Im weißen Kreis

Buch von Oliver Bottini

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Im weißen Kreis

Louise Bonì, Hauptkommissarin der Kripo Freiburg, erhält von einer Informantin den Hinweis, dass ein Mann zwei Pistolen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Besorgt geht Bonì der Sache nach, um ein mögliches Gewaltverbrechen zu verhindern. Bald findet sie den Eigentümer des Autos, mit dem der Käufer die Waffen abgeholt hat. Der besitzt für den fraglichen Abend jedoch ein wasserdichtes Alibi. Der Fahrer war ein anderer - Ricky Janisch, Neonazi und Mitglied der rechtsextremen »Brigade Südwest«. Louise Bonì und ihr Team beginnen, Janisch zu observieren, und stoßen auf weitere Mittelsmänner, die alle der rechten Szene angehören. Je tiefer sie graben, desto erschreckender wird das Szenario: Haben sie es mit einem weitverzweigten Neonazi-Netzwerk zu tun, das vor nichts zurückschreckt? Und wie sollen sie ein Attentat verhindern, wenn ihr Gegner ihnen immer einen Schritt voraus ist und sie noch nicht einmal das Ziel kennen? Da stößt Louise auf das »perfekte Opfer«. Aber vielleicht ist es schon zu spät ... Louise-Bonì-Krimireihe: Vorgeschichte: Dunkler Tod Band 1: Mord im Zeichen des Zen Band 2: Im Sommer der Mörder Band 3: Im Auftrag der Väter Band 4: Jäger in der Nacht Band 5: Das verborgene Netz Band 6: Im weißen Kreis
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Serieninfos zu Im weißen Kreis

Im weißen Kreis ist der 6. Band der Kommissarin Louise Bonì Reihe. Sie umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2004. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Bewertungen

Im weißen Kreis wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im weißen Kreis

    Verlagstext
    Louise Bonì, Hauptkommissarin der Kripo Freiburg, erhält von einer Informantin den Hinweis, dass ein Mann zwei Waffen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Besorgt geht Louise der Sache nach, um ein mögliches Gewaltverbrechen zu verhindern. Bald findet sie den Besitzer des Autos, mit dem der Käufer die Waffen abgeholt hat. Der hat für den fraglichen Abend jedoch ein wasserdichtes Alibi. Der Fahrer war ein anderer - Ricky Janisch, Neonazi und Mitglied der rechtsextremen »Brigade Südwest«. Louise und ihr Team beginnen, Janisch zu observieren, und stoßen auf weitere Mittelsmänner, die alle der rechten Szene angehören. Je tiefer sie graben, desto erschreckender wird das Szenario: Haben sie es mit einem weitverzweigten Neonazi-Netzwerk zu tun? Und wie sollen sie ein Attentat verhindern, wenn ihr Gegner ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint und sie noch nicht einmal das Ziel kennen? Da stößt Louise auf das »perfekte Opfer«. Aber vielleicht ist es schon zu spät...
    Der Autor
    Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Kriminalromane erhielt er zahlreiche Preise, unter anderem viermal den Deutschen Krimi Preis, den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner Krimifuchs sowie zuletzt den Stuttgarter Krimipreis für 'Ein paar Tage Licht' ( 2014). Der erste Band der Louise-Bonì-Reihe, 'Mord im Zeichen des Zen', wurde 2014 mit Melika Foroutan in der Hauptrolle für die ARD verfilmt, weitere sollen folgen.
    Inhalt
    Louise Bonìs sechster Fall spielt im Raum Freiburg kurz vor der Fußball-WM 2006, als die erwarteten Zuschauermassen aus aller Welt Sicherheitskräften manche Sorge bereitet haben werden. Bonì hat Informationen über einen Waffenkauf zugetragen bekommen, tappt über Opfer und Motive möglicher Täter jedoch noch im Dunklen. Nach dem Tod ihres ehemaligen Chefs ist die Zeit für einen neuen Dezernatsleiter zumindest für Louise noch nicht reif. Leif Enders, den "Neuen" kann Louise nur schwer einschätzen; ein frisch versetzter Kollege ohne Stallgeruch als unbekannte Größe könnte nicht nur sie auf die eine oder andere Verschwörungstheorie bringen. Enders wiederum tappt gleich ins erste verfügbare Fettnäpfchen, als er bei Louise etwas zu platt Fortbildungsbedarf feststellt. Die Kriminalhauptkommissarin ist mit Mitte 40 noch immer vom frühen Tod ihres Bruders belastet, hat ihren Alkoholismus in der Vergangenheit zwar in den Griff bekommen, aber nicht die ungeklärte Beziehung zu ihrem letzten Partner. In dieser sonderbar gedämpften Stimmung der Verluste und Abschiede versucht Louise den Waffen-Deal zu einem möglichen Auftraggeber zurückzuverfolgen und zugleich das vermutete Opfer zu schützen. Die Fäden, die bis in die deutsche Kolonialgeschichte in Afrika zurückreichen, sind schwer zu entwirren, weil der Verfassungsschutz die Ermittlungen am liebsten abwürgen würde, um Fragen nach dessen Informanten in "patriotischen" Gruppierungen im Keim zu ersticken. Wie im Novembernebel bewegt Louise sich zwischen Faktenlage und Instinkt, Verdacht und Beweis, zwischen Ermittlungsergebnissen und offizieller Darstellung. Die für die Ermittler lebensgefährliche Tätersuche in einer selbstbewussten und sich als unangreifbar einschätzenden Szene lässt die Ereignisse vor den Augen des Lesers förmlich ineinander verschwimmen. Wie greifen Verbindungen zwischen Deutschland und Ruanda, die Farbe Weiß und ein zwei Jahre zurückliegendes Attentat ineinander, fragt man sich. Auf kurzfristige Ratlosigkeit folgt die unbequeme Erkenntnis, wie unverblümt Bottinis Kriminalroman an die unrühmliche Rolle des Verfassungsschutzes bei Ermittlungen in den so genannten "Dönermorden" der Zeit um 2006 anknüpft.
    Fazit
    Die Figur der Louise ist zwar nicht sofort in allen Details zugänglich, wenn man ihre Entwicklung aus den Vorgängerbänden nicht mehr auf dem Schirm hat. Oliver Bottini hat mich jedoch auch in diesem Band mit der Vielseitigkeit seiner Themen beeindruckt und die besondere Stimmung des Romans hatte mich sofort wieder im Griff.
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Ausgaben von Im weißen Kreis

Taschenbuch

Seitenzahl: 302

E-Book

Seitenzahl: 305

Besitzer des Buches 10

  • Mitglied seit 28. Juni 2020
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