Passagier 23

Buch von Sebastian Fitzek

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Passagier 23

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm.
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Über Sebastian Fitzek

Der Schriftsteller und Journalist Sebastian David Fitzek hat sich durch seine Bücher zu einem der bekanntesten Thrillerautoren in Deutschland entwickelt. Er wurde im Jahr 1971 in Berlin geboren. Mehr zu Sebastian Fitzek

Bewertungen

Passagier 23 wurde insgesamt 287 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Guter, etwas abstruser Plot, virtuos geschrieben, Spannung/Unklarheit bis zum Schluss.

    Sabine S.

  • Ein Riesenkreuzfahrtschiff mit tausenden Personen an Bord wie ein Geisterschiff wirken zu lassen, schafft nur Fitzek.

    mofre

  • Ein toller Thriller, nicht nur für Kreuzfahrtliebhaber.

    Chattys Buecherblog

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Passagier 23

    Dieses Buch wollte ich, trotz oder gerade aufgrund, der kontroversen Rezensionen unbedingt lesen.
    Ich gehöre zwar nicht zu den Kreuzfahrterprobten Lesern, dennoch hat mich dieses Thema sehr interessiert. Vor allem, was hat es mit dem Titel auf sich???
    Was die Sache mit dem Titel betrifft, so wurde es sehr schnell klar. wer Passagier 23 war. Was sich jedoch dahinter verbirgt, werde ich hier nicht verraten.
    Aber gerne möchte ich darauf eingehen, dass wohl wirklich so viele Passagiere von Bord verschwinden. Ich hatte mir bis dato noch nie Gedanken darüber gemacht. Die Zahlen jedoch hier aufgezeigt zu kriegen ist schon etwas erschreckend. Fällt man wirklich so einfach über Bord? Sind es wirklich immer Selbstmörder? Ich weiß es nicht und bleibe mit diesem Rätsel zurück.
    Der Autor hat es mit diesem überaus spannenden Thema wieder einmal geschafft, mich an dieses Buch zu fesseln. Ich konnte und wollte einfach nicht aufhören zu lesen. Zu viele Fragen sind aufgetaucht, die sich langsam geklärt haben. Seite für Seite kam man dem Verschwinden der Ehefrau bzw. des Sohnes des Ermittler immer näher.
    Fast schon süchtig habe ich nach der Aufklärung des Falls gewartet. Dann plötzlich - der Showdown. Aber es wäre nicht Sebastian Fitzek, wenn er nicht zum Schluss noch ein Ass im Ärmel gehabt hätte.
    Die Protagonisten, von denen es - wie sollte es auf einem Schiff auch anders sein - gab es genügend. Aber niemals war es verwirrend, sondern stets waren die Eigenschaften sehr deutlich herausgehobenen, dass ich mich oft schon als Zuschauer und nicht nur als Leser gefühlt habe.
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  • Rezension zu Passagier 23

    Wow, ich habe es geschafft, ich habe das Buch gelesen (eher verschlungen, da es so spannend war) ohne selber Angstzustände zu bekommen
    O.k., beim Joggen im Wald musste ich einen jungen Mann überholen, da dieser auf dem Trimm-dich-Pfad lediglich spazieren ging (normal gekleidet, keine Sportkleidung). Eigentlich untypisch, weshalb ich dann schon ein mulmiges Gefühl hatte, an ihn vorbeizulaufen. Mir schossen Gedanken durch den Kopf wie: was mach ich, wenn das ein Psycho ist und mich in einen Brunnen steckt - war er aber nicht - er hat mich gar nicht beachtet
    Da sieht man mal, was so Thriller bei sensiblen Leuten wie mir anrichten Aber zum Glück war der Psychoanteil bei diesem Buch begrenzt, weshalb ich es doch gut verkraftet habe und nicht abbrechen musste. Am Anfang hatte ich schon meine Bedenken, als ich von Naomi im Brunnen gelesen hat, ob diese Beschreibung, wie sich das Opfer fühlt, etc. noch detaillierter ausgeführt wird. Aber diese blieben zum Glück oberflächlich, und daher für Angsthasen wie mich, die beim Lesen mitleiden, weil sie es nicht differenzieren können, gut verkraftbar.
    Ich bin froh, dass ich beschlossen habe, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist einfach klasse, die Kapitel kurz und spannend gehalten. Überflüssige, langweilige Seiten gab es keine, weshalb ich das Buch die letzten Tage regelrecht verschlungen habe. Vor allem den Protagonisten Martin Schwartz fand ich sehr überzeugend, da er nicht wie ein typischer Held alle Schläge einfach wegsteckt und weitermacht wie Superman, sondern eben weil er auch zu Boden geht, in den ungünstigsten Situationen migräneähnliche Anfälle bekommt, auch wenn dies Nebenwirkungen der Medikamente sind, oder einfach auch falsche Rückschlüsse zieht. Dies macht ihn für mich real und sympathisch.
    Sehr interessant fand ich auch die alte Dame Gerlinde. Schade, dass diese nur als Randperson in Erscheinung tritt.
    Das Ende war so nicht vorherzusehen, wobei meine romantische Ader schon etwas gehofft hat. TJa, wäre es nicht Fitzek, der kurz und knapp schreibt, sondern Pilcher mit ausführlicher Beschreibung sowohl für die tolle landschaftliche Umgebung als auch der Handlung, wären rührselige Tränen garantiert. Aber diese sind wohl bei einem Thriller nicht vorgesehen
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  • Rezension zu Passagier 23

