Oliver Pötzsch - Das Buch des Totengräbers

  • Buchdetails

    Titel: Das Buch des Totengräbers


    Verlag: Hörbuch Hamburg

    Bindung: Audio CD

    ISBN: 9783957132291

    Termin: Neuerscheinung Mai 2021

  • Bewertung

    4.6 von 5 Sternen bei 28 Bewertungen

    91,8% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Das Buch des Totengräbers"

    Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann! Ein spektakulärer Kriminalroman von Bestellerautor Oliver Pötzsch 1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hoch gebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun …
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    Chattys Buecherblog
    Ein toller Reihenauftakt, der neugierig auf die Fortsetzung(en) macht.
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    Jasminh86
    Ein spannender und makaberer historischer Krimi mit dichter Atmosphäre!

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  • 🌟Ein spannender und makaberer historischer Krimi mit dichter Atmosphäre!🌟


    "Das Buch des Totengräbers - Ein Fall für Leopold von Herzfeldt" von Oliver Pötzsch und dem Audio-Verlag Hörbuch Hamburg ist ein historischer Kriminalroman, der am 31.05.2021 als Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Inhalt vom Sprecher Hans Jürgen Stockerl, dessen Stimme mich von Anfang an begeistert und in den Bann gezogen hat. Er lässt die Geschichte und dessen dichte Atmosphäre unheimlich lebendig erscheinen, besonders aber die Protagonisten. Er passt seine Stimme perfekt auf jeden einzelnen Protagonisten an, was mir unheimlich gut gefallen hat. Dies hat er, zusammen mit einem unheimlich spannenden, wendungsreichen und unvorhersehbaren Fall, klasse hinbekommen. Die lebendige Geschichte mit dem Handlungsort Wien aus dem Jahre 1893 konnte ich mir im Kopf hervorragend vorstellen, die Atmosphären passen sich den jeweiligen Handlungen super an. 13 Stunden und 35 Minuten, die zum Hörerlebnis wurden.


    Zum Inhalt: Wenn in Wien der Tod umgeht, gibt es nur einen, der ihm alle Geheimnisse entlocken kann.

    1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet, jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun …


    Totengräber Augustin Rothmayer und Inspektor Leopold von Herzfeldt sind sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die mir unheimlich gut gefallen haben. Obwohl beide komplett verschieden sind, hat die Zusammenarbeit das gewisse Etwas gehabt, was den Inhalt noch lesenswerter macht. Besonders der Forensik-Profi des 19. Jahrhunderts Rothmayer hat es mir angetan. Sein skurriler Humor und seine direkte Art kommen sehr gut rüber. Der eigenwillige Totengräber vom Wiener Zentralfriedhof ist der Beste seiner Zunft, er kennt jede Todesart und Verwesungsstufe. Vor allem aber weiß er, dass es für fast jeden Aberglauben eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Seine sachlichen Erkenntnisse und Erklärungen zwischendurch sorgen neben der Haupthandlung für ausreichend Abwechslung. Leopold von Herzfeldt, junger Inspektor und neu in der Stadt, soll bei den Ermittlungen helfen. Doch die Kollegen wollen von seiner modernen Tatortanalyse nichts wissen, er wird mit einem anderen Fall betraut. Leopold will nicht aufgeben und findet unerwartete Unterstützung bei Augustin Rothmayer. Denn im Prater wird eine tote Dienstmagd gefunden und brutal gepfählt. Es ist der Beginn einer ganzen Serie von Pfahl-Morden und es beginnen spannende und detaillierte Ermittlungen mit historischem Hintergrund. Der Sprecher hat auch den Wiener Dialekt einwandfrei wiedergeben, womit ich am Anfang leichte Schwierigkeiten hatte. Die zahlreichen Dialoge haben mir sehr gut gefallen.


    Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an, aus dem Almanach des Totengräbers gibt es zahlreiche und bildhafte Details zum Thema Tod, die ab und zu einen leichten Ekel bei mir hervorgerufen haben. Von witzig bis skurril ist alles dabei. Der Autor erzählt authentisch, akribisch und gut recherchiert vom damaligen Wien, wo die Kriminalistik und die Technologie noch ganz am Anfang standen. Diese Punkte fand ich gleichermaßen spannend und interessant. Durch verschiedene Erzählstränge konnte ich mich super in die Charaktere hineinversetzen. Mit diesem Buch hat mich Oliver Pötzsch auf jeden Fall in Wiens dunkelste Ecken entführt, kurz vor der Jahrhundertwende. Historisch, spannend, interessant, informativ und auf jeden Fall mitreißend, "Das Buch des Totengräbers" bekommt von mir auf jeden Fall eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung! 🌟🌟🌟🌟🌟

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