Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Urban Gothic

Buch von Brian Keene

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Urban Gothic

Hier überlebt keiner! Als ihr Auto in einem verrufenem Viertel der Stadt den Geist aufgibt, hoffen Kerri und ihre Freunde, dass sie bis zum Tagesanbruch Schutz in einem alten Haus finden werden. Sie glauben, dass das finstere Gebäude verlassen ist. Aber sie irren sich. Die, die im Keller und den Tunneln unter der Stadt hausen, sind viel gefährlicher als die Straßen draußen. Gefangen in einer Welt der Finsternis, müssen die Freunde gegen unvorstellbare Geschöpfe kämpfen. Und wenn sie die Sonne jemals wiedersehen wollen, müssen sie diesen Kampf auch gewinnen! Urban Gothic ist Brian Keenes blutbespritzte Huldigung an Horror-Ikone Edward Lee. Dark Scribe Magazine: 'Brutal, mutig und eigentlich schon genial. Urban Gothic ist ein Meisterwerk des Schock-Horrors.' The Horror Review: 'Keene Name sollte in einem Atemzug mit King, Koontz und Barker genannt werden. Ohne Zweifel ist er einer der besten Horrorautoren die es gibt.' Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik
Weiterlesen

Über Brian Keene

Der amerikanische Autor Brian Keene wurde in seinem Heimatland durch seine erfolgreichen Bücher aus den Genres Horror, Krimi und Fantasy bekannt. Der vielseitige Schriftsteller wurde 1967 in den USA geboren und erhielt bereits für seinen Debüt-Roman mit dem Originaltitel "The Rising" den angesehenen Bram Stoker Award. Mehr zu Brian Keene

Bewertungen

Urban Gothic wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

(1)
(3)
(1)
(1)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Urban Gothic

    Schon nach der Widmung weiß man schon ziemlich genau, worauf man sich einstellen kann:
    "Für Edward Lee" verrät Kennern des Genres, dass auf den nächsten Seiten kein Organ an seinem angestammten Platz, kein Blutgefäß intakt und kein hübscher Teene am Leben bleiben wird.
    Für Freunde des zünftigen Splatters ganz ok, für Fans von Brian Keene, die "Leichenfresser" &co mochten, ein bisschen enttäuschend.
    Keene bleibt hier schriftstellerisch einfach zu sehr hinter seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zurück. Normalerweise sind seine Protagonisten schließlich so richtig grundauf sympathische Middle-Class-Loser, die ihr Haus abzahlen müssen, mit der Gattin streiten, ihren Job hassen und einfach so richtig schön normal sind, dass man sie einfach mögen muss. Die Charaktere in Urban Gothic sind demgegenüber leider nur flaches Kanonen- respektive Kannibalenfutter, das Setting ist altbekannt und was mich am aller meisten stört - es fehlt jede Erklärung zu den Fragen, woher die Freaks kommen, was sie antreibt - mal von Hunger abgesehen - und was es mit Haus und den Stollen auf sich hat. Bemerkenswerter Weise offenbaren die Kannibalen in den wenigen Dialogen dann aber doch mehr Tiefe als die Opfer....
    Was mich dann aber doch wieder versöhnt hat, waren die zwei kleinen, aber feinen Anspielungen auf das übrige Univerum des Autors.
    Fazit: Ob einem das Buch gefällt, hängt mE extrem von Stimmungslage und Erwartung ab. Wer einfach nur ein Spätvorstellung im Kopfkino ohne Altersfreigabe besuchen will, wird bestens unterhalten. Echte Keenefans, die seine bisherigen Romane gelesen und geliebt haben, werden vielleicht ein wenig enttäuscht, aber sicher mit der Zeit verzeihen....
    B.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Urban Gothic

