Sommerschwestern

Buch von Monika Peetz

  • Kurzmeinung

    Bookdragon
    Ein wundervoller Familienroman
  • Kurzmeinung

    easymarkt3
    Gelungene Beschreibung von Emotionen.

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Bewertungen

Sommerschwestern wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sommerschwestern

    Gelungene Beschreibung von Emotionen.
    Johannes Thalberg, verheiratet, Vater von vier Töchtern, verunglückt tödlich mit dem Auto in Bergen, Holland in den Sommerferien. Diese so verschiedenen Schwestern, Sommerschwestern, treffen sich auf überraschende Einladung der Mutter wieder an diesem Ort, zwanzig Jahre nach seinem Tod. Sie entstammen zwar demselben Genpool und sind doch so unterschiedlich in ihrem Charakter. Neben der Frage, was sich im Leben ihrer Mutter abspielt, haben sie alle ihren eigenen unsichtbaren Rucksack mit Problemen mit nach Holland gebracht. Sobald man an der Oberfläche kratzt, wird das Leben unübersichtlich. Sie verhalten sich auch nach dieser langen Zeit wie eine Patchworkfamilie, die nur zusammengekommen ist, um gemeinsam alte Konflikte zu lösen.
    Die überraschenden Heiratsabsichten ihrer Mutter, die Auseinandersetzung mit Doro, der schwelende Konflikt mit David, die verstörenden Informationen über Thijs, all das macht Yella zu schaffen, die durch den ganzen Roman hauptsächlich präsent ist.
    Am besten man handelt nach dem Motto: Ignoriere die dunklen Wolken am Himmel und konzentriere dich stattdessen auf die schönen Dinge im Leben. Was auch immer passiert, wir haben immer noch uns. Wir bleiben die Sommerschwestern – trotz aller Diskrepanzen. »Wir streiten, und wo Reibung ist, entsteht Wärme. Und die hält uns zusammen.«
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  • Rezension zu Sommerschwestern

    Es ist sehr lange her, dass die Familie ihre Urlaube in Bergen an der Nordsee verbrachte. Doch dann verstarb der Vater bei einem Unfall an dem Urlaubsort in den Niederlanden. Nun hat die Mutter ihre vier Töchter, Yella, Doro, Helen und Amelie, wieder dorthin eingeladen und sie fahren mit gemischten Gefühlen dorthin. Aber jede bringt in ihrem Gepäck auch ihre Probleme mit.
    Mir hat diese gut zu lesende Familiengeschichte gefallen, auch wenn ich den Anlass des Familientreffens gleich vorausgesehen habe.
    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Die Schwestern sind sehr unterschiedlich und haben sich auseinanderlebt. Die Einladung der Mutter bringt sie nun wieder zusammen, weil sie den Hintergrund wissen möchten. Kaum sind sie zusammen, zeigen sich Risse und alte Konflikte brechen auf. Die Mutter Henriette ist eigenwillig und hat zu allem, was ihre Töchter tun oder sagen, ihre eigene Ansicht.
    Es ist interessant, diese Konflikte innerhalb der Familie mitzuerleben und wie sie an diesem ruhigen und schönen Urlaubsort miteinander umgehen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, nur bei Henriette fiel es mir schwer.
    Familie hat immer eine gemeinsame Vergangenheit, die Erinnerungen auslöst und Konflikte aufbrechen lässt. Oft sind es aber auch Missverständnisse und Eifersüchteleien, die den Beteiligten das Leben schwer machen.
    Mich hat diese insgesamt recht ruhige Familiengeschichte gut unterhalten.
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  • Rezension zu Sommerschwestern

