Nora Roberts - Töchter des Feuers/Born in Fire

  • Kurzmeinung

    ManuH
    Impulsive kratzbürstige Glasbläserkünstlerin aus dem irischen Westen trifft superperfekten Galeriebesitzer aus Dublin
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  • Kurzbeschreibung Amazon:


    Der erste Band einer fesselnden Irland-Trilogie der amerikanischen Erfolgsautorin: Die eigenwillige Maggie Concannon lebt sehr zurückgezogen als Glasdesignerin. Ihre Kunstobjekte faszinieren den Galeristen Robert Sweeney, und als er Maggie in ihrem einsamen Studio besucht, weiß er, daß er nicht nur die Künstlerin, sondern auch die Frau für sich gewinnen möchte. Doch Maggie hat ihre eigenen Vorstellungen - vom Leben und von der Liebe.


    Meine Meinung:


    Tja,das war wohl nix! Ich hätte mir auch im Zeitungsladen nen Groschenroman kaufen können. #-o
    Eigentlich wollte ich einen netten Liebesroman lesen,es darf auch beizeiten mal ein wenig kitschig sein bei mir,aber das war mir zu viel.
    Ein Klischee jagt das nächste,alle Beschreibungen und Geschehnisse schon 100000 Mal gelesen.Der schöne spiessige,reiche Galerist und die chaotische,wilde Küstlerin,die aufgrund Ihrer schlimmen Kindheit geschworen hat nie zu heiraten.... viel wilder Sex.... :eye:
    eine dramatische Sterbeszene.... :-# Mehr muss ich wohl nicht sagen...
    Fazit:
    Zukünftig lass ich die Finger von Roberts

  • :mrgreen:


    Heheheee, ja Schoenchen, manchmal trieft es nur so vor lauter Klischees bei Frau Roberts, ich habe ja schon viele Bücher von ihr gelesen und Dieses hier kenne ich noch nicht, aber ich kann nur sagen, es gibt richtig gute Romane von ihr, naja eben nicht Jedermanns Geschmack, gell?


    Schönen Abend noch :flower:


    Ich habs auch im Regal, bin gespannt, wie ich es dann finde...

  • Ich hab's gestern angefangen und hab erst ein paar Seiten gelesen (die ersten fünf Kapitel oder so). Daher kann ich bisher noch nicht allzu viel dazu sagen. Aber es ist halt ein typisches Nora Roberts-Buch - an ihr scheiden sich ja vielfach die Geister.


    Sobald ich es ausgelesen habe werde ich einen vernünftigen Kommentar abgeben können. :wink:

  • HAllo!


    Ich kenne das Buch ebenfalls. Meine Meinung:


    Dies ist der erste Teil einer Triologie, gleichzeitig aber auch der 1. Teil einer 12-teiligen Sonderedition.von Weltbild. Lange bin ich um den ersten Teil rumgeschlichen, da dieser Roman eher zu der Genre Liebesroman gehört und daher nicht so ganz mein Fall ist. Jedoch, für was Leichtes mit viel Gefühl ist diese Buch genau richtig. Mit seinen 410 Seiten ist das Buch nicht zu dick und der Sprachstil der Autorin zieht einen sofort in seinen Bann. Die Sprache ist flüssig und leicht zu lesen. Die Charakter alle sehr lebensnah beschrieben und einem auf Anhieb sympatisch. Freue mich schon sehr auf Teil 2 + 3.


    Gruß Janina

  • Hi,


    habs auch grad ausgelesen... bin etwas zwiespältig in meiner Meinung...
    Einerseits ist es nicht grad hohes Leseniveau ;-) eher was für Zwischendurch, zum Abspannen, seichte Kost...
    Andererseits kann man auch nicht mehr aufhören zu lesen, hat man erst mal angefangen ;-)


    War eine schöne Liebesgeschichte, wobei mir die Charaktere sehr gut gefallen haben... und die Liebesszenen waren ziemlich gut :mrgreen:


    Ich werd wohl die anderen beiden Bände auch noch lesen, aber dazwischen brauch ich mal was anderes...


    Gruss Silke.

  • Hallo,


    ich hab dir komplette Triologie gelesen, und ich fand sie einfach Klasse!!!


    Ich habe es gar nicht mehr weglegen können!!!!


    So richtig schön fürs Herz!!!!


    Schönen Abend


    Gruß Ramona

  • Ich habe auch die komplette Troilogie gelesen und fand, das waren so richtig schöne Schmöker. Der 2. Band war für meine Begriffe nicht so toll, aber der 3. war wieder klasse. Sogar mein Mann hat sie gerne gelesen, ich glaube, der wird noch Nora Roberts - Fan, weil man bei ihren Büchern gut abschalten kann. Und so ein bisschen Heile - Welt - Gefühl tut zwischendurch auch immer wieder gut. Allerdings mag ich keine zwei Bücher von ihr hintereinander lesen.

  • Ich habe vor zwei Tagen den ersten Teil beendet und er hat mir sehr gut gefallen. Da ja kein Krimianteil wie in manchen ihrer Bücher ist, drin war, dachte ich erst, dass es vielleicht langweilig wird, wenns nur so schnulzig ist. Aber keineswegs! Schon allein die Beschreibungen von Irland ... *Schwärm*
    Teil zwei und drei liegen schon hier und warten darauf gelesen zu werden.


    Lg, Lorelai

  • Hallo,


    ich habe auch bereits die ganze Trilogie der Töchter-Reihe gelesen und ich fand sie alle sehr gut. Bei Nora Roberts Trilogien sind meistens der erste Band zum Einlesen, der zweite zum Mehr wollen und der Letzte zum Mitfiebern. Ich finde, bei den Trilogien einfach am Besten, dass immer wieder die anderen Charaktere auftauchen und man so ein Leben danach von den anderen liebgewonnenen Charakteren verfolgen kann. So lernt man im ersten Band ihre Schwester zwar kennen, aber ihre innersten Gefühle, die viel mehr von den Handlungsweisen erklären, werden dann in ihrem eigenen Band offenbart. Und gerade das ist faszinierenden, denn man lernt den Charakter quasi auf eine neue Art kennen.
    Fazit: Nora Roberts ist ideal zum Entspannen und Abschalten ;-)

  • Ich habe nur diesen Roman der Irlandtriologie gelesen...und dabei wirds vorerst auch bleiben.
    Vom Anfang des Romans war ich begeistert. Ihr Sprachsstyl hat mich sofort gefesselt. Durch die Metaphern (meistens in Form von wunderschönen Vergleichen) ging mir förmlich das Herz auf. Hinzu kam eine gewisse Tiefe, die das Buch bei der Beschreibung des Verhätnis Maggie-Vater und der Todesszene vermittelt. Daher hatte ich mir sehr viel von dem weiteren, zentralen Thema- der Beziehung Maggie & Rogan- versprochen. Doch ich wurde enttäuscht. Von Nicolas Sparks war ich eine gewisse Handlungstiefe gewohnt. Nicht, dass jeder Autor so schön sentimental schreiben muss. Aber so oberflächlich wie Roberts in diesem Roman muss es bei mir nicht sein. Es geht alles viel zu schnell. Rogan gewinnt Maggie sofort für sich, obwohl das besondere der Handlung eigentlich das stetige Zueinanderfinden sein sollte. Stattdessen habe ich seit der ersten Begegnung der beiden Hauptfiguren das Gefühl, das alles gesagt ist. Auch wenn Zweifel bei Maggie eingestreut werden, so kommen sie nicht wirklich ernsthaft bzw. nachhaltig herüber.
    Die Darstellung der beiden gefällt mir überhaupt nicht. Sie verkörpert die Oberflächlichkeit und Antiromantik schlecht hin. Bei jeder Gelegenheit werden sexuelle Begehren ausgetauscht, was jegliche Romantik im Keim erstickt. Wären Maggie und Rogan nur ein Hauch der Persönlichkeit Patricias oder Briannas zuteil geworden, wäre das Buch um Welten besser gewesen.
    Fazit: Die zentrale Handlung und Charaktere sind in ihrer Darstellung ein Flop. Die Darstellung der Nebenfiguren (Brianna, Patricia und Mrs. Sweeney) finde ich um Welten gelungener und angenehmer. Nicht das die Charaktere meinen Wunschvorstellungen entsprechen müssen. Aber ein liebesroman zeichnet sich bei mir dadurch aus, dass Romantik oder Melancholie vermittelt wird. Beides fehlt im Roman leider gänzlich...darüber kann auch nicht der tolle Sprachstyl hinwegtäuschen.

