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Fürimmerhaus

Buch von Kai Meyer

  • Kurzmeinung

    Marie
    Hohes Tempo und Spannung pur. Berührende Auflösung
  • Kurzmeinung

    Katara
    Die Geschichte und Charaktere haben mich leider nicht richtig abgeholt.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Fürimmerhaus

Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich. Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.
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Über Kai Meyer

Kai Meyer stieg durch seine Bücher zu einem der erfolgreichsten Vertreter der deutschen Fantastik auf. Der Autor wurde 1969 in Lübeck geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit im Rheinland. Mehr zu Kai Meyer

Bewertungen

Fürimmerhaus wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Hohes Tempo und Spannung pur. Berührende Auflösung

    Marie

  • Die Geschichte und Charaktere haben mich leider nicht richtig abgeholt.

    Katara

  • Temporeich, spannend & mitreißend. Ungewöhnliche Idee wird zu gut ausgearbeiteter Geschichte mit sympathischen Protas.

    Lavendel

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Fürimmerhaus

    Im Fürimmerhaus landen Jugendliche, die Erlöser ihrer Welten waren, dort nun aber nicht mehr „gebraucht“ werden. Carters Ankunft trifft auf den Versuch der anderen Jugendlichen, aus dem Haus zu entkommen. Eine Odysee beginnt …
    Es hat ein bisschen gedauert, bis ich in die Geschichte fand, sie ist zunächst sehr verwirrend, Namen, Orte, Gefahren, das muss man erst einmal zuordnen, und immer schwebt die Frage über einem, was das überhaupt für ein Ort ist, warum die Jugendlichen dort sind, und warum sie ihre Erinnerungen verloren haben. Die Vorstellung an einem solchen Ort zu sein, denn das Fürimmerhaus ist kein idyllischer Ort, und dabei nicht zu wissen, wer man eigentlich ist, und warum man hier sein muss, ist alles andere als schön.
    Wenn man sich dann aber auf die Geschichte einlässt, lernt man zunächst die Jugendlichen besser kennen, mit Carter sind es sechs, dann beginnt man sich das Haus immer besser vorzustellen, und irgendwann ist man gefesselt, auch, weil es immer spannender wird, je weiter man vordringt. Dazu kommt die eine oder andere Überraschung, und ein wirklich gelungenes Ende, das den Roman rund macht. Gut gefällt mir auch der atmosphärische und bildhafte Schreibstil Kai Meyers, und natürlich seine Phantasie, die auch hier wieder gut zum Tragen kommt.
    Die Jugendlichen sind sehr unterschiedlich, und nicht alle sind Menschen. Und auch im Haus wimmelt es von Wesen, die dazu meist gefährlich sind. Allerdings bekommen die Sieben auch hin und wieder unerwartete Hilfe.
    Ein besonderes Haus, in dem man sich verlaufen kann, das voller Gefahren ist, und dem man nur mit Mühe, wenn überhaupt entkommen kann, das lese ich nicht das erste Mal. Kai Meyer ist dennoch eine ganz eigene Geschichte gelungen, die zwar nicht sofort punkten kann, bei der es sich aber lohnt, dranzubleiben, mit dem Ende kann man das Buch zufrieden zu klappen.
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  • Rezension zu Fürimmerhaus