    Ein sehr seichter Familienroman Die Sommerschwestern, Roman von Monika Peetz, 295 Seiten, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.
    Noch einmal treffen sich die vier Thalberg-Schwester auf den Wunsch ihrer Mutter in Bergen, dem Ort in Holland an dem sie in ihrer Kindheit regelmäßig die Familienferien verbracht haben.
    Auf Bestreben Henriettes treffen die vier „Sommerschwestern“ in Bergen, einem Ort in Holland, in dem die Familie früher regelmäßig Urlaub gemacht hat, zusammen. Zwanzig Jahre sind vergangen seit dem letzten Urlaub bei dem der Familienvater tödlich verunglückte, die vier Schwestern haben sich vollkommen auseinandergelebt. Jede hat ihre eigenen Geheimnisse und Sorgen und die Mutter überrascht sie auch noch mit einer großen Überraschung.
    Das Buch besteht aus 33 Kapiteln, jedes mit einer Überschrift die den Inhalt beschreibt. Die Autorin hat als Stilmittel die auktoriale Erzählweise gewählt, und somit gewährleistet, dass der Leser den Überblick behält. Jedoch wird in der Hauptsache aus der Sicht von Yella berichtet, diese Schwester kann man deshalb auch am besten kennenlernen. Der Roman wird durch holländische Phrasen und Gerichte belebt, die in kursiver Schrift erscheinen und ein wenig Hollandfeeling aufkommen lassen. Der Erzählstil ist bildhaft und flüssig, doch hätte ich mir manchmal eine etwas genauere Beschreibung des Geschehens gewünscht.
    Sofort habe ich ins Buch gefunden und Lesefluss hat sich auch unmittelbar eingestellt. Dennoch sind mir alle Schwestern fremd geblieben. Yella die mittlere der Schwestern lernt man dabei etwas näher kennen. Die jüngsten der Familie die Zwillinge Amelie und Helen, sind so unterschiedlich wie es Schwestern und gerade Zwillinge nur sein können, eine tiefere Charakterisierung hätte ich mir gewünscht. Nicht immer handeln die Figuren nachvollziehbar, das Gefüge und das Verhältnis der Schwestern zueinander zu vertiefen hätte dem Roman gutgetan. Auch die Mutter ist mir in der Geschichte fremd geblieben. Ganz schlimm und unsympathisch fand ich Doro die Älteste der Geschwister, eine ganz fiese und gemeine Person. Spielt die Familie gegeneinander aus, haut ihre eigene Schwester Yella in die Pfanne, bleibt der jüngsten Amelie Geld schuldig, obwohl die sowieso immer knapp bei Kasse ist.
    Erst ca. 100 Seiten vor dem Ende kommt noch etwas Spannung auf. Ein gemütliches Urlaubsfeeling kam bei mir jedoch nicht auf, das Gezänk der Schwestern hat mich genervt, so richtig nett gehen sie nicht miteinander um, m.M. nach ist das vor allem Doro und Henriette, der Mutter vorzuwerfen, die egozentrisch und schwierig ist.
    Auch wenn es zum Schluss noch einmal emotional wird, bleibt ein Gefühl, dass einfach viel mehr in der Geschichte drin gewesen wäre. Die Spannung kam leider auch zu spät. Zuerst dümpelt die Story gemächlich vor sich hin und am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Der Roman kommt mir absolut unrealistisch vor.
    Von mir deshalb 2,5 bzw. 3 Sterne.
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  • Rezension zu Sommerschwestern

    eine dramatische Familie
    Worum geht es?
    Die vier Schwestern, die sich selbst als die „Sommerschwestern“ bezeichnen, werden von ihrer Mutter nach Holland geladen. An den damaligen Urlauben hängen viele glückliche Erinnerungen, während ihre jetzigen Leben eher distanziert und grundverschieden sind. Den Grund für die Einladung kennen die Schwestern (noch) nicht.
    Worum geht es wirklich?
    Familie, unterschiedliche Lebensentwürfe und Entscheidungen.
    Lesenswert?
    Ja, angenehm geschrieben und eine gute Unterhaltung. Aber weder nachklingend noch innovativ. Man lernt die vier Schwestern und ihre Mutter kennen. Fünf sehr unterschiedliche Frauen. Was damals noch gut funktionierte, hat sich mittlerweile auseinander gelebt. Sie bewerten die gegenseitigen Lebensentscheidungen dauernd, verhalten sich teilweise übergriffig und ignorieren Grenzen. Sie machen sich das Miteinander wirklich nicht sonderlich einfach oder nett. Immer weiß irgendjemand mehr als die anderen, immer werden gemeinsame Fronten geknüpft und generell herrscht ein gegenseitiges Misstrauen.
    Es gibt zwar einen roten Faden, eine Haupthandlung, aber bereits diese wirkt eher nach künstlichem Drama und Aufregung. Statt einfach einmal ehrlich und offen miteinander zu reden. Richtig sympathisch ist kaum eine der Figuren, sie wirken teilweise eher überzeichnet und wenige Eigenschaften werden in den Fokus gestellt, um die ganze Person darzustellen.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, sowohl der Stil als auch das Motiv und die Farben. Umfang und Ausstattung lassen mich das Buch als gute Urlaubslektüre einordnen.
    Den Schreibstil empfinde ich ebenfalls als angenehm und auch das Setting in Holland ist schön gewählt. Allein durch die niederländischen Begriffe und Orte/Gerichte bekommt man ein wenig Fernweh nach der Nordsee und dem Nachbarland. Das hat mir gut gefallen.
    Wiederum nicht so zufrieden bin ich mit dem Ende bzw. dem Ablauf der Handlung. Dramatik, Unwahrheiten und Neugier halten lange Zeit an und dann geht plötzlich alles ganz schnell. Alles klärt sich auf, alle verhalten sich mit einem Mal erwachsener und wohlwollender und das Buch findet sein Ende. Passt zwar gut, wenn das ganze unterhaltsame Urlaubslektüre sein soll, aber habe ich als nicht realistisch empfunden.
    Trotzdem glaube ich, dass man dieses Buch gut lesen kann und damit einfach ein paar unterhaltsame Stunden verbringen kann.
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  • Rezension zu Sommerschwestern

