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Anne Rice - Gespräch mit einem Vampir / Interview with the Vampire

Interview mit einem Vampir

4 von 5 Sternen bei 106 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: Goldmann Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783442469222

Termin: September 2008

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  • Das Buch ist auch unter dem Titel "Interview mit einem Vampir" erschienen.


    Kurzbeschreibung
    Gerade erst fünfundzwanzig Jahre alt ist der hübsche, begehrenswerte Louis, als er im New Orleans des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts zum Vampir wird - "gezeugt" von Lestat de Lioncourt, dem unbelehrbaren Rebellen unter den Vampiren, dem gefallenen Engel mit den blauen Augen und dem blonden Haar. Und Lestat wird für Louis zum geliebten Lehrmeister, der ihn in die Welt des Übersinnlichen einführt. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise durch die ganze Welt, auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteuern in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.


    Meine Meinung
    Es waren andere Situation in dem Buch als in dem Film mit enthalten, also zusaätzliche. Das gab dann für mich noch überraschende Situationen. Aber insgesamt als Buch gesehen war es genau richtig. Viele aufregende Situationen und dann wieder weiche und liebevolle Situationen. Es war ein guter Einstieg in die Reihe der Vampire.

  • Es ist das erste Buch der Reihe und es wäre nett, wenn Du ein wenig mehr zum Buch sagen könntest, als zum Vergleich zwischen Buch und Film.

  • Also, ich muss sagen, dass ich dsa Buch - und auch die anderen der Serie - gut finde.
    Weil das alles doch sehr psychologisch angegangen ist. Die Einsamkeit, die Lestat empfindet und alles...


    Ich muss aber auch sagen, dass die Bcher genau deshalb etwas schwerer zu lesen sind.
    Im dritten Band habe ich irgendwann mal aufgegeben, weil mir das alles zu hochgestochen wurde...

  • Also ein bisschen mehr kann ich sicher zu dem Buch noch sagen. Aber alles verrate ich nicht, denn es soll ja noch ein bisschen Spannung auf den Inhalt erhalten bleiben.


    Louis leben ist sehr bestimmt durch die Aufgabe seine Familie und die "Farm" zu leiten. Dann nach Jahren und nach Verzweiflung begegnet er Lestat. Es scheint bei ihm die Erlösung zu geben für seinen Schmerz, aber leider sollte das ein Druckschluss werden.
    Sein Leben als Vampir ist auch mit viele Emotionen verbunden und auch Enttäuschung. Aber es gibt auch verzückung und Liebe, wie die zu dem Kind Claudia. Sie wird ihm, Loui zum Geschenk gemacht von Lestat, was ihn vorerst aus seiner Letargie befreit.
    Aber Claudia kann Lestat nicht verzeihen. Sie will weg von Lestat und andere ihrer Art finden, was er nicht zulässt. Aber dann bringt sie LEstat durch eine List um und flieht mit Loui an ihrer Seite durch die Welt. Womit ihr eigentliches Abenteuer erst beginnt.

  • Ich habe "Gespräch mit einem Vampir" vor kurzem zu Ende gelesen. Es hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich kann zwar nicht gerade behaupten, dass das Buch mich umgehauen hat; es war einfach in Ordnung. Weiterlesen tu ich die Reihe aber trotzdem. Habe mir jetzt den zweiten Teil in der Buchhandlung ausgeliehen. Den Film hatte ich schon vor dem Lesen gesehen. Der hat mir vergleichsweise ziemlich gut gefallen.

    "Lesen ist ein kreativer, selbst gewählter, einsamer, herrlicher Prozess, durch nichts zu ersetzen."
    (Günter Grass)

  • Den Film habe ich so oft gesehen wie keinen anderen.. kann ihn auswendig mitsprechen. Warum das so ist, weiß ich nicht, denn er ist trotz allem nicht mein Lieblingsfilm. Das Buch ist super! Aber wirklich anspruchsvoll geschrieben. Und der Film ist ganz toll im Verhältnis zum Buch, wenn auch nicht alles drin ist. Aber der Film ist auch so schon lang genug. Ich konnte dann allerdings auch nicht weiter lesen, da geht es mir wie Shay... Nachtmahr habe ich nicht mehr durchbekommen... (das habe ich danach gelesen)...

  • Also, nach einer kleineren "privaten Lesepause", weil ich irgendwie genug für die Schule tun und auch lesen musste, hab ich mich jetzt an Wichtelgeschenk gemacht - Gespräch mit einem Vampir.