    Vor fünf Jahren sind die Frau und der kleine Sohn von Polizeipsychologe Martin Schwartz auf einer Kreuzfahrt spurlos verschwunden. Nadja soll den kleinen Timmy betäubt haben , ihn über die Reling geworfen, und danach selbst ins Meer gesprungen sein. Schwartz bekommt einen Telefonanruf, dass ein Beweisstück aufgetaucht ist. Dieses soll beweisen, dass der kleine Timmy noch am Leben ist. Er fährt Hals über Kopf los und checkt auf dem Schiff "Sultan of the sea“" ein, auf dem vor 5 Jahren das tragische Unglück geschah.
    Der Prolog beginnt sehr blutig und brutal und zeigt die Sicht eines absolut kranken Täters.... und verrät leider zu viel! Denn durch diesen Prolog fällt das Rätseln, was denn nun genau mit der Familie von Martin Schwartz geschehen ist, leider weg. Ich habe mich dadurch ausgebremst gefühlt. Ich hätte lieber noch ein wenig gerätselt, ob Frau und Kind im Meer umgekommen sind oder nicht. Wäre spannender gewesen, als schon auf den ersten Seiten zu wissen, dass ein Verrückter sein Unwesen treibt.
    Martin Schwartz arbeitet als Polizeipsychologe und das Thema "Trauma" ist sehr gut in die Story eingeflochten worden. Wenn er auch etwas sehr schnell mit der Methode "Mädchenflüsterer" das Vertrauen eines Opfers gewinnt. Als gelungen und authentisch empfand ich die Ausführungen zu dem Thema "Trauma". Ebenfalls das gut und bildlich beschriebene Bordleben während einer Kreuzfahrt, das sehr authentisch dar gestellt wurde. Und mir gleichzeitig und definitiv die Lust nahm, auf so einem Massanabfütterungskahn meinen Urlaub zu verbringen.
    Da dies nicht mein erstes Buch von Fitzek war, ist mir mittlerweile bekannt, dass er gerne seine Bücher so richtig voll lädt. Mit Perspektivwechseln, vielen Figuren, verschiedensten Problemen und
    Handlungssträngen. In Passagier 23 " hat er es leider zeitweise etwas übertrieben. Die Handlung springt hin und her, manchmal muss man die Logik hinter den Wechseln regelrecht suchen. Harmonisch wirken die Übergänge leider nicht, sondern wirken willkürlich zusammen gesetzt und sprunghaft.
    Viele Personen, die mit grossem Trara eingeführt werden, verschwinden nach einigen Kapiteln im Nirwana des Schiffes. Schade, denn es sind Persönlichkeiten, wie die alte Dame, die Schwartz anruft, die so witzig sind, dass sie noch ein paar Passagen verdient hätten.
    Mir ist auch bekannt, dass Fitzek seine Geschichten am liebsten konstruiert mag. Auch hier muss man ein Augen zudrücken, denn vieles ist doch sehr abgehoben. Was mich nun nicht unbedingt gestört hat, da mir das vorher bewusst war. Dieser Autor polarisiert, und man mag ihn oder eben nicht.
    Was ich absolut mag, ist der Schreibstil und die Charakterisierung der Figuren. Hier beweist der Autor sein guten Händchen. Ebenfalls gefallen hat mir, dass er seinen Figuren teilweise sehr sarkastische Bemerkungen und Antworten in den Mund legt.
    Das Grundthema des Buches , das ich hier spoilern muss, ist abgrundtief abscheulich...und Thriller!
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  • Rezension zu Passagier 23

    Immer wieder verschwinden Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen - Selbstmord ist meistens die Erklärung. Ob sie aber auch stimmt, weiß niemand so genau, denn außer eventuellen Angehörigen gibt es Niemanden, der Interesse an der Wahrheit hat. Auch als Martin Schwartz vor fünf Jahren seine Frau und seinen Sohn während einer Kreuzfahrt auf der 'Sultan of the Seas' verlor, unterblieben weitere Ermittlungen, denn Selbstmord schien trotz diverser Unstimmigkeiten die einfachste und damit beste Erklärung. Nun erreicht den Polizeipsychologen, der über diesen Verlust nicht hinwegkommt, ein Hilferuf von eben diesem Schiff: Ein ebenfalls vermisstes Kind ist wieder aufgetaucht, was jedoch vertuscht werden soll, um keine Passagiere abzuschrecken. Schwartz bucht kurzfristig eine Passage mit der Hoffnung, auch etwas über den Verlust seiner Frau und seines Sohnes zu erfahren.
    Eines ist dieses Buch auf keinen Fall: langweilig. Über 400 Seiten hat es, aber ich habe es mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich eigentlich Anderes zu tun hatte ;-) Man sollte also meinen, ein klarer *****-Thriller, aber da gibt es doch einige Schwächen, wobei das Ende für meinen Geschmack das größte Manko darstellt. Die Auflösung ist derart hanebüchen, dass ich bei den letzten Seiten immer wieder nur noch den Kopf schüttelte. Ok, als Autor will man natürlich sein Publikum überraschen, aber dann derart tief in die Trickkiste zu greifen nur der Überraschung willen? Mir war's zuviel, doch die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ;-)
    Eine weitere Schwachstelle ist die Vielzahl der Personen, die zu Beginn hopplahopp in kurzen Kapiteln eingeführt werden und von denen manche nicht allzu viel zur Entwicklung der Geschichte beitragen. Hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen - allerdings wären es dann wohl keine 400 Seiten geworden. Dennoch: Künftigen Kreuzfahrern werde ich diese Lektüre ins Gepäck legen ;-)
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  • Rezension zu Passagier 23

    Klappentext:
    Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, dich sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der "Sultan" kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen - und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der "Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm...
    Meine Meinung:
    Eigentlich wollte ich ja keinen Roman mehr von Herrn Fitzek lesen, da ich bisher "Das Kind" von ihm gelesen hatte, der einen faden Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat und "Das Paket", wobei ich diesen Roman aber geschenkt bekommen habe. Der war soweit für mich okay - hat mich aber auch nicht umgehauen. (Sorry, Herr Fitzek)
    Und nun stehe ich mit meinem Mann - der absolut KEINE Bücher liest (vielleicht drei in seinem bisherigen Leben) - am Flughafen und mein Mann möchte eine Urlaubslektüre. Da ging die Sucherei los. Mehrere Bücher in der Hand und vorgeschlagen und keins war gut genug. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Buchhandlung fiel mir dann "Passagier 23" in die Hände und ich überzeugte meinen Mann davon, dieses Buch zu kaufen, weil ich einfach keine Lust mehr hatte.
    Und dann fängt mein Mann im Urlaub an zu lesen - und liest, und liest, und liest... und ist völlig aus dem Häuschen. "Sind alle Bücher so von dem?" Tja, ich musste gestehen, dass ich das Buch noch gar nicht kenne und erst zwei Bücher von Herrn Fitzek gelesen habe. Ich war ganz ungläubig und auch erfreut, dass mein Mann so viel Spaß am Lesen hatte. In nur vier Tagen (und das ist für meinen Mann ein absoluter Super-Duper-Rekord) hatte er das Buch beendet und war richtig traurig, dass es schon aus war.
    Das war für mich der Startschuss. Also schnappte ich mir das Buch und legte los. Was soll ich sagen: Herr Fitzek, sie haben mich als Fan gewonnen.
    Was für ein geniales Buch. Diese Verwicklungen und Wendungen hätte ich niemals erwartet und wäre auch nie darauf gekommen. Noch nicht einmal in der Mitte des Buches hatte ich eine Ahnung, worauf das Ganze eigentlich hinausläuft. Und es war so spannend. Ich habe das Buch verschlungen. Herrlich.
    Schöne knackige, kurze Kapitel und das unbedingte Bedürfnis einfach immer nur weiter zu lesen.
    Ich war noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff, will aber gerne einmal eine solche Reise machen. Zwei Sachen sind hier für mich sicher: Ich werde auf dem Schiff an Herrn Fitzek und "Passagier 23" denken und ich werde auf gar keinen Fall eine gewonnene Reise antreten :-)
    Fazit:
    Danke, für diesen tollen Roman.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Passagier 23

