Die Wurmgötter

Buch von Brian Keene, Michael Krug

Cover zum Buch Die Wurmgötter

Titel: Die Wurmgötter

, (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 5 Bewertungen

70% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: mkrug

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783950218596

Termin: Oktober 2007

Aktion

Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Wurmgötter

Die Wurmgötter ist der 1. Band der Wurmgötter Reihe. Diese umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2006. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2011.

Über Brian Keene

Der amerikanische Autor Brian Keene wurde in seinem Heimatland durch seine erfolgreichen Bücher aus den Genres Horror, Krimi und Fantasy bekannt. Der vielseitige Schriftsteller wurde 1967 in den USA geboren und erhielt bereits für seinen Debüt-Roman mit dem Originaltitel "The Rising" den angesehenen Bram Stoker Award. Mehr zu Brian Keene

Bewertungen

Die Wurmgötter wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Wurmgötter

    • 14. Oktober 2013 um 21:04
    Das Buch selbst kommt in einer, für den Preis, würdigen Aufmachung daher. Die Seiten sind fest, der Einband mit goldenen Prägelettern und der Schutzumschlag künstlerisch gestaltet. Die Optik macht definitiv Lust aufs Lesen.
    Die Geschichte beginnt mit der Vorstellung des Erzählers und einer der Hauptpersonen im Buch, mit Teddy Garnet. Er liegt verwundet auf dem Boden seines Hauses und schreibt die folgende Geschichte auf, um sie für die Nachwelt, sofern es denn eine gibt, zu bewahren.
    In den ersten Kapiteln dreht sich alles um Teddy. Er und seine Lebensgeschichte wird vorgestellt und der alte Mann wird einem schnell sympathisch. Ich habe mich allerdings schon zu Beginn des Buches gefragt, wie man mit solch einem alten Charakter ein ganzes Buch mit einer apokalyptischen Geschichte voll bekommt. Teddy bekommt allerdings Gesellschaft von dem ebenso alten Carl Seaton, Teddys bester Freund.
    Im ersten Teil des Buches, das Buch teilt sich in drei große Teile auf, wird der Leser hauptsächlich an die Charaktere Carl und Teddy herangeführt und die unwirkliche, bedrückende, bedrohliche, apokalyptische Atmosphäre wird wunderbar aufgebaut und man bekommt als Leser ein tolles Gefühl für die Ausweglosigkeit der Situation.
    Im zweiten Teil werden dann die Charaktere, welche zum Ende des ersten Teils auftauchen, vorgestellt und es wird, in einer Rückblende, auf die Ereignisse in Baltimore eingegangen. Dieser Teil hat mir nicht wirklich gefallen. Erstens war da die große Anzahl an Personen die neu vorgestellt werden, die aber nicht wirklich eine Bedeutung für die eigentliche Geschichte hatten, das Auftauchen einer Sirene und die Satanisten. Gerade die Sirene ist mir massiv negativ aufgestoßen und die Nebendarstellern in diesem Bereich der Geschichte waren mir auch etwas zu wider. Hier wollte der Autor wohl einfach etwas melodramatisch sein. Für mich hat dieser Teil der Erzählung jedenfalls nicht geklappt und ich habe beim Lesen immer gehofft, dass wir uns bald wieder bei Teddy und Carl befinden.
    Zum Glück kommt der Autor aber in Teil Drei des Buches wieder zurück zu Teddy, Carl und den anderen und dieser letzte Teil des Buches war dann auch noch einmal ein wunderbar spannender und erschreckender Teil.
    Die Idee die der Autor in dem Buch umgesetzt hat, ist keine neue. Er hat sich großzügig von der Bibel bedient, worauf auch im Buch immer wieder eingegangen wird. Aber ich finde er hat es wirklich gut gemacht. Die Geschichte läuft wunderbar und ich würde nicht mit den Protagonisten tauschen wollen. Nur der Teil mit der Sirene hätte wirklich nicht sein müssen. Ich kann mit Behemoth und Leviathan leben, auch mit irgendwelchen Irren, die diese 'Götter' anbeten, aber eine Sirene (?!). Ich bin nun nicht sonderlich bewandert was das alte Testament angeht, aber meines Wissens kommt da keine vor, allerdings ist mein Wissensstand dazu sicherlich nicht das Maß aller Dinge.
    Die ganze Atmosphäre, gerade in Teil 1 und 3 bei Teddy ,ist sehr unwirklich, lebensbedrohlich und geradezu zum greifen dicht.
    Es gibt ein, zwei Kleinigkeiten die nicht wirklich zum Ende hin aufgeklärt werden und über die man sich jetzt wirklich aufregen könnte, auch gibt es einige Fragen zu dem Plot in Baltimore, aber ich will mal nicht so sein, denn gerade der Handlungsstrang im Haus von Teddy ist fantastisch in Szene gesetzt.
    Fazit:
    'Die Wurmgötter', wenn auch der Titel nicht unbedingt passt, ist ein gutes Buch über Menschen, die während des Weltuntergangs, um's nackte Überleben kämpfen und auch ihre eigenen kleinen innerlichen Kämpfe ausfechten müssen. Das Buch hat an der einen und anderen Stelle etwas seine Längen und wird an manchen Stellen geradezu albern. Den Baltimore-Teil der Geschichte hätte man ruhig weglassen, oder zumindest gut einkürzen können.
    Wenn das Buch nur aus Teil1 und Teil 2 (also die Teile mit Teddy und Carl), dann würde sich das Buch, vom Unterhaltungswert, locker die Fünf Sterne verdienen, leider aber gibt es einen Mittelteil der viel kaputtmacht, deshalb gebe ich dem Buch auch nur 3,5 Sterne, auch weil einige Fragen am Ende offen bleiben. Leider gibt es den 2. Teil nicht in deutsch ,obwohl ich auch nicht vermute, dass dort diese Fragen zufriedenstellend geklärt werden würden.
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Ausgaben von Die Wurmgötter

Hardcover

Cover zum Buch Die Wurmgötter

Seitenzahl: 304

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Update: 10. Januar 2021 um 16:03