    Kurzbeschreibung von Amazon.de:
    Hier überlebt keiner!
    Als ihr Auto in einem verrufenem Viertel der Stadt den Geist aufgibt, hoffen Kerri und ihre Freunde, dass sie bis zum Tagesanbruch Schutz in einem alten Haus finden werden. Sie glauben, dass das finstere Gebäude verlassen ist.
    Aber sie irren sich. Die, die im Keller und den Tunneln unter der Stadt hausen, sind viel gefährlicher als die Straßen draußen ...
    Gefangen in einer Welt der Finsternis, müssen die Freunde gegen unvorstellbare Geschöpfe kämpfen. Und wenn sie die Sonne jemals wiedersehen wollen, müssen sie diesen Kampf auch gewinnen!
    URBAN GOTHIC ist Brian Keenes blutbespritzte Huldigung an Horror-Ikone Edward Lee.
    Über den Autor (von www.phantastik-couch.de):
    Brian Keene (geboren 1967) wuchs in den US-Staaten Pennsylvania und West Virginia auf; viele seiner Romane und Geschichten spielen hier und profitieren von seiner Ortkenntnis. Nach der High School ging Keene zur U.S. Navy, wo er als Radiomoderator diente. Nach Ende seiner Dienstzeit versuchte er sich – keine Biografie eines Schriftstellers kommt anscheinend ohne diese Irrfahrt aus – u. a. als Truckfahrer, Dockarbeiter, Diskjockey, Handelsvertreter, Wachmann usw., bevor er als Schriftsteller im Bereich der Phantastik erfolgreich wurde.
    Schon für seinen ersten Roman – „The Rising” (2003), eine intelligente Wiederbelebung des Zombie-Subgenres – wurde Keene mit einem “Bram Stoker Award” ausgezeichnet. Ein erstes Mal hatte er diesen Preis schon zwei Jahre zuvor für sein Sachbuch „Jobs In Hell” erhalten. Für seine Romane und Kurzgeschichten, die an Zahl jährlich zunehmen, ist Keene seitdem noch mehrfach prämiert worden. Er liefert auch Scripts für Comics nach seinen Werken. Außerdem ist er in der Horror-Fanszene sehr aktiv. Sein Blog “Hail Saten” gilt als bester seiner Art; die Einträge wurden in bisher drei Bänden auch in Buchform veröffentlicht.
    Brian Keene hat natürlich eine Website, die sehr ausführlich über sein Werk und seine Auftritte auf Lesereisen informiert (www.briankeene.com). Über den Privatmann erfährt man allerdings nichts; es gibt nicht einmal die eigentlich obligatorische Kurzbiografie.
    Handlung:
    Als die drei miteinander befreundeten Pärchen Kerri und Tyler, Stephanie und Brett, Javier und Heather nach einem Rapkonzert in Philadelphia noch einen Freund von Tyler besuchen wollten, passiert mitten in einem gefährlichen Viertel das Schlimmste: Der Wagen gibt den Geist auf. Es dauert nicht lange und schon werden sie von einer Jugendgang umlagert. Eigentlich wollten diese die verängstigten Teenager nur ein wenig ärgern und ihnen dann helfen, aber es kommt zu einem Streit, das Wort "Nigger" fällt und die 3 Pärchen befinden sich auf der Flucht vor Leo und seiner Gang. Ein verlassenes, riesiges Anwesen, das mitten im Block in den Himmel ragt, soll schließlich ihre Rettung sein. Dass das Haus einen ganz üblen Ruf hat, in ihm schon eine Menge Menschen auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind und es seit jeher als Spukhaus verschrien ist und niemand sich in dessen Nähe traut, konnten sie ja nicht wissen. Die Erleichterung währt nicht lange, denn schon gleich nachdem sie das Haus betreten haben, wartet ein riesiger, entsteller Typ mit einer hammerähnlichen Waffe auf sie und sogleich beginnt das Gemetzel und Tyler stirbt einen entsetzlichen Tod. Die Freunde fliehen ins Innere des Hauses, doch das Begrüßungskomitee war noch lange nicht das Schlimmste, was ihnen widerfahren ist, denn in den Tiefen des Anwesens lauern noch grässlichere, entstelltere, brutalere und hungrigere Wesen auf Nachschub. Währenddessen beraten sich Leo beim verschrobenen Perry Watkins und seiner Frau, die gegenüber dem Spukhaus wohnen, was sie für die Fremden tun können, die darin verschwunden sind...
    Meine Meinung:
    „Manchmal läuft’s einfach scheisse“ ist eine Floskel, die der Eröffnungssatz des Buches ist und sich dann auch wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Allerdings könnte man diesen auch zu Brian Keene sagen, denn hat er mich bisher immer hervorragend mit seinen Horrorstories unterhalten, hat er sich mit diesem Buch eindeutig einen Fehlgriff geleistet.
    Was man geboten bekommt ist absolut nichts Neues. Degenerierte, die Jagd auf verirrte Menschen machen kennt man aus unzähligen Filmen und Büchern. In Verbindung mit einem (angeblichen) Spukhaus ist dies zwar noch relativ neu (außer in Jack Kilborns „Das Hotel“, der das viel besser umgesetzt hat), und auch dass das Haus mitten in einem Großstadt-Ghetto aufragt und nicht im allerletzten Hinterland liegt, ist neu, aber im Endeffekt kommt das gleiche dabei raus, denn man befindet sich schließlich im Haus, und wo das steht, ist letztendlich egal.