    "Passagier 23" ist mein erster "Fitzek". Spätestens hier im Forum war es nicht mehr möglich Fitzek "auszuweichen" und im Familienkreis lesen das auch die ein oder anderen. Mit einer Länge von 10 Stunden habe ich das Buch auch sehr schnell durchgehört - und was soll ich sagen? Es hat mir grundlegend gefallen.
    Die Geschichte spielt zu 95% auf einem Kreuzfahrtschiff, irgendwie hatte ich ursprünglich angenommen, dass es ein Flugzeug wäre (Ich habe das Buch geschenkt bekommen, deswegen hatte ich auch nicht die Inhaltsangabe gelesen). Die Geschichte entwickelt sich recht rasch, erst werden die Hauptcharaktere vorgestellt und dann tappt man zusammen mit ihnen durch die Geschichte, man bekommt hier die Einsichten von Ermittlern, Opfern und "Dritten". Gerade letztere lockern die Geschichte auf, da diese Charaktere meist unfreiwillig mit reingerutscht sind oder ganz andere Motive und Ziele verfolgen und unwissentlich Einfluss auf die Ermittlungen nehmen.
    Die Prämisse der Hauptstory, nämlich die häufig ungeklärt verschwindenden Kreuzfahrtteilnehmer ist ein spannender und gut ausgeführter Plothook und er verliert auch durch das gesamte Buch nicht an Reiz oder und wird auch nicht schnell von Herrn Fitzek abgelegt. Ich würde das Buch unter keinen Umständen mitnehmen auf eine Kreuzfahrt!
    Das Ende hat mich allerdings ein bisschen frustriert. Also das Ende der eigentlichen Geschichte, nicht der Epilog. Den fand ich wiederum ganz amüsant. Das Ende wirkte dann doch ein bisschen aufgesetzt und Deus Ex Machina-mäßig, ein Ende "hinter" dem Ende. Es war okay, aber dann doch ein bisschen "Ist das jetzt euer ernst?"...
    Und als Hörbuch lässt sich der Geschichte wunderbar folgen, auch wenn man es nebenbei hört, obwohl ich schon gelegentlich zurückspulen musste, weil ich dann doch eine Kleinigkeit verpasst hatte.
    Was mich allerdings furchtbar gestört hat, war der Hauptcharakter Martin Schwartz. Ich kann meinen Finger nicht genau drauflegen was mich gestört hat. Ich vermute das Zusammenspiel aus seinen Charakterzügen und seinen "Anfällen" im genau richtigen Moment oder so manchem Geistesblitz... Er hat mich einfach irgendwie im Laufe der Geschichte genervt.
    Eines der Opfercharaktere hat mich etwas stutzig zurückgelassen, weil diese Person doch vieles getan hat, was ich in meinem Kopf nicht gut mit mir selbst vereinen konnte und ich mich nur gefragt habe "Wieso? Das würde kein Mensch machen, das verkraftet kein Mensch - es ergibt keinen Sinn" - aber das ist ja auch so eine Gefühlssache.
    Auch die anderen Charaktere die vorkommen bieten alle sehr starke Persönlichkeiten und stark polarisierende Persönlichkeiten aber das war auch meist gut so.
    Was den Schreibstil und den Sprecher angeht: Der Schreibstil war äußerst flüssig und gut zu folgen. Es wurde nichts beschrieben, was dem Leser nicht ohnehin bekannt wäre, um dort etwas raum für die eigene Vorstellungskraft zu lassen, die Dialoge waren knackig, informativ und auf den Punkt gebracht und gerade die monologischen Gedankenwelten der Opfer wurden spannend Umgesetzt. Her Fitzek hat immer wieder mit der Auflösung angelockt um dann doch wieder einen Rückzieher zu machen, weil es dann doch zu früh wäre. Wer also nicht. gerne geärgert wird, der wird sich bei diesem Buch viel ärgern.
    Simon Jäger, Sprecher dieses Hörbuches, hat mich auch hier wieder überzeugt. Seine Stimme ist klar und angenehm, die Österreicherin bekommt nen herrlich komischen Akzent und die Stimme passt auch gut zu dem Buch, obwohl Martin Schwartz vermutlich auch gut eine tiefere, kaputtere Stimme gestanden hätte, dafür vielleicht nicht so gut zum Rest des Buches.
    Alles in allem habe ich dann aber doch nur Sterne vergeben.
    Der Charakter Martin Schwartz hat für mich das Buch gekostet
    Den anderen habe ich abgezogen, wegen dem Ende.
    Also insgesamt hat es mir gut gefallen, wird auch nicht mein letzter Fitzek sein
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Ausgaben von Passagier 23

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 432

Taschenbuch

Seitenzahl: 352

E-Book

Seitenzahl: 433

Hörbuch

Laufzeit: 00:04:59h

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