Christopher Moore - Die Bibel nach Biff/The Gospel According to Biff

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Die Bibel nach Biff

3.9|46)

Verlag: Goldmann Verlag

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 576

ISBN: 9783442312948

Termin: November 2011

  • Ich bin auch gerade dabei die Bibel nach Biff zu lesen, aber ich komme nicht wirklich weiter.


    Es ist zwar ganz unterhaltsam, aber es spornt mich nicht wirklich an, weiterzulesen.
    Ein paar Stellen sind ganz lustig, aber sonst? Ich hatte eigentlich den totalen Knüller erwartet, da es so viele gute Meinungen darüber gibt.


    Weiß noch nicht ob ich es zu Ende lese, mal sehen.


    Gruß, Zores

  • Zitat

    Ich bin auch gerade dabei die Bibel nach Biff zu lesen, aber ich komme nicht wirklich weiter.

    bleib dran, ich hatte auch so eine Phase wo garnichts ging. Aber es hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt.
    Den Schluss fand ich einfach toll beschrieben, meiner Meinung hat es viele wirkliche Details aus der Bibel inne.


    Ich wünsche Dir noch viel Erfolg und Durchhaltungsvermögen damit !


    Simone :winken:

    Man muss sich einfache Ziele setzen, dann kann man sich komplizierte Umwege erlauben.(Charles de Gaulle)



    2014: 34 Bücher mit 14.466 Seiten
    2013: 26 Bücher mit 12.577 Seiten


  • bleib dran, ich hatte auch so eine Phase wo garnichts ging. Aber es hat sich meiner Meinung nach wirklich gelohnt.
    Den Schluss fand ich einfach toll beschrieben, meiner Meinung hat es viele wirkliche Details aus der Bibel inne.


    Ich wünsche Dir noch viel Erfolg und Durchhaltungsvermögen damit !


    Simone :winken:

    Ich habs jetzt doch endgültig abgebrochen ...
    Aber ich habe mir fest vorgenommen, mir das Hörbuch anzuhören.
    Allerdings erst wenn ich meine Klausuren hinter mich gebracht habe. Hab jetzt einfach zu wenig Zeit dafür.

  • Also ich habe dieses Buch aus einer Laune heraus im Buchladen gekauft, weil ich auch irgendwie ziemlich religiös bin.
    Ich fand auch, dass das Buch sehr witzig geschrieben ist, aber auch sehr viel zum Nachdenken anregt. "Was wäre, wenn Jesus wirklich so war?" und so weiter...


    Jedenfalls finde ich diesen Roman echt klasse und würde es sehr gerne weiterempfehlen.

  • Ich habe hier jetzt bisher sehr viele unterschiedliche Meinungen zu "Die Bibel nach Biff" aufgegriffen.
    Mich persönlich interessiert das Buch so rein vom Klappentext schon, habe es mir aber noch nicht gekauft.
    Kann man es vom Humor her in etwa mit "Mieses Karma" von David Safier vergleichen?


    Wäre toll, wenn mir jemand, der beide Bücher gelesen hat, diese Frage beantworten könnte. :-)

    „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”
    Heinrich Heine
    "Nichts ist unmöglich, allein unserem beschränkten Geist erscheinen manche Dinge unbegreiflich."
    Marc Levy


    :study: in 2015: 18 Bücher, 6868 Seiten
    :study: in 2014: 2 Bücher, 771 Seiten 8-[
    :study: in 2013: 13 Bücher, 5079 Seiten
    :study: in 2012: 39 Bücher, 14318 Seiten
    :study: in 2011: 25 Bücher, 9255 Seiten

  • Also ich persönlich fand es richtig klasse!
    Habe es in einem Rutsch durchgelesen und konnte es am Ende gar nicht mehr weglegen :)
    Die Bibel nach Biff war auch mein erstes Buch von Christopher Moore und seitdem bin ich totaler Fan von ihm und hole mir jedes Buch, was neu von ihm erscheint :D

  • Auch hier möchte ich noch eine Meinung hinterherschieben, auch wenn der letzt Kommentar schon ewig her ist.
    Ich habe mich bei dem Buch wahrhaftig weggebrüllt am Anfang. Die Leute in der Bahn mussten meinen ich hab sie nicht mehr alle.
    Wie respektlos und teils unter der Gürtellinie über Jesus gesprochen wird fand ich, als absolut ungläubige, einfach nur genial.
    Zur Mitte hin fand ich die Story auch so abgefahren seltsam, dass ich inhaltlich nicht mehr folgen konnte. Zum Schluss wurde es dann wieder lesbar.
    Trotzdem - gerade wegen des Humors am Anfang ist es eines meiner Lieblingsbücher.
    Ich habe danach noch andere Bücher von Christopher Moore gelesen, aber von Dreien habe ich nur Eines komplett geschafft.
    Die anderen Beiden habe ich mittendrin abgebrochen.

  • Ich habe das Buch auch vor kurzem zu Ende gelesen.
    Natürlich hat das Buch auch einige längen durch die man sich durcharbeiten muss, aber hat die richtige Bibel schliesslich auch.
    Und da ich dieses Buch als Satire sehe finde ich er sehr hervorragend umgesetzt und recherchiert.
    Viele der erwähnten Charaktere existierten nach Recherchen wirklich und Herr Moore hat lediglich die Charakterzüge nur etwas spezifischer, satirischer und humorvoller Übertrieben.
    Und auch kommen Passagen in diesem Buch vor welche nicht nur zum lachen sondern auch zum Nachdenken animieren.
    Mir hat dieses Buch sehr gefallen und zwischen der Bibel, diesem Buch und dem Autor gibt es neben Überlieferungen und geschriebenen immer noch einen Hauch von Wahrheit...
    Mir gefällt es :cheers:

  • Ist Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe.
    Als Religionskritikerin mag ich ja generell Dinge, die die ganze Glaubensmaschinerie durch den Kakao ziehen, aber man hätte das Buch auch halb so lang lassen können. Manche Kapitel waren einfach nur total albern und brachten die Geschichte null vorwärts, sie hätten ersatzlos gestrichen werden können. Und es wurde mir zu viel gefi... äh, geflirtet.
    War unterm Strich ziemlich enttäuscht und hab es durekt wieder verkauft. Könnte ich schon bewerten, würde ich 2 Sterne geben.

  • Bei mir ist es schon länger her das ich das Buch gelesen habe. Ich fand es eigentlich richtig gut, obwohl ich auch meine, der Mittelteil ist nicht so toll. Aber für das Ende lohnt es sich durchzuhalten :wink: Die Bergpredigt war mein Höhepunkt des Buches. :totlach:

    Dieses Buch lese ich gerade: Roman Puertolas - Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IKEA Schrank feststeckte :study:

  • Interessant, dass das Buch die Meinungen so spaltet, scheint tatsächlich nicht jedermanns Humor zu sein.
    Ich persönlich fand es großartig und musste an einigen Stellen laut lachen!
    Meine Familie ist aber auch ziemlich religiös und so ganz ohne Bezug dazu ist es vermutlich nicht halb so witzig.

  • Ich habe dieses Buch vor ein paar Jahren gelesen und fand es klasse. Es gab wenige Bücher, die ich so schnell durchgelesen habe, wie dieses. Immer wieder musste ich unterbrechen, weil ich so gelacht habe. Aber es stimmt schon, dass dieses Buch Geschmacksache ist.
    Trotzdem habe ich dieses Buch als "durch-den-Kakao-ziehen" des Christentums empfunden, sondern eher als Erzählung im Stile von "Das Leben des Bryan". Ich finde nicht, dass das Buch blasphemisch ist, sondern dass es einem (zumindest mir) die christliche Religion wieder näher gebracht hat.


    Wem "die Bibel nach Biff" gefallen hat, der sollte sich auch an "Gott bewahre" von John Niven versuchen.

  • Ich fand das Buch sehr gut. An vielen Stellen musste ich lachen und die Handlung ist gut durchdacht und vor allem penibel recherchiert, was bei einem derartigem Buch wohl nicht selbstverständlich sein dürfte. Wer sich in der Bibel einigermaßen auskennt, wird an diesem Buch seine Freude haben und vor allem auch viel mehr Gags verstehen.

  • Handlung

    Um die Wirkungsgeschichte von Jesus Christus zumindest rudimentär zu kennen, muss man nicht unbedingt die Bibel gelesen haben. Und wenn es nach Levi - genannt Biff - geht, muss man die Bibel sowieso nicht gelesen haben, denn erstens fehlen in den vier Evangelien die ersten 30 Jahre vom Leben Jesu, und zweitens waren die Verfasser dieser Biographien offensichtlich bei den Geschehnissen nicht selbst dabei und haben alles aus zweiter, dritter oder vierter Hand aufgeschrieben. Genau das ist auch der Grund dafür, dass Biff von den Toten zurückgeholt wurde, nun in einem Hotelzimmer der Gegenwart sitzt und das Leben Jesu von Anfang bis Ende aufschreibt. Denn er war dabei - hat die Kindheit und Jugend mit Jesus - oder Josua - erlebt, seine Ausbildung geteilt und Aufstieg sowie Fall begleitet. Denn Biff war der beste Freund des Messias und ist ihm seit dem Jahr 0 nicht von dessen Seite gewichen. Also schildert er die Geschichte des Heiland aus seine ganz eigenen Sicht und mit seinem ganz eigenen Humor - sarkastisch, unverblümt und ohne spirituelle Romantik.


    Meine Meinung
    Geschichten, die sich auf eine reflektierte, vielleicht auch kritische Weise mit Religion befassen - und sei es der christlichen, muslimischen, buddhistischen oder sonst einer Religion - lese ich ja grundsätzlich für mein Leben gerne. Und diese hier ist dabei etwas ganz besonderes, schildert sie doch die Kindheit und Adoleszenz des späteren Messias Jesus und stellt dabei humoistisch den Bezug des Christentums zu diversen weiteren religösen Lehren heraus. Natürlich alles völlig ohne Wahrheitsanspruch, sondern als Gedankenexperiment. Aber deshalb nicht weniger anregend und spannend.


    Erzählt wird die ganze Geschiche von Biff aus der Ich-Perspektive und zwar auf zwei Ebenen. Einmal sitzt er schreibend in einem Hotelzimmer des 21. Jahrhunderts und kommentiert die Erfindungen der neuen Zeit. Und auf der zweiten Ebene gurkt er mit Jesus gemeinsam durch die Weltgeschichte. Währenddessen erlebt er den Messias in verschiedenen Phasen seiner charakterlichen und moralischen Entwicklung, begleitet ihn auf seiner Wanderschaft und teilt seine Ausbildung. Gut, Wasser in Wein kann er leider nicht verwandeln, aber mit seiner Rolle als zweite Geige ist er durchaus zufrieden. Zumal Jesus ohne Biffs Gerissenheit und Gauklertricks ohnehin schon sehr früh mit den Römern oder den Pharisäern in Konflikt geraten wäre.


    Natürlich ist die Geschichte weder historisch noch theologisch belegbar. Aber diesen Anspruch hat sie auch gar nicht - sie ist einfach eine Art, über Religionen zu reflektieren und die moralischen Grundlagen, die die meisten Religionen doch gemein haben,zu beleuchten. Außerdem mag ich den Gedanken, dass Jesus nicht der fertige Messias war, der predigend durch die Gegend gewandert ist, sondern sich zuerst selbst bilden musste und durchaus auch an seiner eigenen Position gezweifelt hat.


    Was ich allerdings ein bisschen bemängeln muss, sind die durchaus enthaltenen Längen in der Geschichte. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches zieht sich das Ganze doch ein wenig unnötig in die Länge. Es war dann zwar keine Qual weiterzulesen, weil der Schreibstil weiterhin von einem trockenen und sarkastischn Humor durchzogen war. Aber ein Buch sollte doch auch vom Inhalt und nicht nur vom Schreibstil getragen werden.


    Alles in allem fand ich die Geschichte dennoch sehr lesenswert. Das Nachwort des Autors, in dem er noch einmal die Intention und die Hintergründ dazu erläutert, rundet die ganze Sache sehr schön ab. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

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