Die verlorenen Kinder

Buch von Michael Seitz

  • Kurzmeinung

    Chattys Buecherblog
    Der Krimianteil war leider zusammengefasst nur auf wenigen Seiten zu finden.
  • Kurzmeinung

    SaintGermain
    Toller Auftakt um einen Wiener Privatermittler

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die verlorenen Kinder

Ein Wiener Kriminalroman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Blick als ein »Pflegeskandal à la Lainz« darstellt, führt den suspendierten Expolizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …
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Serieninfos zu Die verlorenen Kinder

Die verlorenen Kinder ist der 1. Band der Falco Brunner Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2017. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Bewertungen

Die verlorenen Kinder wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Der Krimianteil war leider zusammengefasst nur auf wenigen Seiten zu finden.

    Chattys Buecherblog

  • Toller Auftakt um einen Wiener Privatermittler

    SaintGermain

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die verlorenen Kinder

    Ich muss gestehen, dass ich mit Krimis aus Österreich so meine kleinen Probleme habe. Ob es am Wiener Schmä liegt? Ob es mit den Dialekten zu tun hat? Ich weiß es nicht. Umso überraschte war ich, als ich den Prolog gelesen hatte. Wow, war mein erster Gedanke. Spannend, aber auch verwirrend. Schnell habe ich nochmal den Klappentext studiert. Aha, dann war klar, wohin die Reise gehen sollte. Ein Thema, das einfach nur widerlich ist.
    Dann ging es aber auch schon nahtlos über und ich fand mich mit meinem "alten" Problem wieder. Ein Protagonist, mit dem ich irgendwie nicht so richtig warm wurde. Eine Sprache, die mir mitunter sehr fremd war und Geschehnisse, denen ich irgendwie nicht so richtig folgen konnte.
    Es waren für mich einfach viel zuviele Frauengeschichte oder Geschehnisse aus Falcos privatem Leben, so dass die Spannung nur selten zum Vorschein kam.
    Außerdem gab es meines Erachtens auch zu viel Randgeschehen, das nichts mit der Story zu tun hatte. (die Starwars Figuren, Drogentod einer Tochter, das Gespräch in der Selbsthilfegruppe...). Auch dieses führte nicht gerade zu einem Spannungsbogen. Der sogenannte rote Faden, wurde leider sehr oft unterbrochen. Vielmehr Wert wurde auf die Krankheiten gelegt. (Schizophrenie, Leukämie etc.) Das war mir doch etwas zu viel des Guten.
    Fazit:
    Die Thematik selbst ist erschreckend, widerlich, ekelhaft: Kindesmissbrauch. Ein Thema, das es wohl schon immer gab (hinter vorgehaltener Hand), aber leider auch weiterhin geben wird. Aber weshalb hatte der Autor es dann nicht als Hauptthema gewählt? Vordergründig ging es doch viel mehr um Leukämie. Welche Frau als nächste mit ihm ins Bett steigt und private Probleme. Der Krimianteil war leider zusammengefasst nur auf wenigen Seiten zu finden.
    Der Teufel ist immer dort, wo du ihn am wenigsten vermutet hättest. (Seite 112)
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  • Rezension zu Die verlorenen Kinder

    Falco Brunner, der Ex-Polizist und jetzige Privatdetektiv bekommt seinen ersten großen Fall. In Wiens Pflegeheimen werden kurz hintereinander einige männliche Bewohner getötet, indem man ihnen Wasser in die Lungen füllt. Die Polizei verdächtigt eine Pflegerin, doch die attraktive Witwe Susanne Markhof engagiert Falco um den wahren Mörder zu finden. Dafür muss er tief in die finstere Welt der Pädophilie eintauchen.
    Das Buch passt insgesamt zur Reihe und gefällt mir eigentlich auch gut; mit dem Buch selbst hat es aber außer der Assoziation mit Kindern nichts zu tun.
    Der Schreibstil des Autors ist exzellent; Orte und Charaktere werden ausgezeichnet dargestellt.
    Die Hauptcharaktere sind ausgezeichnet gewählt, und v.a. Falco besticht durch sein Charisma, obwohl er insgesamt vielleicht sogar unsympathisch wirkt.
    Der Plot ist wieder absolut klug durchdacht und da der Krimi in Wien spielt, für mich als Österreicher ein weiteres Highlight. Dazu nimmt er sich eines brisanten Themas an, das auf realen Tatsachen (Stichwort Kinderheime in Wien) beruht. Dazu wird dann auch noch die Eis-Prinzessin (ein echter Wiener Kriminalfall) nebenbei sensationell gut eingebettet.
    Obwohl der Täter am Ende nicht wirklich überraschen kann - das Motiv ist ja eigentlich auch von Beginn an klar - kann das Buch durch die Figuren und die unkonventionellen Methoden von Falco mit all seinen familiären Geschehnissen auch durch Spannung überzeugen.
    Fazit: Toller Auftakt um einen neuen Ermittler. 4,5 von 5 Sternen
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  • Rezension zu Die verlorenen Kinder