    Sich mit den Charakteren zu identifizieren ist ziemlich schwierig in „Urban Gothic“, denn sie sind allesamt relativ gesichtslos und ich könnte auch nicht behaupten, dass sie mir besonders sympathisch gewesen wären. Stattdessen streiten sie oft untereinander, kabbeln sich wegen Kleinigkeiten und ihre Freundschaft scheint nicht besonders tief zu gehen. Dass den männlichen Figuren dann in den unmöglichsten Situationen Sexuelles einfällt, hätte Briane Keene auch gerne weiterhin exklusiv Richard Laymon überlassen können. Ich fand es ziemlich unnötig und nervig. Am besten fand ich dann noch den schwarzen Jungen Leo und seine kleine Gang, auf die die 6 Freunde noch vor dem Betreten des Hauses treffen und die später noch eine Rolle spielen sollen, auch wenn diese vielleicht ein wenig zu stark den Stereotyp „Sozial schwache Jugendliche mit harter Schale und weichem Kern“ zugeordnet worden sind.
    Die Proportionen des Hauses wurden viel zu übermächtig dargestellt und oft habe ich mich am Kopf gekratzt und mich gefragt, wie es um das räumliche Denken Brian Keenes gestellt ist. Scheinbar stundenlang laufen, gehen, kriechen die Verfolgten durch Gewölbe, Schächte, Gänge und Zimmer und das fand ich ein bisschen weit hergeholt, auch wenn dann später mal erwähnt wird, dass diverse Höhlen anscheinend unter der ganzen Stadt weitergehen sollen. Die Logik scheint auch noch weitere Male ein Schläfchen zu halten. Oder was würde man denken, wenn eine Gruppe Fremder vor einem davonläuft und sich in einem angeblichen Spukhaus verschanzt und man von ihnen in der nächsten Stunde nichts hört? Doch im Normalfall, dass sie sich ruhig in eine Ecke kauern und auf den Sonnenaufgang warten, oder? Nein, hier nicht. Hier macht man sich mit Waffen auf um die armen Jugendlichen zu suchen weil ihnen ja schließlich etwas zugestoßen sein könnte. Zusätzlich zu den beiden Gruppen wurde noch ein weiterer Charakter eingeführt, dessen Daseinsberechtigung wohl einzig und allein war, die Geschichte in die Länge zu ziehen. Er trägt gar nichts zur Handlung dabei und wird dann auch noch relativ unspektakulär von den Killermutanten ermeuchelt. Auch hier sind einige Fragezeichen über meinen Kopf erschienen.
    Dazu passiert noch die ganze Zeit eigentlich nicht viel oder besser gesagt gar nichts, außer dass sie sich durchs Haus schleppen, sich selbst bemitleiden, sich gegenseitig anzicken, bei jedem Geräusch zusammenzucken und ängstlich sind. Zwischendurch erscheint dann mal wieder einer der mutierten Bösewichte und dezimiert die Gruppe um eine weitere Person oder erleichtert den ein oder anderen um ein, zwei Körperteile. Also alles genauso wie es bereits jedem Horrorfan bekannt ist und ohne Überraschungen, dazu handwerklich einfach schlechter gemacht als der Großteil ähnlicher Bücher und Filme. Immer wieder sind meine Gedanken beim Lesen gelangweilt abgeschweift und ich habe nebenbei lieber Wichtiges getan, z.B. die Fäden gezählt, die unser Kater aus unserer neuen Couch gezogen hat. Irgendwann fiel mir dann doch wieder ein, dass ich eigentlich einen Horror-Thriller in der Hand habe, dessen Thrill sich aber leider auf einige wenige spannende Szenen beschränkte. Splatter-, Gore- und extreme Gewaltszenen waren noch nie Keenes Stärke, aber das hatten seine Bücher auch nicht wirklich nötig, denn seine Stärken liegen ziemlich klar woanders. Hier versucht er sich an einigen Ekelszenen, aber man merkt ziemlich schnell, dass diese krampfhaft konstruiert worden sind. So etwas sollte er besser denen überlassen, die es besser können, z.B. Bryan Smith oder Edward Lee.
    Das Ende fügte sich dann ebenfalls in die maue Geschichte ein. Es wirkte so als ob jemand Brian Keene eine Waffe an den Kopf gehalten und ihn gezwungen hätte, innerhalb von 10 Minuten den Roman aus dem Nichts abzuschließen. Dementsprechend doof und unbefriedigend wirkte das dann auch.
    Fazit: Brian Keene sollte sich wieder auf sein Handwerk konzentrieren, das ihn groß gemacht hat und auf Hommagen an andere Autoren verzichten, denn "Urban Gothic" war einfach nur in jeder Hinsicht schwach.
    Weiterlesen

Ausgaben von Urban Gothic

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 262

Hörbuch

Laufzeit: 00:09:30h

Urban Gothic in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 12

Update: