Bretonischer Ruhm

Buch von Jean-Luc Bannalec

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bretonischer Ruhm

Kommissar Dupins zwölfter Fall entführt uns in die Welt der Winzer, der vorzüglichen Weine und an den größten See der Bretagne, den Lac de Grand-Lieu, an dem schon die berühmte Kosmetikdynastie Guerlain residierte. Kommissar Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen an der Loire, im traumhaften Pays de Retz. Von Weingut zu Weingut, von einem kulinarischen Hochgenuss zum nächsten soll die Reise gehen. So zumindest der Plan. Doch dann braucht eine Freundin von Claire Hilfe und ein ungeheuerlicher Mord geschieht. Gibt es da etwa einen Zusammenhang?
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Serieninfos zu Bretonischer Ruhm

Bretonischer Ruhm ist der 12. Band der Kommissar Dupin Reihe. Diese umfasst 16 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Über Jean-Luc Bannalec

Über Jean-Luc Bannalec wollte sein Verlag zunächst nicht viel mehr verraten außer den Fakt, dass er Deutsch-Franzose sei. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass hinter dem Pseudonym der Verleger und Literaturwissenschaftler Jörg Bong steckt. Mehr zu Jean-Luc Bannalec

Bewertungen

Bretonischer Ruhm wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bretonischer Ruhm

    Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen etwas südlich der Bretagne am schönen Lac de Grand-Lieu und planen es sich mit regionalen Köstlichkeiten gutgehen zu lassen. Insbesondere den Wein aus der Gegend wollen sie erforschen und auf verschiedenen Weingütern Station machen. Also eine Hochzeitsreise genau nach Dupins Geschmack.
    Gar nicht nach seinem Gusto ist dann jedoch die schockierende Nachricht, dass der Winzer Brian Katell, Ex-Gatte von Claires Freundin Cécile, beim Joggen umgebracht worden ist. Dieses eine Mal wollte er seine Ruhe haben vor irgendwelchen Morden und Ermittlungen, doch diesmal ist es Claire, die darauf drängt, sich in den Fall einzuschalten und ihrer Freundin zuliebe aufzuklären, warum Brian so brutal getötet wurde und vor allem von wem. Dupin weigert sich zunächst, aber Widerstand ist zwecklos, wenn sich seine frischgebackene Ehefrau etwas in den Kopf gesetzt hat, wie er selbst wohl am besten weiß.
    Zum Leidwesen des zuständigen Ermittlungsbeamten streckt er also den einen oder anderen Fühler aus, wohl wissend, dass er sich auf dünnem Eis bewegt und dass es zwar einerseits hilfreich ist, wie gut Cécile im örtlichen Weinbaumilieu vernetzt ist und viel Hintergrundwissen besitzt, auch über die Rivalitäten unter den Winzern, es andererseits aber auch gefährlich sein kann, jemanden aus dem unmittelbaren Umfeld des Opfers in die Nachforschungen einzubeziehen. Ein echter Balanceakt also, der hier gefordert ist.
    Diesmal bekommen wir gar keine waschechte Bretagne als Schauplatz, sondern die Gegend südlich davon, die früher einmal Bestandteil des Herzogtums war, aber heute zur Region Loire-Atlantique gehört und tatsächlich ein interessantes Weinbaugebiet darstellt. Wie gewohnt erfährt man einiges über Land, Leute und Kulinarik, diesmal natürlich mit besonderem Fokus auf den Wein. (Wir haben das Buch im Bretagneurlaub gelesen und das eine oder andere gute Tröpfchen direkt ausprobiert, merci Monsieur le Commissaire!)
    Der Kriminalfall beginnt zwar eher gemächlich, doch die Spannung steigt allmählich und führt zu einem Showdown, der es in sich hat, und einer Auflösung, die ich sehr spät erst zu erahnen begonnen habe.
    Die Kollegen aus Concarneau spielen diesmal naturgemäß eine eher untergeordnete Rolle, dürfen Dupin aber bei dem Versuch, einen wildgewordenen Specht von der Holzfassade seines Eigenheims abzuhalten, zur Hand gehen. Das schrammte manchmal schon hart am Klamauk vorbei und wäre nicht unbedingt notwendig gewesen. Aber ich musste durchaus auch mal drüber grinsen und fand es zu verschmerzen, weil mir der Fall an sich gut gefallen hat.
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  • Rezension zu Bretonischer Ruhm

    Hochzeitsreise mit Mordermittlungen Georges Dupin hat endlich seine Claire geheiratet und sind auf Hochzeitsreise. Wie es sich für die beiden Gourmets gehört, spielen die französische Küche und der passende Wein eine große Rolle. So flittert man an der Loire und besucht Weingut um Weingut. Beiden tut es gut, sich vom Alltag zu lösen, bis, ja bis Brian Katell, der Ex-Mann von Cécile, Claires Freundin und Weingutbesitzerin, mit einem Schrotgewehr erschossen aufgefunden wird. Der zuständige Kommissar geht anfangs von einem Jagdunfall aus und schießt sich wenig später auf Cécile ein, als sich herausstellt, dass sie das Weingut ihres Ex-Mannes erben wird.
    Cécile bittet Georges um Unterstützung. Der will aber nicht so recht. Zum einem, weil er in Ruhe seine Hochzeitsreise genießen will und zum anderen, weil die Loire weit ab seines Zuständigkeitsbereiches liegt. Das ist allerdings eine billige Ausrede, denn von „zuständig oder nicht“, hat er sich bislang noch nie von Ermittlungen abhalten lassen. Doch als es einen zweiten Toten gibt und Claire damit droht, notfalls nur mit Cécile alleine Recherchen anzustellen, beginnt Georges seine Fühler auszustrecken.
    Dem ermittelnden Kommissar ist das natürlich so gar nicht recht, doch Dupins Ruhm ist ihm zu Ohren gekommen. Als dann Georges und Claire selbst in Lebensgefahr geraten, ist Dupins bretonisches Team, wenn auch im Hintergrund, wieder gefragt.
    Meine Meinung:
    In diesem 12. Fall tritt der Krimi anfangs ob der kulinarischen Hochzeitsreise ziemlich in den Hintergrund. Es dauert eine geraume Zeit, bis der Kriminalfall so richtig in Gang kommt.
    Interessant ist die „Job-Umkehr“, denn nicht Georges ist diesmal die treibende Kraft, sondern Claire. Sie darf diesmal eine größere Rolle spielen, die ich ihr allerdings nicht ganz abnehme. Die intensive Freundschaft zu Cécile, die Claire veranlasst, hier selbst tätig zu werden, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich kann mich nicht erinnern, ihren Namen in einem der Vorgänger gelesen zu haben.
    Die Story selbst ist, wie wir es vom Autor gewöhnt sind, gut strukturiert, enthält alle Elemente, die einen Krimi spannend machen wie Sackgassen, Kompetenzgerangel und ein bzw. mehrere (Familien)Geheimnisse. Dieser 12. Fall für Georges Dupin reiht sich nahtlos an seine Vorgänger an, wenn ich auch sein bretonisches Team ein wenig vermisse.
    Auffallend ist, dass Dupin seit einiger Zeit weniger flucht und sein gewohntes „So ein Scheiß“ nicht mehr so oft vorkommt. Der Drang nach starkem Kaffee ist allerdings ungebrochen.
    Fazit:
    Ein etwas anderer Dupin-Krimi, dem ich gerne 4 Sterne gebe.
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Ausgaben von Bretonischer Ruhm

Taschenbuch

Seitenzahl: 336

Besitzer des Buches 35

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