Die Fehde der Königinnen

Buch von Eva Maaser

Anzeige

Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Fehde der Königinnen

Die Fehde der Königinnen ist der 1. Band der Brunichild und Fredegunde / Krone der Merowinger Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2009. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2010.

Bewertungen

Die Fehde der Königinnen wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

(1)
(7)
(1)
(0)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Fehde der Königinnen

    Ich hatte das Buch auch von Vorablesen bekommen und auch wenn es wie bereits erwähnt ein paar kleine Fehler aufweist, hat es mir sehr gut gefallen. Hier nun meine Rezension:
    Klappentext:
    Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandsgemäße Beziehung verbergen… Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken.
    Inhalt:
    Im königlichen Pferdestall von Toledo begegnet Wittiges zum ersten Mal der Prinzessin Brunichild von Toledo, der späteren Ehefrau des Frankenkönigs Sigibert. Er verliebt sich in sie und folgt ihr als Stallmeister, gegen ihren Willen, ins Frankenreich. Doch bevor es soweit kommt macht er noch in Toledo Bekanntschaft mit den beiden Franken Falko und Ingomar, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Außerdem schließt er Freundschaft mit dem jungen Hofmusiker Alexander, der sich Wittiges auf der Reise in Sigiberts Frankenreich anschließt. Als Brunichild auf der Reise in ihre neue Heimat Wittiges entdeckt, schickt sie ihn mit einer Botschaft an ihren Vater zurück nach Toledo, in der Hoffnung, dass er dort bleibt. Aber kehrt zurück und Brunichild zwingt ihn ihre schwangere Magd Aletha zu heiraten. Im Frankenreich angekommen wird schnell deutlich, dass es Konflikte zwischen den vier Frankenkönigen um Gebiete gibt und Wittiges und seine Freunde werden in diese Konflikte mit reingezogen. Wie wird sich Wittiges verhalten? Und was wird aus seiner Liebe zu Brunichild?
    Meinung:
    Vorweg “Die Fehde der Königinnen” ist ein sehr lebendig geschriebener Roman mit viel Detailreichtum. Eva Maaser zeichnet ihre Protagonisten sehr genau. Die beiden Hauptprotagonisten Wittiges und Brunichild mit all ihren Stärken und Schwächen. Aber bei nicht allen Figuren bleibt sie diesem Schema treu, so werden viele nur als gut oder schlecht dargestellt. Man erkennt auch die gute Recherche zu diesem Thema, sei es in der Beschreibung der Reise von Brunichild zu Sigibert oder in dem Verhalten der herrschenden Klasse zu ihren Untertanen und Bediensteten. Gerade aufgrund der langen Reise und auch den schwierigen Namen hätte ich eine Landkarte mit dem Reiseweg von Brunichild und den vier Gebieten der Frankenkönige sowie eine Personentafel als Anhang positiv gefunden. Wie auch schon meine Vorredner angesprochen finde ich Titel und Klappentext irreführend. Die Fehde kommt lediglich am Rande vor und von einer Fehde der Königinnen kann man auf keinen Fall sprechen, eher als einen langandauernden Bruderzwist. Auch ist der Schwerpunkt in diesem Buch eindeutig anders gewählt, wobei ich da sagen muss, dass der gewählte Schwerpunkt von Eva Maaser mir sehr gut gefällt. Insgesamt betrachtet ist “Die Fehde der Königinnen” ein lebendig geschriebener historischer Roman, der mich in eine vergangene Zeit geführt und gut unterhalten hat.
    Das Buch bekommt von mir .
    Liebe Grüße von der buechereule
    Weiterlesen
  • Rezension zu Die Fehde der Königinnen

    Natürlich, ein Zickenkrieg klingt für Leser (und Käufer) viel interessanter als das Säbelrasseln adliger Herren. Nur so kann ich mir erklären, warum der Verlag das Buch mit diesem Titel und Klappentext anbietet. Trotzdem: Lesenswert ist es allemal. Ausgezeichnet recherchierte historische Fakten um den Merowinger Bruderkrieg stellt die Autorin neben die Fiktion, die Geschichte von Wittiges und seinem Aufstieg vom Pferdeknecht zum Vasallen König Sigiberts und Landbesitzer eines ertragreichen Guts in der Nähe von Reims.
    Die Unterscheidung zwischen Fiktion und Historie zeigt sich meiner Ansicht nach vor allem bei den Personen: Während die geschichtlich realen erlauchten Herrschaften sich vor allem durch ihre verbürgten Taten und ihre Lebensart charakterisieren, sind die fiktiven Figuren liebevoller und individueller gezeichnet, auch in ihren Beziehungen zueinander. Dass ab und zu eine Person einseitig als gut oder böse dargestellt ist, lässt sich verschmerzen.
    Was mich gestört hat, waren die ständigen Sex-Szenen, vor allem diejenigen zwischen Brunichild und Sigibert. Spätestens nach dem zweiten Mal ist klar, wie Sigibert es gern hat, und was Brunichild anstellt, um ihren Mann auf Touren zu bringen. Weitere Wiederholungen braucht man eigentlich nicht.
    Ein Stammbaum der Brüder und ihrer Familien wäre nicht schlecht gewesen. Zwischen Kindern von Erst- und Zweitfrauen, zwischen Vettern, Brüdern, bzw. Ehefrauen / Geliebten verirrt man sich schnell.
    Marie
    Weiterlesen
  • Rezension zu Die Fehde der Königinnen

    Ich bin jetzt mit diesem Roman fertig.
    Meine Meinung:
    Der Titel des Romans, "Die Fehde der Königinnen" lässt den Leser einen langjährigen Machtkampf zwischen Brunichild und ihrer Schwägerin
    Fredegund erwarten, der Klappentext weist außerdem auf eine ebenso langjährige heimliche Affäre Brunichilds mit ihrem Gefolgsmann Wittiges hin. Beides ist vollkommen irreführend.
    Brunichild, die Tochter des Westgotenkönigs Athanagild, wird mit dem
    Frankenkönig Sigibert verheiratet, um das Bündnis zwischen den
    Westgoten und den Franken zu stärken. Mit Wittiges hat sie vor ihrer
    Hochzeit eine kurze Affäre, die aber nach der Eheschließung mit
    Sigibert nicht fortgesetzt wird, selbst wenn Wittiges Brunichild sehr ergeben ist und ihr als ihr Gefolgsmann in ihre neue Heimat folgt.
    Brunichild heiratet nämlich in eine wirklich explosive Familie ein, ihr
    Mann Sigibert und seine drei Brüder Charibert, Guntram und Chilperich sind in dauernde Machtkämpfe verwickelt, so dass der Roman richtiger
    "Die Fehde der Könige" betitelt sein müsste. In diesem Netz aus
    Machtkämpfen, Spionage und Betrug erweist sich Wittiges als unwandelbar loyal und wird von Sigibert mit ausgedehnten Ländereien belohnt. Der
    Roman zeichnet einerseits das Leben Brunichilds und Sigiberts und andererseits das von Wittiges und seinem Haushalt nach, wobei sich die
    Erzählstränge immer wieder treffen.
    Vom Erzählstil hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist flüssig, aber nicht übermäßig anspruchsvoll erzählt und daher sehr angenehm zu lesen. Auch an Spannung mangelt es nicht. Das Ende kam mir allerdings ein bisschen abrupt vor.
    Vermisst habe ich jedoch ein Personenverzeichnis, da die frühmittelalterlichen Namen, von denen leider viele mit Ch- beginnen, mir etwas unübersichtlich vorkamen. Außerdem hätte ich mir ein ausführliches Nachwort gewünscht, in dem mehr zu den historischen
    Fakten erklärt wird. Die Autorin scheint gründlich recherchiert zu haben (Vergleich mit wikipedia), Zusatzinformationen im Buch sowie eine
    Landkarte des frühmittelalterlichen Europa im Einband hätte ich gern gesehen.
    Insgesamt betrachtet, ist "Die Fehde der Königinnen" ein unterhaltsamer Roman, den ich Lesern mit Interesse am frühen
    Mittelalter empfehlen möchte.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Die Fehde der Königinnen