    Carter wird aus einem Brunnen ohne Erinnerung in eine Halle gespült, nur seinen Namen kennt er. Er ist im Fürimmerhaus gelandet, einen Ort an dem die Herrschenden junge Helden und Heldinnen ins Exil schicken. Aber auch wenn Carter sich an nichts erinnert, ist er sich sicher, ein Held war er nie. So begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus…
    Fürimmerhaus stammt aus der Feder von Kai Meyer.
    Carter wird in eine große Halle gespült, als er alle Sinne wieder bei sich hat, stellt er fest, dass er keinerlei Erinnerung hat, nur seinen Namen weiß er noch. Auf dem Weg durch das Fürimmerhaus findet er Mitstreiter und Freunde. Aber nicht nur ihm geht es so, alle die im Fürimmerhaus landen, haben keine Erinnerung, noch nicht mal ihren Namen. Man hat ihnen nur erzählt, dass sie Helden und Heldinnen sind, die einmal ihre Welt gerettet haben, aber danach hierhin verbannt wurden. Aber Carter ist sich sicher, er hat Nichts und Niemanden gerettet.
    Carter und seine neuen Freunde haben alle sehr unterschiedliche Charaktere, leider bleiben sie mir aber im Ganzen zu flach, was wahrscheinlich den fehlenden Erinnerungen geschuldet ist, die Charakteren Tiefe verleihen kann. Das Fürimmerhaus ist eine interessante Konstruktion, die ich auch zuerst sehr spannend fand, denn wie Carter, erfährt man als Leser erst nach und nach was es damit auf sich hat. Die Gestaltung der Räume und Hallen im Fürimmerhaus werden immer ungewöhnlicher und leider fehlte mir irgendwann die Vorstellungsgabe dafür. Auch Carters abenteuerliche Reise empfand ich zuerst spannend, aber leider schafft es der Autor für mich nicht den Spannungsbogen auf Dauer aufrecht zu halten. Ereignisse werden dabei für mich zu schnell abgehandelt und dann gibt es immer wieder, nicht nur für die Protagonisten, sondern auch für den Leser eine Erholungsphase.
    Aber vor allem das Ende konnte mich leider so gar nicht abholen, die Auflösung empfand ich persönlich zu vorhersehbar und das Ende zu gewollt. Hier fehlte mir irgendwie der Knalleffekt oder das Besondere.
    Mein Fazit:
    Eigentlich eine interessante Geschichte, die ich über Strecken sehr gerne gelesen habe, aber zum Ende heraus mich leider immer mehr verlor.
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  • Rezension zu Fürimmerhaus