    Titel: Die verlorenen Kinder
    Autor : Michael Seitz
    Seitenzahl : 248
    Format : E-Book
    Verlag : Knaur
    Inhaltsangabe:
    Ein
    Wiener Kriminal-Roman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco
    Brunners erster Fall. April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei
    Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet.
    Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Fall als ein „Pflegeskandal à la Lainz" darstellt, führt den suspendierten Ex-Polizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime –
    insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von
    Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er Jahre.
    Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …
    Ein wirklich spannender Krimi !
    Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang ein paar Probleme, warum das weiß
    ich eigentlich gar nicht, hat sich aber schnell gelegt.
    Die Charaktere des Buches waren nicht alle Sympathisch, was aber der
    Geschichte eigentlich ganz gut tut. Man bekommt viel vom Privatleben der einzelnen Charaktere mit. Nett fand ich die ganzen Star Wars Zitate und
    Einlagen:-)
    Auch die Anspielungen auf Wiener Sehenswürdigkeiten und der
    Dialekt der manchmal vorkommt find ich ganz interessant.
    Die Geschichte ist bis zum Schluss spannend weil man nie so genau weiß wer den nun der Mörder ist. Die Geschichte lässt einen mitraten und mitleiden.
    Bedrückend fand ich im Buch die Rückblenden der Kinder, mit dem Hntergrundwissen das es diesen Skandal wohl wirklich gegeben hat.
    Fazit:
    Ein spannender Krimi vom Anfang bis zum Schluss..der leider einen wahren und sehr traurigen Hintergrund hat.
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  • Rezension zu Die verlorenen Kinder

    Buchinfo
    Die verlorenen Kinder - Michael Seitz
    Taschenbuch - 292 Seiten - ISBN-13: 978-3426216347
    Verlag: Knaur TB - Veröffentlichung: 02. Mai 2017
    EUR 12,99
    Kurzbeschreibung
    Ein Wiener Kriminalroman über Gerechtigkeit und Vergangenheit. Falco Brunners erster Fall.
    April, 2015: In Wiener Pflegeheimen werden zwei Bewohner innerhalb weniger Tage auf die gleiche Weise getötet. Privatdetektiv Falco Brunner nimmt die Ermittlungen auf. Was sich auf den ersten Blick als ein »Pflegeskandal à la Lainz« darstellt, führt den suspendierten Expolizisten in die Vergangenheit der Wiener Kinderheime – insbesondere des Heimes am Wilhelminenberg. In den Mittelpunkt von Falcos Ermittlungen rücken die Missbrauchsskandale der 60er-Jahre. Ehemalige Betroffene leiden bis heute unter den Folgen und haben verschiedene Wege gefunden, ihre Kindheitstraumata zu verarbeiten. Falco kämpft gegen eine Mauer des Schweigens. Seine Ermittlungen führen ihn in höchste Kreise. Der Preis der Gerechtigkeit ist ein hoher …
    Bewertung
    „Die verlorenen Kinder“ von Michael Seitz ist ein Wien-Krimi der mich noch lange beschäftigt hat.
    Es dreht sich um Missbrauchsskandale der 60er-Jahre, die es auch wirklich gegeben hat.
    Trotz des ernsten Themas hat der Autor in der Geschichte seinen Humor nicht verloren und hat mich damit hier und da zum schmunzeln gebracht. Mir gefiel der Schreibstil des Autoren insgesamt sehr gut. Er war flüssig, abwechslungsreich und die Spannung ging zu keiner Zeit verloren.
    Die Recherchen zu diesem Buch waren mit Sicherheit nicht die angenehmsten, aber die Arbeit hat sich gelohnt und das Buch kommt glaubhaft beim Leser an.
    Die einzelnen Charaktere werde toll beschrieben und sind authentisch. Auch die Handlungsorte wurden perfekt dargestellt. Mir als Leser fiel es leicht mich in die Köpfe der einzelnen Protagonisten zu versetzen und mir die verschiedenen Schauplätze des Krimis in Wien vorzustellen.
    Fazit: Ein spannender Krimi mit einem Thema das mich sehr bewegt hat. Dieses Buch sollte man gelesen haben.
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Ausgaben von Die verlorenen Kinder

E-Book

Seitenzahl: 292

Taschenbuch

Seitenzahl: 292

Besitzer des Buches 3

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