    Eva Maasers neuester historischer Roman trägt den Titel "Die Fehde der Königinnen" und erzählt die Geschichte einer westgotischen Prinzessin, die den fränkischen König heiratet und somit Königin der Franken mit. Es begleiten sie unzählige Schlachten, Überfälle und Menschen, denen sie nicht immer trauen kann.
    Der Schreibstil ist, für einen historischen Roman, doch relativ einfach, wodurch das Buch sehr gut und flüssig zu lesen ist.
    Ich fand das Buch eigentlich recht gut, vor allem, da ich sonst historischen Romanen eher abgeneigt hat. In dieser Hinsicht, hat mich das Buch doch sehr überrascht.
    Allerdings finde ich den Titel des Buch, "Die Fehde der Königinnen", sehr unpassend und irreführen für andere Leser, genauso wie den Klappentext auf dem Buchrücken. Der Titel verspricht eine Fehde unter Königinnen, doch beim Lesen wird schnell deutlich, dass man es in keinster Form mit einer Fehde von Königinnen zu tun hat. Mit einer Fehde, ja, vielleicht ein wenig - aber wenn, dass unter Königen bzw. Brüdern. Bestimmt aber nicht unter Königinnen.
    Nach dem Klappentext zu beurteilen hätte ich mir doch mehr von der Handlung versprochen. Dafür gibt es einen Stern Abzug - ansonsten war das Buch wirklich sehr angenehm.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Die Fehde der Königinnen

    PiperVerlag
    478 Seiten
    Kurzbeschreibung:
    Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen ... Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken.
    Über die Autorin:
    Eva Maaser, geboren 1948 in Reken (Westfalen), studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster. Bisher veröffentlichte sie die erfolgreichen historischen Romane »Der Moorkönig«, »Die Astronomin«, »Der Paradiesgarten«, und zuletzt »Die Fehde der Königinnen«, sowie mehrere Krimis und Kinderbücher.
    Meine Meinung:
    Aus bündnispolitischen Gründen verheiratet der westgotische König Athanagild im Jahre 566 n. Chr. seine 16-jährige Tochter Brunichild mit dem Frankenkönig Sigibert.
    Vom Hof von Toledo bricht Brunichild mit einem Tross aus Westgoten und Franken zur Hochzeit in ihre neue Heimat auf. Unter der Gefolgschaft befinden sich auch Aletha, Dienerin und enge Vertraute Brunichilds, und Wittiges, ein junger, verarmter Land-adeliger. Wittiges war kurz zuvor an den Hof von Toledo gekommen und hatte nach einer Affäre sein Herz an die Prinzessin verloren.
    Im Franken-reich herrschen raue Sitten, es besteht ein eher wackliger Frieden, denn das Land ist unter den Brüdern Charibert, Guntram, Chilperich und Sigibert in vier Königreiche aufgeteilt. Als Charibert stirbt kommt es zu kriegerischen Machtkämpfen, da besonders Chilperich nach mehr Land mit strategisch wichtigen Häfen strebt.
    Wittiges macht an Sigiberts Hof durch seinen Wagemut auf sich aufmerksam und wird als Antrustio in den inneren Beraterkreis des Königs aufgenommen. Zusammen mit seinen Freunden Alexander, einem entlassenen Palasteunuch, dem ehemaligen Mönch Pontus und seiner ihm von Brunichild aufgezwungenen Ehefrau Aletha versucht er ein heruntergekommenes Stück Land samt Landgut und zwei Dörfern in der Nähe von Reims zu bewirtschaften.
    Eva Maaser gelingt es durch ihre bildhafte Sprache und ihre detaillierten Schilderungen ein lebhaftes und buntes Bild des frühen Mittelalters in Europa zu entwerfen. Da man wechselnd die Geschichte der Protagonisten, insbesondere von Brunichild und Wittiges, verfolgt, entsteht ein kurzweiliges Lesevergnügen. Geschickt verwebt die Autorin Historisches mit den privaten Schicksalen ihrer Figuren. Gelungene Dialoge ermöglichen das Mit-fiebern mit Brunichild, Wittiges, Chilperich, Aletha, Alexander, Pontus.... Schön zu beobachten sind nicht nur die aus-differenzierten Charaktere, sondern auch deren Weiterentwicklung, insbesondere von Wittiges und Aletha.
    Zu bemängeln ist der Klappentext, aber auch der Buchtitel, die nicht recht zu der Geschichte passen. Zum Ende hin überstürzen sich die Ereignisse, die zum Teil nur knapp angerissen werden. Darunter leidet die Kraft der Sprache und lässt den Roman wenig abgerundet schließen. Ein Anhang zu den historischen Hintergründen wäre schön gewesen.
    Ich vergebe Sterne
    Weiterlesen

Ausgaben von Die Fehde der Königinnen

Taschenbuch

Seitenzahl: 480

E-Book

Seitenzahl: 480

Besitzer des Buches 21

Update:

Anzeige