Bretonische Nächte

Buch von Jean-Luc Bannalec

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bretonische Nächte

Geheime Gärten, seltene Vogelarten, viel Cidre – und grandiose Landschaften. Während der bretonische Sommer auch im Oktober frohgemut weitermacht, die Sonne vom Himmel strahlt und die Nächte lau sind, ereilt Kadegs Familie ein schwerer Schicksalsschlag. Seine 89-jährige Tante verstirbt, nachdem sie von einer Reihe »Vorzeichen des Todes« heimgesucht wurde. Doch damit nicht genug, Kadeg wird auf ihrem Anwesen lebensgefährlich angegriffen. Kommissar Dupin und sein Team sind bis ins Mark erschüttert und suchen auf dem Gelände der geschichtsträchtigen ehemaligen Abtei, die Kadegs Tante bewohnte, nach möglichen Gründen für die Tat. Bald mehren sich die Merkwürdigkeiten. Was hat es mit den sensationellen Vogelsichtungen an der Côte des Légendes auf sich, die Kadegs Tante kurz vor ihrem Tod notiert hat? Und welche Geheimnisse verbergen die anderen Familienmitglieder? In einer der rausten und atemberaubendsten Gegenden der Bretagne, im hohen Norden, zwischen großen Meeresarmen, wildem Atlantik und betörenden Apfelwiesen entwickelt sich ein vertrackter und höchst persönlicher Fall.
Weiterlesen

Serieninfos zu Bretonische Nächte

Bretonische Nächte ist der 11. Band der Kommissar Dupin Reihe. Diese umfasst 16 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Über Jean-Luc Bannalec

Über Jean-Luc Bannalec wollte sein Verlag zunächst nicht viel mehr verraten außer den Fakt, dass er Deutsch-Franzose sei. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass hinter dem Pseudonym der Verleger und Literaturwissenschaftler Jörg Bong steckt. Mehr zu Jean-Luc Bannalec

Bewertungen

Bretonische Nächte wurde insgesamt 18 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

(5)
(11)
(2)
(0)
(0)

Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bretonische Nächte

    Für Dupins Mitarbeiter Thierry Kadeg kommt es knüppeldick: seine hochbetagte, aber noch sehr rüstige Tante stirbt plötzlich, und als er nach Aber Wrac'h eilt, um bei seiner Familie zu sein, wird er im Garten des Anwesens seiner Tante von einem Unbekannten überfallen und schwer verletzt.
    Gar keine Frage, dass sich Dupin höchstpersönlich auf die Socken macht, um den Angreifer zu finden und sich auch die Umstände des jähen Todes von Joëlle Contel genauer anzusehen. Zwar liegt ein altersbedingtes Herzversagen bei einer Frau über 90 durchaus nahe, aber Dupins Bauchgefühl ist sich nicht so sicher, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Könnte jemand aus der Verwandtschaft es auf Joëlles Vermögen abgesehen haben, gab es alte Streitereien, die wieder aufgeflammt sind, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Verhält sich der Bruder der Verstorbenen verdächtig oder ist er einfach nur ein Unsympath?
    Spätestens als es erneut zu Übergriffen auf Menschen im unmittelbaren Lebensumfeld von Joëlle Contel kommt, ist jedenfalls klar, das irgendetwas im Argen liegt, und Dupin ruht mit tatkräftiger Unterstützung seines Teams, etwas widerwilliger Kooperation mit der Polizei vor Ort und gestärkt durch viele kulinarische bretonische Köstlichkeiten aus der Gegend nicht eher, bis er weiß, was Sache ist.
    Für Bannalec-Leser ist hingegen schon von Anfang an klar, was man bekommt: solide Krimikost mit vielen Irrungen und Wirrungen, geschickt gelegten falschen Fährten, inzwischen wohlbekannten Ermittlerfiguren und ganz viel Bretagne-Feeling.
    Der Reiseführertonfall der frühen Bände ist nicht mehr so dominant, es gibt aber dennoch immer noch gute Tips für sehenswerte Orte und probierenswerte Leckereien, was die Bücher zur perfekten Bretagne-Urlaubslektüre macht. Mir hat auch dieser Band wieder Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil ich den Schauplatz schon kannte.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Bretonische Nächte

    Leider nicht er beste Krimi dieser Reihe
    Autor Jean-Luc Bannalec kennt die Bretagne wie seine Westentasche. Das ermöglicht ihm, seinen Lesern die Schönheiten und Eigenarten von Land und Leuten näherzubringen. So erfahren wir diesmal etwas über die liebevoll restaurierte Abbye des Anges aus dem 16. Jahrhundert, nahe der Bucht von Aber Wrac’h im Finistère, deren Umgebung er auch in „Bretonische Nächte“ stimmungsvoll und kenntnisreich in Szene setzt. Zum wiederholten Mal wird der Aberglaube der Bretonen strapaziert:
    Kadegs Tante, reich, unabhängig und knapp neunzig stirbt, nachdem sich allerlei Vorboten eines nahen Todes gezeigt haben sollen. Üblicherweise ist der Tod einer alten Dame keine Ermittlung wert, doch dann wird Kadeg auf ihrem Anwesen niedergeschlagen und schwer verletzt. Ein Angriff auf einen Polizisten? Das nehmen sowohl Kommissar Dupin als auch Kadegs Kollegen höchst persönlich. Unermüdlich wird ermittelt, um den oder die Täter zu überführen.
    Als dann wenig später noch der Gärtner getötet wird, erscheint der Tod von Kadegs Tante in einem anderen Licht ...
    Das Motiv bleibt lange im Unklaren. Die Wiederentdeckung einer als ausgestorben geltenden Vogel oder doch das beträchtliche Vermögen der alten Dame? Wird Kadeg jetzt, als reicher Mann, den Dienst quittieren?
    Meine Meinung:
    In diesem nunmehr 11. Band der Reihe machen sich leider Abnützungserscheinungen bemerkbar. Der Krimi ist nach dem bewährten Rezept geschrieben: Der vernunftbegabte Dupin bekommt es mit starrsinnigen Bretoninnen und Bretonen zu tun, die heimatverbunden sind und ihre eigene Sprache sprechen. Hier kommt regelmäßig Nolwenn ins Spiel, die durch Scharfsinn und Beziehungen immer wieder wertvolle Hinweise geben kann. Ein wenig nervig, weil ja hinreichend bekannt, ist Dupins fast schon trotzige Abneigung mit dem Präfekten zu sprechen. Dupin trinkt mehr Kaffee, als ihm guttut und erfreut sich an den örtlichen
    Delikatessen - alles schon da gewesen.
    Auch der Cliffhanger wirkt müde und ein wenig „ausgelutscht“. Schauen wir einmal, ob mit dem 12. Krimi das Dutzend voll und die Reihe zu Ende sein wird.
    Fazit:
    Viel Spannung enthält dieser Krimi nicht. Wer allerdings ein treuer Fan von Georges Dupin und dem Autor ist, wird darüber hinwegsehen. Für mich leider ein wenig enttäuschend, daher nur 3 Sterne.
    Weiterlesen

Ausgaben von Bretonische Nächte

E-Book

Seitenzahl: 324

Taschenbuch

Seitenzahl: 336

Besitzer des Buches 39

Update: