Schwert und Lilie

Buch von Marion Henneberg

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Schwert und Lilie

Vor der jungen und schönen Lukardis von Wartenberg liegt ein aussichtsreiches Leben. Doch als die Burg ihres Vaters infolge einer Fehde mit dem Abt zu Fulda im Jahr 1265 zerstört wird und sie eine Pflichtehe eingehen muss, beginnt ein wahrer Alptraum. Erst die nicht standesgemäße, aber tiefe Freundschaft mit der Kaufmannswitwe Hilda lässt Lukardis frischen Lebensmut schöpfen. Als sie dem Ritter Raban von Elfershausen begegnet, erkennt Lukardis entsetzt, wer hinter der unheilvollen Fehde steckt. Nun muss sich Lukardis zwischen der Loyalität zur Familie und der Sehnsucht zweier Herzen entscheiden.
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Bewertungen

Schwert und Lilie wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Schwert und Lilie

    1265 erlebt die 17-jährige Adelige Lukardis von Wartenberg die Einnahme der familieneigenen Burg durch den Klosterabt von Fulda. Da ihr Vater keinen Widerstand leistet, kommt die Familie mit dem Schrecken davon. Lukardis beugt sich dem Willen ihrer Eltern und heiratet Hermann von Ebersberg, obwohl sie für ihn keine Liebe empfindet. Ihr Ehemann entpuppt sich als sehr rauer Zeitgenosse, der seine Frau lieber züchtigt, ihr seinen Willen aufzwingt und sie im Haus einsperrt. Das bekommt Lukardis immer wieder aufs Neue zu spüren und erleidet dadurch eine Fehlgeburt nach der anderen. Hermann stellt sich mit seinen Brüdern Heinrich und Albrecht gegen den Abt von Fulda und sinnt auf Rache für die Enteignungen von Ländereien durch die Kirche, die ihn und seine Freunde treffen und dadurch seinen Besitz schmälern. Die Rache trifft leider Unschuldige und schon bald wird nach den Unruhestiftern gesucht. Lukardis wartet immer wieder darauf, dass ihr Ehemann die Burg mit seinen Mannen verlässt, damit sie sich ein Stückchen Freiheit durch einen Ausritt erlauben kann. Auf einem ihrer Ausflüge rettet sie eine schwer verletzte Frau, die kurz zuvor einer blutigen Plünderung entgangen ist. Lukardis kümmert sich im Verborgenen um sie und langsam kommt ihr ein schlimmer Verdacht. Sie entscheidet sich dafür, der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen und bringt sich und ihre Vertrauten dadurch in große Gefahr. Wird Lukardis Erfolg haben und am Ende auch das Glück finden, dass sie sich so sehr wünscht?
    Marion Henneberg hat mit „Schwert und Lilie“ einen wunderschönen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderschön flüssig und katapultiert den Leser von der ersten Seite an in eine vergangene Zeit. Der Spannungsbogen wird gleich zu Beginn schön aufgebaut und zieht sich wie ein Faden durch das Buch. Die Landschaftsbeschreibungen und das tägliche Leben der Menschen werden sehr authentisch erzählt und vermitteln dem Leser das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben. Die Protagonisten sind sehr vom Charakter her sehr vielfältig angelegt und sehr schön herausgearbeitet. Hauptprotagonistin Lukardis ist eine eher zurückhaltende junge Frau mit einem guten Herzen. Sie setzt sich für andere ein und muss selbst doch so viel ertragen. Doch sie hat sich durch ihre mitfühlende Art einen guten Ruf unter ihren Untergebenen erworben, die ihr in gefährlichen Situationen Unterstützung gewähren. Doch Lukardis ist auch innerlich zerrissen, möchte sie doch ausbrechen, mutig sein und das persönliche Glück finden. Ihr innerer Zwiespalt ist gut nachzuvollziehen, betrachtet man ihre Lebensumstände, die ihr über lange Zeit keinen Handlungsspielraum lassen. Hermann ist ein grober Klotz, der keinen Funken Anstand im Leib hat, aber sein jüngerer Bruder ist noch viel gefährlicher weil brutaler. So schwebt Lukardis in einem Dauerzustand von Gefahr im eigenen Haus. Der dritte Bruder Heinrich ist der einzige normale unter dem Brüdergespann und kommt Lukardis immer wieder zu Hilfe.
    Ein wirklich schöner historischer Roman, der viele Liebhaber dieses Genres finden wird. Ein tolles Lesevergnügen und absolut empfehlenswert!
    Hierfür gibt es .
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Ausgaben von Schwert und Lilie

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 464

Besitzer des Buches 4

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