich sein? Warum würde er so etwas tun? UND warum hat er sich nie bei ihr gemeldet? All diese Fragen gilt es zu klären und Evelyn beginnt allein zu ermitteln, denn Sie muss Gewissheit haben.
    Fazit:
    Die Geschichte war fesselnd geschrieben, nicht nur haben wir die Sichtweise von Evelyn sondern auch von unserem Täter. Der Anfang war meisterhaft erzählt, denn sie beginnt mit dem Camping-Trip von Fabian, Evelyns Bruder. Er ist zusammen mit seiner Frau unterwegs und hat in Frankreich einen Unfall. Es kommt relativ schnell Hilfe, nur leider gibt es Verständigungsprobleme. Aber ist es wirklich Hilfe oder wo genau werden sie hingebracht, dass ließ der Autor wirkungsvoll offen. Spannungsgeladener hätte man diese Geschichte nicht beginnen können. Evelyn ist ein Wrack, jeden Abend geht Sie in ihre Lieblingsbar und betrinkt sich und schleppt Nacht für Nacht einen anderen Typen ab, nur damit sie nicht alleine ist. Das Verschwinden ihres Bruders macht ihr auch nach 2 Jahren noch sehr zu schaffen, was wohl nachvollziehbar ist, jedoch, ist ihre Art damit umzugehen toxisch. Sie stürzt sich in ihre Arbeit und lässt sich von Ihren Patienten irreführen und verwirren. Da hilft es auch nicht gerade, dass ihr Ex-Freund und Polizist Gerhard Tillmann sie um Unterstützung bei einer neuen Mordserie bittet. Als endlich ein Zeuge gefunden und ein Phantombild erstellt werden kann, sieht Evelyn darin ihren Bruder und ab da, gibt es für sie kein halten mehr. Ich kann mir vorstellen, was sich in ihrem Kopf abspielt, die Art und Weise ihrer Reaktionen ist gefühlsbetont. Ich mochte sie als Protagonistin überhaupt nicht, denke aber das war von Arno Strobel so inszeniert. Auch Polizist Tillmann war mir sehr suspekt. Denn er verbirgt die ganze Zeit etwas vor Evelyn und dem Leser und diese Charaktereigenschaft, passt auch so gar nicht zu einem Bediensteten von Recht und Gesetz. Auch erhält man im Laufe des Hörens die Geschichte unseres Täters, die sehr schwierig und brutal ist. Die Auflösung war spannend und ausgeklügelt. Die Thematik hinter dieser Geschichte ist sehr traurig und doch, fast, alltäglich. Ein schwieriges Thema so auszuarbeiten, mit unsympatischen Charakteren, wo mir der Täter noch von allen am sympatischsten war, ist eine absolute Meisterleistung. Ich hätte gerne noch mehr Hörstunden in diesem tollen Buch gehabt, mir ging das Ende, dann doch etwas zu schnell, aber eins weiß ich bestimmt, der nächste Thriller von Arno Strobel kommt bestimmt.
    Sascha Rotermund war die Stimme zu Arno Strobels "Der Trip". Er bringt zum einen sehr viel Lebendigkeit in die Geschichte und macht die Charaktere authentisch und lebensecht. Es macht Spaß ihm zuzuhören und man bleibt immer am Ball, weil er die Spannung gleichbleibend hoch hält. Ich hätte ihm noch Stunden zuhören können, was ja einiges über sein Können und auch über die Geschichte aussagt. Das Duo Strobel - Rotermund ist ein Garant für Spannung der Extraklasse.
    Ich vergebe 4
    Das Hörbuch wurde mir freundlicherweise vom Verlag über netgalley.de als Wunsch erfüllt. Ich sage an dieser Stelle vielen Dank an den Argon Verlag. Ich hatte tolle Hörstunden mit dem Buch.
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Ausgaben von Der Trip: Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

Besitzer des Buches 54

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