Der Silberbaum. Die siebente Tugend

Buch von Sabine Ebert

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Silberbaum. Die siebente Tugend

Die Erben der Hebamme – und der vielleicht außergewöhnlichste Fürst des deutschen Hochmittelalters: Mit ihrem historischen Roman »Der Silberbaum« startet Bestseller-Autorin Sabine Ebert ihre neue Reihe über ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte. Er war der vielleicht strahlendste Fürst seiner Zeit, ein Förderer der Städte, Minnedichter und Ausrichter glänzender Turniere: Heinrich der Erlauchte, Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen. Doch zu Beginn der Geschichte ist ungewiss, ob er die Herrschaft je antreten wird. Sein Vater stirbt, als Heinrich drei Jahre ist. Sein Oheim Ludwig von Thüringen, der gerade die ungarische Königstochter Elisabeth geheiratet hat, wird sein Vormund. Bewahrt er dem Neffen das Erbe oder will er es an sich reißen? In ihrer Not ruft die Markgräfinwitwe Jutta Lukas aus Freiberg zu sich. Ihn hatte sie einst vom Hof geschickt, denn seine Stieftochter Clara war die große Liebe ihres Mannes. Lukas schart Getreue um sich und ruft Marthes ältesten Sohn Thomas aus dem Heiligen Land nach Meißen. Marthes Enkelin Änne verschlägt es derweil nach Thüringen, wo sie verstörende Begegnungen mit der später heiliggesprochene Elisabeth und deren erbarmungslosem Beichtvater hat, dem fanatischen Kreuzzugsprediger und Ketzerverfolger Konrad von Marburg. Die heilkundige Marthe ist die Titelfigur von Sabine Eberts historischen Bestsellern der fünfbändigen »Hebammen-Saga Aus der Sicht von Marthes Kindern und Enkeln lässt uns Sabine Ebert in der historischen Roman-Reihe ein faszinierendes Jahrhundert erleben: die große Zeit der Minne und der Auseinandersetzungen Kaisers Friedrich II. mit dem Papst.
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Über Sabine Ebert

Sabine Ebert, Journalistin und Autorin erfolgreicher historischer Romane, wurde 1958 in Aschersleben geboren. Sie wuchs im damaligen ostdeutschen Teil Berlins auf. Mehr zu Sabine Ebert

Bewertungen

Der Silberbaum. Die siebente Tugend wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Silberbaum. Die siebente Tugend

