Still: Die Kraft der Introvertierten

Buch von Susan Cain, Franchita Mirella Cattani, Margarethe Randow-Tesch

  • Kurzmeinung

    volatile
    Beeindruckende Persönlichkeiten, interessante Studien und reichlich Aha-Moment in Situationsbeschreibungen.
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    Enigmae
    sehr gut und tiefgreifend recherchiert! Einen (strengen) halben Punkt Abzug, da keine Bildmaterialien (Statistiken o.ä.)

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Still: Die Kraft der Introvertierten

In der Stille liegt die Kraft. In einer lauten Welt werden stille Menschen meist überhört – sei es am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Privatleben. Susan Cain bricht eine Lanze für die Introvertierten und zeigt, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind. Neueste Ergebnisse der Hirnforschung bezieht sie dabei ebenso ein wie historische Beispiele. Darwin, Einstein, Gandhi, Chopin, van Gogh, Bill Gates: Sie alle haben Großes vollbracht. Aus ihren Erkenntnissen leitet die Autorin auch konkrete Anregungen für alle sozialen Bereiche ab, von der Organisation des Berufslebens bis hin zur Konfliktlösung in der Partnerschaft. Susan Cain will stille Menschen dazu ermutigen, die eigene Introversion zu erkennen und anzunehmen, denn sie weiß: In der Stille liegt die Kraft!
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Bewertungen

Still: Die Kraft der Introvertierten wurde insgesamt 16 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Beeindruckende Persönlichkeiten, interessante Studien und reichlich Aha-Moment in Situationsbeschreibungen.

    volatile

  • sehr gut und tiefgreifend recherchiert! Einen (strengen) halben Punkt Abzug, da keine Bildmaterialien (Statistiken o.ä.)

    Enigmae

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Still: Die Kraft der Introvertierten

    Ich hatte sehr lange Schwierigkeiten mit dem Buch Die Beispiele, die die Autorin beschrieben hat, waren mir in der Botschaft zu ähnlich: introvertierte Menschen, die sich überwinden dadurch Großes erreichen konnten. Nicht, dass ich ihr das nicht glaube, aber sie machte diese Überwindung zu einfach. Für mich waren es zu viele Beispiele, die ich nicht gebraucht hätte.
    Es gab auch bei den für mich schwierigen Passagen Dinge, die mir gut gefallen haben: Susan Cain erklärt den Unterschied zwischen schüchtern und introvertiert sein und erklärt, wie sich introvertierte Menschen in bestimmten Situationen fühlen. Mit den Listen von Fragen, deren Beantwortung mich in der einen oder anderen Kategorie zuweisen, konnte ich dagegen weniger anfangen. Auch nicht mit den Tests, die immer wieder gemacht wurden, um Unterschiede im Verhalten und extravertierten und introvertierten Menschen zu zeigen. Da hat mir gefehlt, was mit den Ergebnissen passierte.
    Wirklich abgeholt hat mich die Autorin in den letzten Kapiteln, in der sie darüber schrieb, wie sich introvertierte Personen innerhalb einer Partnerschaft und hier vor allem in Konflikten verhalten. Für mich persönlich war das das Kapitel, aus dem ich am meisten mitnehmen konnte. Bei dem, was sie über Eltern mit introvertierten Kindern geschrieben hat, musste ich teilweise schlucken. Da gibt es noch viel Hilflosigkeit und den Wunsch, die Kinder aus dem vermeintlichen Schneckenhaus zu holen, auch wenn das gegen alles ist, was sich diese Kinder wünschen. Oder es wird mit Unverständnis oder sogar Spott reagiert. Das war nicht immer einfach zu lesen, weil mir einiges sehr bekannt vorkam.
    Das Buch ist schon einige Jahre alt, ich fände es interessant zu lesen, was sich in den Augen der Autorin seitdem auf diesem Gebiet getan hat. Mir haben große Teile nicht so gefallen, wie ich erwartet habe. Aber die Dinge, die ich daraus mitnehmen konnte, haben die zähen Teile ausgeglichen.
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  • Rezension zu Still: Die Kraft der Introvertierten

    Nachdem mir eine Forumsdiskussion an anderer Stelle und ein Artikel im Time Magazine schon vor langer Zeit den Mund wässrig gemacht hatten, habe ich das Buch vor einigen Wochen nun auch endlich selbst gelesen und kann mich all den begeisterten Stimmen nur aus vollstem Herzen anschließen.
    Susan Cain, die selbst zu den introvertierten Menschen zählt, legt hier eine leidenschaftliche und dabei wissenschaftlich fundierte Verteidigung all derer vor, die oft von der Gesellschaft belächelt und als langweilige Stubenhocker abgetan werden. Ohne zu werten stellt sie die wichtigsten Charakterzüge intro- und extrovertierter Menschen gegenüber und schildert anhand vieler Fallbeispiele und Interviewergebnisse, wie es Introvertierten in einer Welt, die sehr stark auf Teamwork, schnelle Kommunikation und Gruppenaktivitäten ausgelegt ist, ergeht.
    Sie hebt die vielen Stärken der "Stillen" hervor- etwa die Fähigkeit, sich lange auf eine Sache zu konzentrieren, tief in ein Thema einzusteigen oder nicht überstürzt an etwas heranzugehen - und gibt Anregungen, wie man Schule, Studium und Arbeitswelt für Introvertierte angenehmer gestalten kann, und zwar so, dass auch die extrovertierten Mitschüler und Kollegen davon profitieren können. Hinzu kommen zahlreiche gute Strategien, wie man als "Intro" in einem extrovertierten Umfeld bestehen kann, ohne auf Dauer durchzudrehen.
    Ich habe mich noch nie von einem Buch derart verstanden gefühlt. Streckenweise hätte ich am liebsten bei jedem zweiten Satz "Ja! Ja! Ja!" geschrien
    Susan Cain hat einen sehr angenehmen Schreibstil und findet eine ausgezeichnete Balance zwischen eigenen Anekdoten, Fallbeispielen, wissenschaftlichem Hintergrund und Verhaltenstips, und ich würde das Buch auch Menschen ans Herz legen, die selber nicht zum introvertierten Spektrum zählen, weil es helfen kann, sich gegenseitig besser zu verstehen. Introvertiert ist ja nicht besser als extrovertiert (oder umgekehrt), es ist einfach nur anders.
    Genau das hat mir an diesem Buch am allerbesten gefallen: die Botschaft, dass es okay ist, so zu sein, wie man nun mal ist, und dass man dafür auch durchaus mal Verständnis einfordern darf von einem Umfeld, in dem Geselligkeit, Smalltalk und Trubel immer noch die Norm sind. Dabei sind laut Susan Cain ein Drittel bis die Hälfte aller Menschen introvertiert. Vielleicht trauen sich ja nach dieser Lektüre mehr Leute, einfach zuzugeben, dass sie mit einem schönen Buch auf dem Sofa besser Energie tanken können als auf einer lauten Party. Viele von uns Leseratten wissen das schließlich schon lange
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Ausgaben von Still: Die Kraft der Introvertierten

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

Hardcover

Seitenzahl: 448

E-Book

Seitenzahl: 448

Still: Die Kraft der Introvertierten in anderen Sprachen

  • Deutsch: Still: Die Kraft der Introvertierten (Details)
  • Englisch: Quiet: The Power of Introverts in a World That Can't Stop Talking (Details)

Besitzer des Buches 29

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