  • huhu!


    Also ich persönlich lese jetzt gerade die zweite Reihe von Roberts und mir gefällt es, ich mag ihre Klischees =) Da ich sonst eigentlich nur Fantasy lese, kommen mir so kleine, leicht zu lesene Bücher gelegen. Sie sind flüssig zu lesen, der Schreibstil zieht mich sofort in den Bann. Die Geschichte mochte ich gern, bis auf die Mutter, sie hat mich ziemlich genervt. Und ich finde auch das einige Sachen evtl nen bisschen viel wiederholt oder mehrmals drauf hingewiesen wird. Aber alles in allem fand ich das Buch sehr gut und werde auch die nächsten beiden Teile lesen!


    So sehe ich das auch =)


    lg

  • Töchter des Feuers hat mir sehr gut gefallen.


    Maggie ist zwar sehr stur und hitzköpfig, aber auch ein sehr liebenswerter Charakter. Schon im ersten Kapitel spürt man, wie sehr sie ihre Familie liebt und dass sie alles für sie tun würde. Ihre Glasbläser-Arbeit ist zudem unheimlich faszinierend; eine Kugel haben wohl viele schon geblasen (ich auch), aber dass man solche wie hier beschriebenen Gebilden nur aus "Feuer und Luft" erschaffen kann, ist eine fast unglaubliche Vorstellung. Roberts beschreibt auch sehr gut, wie Maggie ihrer Kunst nachgeht. Maggie besteht auf jeden Fall auf ihrer Unabhängigkeit und sieht die Ehe als Gefängnis an, da ihre Eltern sehr unglücklich miteinander waren und sich aufgrund der Umstände (Irland ist ja sehr katholisch) nicht trennen konnten und wollten.
    Rogan ist ein kultivierter Geschäftsmann (er "vermarktet" Künstler), dessen Eltern bis zu ihrem Tod sehr glücklich miteinander waren und dessen Großmutter ihn sehr liebt. Er bekommt immer, was er will - doch Maggie scheint seine Pläne dauernd zu durchkreuzen. Sie will nicht von ihm vermarktet werden und in sein Bett will sie erst recht nicht. Und eine ernstere Beziehung? Nie im Leben.
    Diese beiden auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Charaktere prallen aufeinander - streiten sich, versöhnen sich, näheren sich einander an. Sie müssen Kompromisse schließen und Wege finden, ihre unterschiedlichen Vorstellungen zu vereinbaren beziehungsweise herausfinden, ob es überhaupt Mittelwege geben kann. Streitereien bleiben hierbei natürlich nicht aus - auch wenn natürlich klar ist, dass letztendlich alles gut gehen wird.
    Die Liebesgeschichte ist auf jeden Fall sehr schön geschildert (Nora Roberts kann einfach gut mit Worten und den Leser so in den Bann ziehen), die beiden Charaktere sind liebenswert und man gönnt ihnen alles Glück der Welt.


    Maggies eher problematische Familiengeschichte spielt ebenfalls eine große Rolle. Das Verhältnis zu ihrer Schwester Brianna ist ziemlich gut, aber ihre Mutter ist ein anderer Fall. Ich muss sagen, dass ich selten einen Charakter so spontan verabscheut habe :-# Die Autorin liefert zwar noch eine halbherzige "Entschuldigung", wieso diese Frau so ist, aber das war für mich ein schwacher Versuch und kein guter Grund. Er erklärt zwar manches, entschuldigt aber nichts. Allerdings ist die Mutter meiner Meinung nach schon wieder zu extrem negativ dargestellt.


    Besonders gut gefallen hat mir die spürbare Liebe der Autorin zu Irland. Ich war ja selbst dieses Jahr dort und ganz viel von der Landschaft und auch dem irischen Lebensgefühl erkennt man sofort im Buch wieder. Man bekommt richtiggehend Sehnsucht, wieder nach Irland zu fahren - auch wenn das Dorf, in dem die Protagonisten leben, schon ein wenig an ein "Klischee-Dorf" in Irland erinnert.