    Verlag Kurzbeschreibung:
    Frieden, Krieg und Minne - Auftakt einer neuen großen Mittelalter-Saga
    Im 13. Jahrhundert, dem Zeitalter von Kaiser Friedrich II. und der heiligen Elisabeth. In der Mark Meißen herrscht große Bestürzung: Als Fürst Dietrich stirbt, zählt sein Sohn kaum drei Jahre. Kann ihm seine Mutter das Erbe bis zur Mündigkeit retten? In der Not ruft die Witwe Lukas von Freiberg nach Meißen - und Marthes Enkel.
    "Der Silberbaum" ist Auftakt einer Reihe über ein faszinierendes Jahrhundert deutscher Geschichte und lässt Figuren aus Sabine Eberts vielgeliebtem >>Hebammen-Universum<< zusammen mit einem der außergewöhnlichsten Fürsten des Mittelalters agieren.
    Meine Meinung:
    Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de lesen, vielen Dank noch mal dafür. Das Buch ist sehr wertig gestaltet. Ein interessantes Cover lädt sofort dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen und es sich näher anzuschauen. Den vorderen Vorsatz ziert eine Landkarte, welche die politische Aufteilung Mitteldeutschlands um 1221 zeigt. Ebenfalls ist das Buch mit einem Namensverzeichnis ausgestattet - in selbigem kann man auch erkennen welche Personen real sind und welche fiktiven Charakters. Im Anhang finden wir Stammtafeln einiger wichtiger Adelsgeschlechter (die Staufer, die Wettiner und die Ludowinger), so dass der Leser (selbst wenn er noch nie mit dieser Zeit konfrontiert war) sich gut in das gelesene hineinversetzen kann.
    Dietrich Markgraf von Meißen und der Lausitz stirbt nach einem Jagdausflug plötzlich und unerwartet in noch jungen Jahren. Sein legitimer Sohn Heinrich und einziger Thronfolger ist gerade einmal drei Jahre alt und somit noch nicht mündig. Seine Mutter, Jutta - Markgräfin von Meißen und der Lausitz, versucht alles in ihrer Macht stehende zu tun um ihm seine Erbfolge zu erhalten. Sie ruft Lukas von Freiberg einen guten Freund von Dietrich an den Meißener Hof, ebenso Landgraf Ludwig - Bruder von Jutta und Vormund von Heinrich. Landgraf Ludwig übernimmt die Regentschaft bis Heinrich mündig ist - aber welche Ziele verfolgt er? Mehrere Anschläge werden auf Heinrichs Leben verübt - sollte der Thronfolger sterben würde ein Machtkampf um Meißen und die Lausitz beginnen. Jutta schafft es viele vertrauenswürdige Leute um sich und Heinrich zu scharren - aber wird das reichen?
    Wie bereits aus anderen Büchern von Sabine Ebert bekannt, besteht auch dieses Buch wieder aus einer super recherchierten Geschichte. Reale und fiktive Charaktere werden sinnvoll und verständlich miteinander verwoben. Der Leser wird geschickt durch verschiedene Handlungsstränge geschickt - wir haben Intrigen, Krieg, einen Kreuzzug, aber auch Liebe und Hilfsbereitschaft. Die Protagonisten sind sehr klar gezeichnet und gut umrandet - als Leser hatte ich meine Lieblingsfiguren mit denen ich mit gefiebert habe und auch Figuren, welche ich überhaupt nicht ausstehen konnte. Die Handlungsweisen der Charaktere konnte ich sehr gut nachvollziehen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Ende des Buches - es ist zwar der Auftakt einer Reihe, so dass noch mehr Teile erscheinen, hat aber zum Glück nicht mit einem Cliffhanger geendet.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch. Wer sich für das Zeitalter um Kaiser Friedrich II interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
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  • Rezension zu Der Silberbaum. Die siebente Tugend

    Geschichte unterhaltsam erzählt
    Lukas von Freiberg wird völlig unverhofft an den Hof des Markgrafen von Meißen und Landgraf von Thüringen gerufen. Die Markgräfinwitwe Jutta bittet um seine Hilfe. Ihr Sohn ist erst drei Jahre alt und braucht dringend Unterstützung, wenn er das Erwachsenenalter erreichen soll. Leicht fällt Jutta diese Entscheidung nicht, denn Lukas ist der Stiefvater von Clara, die einst die Geliebte ihres Mannes war. Lukas stellt sich der Aufgabe und ruft Männer zu sich, denen er vertraut. Einer dieser Männer ist Thomas, der älteste Sohn von Marthe. Er ist ein kampferprobter Ritter und stellt sich der verantwortungsvollen Aufgabe. Gemeinsam sorgen sie für die Sicherheit des noch jungen Erben. Doch können sie über die Jahre standhalten? Werden sie die Herrschaft von Heinrich sichern können? Was hält das Leben für den jungen Markgrafen bereit?
    Die historischen Romane von Sabine Ebert empfinde ich immer wieder als Lesevergnügen. Ich lese ihre Bücher schon seit der ersten Stunde. Die Hebammen-Saga habe ich von der ersten Seite an mitverfolgt und war nach dem fünften Teil traurig, dass die Geschichte schon aus erzählt sein soll. Jetzt endlich hat die Autorin sich dazu entschlossen, eine lockere Fortsetzung zu schreiben. In „Der Silberbaum – Die siebente Tugend“ wird unter anderem die Geschichte von den Enkeln von Marthe und Christian von Freiberg erzählt.
    Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem historischen Hintergrund und handelt davon, wie es einer Frau gelingt, das Erbe für ihren Sohn zu sichern. Begleitet wird sie von den fiktiven Nachfahren aus der Hebammen-Saga. Natürlich kann man diese Geschichte auch lesen, wenn man die erste Reihe nicht gelesen hat. Die geschichtlichen Details sind so weit ja bekannt und die Charaktere werden ausreichend geschildert. Zudem erzählt Sabine Ebert die historischen Details bildhaft und genau, es entstehen sehr schnell Bilder dieser Epoche.
    Mir hat es großen Spaß gemacht, zu verfolgen, welchen Hindernissen sich Lukas und seine Familie stellen müssen. Über Missgunst und Intrigen, Verrat und Ketzerverfolgung ist alles dabei. Dabei verliert Sabine Ebert aber nie aus den Augen, dass hier das Leben von Markgraf Heinrich dem Erlauchten geschildert wird. Seine Kinder- und Jugendjahre werden wiedergegeben, umrahmt von dem nicht weniger spannenden Leben der Menschen, die ihn umgeben haben. Einige sind historisch belegt, andere rein fiktiv. Sie zusammen erzählen aus dieser Epoche detailgetreu und facettenreich.
    Ein umfangreicher Anhang befindet sich am Schluss des Buches. Hier gibt es die Stammbäume der führenden Herrscherhäuser, ein Glossar fremder Begriffe und eine Zeittafel, die die Ereignisse noch einmal zusammenfasst.
    Fazit:
    Der historische Roman „Die siebente Tugend“ ist der Auftakt der neuen Reihe mit dem Titel „Der Silberbaum“ von Sabine Ebert. Hier schildert sie die Ereignisse aus dem 13. Jahrhundert rund um Meißen und der Lausitz anschaulich. Geschichtsunterricht in Romanform, ich liebe es und freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.
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  • Rezension zu Der Silberbaum. Die siebente Tugend

