Jean-Luc Bannalec - Bretonisches Vermächtnis

  • Buchdetails

    Titel: Bretonisches Vermächtnis


    Band 8 der

    Verlag: KiWi-Paperback

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 320

    ISBN: 9783462052657

    Termin: Neuerscheinung Juni 2019

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 12 Bewertungen

    81,7% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Bretonisches Vermächtnis"

    Ein Verbrechen im Herzen Concarneaus – Kommissar Dupin ermittelt vor der eigenen Haustür Concarneau, die »blaue Stadt« am Meer, kurz vor den Pfingsttagen. In der berühmten Altstadt Ville Close feiern die Bretonen mit Musik und Tanz den Auftakt des Sommers, und alles könnte so wunderbar heiter sein. Gäbe es nicht plötzlich einen Toten – genau vor Kommissar Dupins Lieblingsrestaurant, dem Amiral. Doch damit nicht genug: Ausgerechnet in diesen Tagen sind Dupins Inspektoren beurlaubt und Nolwenn unerreichbar. Gemeinsam mit zwei neuen Kolleginnen widmet sich der Kommissar der alles entscheidenden Frage: Wer hatte es auf Docteur Chaboseau abgesehen? Einen Arzt, der großes Ansehen genoss und aus einer der einflussreichsten Familien der Gegend stammte. Weder dessen Frau noch seine engsten Freunde, ein stadtbekannter Apotheker und ein Weinhändler, können sich einen Reim darauf machen. Könnte es etwas mit den Vorlieben des Arztes zu tun haben, der nicht nur Kunstsammler war, sondern auch in bretonische Brauereien und traditionelle Fischkonservenfabriken investierte? Während Dupin noch fieberhaft nach Anhaltspunkten sucht, kommt es zu einem Anschlag, der die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt. So spannend wie stimmungsvoll macht dieser Krimi das wunderschöne Städtchen Concarneau zum Protagonisten: Seine Häfen und Strände, seine Galerien und Restaurants, seine Traditionen und seine ganz besondere Geschichte. Und natürlich: seine Bewohner!
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  • Ausgerechnet vor Dupins Stammlokal in Concarneau stürzt der Allgemeinarzt Dr. Chaboseau aus dem obersten Stockwerk in den Tod. An einen Unfall will Dupin nicht so recht glauben, auch wenn es zunächst ganz danach aussieht.


    Relativ schnell ist klar, dass Chaboseau mit zwei Geschäftspartnern, einem Weinhändler und einem Apotheker, in alle möglichen Aktivitäten involviert war und kräftig in diverse regionale Unternehmen investiert hat. Kann da der Zusammenhang zu seinem rätselhaften Tod liegen?


    Als es kurze Zeit später zu einem Anschlag im Hafen kommt, ist Dupin endgültig überzeugt, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, und stürzt sich - sehr zum Leidwesen seiner zukünftigen Schwiegereltern, für dessen Besuch er leider gerade gar keine Zeit hat - mit besonderem Eifer in die Ermittlungen.


    Inspiriert wird er dabei von einem anderen literarischen Kommissar, Maigrets Fall "Der gelbe Hund", der ebenfalls in Concarneau spielt. Diese Parallele wirkt zunächst etwas bemüht und vor allem überstrapaziert, erweist sich dann aber doch als überraschend sinnvoll.


    Der Weg zur Lösung des Falls ist gleichermaßen spannend wie unterhaltsam, es gibt wie immer ein paar Running Gags, und natürlich kommen auch die kulinarischen Genüsse und die Besonderheiten der Stadt nicht zu kurz, was Bannalec aber im nunmehr 8. Band viel dezenter und weniger reiseführerartig einzubinden versteht. Ein guter Fall für Dupin - und schön, dass er diesmal wieder in seiner Wahlheimatstadt unterwegs sein darf.

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