    Ich bin so froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich den Film gesehen habe, kann mich kaum erinnern, obwohl ich schon immer fasziniert von dieser Geschichte war. Meiner Meinung nach ist gerade das erwähnte "Hochgestochene" das Wunderbare an dem ganzen Buch. Ich wurde irgendwie verzaubert von Louis` Leben und seiner Verzweiflung, seiner Sicht der Welt und der Dinge.


    Hab mir schlussendlich "Der Fürst der Finsternis" gekauft, bin gerade drin...


    Liebe Grüße
    Tink

  • Für alle, die Interesse zeigen, und denen es noch nicht zu spät läuft: Heute kommt "Interview mit einem Vampir" um 22.00 Uhr auf VOX.


    Liebe Grüße
    Tink

  • Ich habe nur denn Film gesehen (und ein paar andere Rice-Bücher angefangen), und fand ihn sehr gut! Hebt sich extrem ab von den restlichen Vampir-Horrorfilmen. Nur den Schluss (letzte Phase in Paris) war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Aber ich kann mir richtig vorstellen, wie Anna Rice diese Passagen geschrieben hat.

  • Oh ja, der Film ist wunderbar. Eine der wenigen DVDs, die ich besitze...ich gucke ihn mir ungefähr einmal pro Woche an. Und obwohl ich weder Tom Cruise noch Brad Pitt mag, fand ich Mr. Cruise als Lestat einfach fantastisch.
    Nur das mit Armand hat mich gewundert - immerhin entspricht Antonio Banderas nicht gerade einem "siebzehnjähirgen Knaben mit kastanienfarbenem Lockenhaar". Das hat dem Film aber in keinster Weise Abbruch getan, fand ich - im Gegenteil, seine Ausstrahlung passte einfach wunderbar.
    Ich hab mir inzwischen auch den Soundtrack besogrt - wundervoll.


    Außerdem lese ich fleießig die Vampirchroniken....(habe gerade "Blut und Gold" fertig).
    Anne Rice' Schreibstil fasziniert einfach, obwohl es mit Sicherheit qualitatiev Unterschiede gibt - die "Königin der Verdammten" war so eins. Sehr unausgewogen, fand ich.......nur die Alten machten es richtig interessant.
    Aber nichtsdesttrotz - Vampirfans kommen ums diese Reihe (und gerade um die ersten beiden Bände, "Interview mit einem Vampir" und "Fürst der Finsternis") nicht herum.


    LG, Karön :D

    Was sind wir denn anderes als Narren,
    Motten, die, von der eigenen eingebildeten Helligkeit geblendet
    ins Licht fliegen und dort verbrennen?
    Nichts als Staub auf dem ewigen Rad der Zeit.
    Nichts als Staub.

  • Karen_Kasumi:


    Besser hätte ich es nicht sagen können, ich bin genau der selben Meinung, herrlich!

    Tinte ist das Blut der Dichter!

    Einmal editiert, zuletzt von tinkerbell1 ()

  • Nachdem ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte, hab ich mir auch direkt die Buchvorlage geholt. Echt klasse! :D

  • Hallo!


    Ich muss das ganze leider noch einmal ausgraben. Hätte nämlich eine, mir persönlich, wichtige Frage zu dem Film, habe irgendwie vergessen, ob es im Buch auch vorkommt, kann auf jeden Fall nichts finden und bezweifle es auch ganz stark.


    Es handelt sich um die Stelle, an der Lestat anscheinend Verse zitiert: T"u aus das Licht, tu aus. Doch ist erst dein Licht ausgetan, nie find ich den Prometheusfunken wieder, dein Licht zu zünden"


    Ich habe im Internet geforstet, auch herausgefunden, dass die englische Originalfassung aus Nargaroth´s "Abschiedsbrief des Prometheus" ist, die deutsche Version dieses Gedichtes ist aber irgendwie ganz anders.


