Henri Faber - Ausweglos

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Ein spannendes Thriller-Debüt mit interessanten Wendungen.
  • Kurzmeinung

    SaintGermain
    Mit überraschenden Wendungen erinnert dieses Thriller-Debüt an Werke des frühen Sebastian Fitzek.

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  • Rasant und unerwartet


    Nach Jahren hat der Ringfingermörder wieder zugeschlagen – doch diesmal gibt es einen überlebenden Zeugen, ein Mann namens Noah. Er lebt mit seiner Frau Linda in der Nachbarwohnung des Mordopfers. Von Anfang an haben es die beiden bei den Ermittlungen hauptsächlich mit Elias von der Kripo Hamburg zu tun, der vor Jahren die damals ergebnislose Untersuchung leitete.


    Die Handlung wird aus der Sicht von 4 Charakteren beschrieben, die alle mit mehr oder weniger großen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Das hat es für mich schwierig gemacht, die Glaubwürdigkeit der Personen zu beurteilen. Mehr als einmal habe ich gedacht „kann das sein, wie ist das möglich?“. Darüber hinaus wird ausschließlich in der Ich-Form erzählt. Das fand ich anstrengend, da jeder Protagonist gedanklich hauptsächlich mit seiner eigenen schwierigen Lage beschäftigt ist und vom Geschehen her wenig passiert. Die Handlung entwickelt sich nicht, sondern „springt“ zur nächsten Szene. Das Erzähl-Tempo ist hoch, aber da mit jedem Kapitel der Erzähler wechselt, geriet für mich der Lesefluss oft ins Stocken.


    Gegen Ende gibt es einen wirklich überraschenden Twist, der alle meine bisherigen Überlegungen über den Haufen geworfen hat. Mehr dazu kann ich nicht ausführen, ohne zu spoilern,


    Das Cover ist auffallend gestaltet, optisch und auch haptisch gelungen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig zu lesen, bildhaft und lebendig.


    Ich vergebe wegen des starken Twists, des durchaus vorhandenen Kopfkinos und des guten Schreibstils wohlwollende 3 Sterne. Für mich war das Buch allerdings nichts.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • "Ausweglos" hat mir sehr gut gefallen. Henri Fabers Debüt kann sich sehen lassen. Fabers Schreibstil ist mitreißend und direkt. Der Thriller ist super spannend, undurchsichtig und überraschend. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, das mag ich sehr. Bis zum Schluss ist nicht klar, wer der Mörder ist und wie alles miteinander zusammenhängt. Das Buchcover finde ich passend. Der Fingerabruck auf dem Cover hinterlässt beim Leser den Eindruck, dass ein Fingerprint ein wichtiger Bestandteils des Romanes ist. Das Buch hat meiner Meinung keine Schwächen. Die Kapitel sind kurz und aus der Sicht der drei Hauptprotagonisten. Die Kapitel sind zeitlich datiert, sodass man den Überblick nicht verliert. Ein flüssiger Text und ausreichend Spannung machen das Buch perfekt. Mich hat Henri Faber restlos überzeugt. Ich werde sicher wieder ein Werk aus seiner Feder lesen.

  • Der Ringfinger-Mörder

    Abends wollte Noah noch eben schnell die Wäsche vom Dachboden holen. Am nächsten Morgen ist er im Krankenhaus wieder aufgewacht. Er wurde Zeuge am Mord seiner Nachbarin. Ihr wurde der Ringfinger abgeschnitten. Alles deutet darauf hin, dass der damalige "Ringfinger-Mörder", der Hamburg vor Jahren in Atem gehalten hat wieder da ist. Diesmal will Kommissar Blom den Mörder endlich fassen. Doch je tiefer er in den Fall eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen. Wer ist wirklich Opfer und wer Täter? Was ist Wahrheit und was ist Lüge?

    "Ausweglos" ist Henri Fabers Debüt-Thriller und der ist ihm super gelungen.

    Zu Beginn wurde man direkt in die Handlung hinein katapultiert. Direkt hohes Tempo und Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten haben es mir etwas schwer gemacht dem Ganzen zu folgen. Aber so nach 120 Seiten habe ich mich in die Handlung eingefunden und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Die Handlung ist auch vier Perspektiven, Elias Bloom, Noah, Linda, Noahs Frau und der Ringfinder-Mörder selbst, geschrieben. Dadurch war es sehr abwechslungsreich und die Cliffhänger an den Kapitelenden haben einen dazu verleitet immer weiter zulesen. Fies war, dass nach einer beendeten Perspektive erstmal wieder eine andere kam. Dazu noch viele Wendungen und die Seiten flogen nur so dahin. Am Ende wurde alles schlüssig aufgelöst.

