Arno Strobel - Der Trakt

  • Buchdetails

    Titel: Der Trakt


    Verlag: Argon Verlag

    Bindung: Audio CD

    Laufzeit: 00:07:03h

    ISBN: 9783839890752

    Termin: September 2011

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 133 Bewertungen

    79,8% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Der Trakt"

    Was, wenn du aufwachst und nichts ist, wie es war? Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen? Dieser Roman ist ein schrecklich raffiniertes Gedanken-Spiel mit dem Ich: Wir können an allem zweifeln, außer an der eigenen Identität – oder doch?
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  • Arno Strobel - Der Trakt


    Klappentext:
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall - all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Als Sybille Aurich aus dem Koma erwacht, ist nichts mehr, wie es vorher war. Ihre einzige Erinnerung ist ein nächtlicher Überfall und die Entführung ihres Sohnes Lukas. Nicht nur, daß ihr das Krankenhauszimmer ganz ohne Fenster und mit Sicherheitstür komisch vorkommt, auch der behandelnde Arzt ist ihr suspekt - schon allein, weil er die Existenz ihres Sohnes leugnet.
    Sybille gelingt die Flucht und sie beginnt die Suche nach der Wahrheit und nach sich selbst - nur niemand erkennt sie, weder ihr Ehemann, noch ihre beste Freundin und jeder will ihr weismachen, daß sie keinen Sohn hat.
    Rosie, eine schillernde ältere Persönlichkeit, liest Sybille vor dem Krankenhaus auf und bietet ihre Hilfe an. Außerdem gibt es auch noch Christian, dessen Schwester angeblich ähnliches widerfahren ist. Und beide beschwören Sybille, niemand anderem zu vertrauen. Doch wer ist Freund und wer ist Feind?


    Das Buch ist aus der Sicht von Sybille geschrieben, was so die Möglichkeit gibt, sich schnell in die Verzweiflung hineinversetzen zu können, die sie quält.
    Schnelle Wendungen in der Handlung lassen den Leser bald jeden verdächtigen - wer eben noch Freund war, scheint nun doch ein Feind zu sein und umgekehrt.


    Sybille ist der einzige Charakter, der wirklich ausführlich dargestellt wird, die restlichen Figuren bleiben eher oberflächlich und damit schwer einzuschätzen - also weiß man als Leser genausowenig wie Sybille auch.


    Der Spannungsbogen beginnt sofort nach Sybilles Aufwachen und hält bis zum Ende - und läßt den Leser ungeduldig auf die Auflösung hinfiebern.


    Für mich persönlich ist das Ende etwas weit hergeholt, deswegen hat es nicht für die Höchstwertung gereicht. Trotz Allem war es ein sehr spannendes und unterhaltsames Hörbuch, was ich an Psychothrillerfans weiterempfehlen kann.


    Gelesen wird das Hörbuch von Tanja Geke, die alle Figuren sehr abwechslungsreich darstellt und mit ihrer einfühlsamen Stimme die Ängste und Verzweiflung von Sybille sehr gut vermittelt.


    Meine Wertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Ich hatte öfter die Titel von Arno Strobel gesehen und eine gute Gelegenheit ergab sich das Hörbuch " Der Trakt" einzukaufen um sich von seinem Stil zu überzeugen oder die Finger davon zu lassen, aber zur


    Geschichte... Sibylle Aurich, erwacht in einem Krankenhausbett und ist völlig verwirrt, da sie nicht weiß was überhaupt passiert ist. Dr. Mulhauser , der behandelnde Arzt tritt ein und verkündet etwas über 2 Monate, die sie jetzt im Krankenhaus war. Doch irgend etwas stimmt nicht mit diesem Arzt. Keine Info über Ihren Sohn Lukas und was ist mir ihrem Mann ? Sibylle fühlt sich erstaunlich stark und flieht aus dem Krankenhaus, direkt nach Hause. Doch die nächste Überraschung lauert bereits an der Haustür. Ihr Mann will sie nicht erkennen, trotzdem lässt er sie ein. Im Haus findet sie Fotos von einer anderen Frau und auch die Kleider passen überhaupt nicht. Einen Sohn namens Lukas hat er auch nie gehabt. Heimlich ruft der Ehemann die Polizei, welche die angeblich völlig fremde Frau mitnimmt und der Alptraum beginnt....


    Was sich absolut genial anhört und auch sehr gut gesprochen wird, an dieser Stelle ein dickes Kompliment an die Sprecherin Tanja Geke,

    die wirklich gut herüberkommt und wunderbar spricht, verliert am Schluss doch ein wenig an Wirkung. Klasse die Spannung und die Personen die sich in Sibylles Leben drängen und keiner wirklich weiß, ob diese Personen nun wirklich helfen wollen oder zum Kreis derer gehören, die an der ganzen Sache Schuld sind.


    Meine Meinung: Was auf 5 CD stark beginnt, hat mich mit der 6. CD komplett ausgebremst. Zwischenzeitlich ist Sibylle schon etwas nervig in Bezug auf Ihren Sohn, und die typische " Dummheit" der Frauen in den meisten Büchern , geht mir schon auf die Nerven. Warum müssen die eigentlich immer komplett Ihr Hirn abschalten ?

    Der Schluss war mir einfach zu wenig und hat mir den Spaß verdorben, der wirklich größtenteils da war.


    Fazit: Arno Strobel hat sicherlich viele Fans, die total darauf stehen, aber mir war der Schluss einfach nicht gut genug um begeistert zu sein. Da hätte irgendwie mehr kommen müssen. Aber vielleicht liegt es auch einer zu hohen Erwartungshaltung meinerseits. Ich komme nur auf 3 Sterne. Mit einem stärkeren Ende wären locker 4-5 Sterne drin gewesen.:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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