Gemeinsam sind wir tot

Buch von Sabine Schumacher

  • Kurzmeinung

    Irrlicht
    Sehr guter Krimi, Susi fand ich super, hätte etwas spannender und überraschender sein können

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gemeinsam sind wir tot

'Bald, ganz bald, würde wieder ein Teil von ihr zu ihm zurückkommen. Er zwang sich, sein Schritttempo beizubehalten, obwohl ihn das Adrenalin, das durch seine Adern pumpte, am liebsten hätte rennen lassen. Doch die Zeit war genau berechnet. Er durfte nicht rennen, keine Fehler machen.' Unvermittelt wird der Münchner Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein in den Strudel einer makabren Mordserie gerissen. Gemein haben die Opfer zunächst nur, dass ihnen Gliedmaßen mit einer Knochensäge kunstfertig abgetrennt wurden. Die Suche nach dem Täter und dessen Motiven gerät für den koffeinsüchtigen, bajuwarischen Branntwein und sein buntes Ermittlerteam zu einem Wettlauf gegen die Zeit - und einem alptraumhaften Panoramaritt am Abgrund menschlicher Grausamkeit. 'Sie halten München für ein Provinznest? - Dann lesen Sie diesen Thriller. Er wird Sie das Fürchten lehren!' (Ecobookstore)
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Serieninfos zu Gemeinsam sind wir tot

Gemeinsam sind wir tot ist der 1. Band der Kommissar Franz Branntwein Reihe. Sie umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2021. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Sabine Schumacher

Sabine Schumacher wurde im Sommer 1969 in München-Schwabing geboren, wo sie auch aufwuchs und die ersten einunddreißig Jahre ihres Lebens verbrachte. Über Abstecher nach Laim, Germering und in die Oberpfalz landete die zweifache Mutter 2017 schließlich im schönen Allgäu, wo sie an der Seite ihres Mannes eine neue Heimat fand. Mehr zu Sabine Schumacher

Bewertungen

Gemeinsam sind wir tot wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Sehr guter Krimi, Susi fand ich super, hätte etwas spannender und überraschender sein können

    Irrlicht

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gemeinsam sind wir tot

    Es ist ein illustres Team, das der Kriminalhauptkommissar Franz Branntwein da um sich geschart hat, aber das passt zu dieser Figur. Er ist kein einsamer Wolf, kein Maigret, ein moderner Kriminalroman hat schließlich in einer digitalisierten Welt zu spielen, in der zudem Teamfähigkeit alles ist. Das ganze passiert in München, dem ortsunkundigen Leser sein ein beiläufiger Blick auf den Stadtplan durchaus empfohlen, der Fall führt uns in flottem Tempo durch die Bayerische Landeshauptstadt.
    Wer, wie ich, einige Jahre dort gewohnt hat, kann sich das vielleicht sparen, schöner ist es aber mit Plan, denn es stimmen alle Angaben haargenau.
    Dieser Fall ist ein Reihenauftakt und es sei lobend erwähnt, daß es dem Leser leicht gemacht wird, hineinzufinden und sich mit diesem äußerst sympathischen Haufen von Ermittlern anzufreunden. Der Franz Branntwein ist zwar der mit Ecken und Kanten versehene Hauptprotagonist, wirkt aber nicht überdominant, sodass die anderen Figuren ebenfalls zur Entfaltung kommen können. Die Ermittler haben dabei auch ein Privatleben, das sich aber in diesem Buch erfreulich wenig penetrant in den Vordergrund spielt und den Fall nicht überlagert.
    Damit nicht zuviel verraten wird, beschränke ich mich darauf, das die Autorin sehr sorgfältig recherchiert, vor allem im medizinischen Fach. Auch die Psychologie des Serientäters, die in der Regel einer Fallanalyse bedarf, ist scharf, unverwaschen und beeindruckend nachvollziehbar dargestellt.
    Dazu benutzt die Autorin zwei Haupterzählstränge, den des jeweilig aktiven Ermittlers und den des Täters.
    Die Sprache ist humorvoll, die Autorin hat viel Sinn für Wortwitz und Wortspiele, überdribbelt sich nur bisweilen selbst, wenn sie versucht, diese dem Leser noch zu erklären. Dabei formuliert sie so flüssig, daß sich jede Erklärung erübrigt.
    Die Dialoge sitzen exakt und die Sprache wird im Laufe des Buches immer geschmeidiger, man kann sich die angespannt - freundliche Atmosphäre im Besprechungsraum vorstellen und nimmt sie der Autorin auch ab.
    Wer sich unsicher fühlt in der Beherrschung der Bayerischen Sprache, jawohl, sie ist eine, dem sei Mut zugesprochen, die anspruchsvolleren Begriffe werden erklärt, der Rest ist selbsterklärend. Und was ein "Depp" ist, gehört schließlich spätestens seit dem Musiker "Haindling" zum Allgemeingut.
    Fazit:
    Ein intelligenter Plot, temporeich durchgeführt und streckenweise mitreissend geschrieben. Der Spannungsbogen ist gut konstruiert, die Ermittlungsarbeit und die Heranziehung von forensischer Evidenz zur Täterermittlung ist sehr sorgfältig dargestellt.
    Dieser Kriminalroman ist ein gelungenes Debüt und lässt auf eine ausbaufähige und gute Krimireihe hoffen.
    Von mir gibt es dafür 4 1/2
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Ausgaben von Gemeinsam sind wir tot

Taschenbuch

Seitenzahl: 310

E-Book

Seitenzahl: 312

Besitzer des Buches 8

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