    Henriette Thalberg hat ihre vier Töchter zu einem kurzfristigen Familientreffen eingeladen.Aber warum ausgerechnet Holland? Und warum Bergen?Dort ist Henriette's Mann vor über zwanzig Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.Schon bei der Ankunft zeigen sich Unstimmigkeiten und Risse.
    Der Schreibstil ist leicht,ruhig,bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und die Spannung baut sich während des lesens langsam auf.
    Fazit:Dieser Roman mit seinen 33 Kapiteln spielt sich an der holländischen Nordseeküste ab.Dabei wird überwiegend aus Yella's Sichtweise erzählt.Sie ist die zweitälteste Tochter.Die Autorin hat meiner Meinung nach die Atmosphäre sehr gut in Szene gesetzt.In bunten Farben und mit viel Bewegung schildert sie das Naturschauspiel der Nordseeküste und dieser Landschaft.Der Familienroman erzählt von Zerwürfnissen,inneren Konflikten,Ungereimtheiten und Sorgen.Kurz vor der Hälfte des Buches wurde die Geschichte für mich richtig spannend und fesselnd.Und dann immer wieder die Frage warum hat Henriette wirklich das Treffen einberufen?Das Buch ist unterhaltsam,fesselnd und zog mich mehr und mehr in seinen Bann.Die Geschichte wurde für mich im letzten Drittel aufregend,mitreißend,dramatisch und voller Emotionen.Dieser Roman ist meiner Ansicht nach abgeschlossen aber ich könnte mir vorstellen dass es eventuell mit dieser Geschichte weitergehen könnte.Dieser Roman hat mich überzeugt und gehört zu meinen Lesehighlights.Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.
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  • Rezension zu Sommerschwestern

    Die Geschichte von den Sommerschwestern hat mich gut unterhalten.
    Jeden Sommer verbringt die Familie Thalberg mit ihren 4 Töchtern an der Küste in den Niederlanden. In Bergen verbringt die Familie ihre schönste Zeit. Alle sind glücklich, bis der Vater unerwartet stirbt. Jäh wird die Idylle zerrissen und nichts ist mehr wie es wahr. 20 Jahre später lädt die Mutter ihre Töchter zu einem Familientreffen in Bergen ein. Genau in das Haus, in welchem die Familie vor 20 Jahren Urlaub machte. Die Einladung klingt sehr mysteriös und die Schwestern fahren mit gemischten Gefühlen nach Bergen. Keine weiß ,was sie hier erwartet.
    Die Schwestern sind alle sehr unterschiedlich. Die Mutter ist besonders anstrengend, sie hat eine Lieblingstochter, der sie alles verzeiht. Die anderen Schwestern können ihr nichts Recht machen. Beim Familientreffen werden alte Erinnerungen geweckt und die Stimmung fällt auf den Tiefpunkt.
    Doch welches Geheimnis die Mutter für alle hat, wird erst am Schluss preisgegeben.
    Monika Peetz hat einen sehr angenehmen leichtfüßigen Schreibstil. Es machte mir Freude dieses Buch zu lesen und ich es hat mich sehr gut unterhalten. Während der ganzen Geschichte lag immer ein wenig Spannung in der Luft, die erst am Ende des Buches aufgelöst wurde. Die Protagonistin Yella war mir sehr sympathisch und wurde von Monika Peetz gut herausgearbeitet.
    Eine schöne Sommerlektüre für den Urlaub, ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
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Ausgaben von Sommerschwestern

Taschenbuch

Seitenzahl: 304

Besitzer des Buches 11

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