Die Formel

Buch von Dan Wells

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Formel

Als der Wissenschaftler Lyle Fontanelle im Auftrag der Kosmetikfirma NewYew die neue Hautcreme ReBirth entwickelt, ahnt er nicht, was für eine Katastrophe er damit auslöst. Erst als Testpersonen merkwürdige Symptome aufweisen, erkennt er, dass etwas gehörig schiefgelaufen ist: Denn statt Hautzellen nachhaltig zu regenerieren, überschreibt ReBirth die DNA der Nutzer - und macht sie zu Klonen anderer Personen. Geblendet von Gier, bringt NewYew das Produkt dennoch auf den Markt und kann die verheerenden weltweiten Konsequenzen nicht mehr aufhalten. Denn jeder will ReBirth für seine Zwecke nutzen. Nicht zuletzt könnte die Creme als gefährliche Waffe missbraucht werden ...
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Über Dan Wells

Der US-amerikanische Schriftsteller Dan Wells wurde 1977 unter dem vollen Namen Daniel Andrew Wells geboren. Seine ersten Storys verfasste er bereits in der zweiten Klasse und so konnte er in der High School schon auf einige Kurzgeschichten und Comic Bücher zurückblicken. Mehr zu Dan Wells

Bewertungen

Die Formel wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.

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Meinungen

  • Spannendes Thema, in der Umsetzung nicht immer mein Fall

    Aleshanee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Formel

    Super spannendes Thema, in der Umsetzung nicht immer ganz so mein Fall.
    3.5 Sterne von mir
    Das Vorwort zeigt schon deutlich, wo der Autor hinwill. Kurz aber prägnant umreißt er den Schönheitswahn, der durch die medizinischen Fortschritte immer mehr möglich macht und eine sehr klare und traurige Botschaft unserer Gesellschaft widerspiegelt:
    Niemand möchte der sein, der er ist.
    Zitat Seite 8
    --- 267 Tage bis zum Weltuntergang, 9:01 Uhr, Manhattan ---
    Mit diesem Countdown startet das erste Kapitel, in dem wir uns in der Firmensitzung von NewYew befinden. Das Unternehmen stellt Cremes und Make-Up her und ist ein mächtiger Konzern in der Kosmetik Branche. Die Diskussion im Firmenrat veranschaulicht direkt die Profitgier und die Philosophie dieser Menschen der Führungsriege von NewYew und stellt das Mittel vor, dass der Chefwissenschaftler Lyle Fontanelle entdeckt hat.
    Eine bahnbrechende Entwicklung hat dem Chemiker eine Formel entstehen lassen für eine Creme, die direkt auf die DNA zugreift und die Kollagen-Bildung der Haut fördert und somit Falten komplett verschwinden lässt.
    Doch die Bedenken, die Lyle seinem Boss entgegenbringt, stoßen auf taube Ohren.
    "Verkauf ein Heilmittel, und du zerstörst dir selbst den Markt. Verkauf ein Mittel zur Behandlung, und du hast einen Kunden auf Lebenszeit."
    Zitat Seite 11
    Das verursacht gleich mal ein sehr ungutes Gänsehautgefühl wenn man sich überlegt, wie viele Firmenchefs in der Branche der Pharmaindustrie ein ähnliches Credo verfolgen.
    Lyle schafft es auch nicht, sich dagegen zu wehren. Überhaupt ist er für mich ein sehr schwacher Charakter, was leider auch recht bald und deutlich zum tragen kommt. Seine teenagerhafte Verliebtheit seiner Assistentin gegenüber und sein Unvermögen, zu seiner Überzeugung zu stehen, lässt das ganze bald außer Kontrolle geraten.
    Die Tests sind so gut wie abgeschlossen, die Vermarktung läuft auf Hochtouren und die Einbringung auf dem Markt rückt näher - als plötzlich einige Testpersonen merkwürdige Symptome aufzeigen, die in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen.
    Ob die Idee von Dan Wells so weit her geholt ist? Wer weiß ... es wird so viel geforscht auf Gebieten, von denen wir noch viel zu wenig wissen und wohin uns diese Experimentierfreudigkeit noch bringt steht in den Sternen. Was hier dann tatsächlich passiert und welche Auswirkungen diese neuartige Creme hat, ist jedenfalls außergewöhnlich und gruselig! Vor allem aber leider auch die Reaktion der Menschen, die trotz der Abstrusität glaubwürdig wirkt, weil man den Wahn nach äußerlicher Schönheit jeden Tag auf der ganzen Welt mitverfolgen kann.
    Der Stein ist jedenfalls ins Rollen gebracht und kaum mehr aufzuhalten. Der Countdown zum Weltuntergang läuft und Dan Wells präsentiert die vielen Arten der unterschiedlichen und unüberschaubaren Probleme, die mit Eingriffen in die DNA einhergehen können. Ganz abgesehen von der moralischen Komponente.
    Es gibt natürlich medizinische Notfälle, bei denen man sehr froh sein kann über die Fortschritte, die wir Menschen in diesem Gebiet machen. Welche Kreise das ganze aber mittlerweile zieht und wie sehr uns die Medien und die Werbung hier beeinflussen, ist geradezu grotesk. Ich hab auch meine Problemzonen und hätte gerne mehr dies und weniger das. Aber etwas (chirurgisch) an seinem Körper zu ändern, dem stehe ich schon mit sehr viel Skepsis gegenüber.
    Dass die Hochglanzfotos auf Zeitschriften retuschiert sind weiß man, nimmt es aber augenscheinlich nicht wahr und die ganzen Modellmaße, die uns überall ins Auge springen, sind nicht "die Norm" und müssen es auch nicht sein! Die Vielfalt ist doch das, was die Natur so schön macht und eine äußerliche Korrektur ist nicht immer der Weg, das innerliche "Dilemma" zu verbessern.
    Dan Wells hat einen sehr einfachen, geradlinigen Schreibstil. Die Handlung geht zügig, wenn auch teilweise konstruiert voran, die Charaktere sind sehr klischeekonform und das Hauptaugenmerk in dem Buch ist wirklich das Thema, mit dem man konfrontiert werden soll. Ein wichtiges Thema, mit dem wir uns selbst oft viel zu sehr schaden und hadern und ja, ich weiß, wie schwer es manchmal sein kann, seinen eigenen Körper so zu lieben wie er ist. Aber er trägt uns, er ist unsere ganz persönliche Heimat und hat neben seine Macken auch viele schöne Seiten, die man nicht vergessen sollte
    Was ich unbedingt noch loswerden möchte ist dieser "Weltuntergang-Countdown". Ich finde es ja immer witzig, dass diese Bezeichnung gebraucht wird, wenn der Menschheit eine Apokalypse droht. Die Welt wird nicht untergehen, wenn wir Menschen verschwinden. Die Welt wird noch sehr sehr lange weiterbestehen, auch und grade ohne uns. Vielleicht ist es grade deshalb so wichtig, dass wir der Erde zeigen, dass wir auch gut mit ihr umgehen können.
    Trotz sehr wichtiger Thematik und spannendem Aufbau hat es durch die stereotypen Charaktere und der mir etwas zu oberflächlichen Art an manchen Stellen nicht für die volle Sternezahl gereicht.
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  • Rezension zu Die Formel

    Ich habe das Buch soeben beendet.
    Das Buch fängt unglaublich rasant an und hat meiner Meinung nach keinerlei Längen. Die kurzen Kapitel verleiteten dazu, immer noch weiter und weiter zu lesen. Man wird auf der ersten Seite gleich ins kalte Wasser geschmissen und befindet sich mittendrin. Eine Einführung gibt es nicht, auch keine Einführung der Charaktere. Lyle, mit dem wir die meiste Zeit verbringen, ist ein eher spießiger Langweiler ohne Rückgrat, was er sich im Laufe des Buchs jedoch selber eingesteht und dann eine positive Entwicklung durchmacht. Fast alle anderen auftretenden Personen sind skrupellose, geld- und machtgierige A...
    Ich weiß aber jetzt definitiv, was @pralaya meinte, als sie schrieb, sie hatte etwas anderes vom Buch erwartet. Das hatte ich unbewusst auch, auch wenn ich gar nicht so genau sagen kann, was eigentlich Trotzdem gefiel es mir ganz gut. Dan Wells hat teilweise eine sehr sarkastische Schreibe und ich habe mich auch ein wenig amüsiert. Und es war echt spannend. Und um ehrlich zu sein, war dieses Szenario auch irgendwie vorstellbar, so abwegig das auch klingen mag...
    Es war nicht so ganz mein Genre und viele Personen waren recht nervig, aber spannend wars. Deshalb gibt auch von mir
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  • Rezension zu Die Formel

    Klappentext:
    Als der Wissenschaftler Lyle Fontanelle im Auftrag der Kosmetikfirma NewYew die neue Hautcreme ReBirth entwickelt, ahnt er nicht, was für eine Katastrophe er damit auslöst. Erst als Testpersonen merkwürdige Symptome aufweisen, erkennt er, dass etwas gehörig schiefgelaufen ist: Denn statt Hautzellen nachhaltig zu regenerieren, überschreibt ReBirth die DNA der Nutzer – und macht sie zu Klonen anderer Personen. Geblendet von Gier, bringt NewYew das Produkt dennoch auf den Markt und kann die verheerenden weltweiten Konsequenzen nicht mehr aufhalten. Denn jeder will ReBirth für seine Zwecke nutzen. Nicht zuletzt könnte die Creme als gefährliche Waffe missbraucht werden…
    Autor:
    Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen Thrillern um die »Partials« erschienen von Dan Wells zuletzt der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman »Ein Killer wie du und ich« sowie seine »Mirador«-Saga. Mit »Die Formel« legt er nun einen neuen grandiosen Science-Fiction-Roman vor.
    Allgemeines:
    Erscheinungsdatum: 3. April 2018
    Seitenanzahl: 528
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Extreme Makeover
    Eigene Meinung:
    Mir fällt es etwas schwer Worte zu diesem Buch zu finden, da ich anscheinend eine etwas andere Erwartungshaltung hatte, als das, was das Buch mir dann letztendlich gegeben hat.
    Lyle ist Wissenschaftler und entwickelt eine Handcreme, die den Körper auffordern soll, mehr Kollagen zu produzieren, was dann die Faltenreduzierung bewirken soll. Dies ist der Grundgedanke hinter der Entwicklung. Man merkt schon hier in der Geschichte, wie skrupellos Pharmakonzerne sein können, denn obwohl diese Creme schon in die Genetik eingreifen würde und das schon verboten wäre, sie der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, wird hier vom Konzern schon überlegt, wie man die Werbung anders formuliert, damit niemand auf den Hinweis der Genetik kommen würde.
    Als dann die Lotion auch noch kontaminiert wird und die DNA der Probanden überschreibt, steht sogar die ganze Menschheit auf dem Spiel.
    Das war übrigens sehr interessant, denn nicht nur Ort und Uhrzeit leiten jedes Kapitel ein, sondern man zählt die Tage bis zum Weltuntergang hinunter. Waren mir nachher die Charaktere zu undurchsichtig, vor allem nervten mich die Bezeichnungen der ganzen Klone…( „Original-Lyle“ „böser Lyle“ „Decker-Lyle“ ), so wollte ich doch immer wissen, wie es sein kann, dass eine Anti-Aging-Creme den Weltuntergang auslöst J
    Da greift Dan Wells dann auch wieder viele Faktoren auf, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und sozial werden mögliche Konsequenzen durchgespielt und man kann nur hoffen, dass uns ein solches Szenario erspart bleiben wird.
    Fazit: Interessante Zukunftsaussicht, sollte es irgendwann mal möglich sein unsere DNA in dieser Form zu überschreiben.
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Ausgaben von Die Formel

Taschenbuch

Seitenzahl: 528

E-Book

Seitenzahl: 528

Hörbuch

Laufzeit: 00:15:41h

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