    Klappentext
    Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich.
    Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.
    Meine Meinung
    "Als Mitternacht auf Mittag fiel, kam Carter ins Fürimmerhaus."
    Mit diesem ersten Satz startet diese temporeiche Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert und in Atem gehalten hat!
    Zusammen mit Carter wird man direkt in das mysteriöse Haus katapultiert und muss wie er nach und nach entschlüsseln, was es damit auf sich hat.
    Carter trifft recht schnell auf die anderen "Erlöser", die wie er ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit in diesem Haus angekommen sind. Die einzige Information, die alle besitzen ist, dass sie Helden sind, dass sie ihre Welt gerettet haben und nun in diesem Haus für unbestimmte Zeit festsitzen.
    Sie alle unterscheiden sich nicht nur in ihrem Charakter, sondern auch in ihrem Aussehen.
    Ambra, die rebellische Zweiflerin, die vieles in Frage stellt
    Diabondo, der in seiner Rolle als Held aufgeht und als Anführer avanciert
    Hengis, halb Tier - halb Mensch, der kämpferische Draufgänger
    Emmeline, eine Lichtgestalt, eher zart und ohne den Ernst der Lage begreifen zu wollen und Hyazinthe, die mit ihrer hölzernen Art ihre ganze eigene Sicht auf die Dinge hat
    In dem scheinbar grenzenlosen Haus mit zahllosen Sälen, Treppen und Möglichkeiten, sind sie dennoch eingesperrt in den äußeren Sphären und beobachtet von den Archonten, deren Regeln ihre Handlungsfreiheit einschränken.
    Das wollen sie ändern und bereiten sich auf ihre Flucht vor, just in dem Moment, in dem Carter auftaucht.
    Die Handlung war für mich sehr von der Spannung getragen, denn sie geraten ständig in verzwickte Situationen, werden verfolgt und müssen viele Hindernisse durch- und überqueren. Das hat mich regelrecht durch die Seiten gejagt, während man in den ruhigeren Passagen dafür immer mehr über das Haus und seine Bewohner erfährt. Dabei streut Kai Meyer kluge Fragen ein, die die Jugendlichen beschäftigen und die auch das Heldentum beleuchten - denn zu Helden gehören auch Schurken und die Grenzen sind nicht immer so klar.
    Ebenso wird die Möglichkeit der Veränderung angesprochen, was ich immer besonders wichtig finde, denn nichts ist in Stein gemeißelt und jeder Moment birgt neue Möglichkeiten.
    Manche bemängeln dass die Charaktere teilweise zu blass bleiben, was ich so nicht empfunden habe. Jeder von ihnen hat eine recht klare Rolle mit Feinheiten, durch die man sie sehr gut einzuschätzen lernt.
    Auch ist der Fokus eher breit gefächert, denn die originellen Ideen der phantastischen Elemente sind wieder grandios gelungen und mit ein großer Anteil am Lesespaß, zumindest für mich. Grade die vielen kreativen Einfälle zu den (Neben)Figuren bringen viel Abwechlsung und sind sehr anschaulich beschrieben. Ebenso wie die Kulisse der Räumlichkeiten und deren Veränderungen, die sie auf ihrem Weg entdecken, fand ich total faszinierend! Sie dringen immer tiefer in das Haus ein, auf der Suche nach dem Schöpfer, dem Erbauer, um endlich zu erfahren, welcher Zweck diese Mittel heiligt.
    Dabei lauert hinter jeder Ecke eine Gefahr und es gibt auch einige sehr heikle und lebensbedrohliche Momente mit fast schon gruseligen Gestalten, die das Entkommen fast unmöglich machen.
    Freundschaft und Liebe spielen zwar nur am Rande eine Rolle, sind aber genau mit der richtigen Dosis eingestreut und geben der Handlung neben den vielen temporeichen Szenen auch eine gewisse Wärme. Es ist ja ein zusammen gewürfelter Haufen verschiedenster Charaktere und während Carter erst neu dazu gestoßen ist und gegen das Misstrauen ankämpfen muss, leben die anderen schon länger zusammen in dem Haus und konnten sich kennenlernen, einschätzen und aufeinander einstellen. Das spürt man auch sehr gut, muss aber eben mit Carter als Neuling etwas außen vor bleiben, was die ganze Situation sehr real wirken ließ.
    Es ist kein Buch nur über die Figuren, nur über die Kreativität der Ideen oder nur über das Haus - es ist ein gut gemischter und dynamischer Mix aus allem, der mich bestens unterhalten hat.
    Auch die Auflösung fand ich gelungen und hat alles perfekt abgerundet.
    Mein Fazit: 5 Sterne
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Fürimmerhaus