    Erzählt wurde in der Ich-Erzählperspektive. Normalerweise mag ich diesen Stil nicht so, aber hier war er sehr gut und hat auch zur Handlung gepasst.

    Der Charakter Elias Bloom war mir am Anfang etwas suspekt. Ich konnte ihn nicht wirklich einschätzen. Er kommt etwas eigenbrötlerisch und zum Teil eingebildet rüber, was sich aber im weiteren Verlauf legt und er gute Ergebnisse erzielt. Noah und Linda sind zwei die sehr sympatisch rüber kommen und man mit ihnen mit fiebert.

    Mein Fazit:

    Ein tolles gelungenes Thriller-Debüt mit einem Misch aus Ermittlungsarbeit und Psychothriller. Temporeich und spannend mit vielen Wendungen bis zum Schluss. Klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen von mir.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

  • Elias Blom wird zu einem Tatort gerufen. Der Ringfinger-Mörder dürfte nach 3 Jahren wieder zugeschlagen haben. Elias wurde damals nach einem Zeitungsartikel ins Einbruchsdezernat versetzt, sein Partner Mats wurde gekündigt. Bei dem aktuellem Fall scheint der Täter Noah gezwungen haben ihn zu seiner Frau zu führen, stattdessen schickte er ihn aber zu seiner Nachbarin. Elias will den Täter endlich fassen.

    Das Cover ist in seiner Einfachheit einfach ein echter Hingucker; auch die Haptik wurde sehr gut gewählt.

    Der Schreibstil des Autors ist bei seinem Thriller-Debüt ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden bildhaft dargestellt.

    Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht von Elias, Noah, Linda und dem Täter jeweils in der Ich-Form geschrieben, was zu diesem Thriller perfekt passte.

    Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau, was durch die Lügen bzw. Geheimnisse der Charaktere und den vielen überraschenden Wendungen bedingt ist. An manchen Stellen bekommt man aber Hinweise auf den wahren Täter, sodass man sich ein wenig zusammenreimen konnte, allerdings war dies nur ein Bruchteil der Geschichte.

    Der Plot wurde natürlich sehr gut gewählt und erzählt.

    Weniger gefiel mir, dass im Buch immer wieder von "DNA" die Rede ist. Warum kann ein österreichischer Autor, der in Deutschland lebt, nicht den deutschen Ausdruck "DNS" verwenden? Zudem viel mir auch mehrmals "Katheder" statt "Katheter" auf. Beide Wörter haben eine klar andere Bedeutung, denn den einen findet man in der Schule, den anderen im Krankenhaus. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch vorablesen durfte und hier noch nicht alle Fehler ausgemerzt wurden, wie man auch an ein paar anderen wenigen Stellen merkte. Daher fließt dieser Umstand genauso wenig in meine Bewertung ein, wie dass ich das Leseexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.

    Was mich auch noch störte, war, dass der Täter immer wieder seinen inkaorangen BMW erwähnt, allerdings wurde dies mit voller Absicht gemacht, wie man aber erst am Ende des Buches erfährt.

    Ich hoffe sehr, dass man noch viel von diesem Autor zu lesen bekommt, besonders, wenn es in der Qualität dieses Thrillers geschieht, der in seinem Schreibstil an die frühen Werke von Sebastian Fitzek erinnerte.

    Fazit: Perfektes Thriller-Debüt; klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen

  • Mit seinem Thriller Debüt "Ausweglos" zeigt der Autor, dass er mit den Großen dieses Genres mithalten kann. Auf 496 Seiten peitscht "Henri Faber" seine Leser durch die Seiten und lässt keine Ruhe aufkommen. Aufwühlend, nervenaufreibend und spannend schildert er aus der Sicht von vier Protagonisten den Fall des Ringfinger-Mörders. Hierbei sind vorallem die kursiv gedruckten Kapitel, aus Sicht des Täters, sehr interessant und offenbaren die Psyche eines Menschen. Nein, nicht eines Menschen, sondern speziell dieses Menschen. Aber auch die anderen drei Protagonisten haben ihre eigene Geschichte zu erzählen. Rückblenden auf das bisherige Leben, runden den spannungsgeladenen Thriller inhaltlich ab.

    Bis auf kleine Ausrutscher zeigt sich der Spannungsbogen durchgängig, bedingt auch durch den pointierten Schreibstil.

    Ich denke, dass wir Thrillerbegeisterten uns den Namen, Henri Faber auf jeden Fall merken sollten und würde mich freuen, in Kürze wieder einen "ausweglosen" Thriller zu lesen.

    Vielen Dank für die spannenden Lesestunden!



    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐

  • Ui , in diesem Buch wird dem Leser so richtig was geboten. Triste Hamburger Regennächte und ausschließlich zerrissene Charaktere bevölkern dieses Buch, das fand ich teilweise sehr schwer auszuhalten. Das Buch ist düster ,aber auch sehr spannend in dieser Düsternis. Ungewöhnlich fand ich , dass ich als Leser nur die Wahl hatte aus düsteren, zerrissenen Charakteren den Mörder zu finden. Man hat nicht wie normalerweise einen Konterpart im positiven Bereich. Die Kapitel sind sehr kurz , dies erhöht noch zusätzlich die Spannung, und es wird aus vier Perspektiven erzählt. Elias, der einsame Ermittler, strafversetzt, vom Fall immer noch besessen, sozial ein wenig verkrüppelt. Noah , der Zeuge, der Tür an Tür mit dem Mordopfer wohnt, brotloser Autor, seine Frau verdient das Geld, und Noahs Frau Linda: erfolgreich im Beruf, etwas eigen in ihren Ansichten und mit einem großen Wunsch. Und natürlich der Täter.......


    Diese perspektivischen Wechsel sind klasse und legen dem Buch ein gutes Tempo vor. Der Leser ist gezwungen, die jeweilige Sichtweise des Protagonisten anzuhören wobei ein Lebensszenario düsterer ist als das Andere. Doch die Protagonisten selber scheinen dies gar nicht zu merken, einige Kontraste sind richtig krass und dabei perfekt ausformuliert. Mit recht viel Leseerfahrung kann man vermuten , worauf es bei der Tätersuche hinausläuft, allerdings ist das Ende dann doch ganz anders und völlig überraschend. Eine Wendung in der Wendung, das hat mich total geflasht. Super.

    Außerdem spielt das Buch in Deutschland, was ich immer gerne mag, alle Nebenprotagonisten sind ....ja richtig: düstere, missmutige, finstere Gesellen. Bis auf eine Dame die einen tollen , auch ermittlungstechnischen Lichtfleck bildet. Bei aller Düsternis sind doch alle Charaktere sehr facettenreich gestaltet und durch die Wendungen entdeckt man als Leser immer noch ein Detail mehr, was mich richtig aufgeregt werden ließ. Dies passiert mir bei einem Buch sehr selten und zeugt von einem plastischen , emotionalen Schreibstil , der nichts vermissen lässt und einer Handlung die mich dieses Buch immer weiter lesen ließ bis das Buch leider zu Ende war.


    Fazit: Für alle Fans von gut konstruierten Thrillern wärmstens zu empfehlen!

  • Bei Krimis und Thrillern gibt es immer solche, wo mensch von der ersten Minute an mitfiebert und unbedingt erfahren will, was es mit dem jeweiligen Fall auf sich hat, und es gibt solche, die so dahin plätschern, eher blutig als tiefgehend sind und nicht wirklich dafür sorgen, das eine Verbindung zwischen Leser_in und der Geschichte entsteht. "Ausweglos" gehört leider zur zweiten Kategorie,

    Inhaltlich geht es um die Suche nach dem "Ringfingermörder" und bei den Ermittlungen gerät auch ein Paar, das zu Beginn als "Geschädigte" auftrat, in das Visier der Ermittler_innen.

    Erzählt wird die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven und mit der Zeit entsteht dadurch ein zusammenhängendes Bild.
    Der Autor Henri Faber hatte bestimmt gute Ideen, indem er sich intensiv den verschiedenen Facetten von "Schuld" widmet, die Umsetzung wirkt aber leider eher holprig und stark holzschnittartig. Wirkliche Spannung entsteht nur selten, ein Mitfiebern setzt nur wenig ein und und die Auflösung wirkt auch irgendwie krude. Schade, da wäre mehr möglich gewesen.

  • Super Debüt mit Tempo


    „Ausweglos“ von Henri Faber ist ein Thriller Debüt, das sich sehen lassen kann. Die Story beginnt mitten im Geschehen: Noah kommt schwer verletzt in der Wohnung seiner Nachbarin Emma zu Bewusstsein. Sie liegt neben ihm – tot. Die Polizei beginnt zu ermitteln und hat schnell einen Serienmörder im Fokus. Dieser wollte Noah zwingen, ihn zu seiner Frau zu führen. Er wählte jedoch, die seiner Meinung nach leere Wohnung der Nachbarn. Warum war Emma doch zu Hause? Und was ist wirklich passiert?


    Henri Faber erzählt die Geschichte aus drei Perspektiven: Neben Noah tauchen auch noch der Ermittler Elias und Noahs Frau Linda auf. Elias hat bereits vorher im Fall „Ringfingermörder“ ermittelt, wurde nach einem Skandal aber versetzt. Nun ist er versessen, den Mörder zu finden. Der schnelle Wechsel zwischen den drei Perspektiven und der kurze, knappe Stil ohne überflüssige Schnörkel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt und der Thriller ordentlich Fahrt auf nimmt.


    Schnell treten erste Ungereimheiten auf und es wird klar, dass nicht jeder der Protagonisten die Wahrheit sagen kann. Besonders spannend fand ich, dass sich das Bild, das man von Noah, Elias und Linda hat mit jedem Kapitel etwas ändert und dann immer klarer wird. Und immer wieder wird man auch komplett überrascht.


    Mehr möchte ich zum Inhalt eigentlich gar nicht verraten, nur, dass mir das rätseln, Theorien aufstellen und Hinweise suchen großen Spaß gemacht hat und ich ein spannendes Lesewochenende mit „Ausweglos“ hatte. Einen kleinen Punkt Abzug muss ich aufgrund einer Polizeiaktion geben, die ich dann doch etwas sehr weit hergeholt fand. Ansonsten ein tolles Debüt!

  • Das hätte ich nicht erwartet


    Wenn ein Buch die Bezeichnung Thriller verdient, dann ist es dieses hier. Am Anfang eine Intro-Szene, in der jemand vor irgendetwas davonläuft. Es lässt sich noch nicht sagen, wer es ist und um was genau es geht. So würde man auch einen Film anfangen.


    Dann geht die Haupthandlung los – immer im Wechsel jeweils aus der Sicht eines von drei Protagonisten. Der erste ist Noah, der aus der Bewusstlosigkeit erwacht und von Sanitätern verarztet wird. Dann gibt es Elias, einen Kriminalkommissar, der strafversetzt wurde und gerade zu Hause gelangweilt zum zigsten Mal einen Film schaut, den er nicht einmal mag, als er per Telefon über einen Mord informiert wird. Die dritte Hauptfigur ist Linda, traurig, weil sie immer noch nicht schwanger geworden ist.


    Die Szenen machen neugierig und sind sehr eingängig und zum Teil wortgewaltig verfasst. Beispiel: „Es (das Licht) durchflutet meine Netzhaut, als wollte es an meinen Pupillen vorbei, direkt in meinen Schädel.“ (Noah, als er aus der Bewusstlosigkeit aufwacht.)


    Wie hängen die einzelnen Szenen zusammen? Das klärt sich schnell. Linda ist Noahs Ehefrau. Noah wird jedoch schwer verletzt in der Wohnung der Nachbarn gefunden. Die Nachbarin Emma liegt dort blutüberströmt in ihrem Bett, auf ganz brutale Art und Weise ermordet. Das ist der Tatort, an den Elias gerufen wird. Zwischendurch ist ab und zu eine andere Art Absatz eingeschoben, ohne einen darüber stehenden Namen. Das muss wohl der Mörder sein.


    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Neben viel Action lässt er in die Gedanken der einzelnen Personen blicken, ohne sich zu sehr darin zu „wälzen“. Auch die anderen handelnden Personen, vor allem Polizeikollegen von Elias, sind hervorragend charakterisiert.


    Der Roman ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zwischendurch meint man dabei immer wieder die Lösung zu erahnen, aber diese vermeintliche Lösung ändert sich während des Lesens mehrfach und am Ende bleibt nur noch ein „Wow!“


    Das ist wirklich ein „Kopfkino-Buch“. Mir wird beim Lesen besonders blutiger Szenen manchmal schlecht, aber hier hatte ich keine Zeit dazu, denn es war einfach zu spannend. Ich konnte mich von Anfang an schon immer schwer von diesem Buch trennen, aber über die letzten 200 Seiten konnte ich es bis zum Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Mit dem Ende war ich auch überaus zufrieden. Ohne zu spoilern kann ich nur sagen: Das hätte ich nicht erwartet.


    Dieses Buch, welches auch noch über ein sehr schön gestaltetes Cover mit einem geprägten Fingerabdruck verfügt, ist etwas für Leser, die intelligenten Nervenkitzel mit schlüssigem Ende lieben.


    Bewertung: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:


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