    Das Ende hätte ein wenig ausführlicher sein können, aber da man in den anderen beiden Bänden noch mehr über die Zukunft der beiden erfährt, ist es vollkommen in Ordnung.
    Die Liebesgeschichte zwischen Maggie und Rogan hat mir gut gefallen, Irland ist einfach traumhaft und der Schreibstil der Autorin einfach gut.
    Ein gelungener Reihen-Auftakt, der meiner Meinung nach auch den Höhepunkt der Trilogie darstellt.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:


    _
    Der Originaltitel lautet: Born In Fire (1994; angehängt)

    Carpe Diem.
    :study: Ulrike Schweikert - Pyras

    2022 gelesen: 78 Bücher | gehört: 7 Bücher

  • Eine weitere gelungene Liebesgeschichte von Nora Roberts, wie ich hier als erstes gleich anmerken will. :)


    Schon auf den ersten paar Seiten wird man richtig sentimental. Es ist ein Buch, bei dem man das Ende schon weiss, es ist klar wie es ausgehen wird, aber genau deshalb sind solche Liebesgeschichten zwischendurch nötig. Man kann abschalten und ganz einfach geniessen. :thumleft:


    Maggie, eine leidenschaftliche und gefühlvolle Frau, jedoch auch aufbrausend und manchmal regelrecht unbezähmbar. Eine Frau die mir von Anfang an sympathisch war und mit der ich sehr gerne durch eine solche Liebesgeschichte gehe. Rogan, als der kompetente Geschäftsmann mit dem kühlen Kopf, kam mir im ersten Augenblick etwas zu arrogant vor, doch mit der Zeit lernte ich ihn besser kennen und änderte schlagartig meine Meinung, denn er hat noch ganz andere Seiten. Maeve, Maggies und Briannas Mutter jedoch war mir von Anfang an unsympathisch. So eine verbitterte Frau, auch wenn ich verstehe, dass sie es nicht leicht hatte, so finde ich dennoch nicht, dass es eine Entschuldigung für das ist, was sie ihren Töchtern angetan hat und noch immer antut. Brianna hingegen war mir wieder super sympathisch, auch wenn sie mir manchmal ein wenig zu distanziert vorkam. Fast am besten gefiel mir aber Rogans Grossmutter Christine. Ich glaube mit ihr hätte ich mich blendend verstanden. :lol:
    Die Charaktere werden wunderbar beschrieben, man kann sich gut in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen und ihren Gedanken folgen. Nora Roberts beschreibt ihre Charaktere mal wieder super, damit man sich alles bestens vorstellen kann. :thumleft:


    Meine Meinung zur Geschichte war eigentlich von vornherein klar. Ich wurde in liebesgeschichtlichen Dingen noch nie von Nora Roberts enttäuscht und wurde es auch diesmal nicht. Töchter des Feuers ist ein gefühlvolles Buch mit einer schönen Geschichte. Auch wenn anfangs vielleicht die offensichtliche Romantik fehlte, so wurde es dann doch noch genau im richtigen Zeitpunkt eingebaut. Ich finde, durch die so verschiedenen Charaktere wurde ein Netz gestrickt, dass eine Familie ziemlich gut beschreibt. Auch wenn das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter (vor allem Maggie, aber auch Brianna) sehr schlecht ist. Es kann eben nicht alles immer Friede, Freude, Eierkuchen sein und diese familiären Probleme sind sicherlich nicht einfach aus der Luft gegriffen. Es führt einem vor Augen, wie es sein kann, wie es bei manchen ist. Dies regt mich persönlich immer ein wenig zum Nachdenken an, wenn ich solche Dinge lese. Dass die beiden Geschwister sich so nahe stehen und dennoch so völlig anders sind finde ich sehr schön und man sieht auch in dem Buch wie jeder Mensch auf eine Situation anders reagiert. Während die eine mit Zorn und Wut darauf reagiert, tut es die andere, indem sie sich zurückzieht und von dem ganzen distanziert.
    Das einzige was meiner Meinung nach ein bisschen zu viel war, waren die beiden Liebesgeschichten nebenher. Ich finde, eine hätte ganz und gar gereicht, so war es fast ein bisschen zu viel des Guten. Aber das ist ein kleiner Mangel, der durch die sonstige wunderbare Geschichte mehr als nur wieder wettgemacht wird.


    Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    Lg Jess

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    Lesen heisst, duch fremde Hand träumen.
    Fernando Pessoa


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