    Inhalt:
    Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.
    Rezension:
    Was passiert mit Helden, nachdem sie ihre Welt gerettet haben und dort nicht mehr gebraucht werden?
    Sie kommen als Erlöser ins Fürimmerhaus und wachen dort ohne jegliche Erinnerungen an ihre Heldentaten auf.
    Als Carter ins Fürimmerhaus kommt, trifft er auf Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe und begibt sich mit ihnen auf eine abenteuerliche Reise durch die unendlichen Weiten des Fürimmerhauses und auf die Suche nach seiner Bestimmung.
    "Fürimmerhaus" ist ein Einzelband von Kai Meyer, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Carter und Ambra erzählt wird.
    Kai Meyer zählt seit vielen Jahren zu meinen liebsten Autoren und ich lese wirklich jedes neue Buch von ihm, denn sein Ideenreichtum kann mich jedes Mal aufs Neue begeistern!
    Nun dürfen wir gemeinsam mit Carter, Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe das Fürimmerhaus erkunden, in dem es auch so einiges zu entdecken gibt!
    Angefangen bei den Erlösern, denn während Ambra, Carter und Diabondo augenscheinlich Menschen sind, ist Hengis ein auf zwei Beinen laufendes Kaninchen, Hyazinthe eine Marionette und von Emmeline geht ein Licht aus, das heller leuchtet als so manche Lampe.
    Sie alle haben ihre Welt vor den Widersachern gerettet, doch nachdem sie ihre Aufgaben erfüllt hatten, wurden sie nicht mehr gebraucht und ins Fürimmerhaus gesandt, wo sie in den Äußeren Sphären leben.
    Nun haben sie es sich in den Kopf gesetzt, das Fürimmerhaus zu verlassen und müssen dazu in die streng bewachten Inneren Sphären und die Innerste Kammer erreichen.
    Eine gefährliche und spannende Reise durch das Fürimmerhaus beginnt!
    Carter lernen wir bei seiner Ankunft im Fürimmerhaus kennen, wo er ohne jegliche Erinnerung an sein früheres Leben erwacht. Doch etwas unterscheidet ihn von den anderen Erlösern und wir dürfen gemeinsam mit Carter herausfinden, was seine Bestimmung ist. Er ist ruhig und besonnen, muss allerdings erst das Vertrauen seiner Gefährten gewinnen, aber da er keine Gefahr scheut und sich auch mal selbst in die Schusslinie wirft, gelingt ihm das relativ schnell.
    Ambra ist eher impulsiv und vertraut auf ihr Bauchgefühl, was ihre Mitstreiter oft in den Wahnsinn treibt.
    Mir haben die beiden richtig gut gefallen, auch wenn ich bis zum Schluss das Gefühl hatte, dass die beiden immer ein wenig auf Distanz geblieben sind und ich mich nicht so gut in die beiden hineinversetzen konnte. Aber auch Diabondo, Emmeline, Hyazinthe und Hengis mochte ich sehr und ich fand es klasse, dass sie alle so unterschiedlich waren!
    Die Liebesgeschichte war eher im Hintergrund zu finden, hat sich absolut nicht in den Fokus gedrängt, was mir aber gut gefallen hat, denn mich hätte es tatsächlich auch nicht gestört, wenn es gar keine Liebesgeschichte gegeben hätte.
    Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen und ich hatte viel Spaß dabei das Fürimmerhaus zu erkunden! Es gab echt viel zu entdecken und auch die Handlung konnte mich oft überraschen, denn es gab viele Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte!
    Ich brauchte allerdings ein bisschen Zeit, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen war, weil man am Anfang ohne ausführliche Erklärungen ins kalte Wasser geworfen wird und man erst nach und nach erfahren hat, in welche Richtung man sich bewegt und worauf die Geschichte hinausläuft.
    Wobei es hier ja wie gesagt auch einige Überraschungen gab! Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen und das Ende hat mich doch zufrieden zurückgelassen!
    Die Aufmachung des Buches muss ich an dieser Stelle auch noch erwähnen, denn die hat mir auch richtig gut gefallen! Es gibt an jedem Kapitelanfang eine oder zwei kleine Illustrationen, die die Geschichte wunderbar untermalt haben!
    Fazit:
    Es hat ein bisschen gedauert, bis "Fürimmerhaus" von Kai Meyer mich richtig mitreißen konnte, aber je mehr ich gelesen habe, desto besser hat es mir gefallen!
    Kai Meyer kann mich jedes Mal wieder mit seinen Ideen begeistern und hier konnte er mich so oft mit Wendungen überraschen, dass ich das Buch zum Schluss nicht mehr beiseite legen konnte!
    Ich hatte viel Freude mit Carter, Ambra, Diabondo, Emmeline, Hengis und Hyazinthe, aber auch damit, das Fürimmerhaus zu erkunden!
    Für mich ein großartiger Einzelband, für den ich vier Kleeblätter vergebe!
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Ausgaben von Fürimmerhaus

Hardcover

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 357

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

Besitzer des Buches 32

Update: