Kaltherz

Buch von Henri Faber

  • Kurzmeinung

    hennie
    „Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.“
  • Kurzmeinung

    Annabell95
    3,5 Sterne - gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, spannende Suche nach Marie mit mehr oder weniger falschen Fährten

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Kaltherz

Lies Faber, wenn du dich traust! »Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.« Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden? »Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.« Arno Strobel
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Bewertungen

Kaltherz wurde insgesamt 11 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • „Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.“

    hennie

  • 3,5 Sterne - gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, spannende Suche nach Marie mit mehr oder weniger falschen Fährten

    Annabell95

  • Außergewöhnlich spannungsvoller Thriller

    Tine13

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Kaltherz

    gut erzählt mit wirren Wendungen
    Worum geht es?
    Nur kurz lässt Claire ihre Tochter Marie aus den Augen und alleine im Auto. Als sie wiederkommt, ist das Mädchen verschwunden. Spurlos. Und dann ist da die neue Ermittlerin, die sich an dem Fall festbeißt.
    Worum geht es wirklich?
    Schein und Sein, Familie und Vertrauen.
    Lesenswert?
    Ja, eine ganz gute Lektüre, die mich aber nicht überrascht oder begeistert hat. Aus mehreren Perspektiven wird hier der Fall bzw. das Leben nach Maries Verschwinden erzählt. Aus Sicht des Kindes, aus Sicht der Kommissarin und aus Sicht beider Elternteile. So erfährt man über alle Beteiligten Hintergrundinformationen und merkt recht schnell, dass jede*r ein eigenes Päckchen zu tragen hat.
    Hierbei habe ich die Eltern als eher distanziert und nicht wirklich greifbar empfunden. Zu groß der Abstand zur eigenen Perspektive. Mit der Ermittlerin Lansky erinnert eher an einen klassischen Kommissar aus Skandinavien: Gebrochen, gerne auf eigene Faust, Drogen, letzte Chance, kein angenehmer Charakter. Diese Art von Ermittler*in muss man halt mögen - oder auch nicht.
    Mir gefällt die Art des Spannungsaufbaus und auch wie der Autor mit den verschiedenen Perspektiven spielt und dadurch Verwirrung beim Lesenden erzeugt. Sprachlich eigentlich sehr angenehm.
    Was mir hingegen negativ aufgefallen ist: Es wird sehr viel Fatshaming von allen Beteiligten betrieben und mehrfach werden Menschen auf Grund ihres Gewichts herabgesetzt. Fand ich unnötig. Genauso die Darstellung von den meisten Frauen außerhalb der Protagonist*innen: Sie sind oft auf ihr Äußeres reduziert und wer gestylt ist, der ist auch unsympathisch und eine Beziehungszerstörerin. Da hat mir der Gegenpol mit einer anderen Meinung wirklich gefehlt, denn so wird alles umkommentiert stehengelassen. Wirkte nicht wie die Charaktereigenschaft einer bestimmten Person, sondern wie eine Herabsetzung durch den Autor. Wenn auch vermutlich unbeabsichtigt.
    Die Handlung ist spannend angelegt und man ist wirklich neugierig auf die Auflösung. Doch nach ca. zwei Dritteln erfährt das ganze eine Wendung, die mir dann eher abstrus und übertrieben vorkam und mich irgendwie nicht mehr richtig packen konnte.
    Ich glaube, dass das Buch objektiv vielen Menschen wirklich gefallen kann. Mich hat es gut unterhalten, mehr aber auch nicht.
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  • Rezension zu Kaltherz

    Was geschah mit Marie?
    Der zweite Thriller von Henry Faber orientiert sich an seinem erfolgreichen Debüt: Ein Kriminalfall, suspekte Figuren und ein Ermittlercharakter mit Ecken und Kanten, zahlreiche Wendungen und am Ende ist doch alles anders als gedacht.
    Die toughe, schlagfertige und unangepasste Kim Lansky hat sich aus einem Münchener Ghetto bis zur Polizei hochgearbeitet. Bei ihren Kollegen ist sie wenig beliebt und landet schließlich - ihr letzte Chance - in der Vermisstenabteilung. Dort übernimmt sie den Fall eines aus dem Auto der Mutter entführten fünfjährigen Mädchens. Die Eltern wollen keine öffentliche Fahndung und es gibt keine Lösegeldforderung. Kim vergräbt sich in den Fall - mit ungeahnten Folgen.
    Wie sein Vorgänger, besticht dieser eher unblutige Thriller durch eine schlau konstruierte Handlung und die dynamische Erzählweise. Aus der Perspektive von drei Personen wird die Handlung erzählt: Lansky und den Eltern von Marie. Statt einer Tätersicht wie in "Ausweglos", gibt es dieses Mal als Bonus die Opferperspektive. Kim ist als Charakter ausgefeilter als der Hamburger Kollege Blom aus "Ausweglos", das hat mir gut gefallen. Die unterschiedlichen Ich-Perspektiven sorgen für Spannung und Abwechslung im Lesefluss.
    "Kaltherz" ist durchweg fesselnd und treibt mit immer neuen Erkenntnissen und Wendungen auf ein unerwartetes Ende zu. Auch für das zweite Buch von Henry Faber gilt: Ein prima Thriller, den ich nicht weglegen konnte und der mich gut unterhalten hat.
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  • Rezension zu Kaltherz

    Ein kurzer Stopp. Nur eine kleine Pipi-Pause. Clara konnte nicht ahnen, dass dieses die schlimmste Fehlentscheidung ihres Lebens werden würde, dass jemand in diesen wenigen Minuten ihr Kind aus dem abgeschlossenen Auto entführen würde.
    Kim Lansky wird auf diesen Fall angesetzt. Die Kommissarin ist schon oft angeeckt und erhält nun eine letzte Chance. Doch ausgerechnet dieser Fall öffnet eitrige Wunden ihrer eigenen Vergangenheit von der es kein Entkommen zu geben scheint. Aber wie soll man sich verhalten, wenn Gesetze nicht für Gerechtigkeit sorgen und wenn es scheinbar um das Verschwinden mehrerer Kinder geht?
    Im März habe ich das Hörbuch zu „Ausweglos“ gehört und im Mai den zweiten Roman von Henri Faber („Kaltherz“) gelesen und damit ist der Autor jetzt schon meine Thriller-Entdeckung des Jahres 2022. Ich hatte nach dem Debütroman recht hohe Erwartungen an das zweite Werk, aber Faber konnte diesen absolut gerecht werden. Hier stimmt einfach alles – endlich einmal wieder „Thriller“, bei dem auch ein Thriller drinsteckt.
    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man kommt dabei jedoch nie durcheinander. Der Autor bedient sich meist kurzer Kapitel, wodurch ein Lesesog entsteht und zwar ohne, dass er gekünstelt jedes Kapitel mit einem Cliffhanger enden lässt. Die Geschichte ist unglaublich spannend und immer, wenn man denkt, man sei auf der Zielgeraden und hätte verstanden, was los ist, kommt Faber mir einer absolut unerwarteten Wendung daher und wirft alle Ideen über den Haufen. Das ist ihm bereits bei „Ausweglos“ gelungen und hier genauso gut. Dazu kommen noch der flüssige Schreibstil und Charaktere, die alle authentisch wirken, egal welche Rolle sie im Roman einnehmen. Faber kann sowohl als abgebrühter Geschäftsmann, als psychisch angeknackste Frau oder als kompromisslose Ermittlerin berichten – man nimmt ihm alles ab.
    Fazit: Henri Faber ist für mich die Thriller-Entdeckung des Jahres 2022. „Kaltherz“ ist wahnsinnig spannend, die Geschichte gut konzipiert ohne dabei konstruiert zu wirken, die Charaktere authentisch und die absolut unerwarteten Wendungen haben mich einfach umgehauen. Nie hätte ich mit diesen Geschehnissen gerechnet, als ich den Roman mit den Worten „Ich habe sie getötet.“ begonnen habe. Auf der Buchmesse sollte sich der Autor demnächst wie folgt vorstellen: „Mein Name ist Faber. Henri Pageturner Faber.“ Es wäre nicht gelogen.
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  • Rezension zu Kaltherz

    Das neue Buch von Henri Faber ist endlich da, und ich durfte es vorab lesen. Welch ein unglaublicher Lesespass. Durchgehend spannend wurde die Geschichte aus Sicht der verschiedenen Charaktere geschrieben.
    Nämlich aus der Sicht der Kommissarin Lansky, die wegen ihrer unbequemen Art aus jeder Abteilung fliegt, in der Vermisstenabteilung eine letzte Chance bekommt und den Fall der fünfjährigen Marie übernimmt, aus der Sicht von Clara Lipmann, der Mutter des verschwundenen Kindes und von Jakob Lipmann, dem Vater. Die Gedanken und Beweggründe der drei Personen werden von Henri Faber grandios beschrieben. Lansky war mit ihrer ungewöhnlichen Art zu ermitteln ein Highlight.
    Während des Lesens hat man das Gefühl, jeder der Charaktere hat etwas zu verbergen. Der Wechsel der Personen verstärkt dieses Gefühl. Nur langsam beginnt man, den Zusammenhang zu erfassen und stößt immer wieder auf unerwartete Wendungen, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte.
    Der flüssige und fesselnde Schreibstil des Autors macht es einen leicht, durch die Seiten zu fliegen und das Buch zu verschlingen. Von Kapitel zu Kapitel musste man weiterlesen, was mit der kleinen Marie geschehen ist. Und das für mich unerwartete Ende hat es in sich.
    Absolute Leseempfehlung für jene, die rasant geschriebene Psychothriller mit tollen Wendungen und einem unerwarteten Ende lieben.
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  • Rezension zu Kaltherz

    Wo ist Marie?
    Genau wie das Thriller-Debüt "Ausweglos" war auch "Kaltherz" eine spannend erzählte Geschichte, wie ich es von diesem Genre erwarte.
    Ich kann Arno Strobel nur zustimmen, dessen Fazit auf dem Cover verzeichnet ist. Er meinte:
    „Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.“
    Das Geschehen laut dem Klappentext scheint klar und logisch zu sein, aber stimmt das so?
    Ich erlebte eine mitreißende Handlung aus der Ich-Perspektive der vier Protagonisten. Da ist die verschwundene Fünfjährige, Marie, ihre verzweifelte Mutter Clara, ihr undurchsichtiger, sehr gefasster, emotional recht abgebrühter Vater Jakob und die ziemlich überspannt agierende Polizistin Kim Lansky. Allesamt fabelhaft beschriebene Persönlichkeiten, die ich mir gut vorstellen konnte. Daneben gibt es noch einige interessante Charaktere, die den Verlauf des Geschehens maßgeblich vorantreiben.
    Schon der Beginn der Geschichte sorgt mit dem ersten und dem letzten Satz für „Paukenschläge“. Was für eine Ausdruckskraft! Diese Art des Prologs ließ mich schon mal mit Fragezeichen, gespannter Erwartung und viel Neugierde zurück.
    In zumeist kurzen Kapiteln und über fünf Teile wechseln sich die vier o.g. Hauptpersonen ab. Die Kapitel sind mit den Vornamen überschrieben, mit dem Wochentag, Datum und Uhrzeit. Das ist gut gemacht mit einer Ausnahme. Bei Marie haben mich die Angaben sehr verwirrt. Ich brachte sie nicht in den Kontext der gegenwärtigen Handlung. Meiner Meinung nach hätte es die Daten bei ihr nicht gebraucht. Es war für mich verständlich geschrieben. Ich konnte die Zusammenhänge wunderbar nachvollziehen, wenn auch nicht sofort. Das wäre mein einziger Kritikpunkt, der aber meine Bewertung nicht beeinflusst. Vielleicht habe nur ich es nicht verstanden!
    Ich finde auch diesen Thriller genau wie das Debüt „Ausweglos“ sehr gelungen. Vieles war nicht so, wie es schien. Es gibt viele überraschende Wendungen, die schnell alles wieder auf den Kopf stellen und neue Situationen entstehen lassen.
    Von Beginn bis zum Schluß spannend erzählt, wobei das Ende nochmal alles toppt, ein Ende, dass alle ungeklärten Fragen für mich zufriedenstellend beantwortet. Der etwas durchgeknallten Lansky möchte ich ganz gern wiederbegegnen. Sie ist eine vollkommen untypische Ermittlerin mit sehr viel Empathie für die Arbeit und für die Menschen. Vielleicht findet Henri Faber für sie eine passende Aufgabe in seinem nächsten Werk?
    Von mir gibt es die Höchstbewertung mit einer dringlichen Empfehlung für alle Thrillerfans!
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  • Rezension zu Kaltherz

    Toller Thriller
    Für Clara Lipmann bricht die Welt zusammen: Gerade mal acht Minuten hat sie ihre Tochter aus den Augen gelassen, doch diese kurze Zeit hat schon gereicht, dass Marie plötzlich spurlos verschwunden ist. Kommissarin Kim Lansky eckt mit ihrem etwas unangenehmen Charakter überall an, wird aus jeder Abteilung geworfen und bekommt in der Vermisstenabteilung nun ihre letzte Chance. Je tiefer sie gräbt, desto mehr Fragen türmen sich vor ihr auf, bis sie auf etwas Unfassbares stößt ...
    Das Cover gefällt mir, das hinter Gittern verbannte Kaltherz strahlt Spannung sowie Bedrohlichkeit aus und macht neugierig auf das Buch.
    Der Schreibstil ist fesselnd und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Der Anfang packt den Leser sofort und lässt ihn in die Geschichte eintauchen, es ist gut beschrieben und ein düsteres Gefühl macht sich während des Lesens breit. Das Buch ist in fünf Teile aufgeteilt und aus verschiedenen Perspektiven verfasst. Man ist somit nicht nur bei der Polizeiarbeit hautnah dabei, sondern lernt auch die Gefühlswelten von Clara, Marie und Jakob (der Vater der Verschwundenen) kennen. Lansky ist wie im Klappentext schon angedeutet äußerst anstrengend, manchmal handelt sie so unlogisch, dass man nur den Kopf schütteln kann. Aber ich finde es gut, dass auch unsympathische Ermittler auf die Krimiwelt losgelassen werden, da auch im echten Leben nicht immer alles logisch ist und nur sympathische Menschen existieren. Es gibt einige sehr spannende und unerwartete Wendungen sowie falsche Fährten. Die Auflösung ist gut gelungen und nicht alle Dinge sind so, wie sie anfangs scheinen.
    Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe 4 Sterne.
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Ausgaben von Kaltherz

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 413

Besitzer des Buches 14

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