    Hat also irgendjemand eine Ahnung, ob es die wortwörtliche Version der Verse auch im Deutschen irgendwo gibt? Sind sie Teil eines Gedichtes? Mich würde das wirklich interessieren, würde nämlich das Zitat gerne noch besser verstehen...
    Tut mir Leid, sollte ich hier jetzt Unmöglichkeiten verlangen, aber ich finde wirklich nichts, vielleicht kennt ihr euch ja besser aus. :cry:


    Liebe Grüße
    Tink

  • tinkerbell1:
    Die Verse sind aus Shakespeares Othello, Akt 5. Es ist das, was Othello zu Desdemona sagt, kurz bevor er sie aus Eifersucht umbringt. Hier ist die deutsche Übersetzung der Textstelle:


    "Tu aus das Licht, und dann - tu aus das Licht -
    Ja, lösch ich dich, du flammenheller Diener,
    Kann ich dein vorig Licht dir wiedergeben,
    Sollt ichs bereun; doch dein Licht ausgetan,
    Du reizend Muster herrlichster Natur,
    Nie find ich den Prometheusfunken wieder,
    Dein Licht zu zünden."

  • JuleBule


    Schade, dass es keinen Smiley gibt, der sich vor lauter Dummhaut auf den Kopf schlägt, der wär hier sehr angebracht. Habe den Othello sogar schon gelesen, bin aber bei Gott nicht drauf gekommen.
    Danke vielmals, das freut mich jetzt echt!


    Liebe Grüße
    Tink

  • Aber den Smiley gibts doch: #-o


    :wink:


    Gern geschehen, freut mich, dass ich helfen konnte.

  • Nachdem mir "Ramses der Verdammte" nicht sooo doll gefallen hat (ich fands nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig gut), hab ich eigentlich nicht wirklich vorgehabt noch sehr viel von Rice zu lesen.
    Naja, da ich ein Vampir-Fan bin, hab ich das hier gelesen und wollts dann dochmal antesten. Tja, mittlerweile bin ich schon bei Band 4 (Nachtmahr) aus der Chronik der Vampire.
    Ich kanns nur empfehlen. Schon im ersten Teil, wird klar: Dies ist mal eine Horrorgeschichte der etwas anderen (und ungewöhnlichen) Art.
    Eine Art schaurig-romantische Darstellung von Vampiren. Man gewinnt diese Vampire richtig lieb. Ich kann nur sagen, echt verdammt: spannend, sinnlich, unheimlich, packend ohne Ende, ja sogar tiefgründig (wenn auchnicht immer). Einfach faszinierend und sehr empfehlenswert! :thumleft:

    Tauche ein in das Buch, wie du ins Wasser tauchst.
    Armut erwartet den, der dort nicht hingeht.
    Ägyptische Weisheit

  • Die Chronik der Vampire habe ich mittlerweile vollständig gelesen. Jedes Mal wenn ich ein Buch von Anne Rice anfange, muss ich mich allerdings auf den ersten Seiten immer wieder motivieren weiterzulesen. Sie hat einen ungewöhnlichen und manchmal, meiner Meinung nach, nicht ganz leicht zu lesenden Stil. Es dauert deshalb immer etwas bis ich in ihre Geschichten eintauche.
    Bin ich dann aber "drin", dann fesseln mich die Geschichten von Lestat und all ihren anderen Figuren. Mir gefällt an der Reihe, dass Anne Rice Erklärungen liefert, wie Vampire entstanden sind und wie die Fähigkeiten funktionieren. Außerdem sind ihre Figuren gut beschrieben und herausgearbeitet. Auch das finde ich positiv.


    Andere Bücher von ihr sind mir dann jedoch zum Teil zu verworren. Beispielsweise "Memnoch der Teufel". Das Buch gehört zu den wenigen die ich nicht beendet habe.

  • Ich habe das Buch auch gelesen und fand es okay, der Film hat mir allerdings nicht so gefallen. Leider habe ich bei Anne Rices Büchern der Vampirchronik immer wieder das Problem der "Durststrecken", bei denen ich fast nicht mehr weiterkomme vor Langeweile. Bei dem ersten Buch geht es ja noch, viel schlimmer ist es bei "Der Fürst der Finsternis". Deswegen war nach dem zweiten Teil der Chronik für mich Schluss damit, auch weil der dritten Teil "Königin der Verdammten" als Buch doch öfters nicht so gut bewertet wurde. Ich kenne ihn nur als Film, aber der gefällt mir jetzt doch ziemlich gut. Besser jedenfalls als "Interview mit einem Vampir".

  • Ich habe das Buch auch vor Kurzem gelesen. Ich fand es eigentlich ganz gut, wobei ich ehrlich sagen muss, dass mir der Film viel viel besser gefallen hat. Es gab so ein paar Stellen, an denen ich mich wirklich dazu zwingen musste weiter zu lesen, weil es wirklich langweilig war.


    Trotzdem fand ich es ganz gut, wobei ich sagen muss, dsas es bessere gibt:)

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