    Der Erlauchte
    Der Silberbaum, historischer Roman von Sabine Ebert, eBook, erschienen bei Knaur-eBook.
    Frieden, Krieg und Minne – Auftakt einer neuen Mittelalter-Saga.
    Jutta von Thüringen hat etwas ganz besonderes geschafft, ihren erst dreijährigen Sohn Heinrich, nach dem frühen Tod ihres Mannes dem Landgrafen Dietrich von Meißen, zu beschützen und zu erziehen. Damit er, nachdem er die Volljährigkeit erreicht hat, über zwei Markgrafschaften herrschen kann. Entgegen allen widrigen Umständen und Gegnern außerhalb und auch innerhalb der eigenen Familie, Heinrich der Erlauchte ist als Markgraf von Meißen als der vielleicht strahlendste Fürst seiner Zeit, in die Geschichte eingegangen. Zum historischen Hintergrund kommen altbekannte Figuren und deren Nachfahren, aus der Hebammen-Saga der Autorin, in den Roman.
    Das Buch besteht aus fünf Teilen, die einzelnen Kapitel sind mit, den Inhalt zusammenfassenden Überschriften versehen. Am Anfang findet sich eine Karte Mitteldeutschlands ( von 1221) welche mit einem entsprechenden Link besonders praktisch für Ebook-Leser, vergrößert, aufgerufen werden kann. Daran schließt sich ein Personenregister an, welches daher besonders hilfreich sich erwies, dass im Roman sehr viele Figuren agieren. Die historisch belegten Personen sind dabei mit einem * gekennzeichnet. Die am Ende des Buches platzierten Stammtafeln der Staufer, der Wettiner und der Ludowinger, sind sehr informativ und hilfreiche um die Zusammenhänge noch besser zu begreifen. Gerne habe ich das Glossar mit den Erklärungen der mittelalterlichen Begriffe und die Zeittafel im Anhang, immer wieder zu Rate gezogen.
    Zuerst möchte ich der Autorin eine aufwändige und genaue Nachforschung bestätigen, immer wieder habe ich das Zeitgeschehen im Netz recherchiert, sie hat sich weitestgehend an die authentischen Begebenheiten gehalten. Lücken die durch die vergangene Zeit und die geringe Dokumentation der damaligen Zeit entstanden, hat sie plausibel und nachvollziehbar gefüllt. Ihre Darstellung der heiligen Elisabeth von Thüringen hat mich veranlasst, mich über diese Heilige der kath. Kirche genauer zu informieren und ich habe festgestellt, dass es sich sehr wohl um eine schwierige Person handelte. Ihre „aggressive“ Frömmigkeit hat mich des Öfteren eher abgestoßen als überzeugt, was auch bei etlichen Zeitgenossen passiert sein soll. Ebenfalls ihr Beichtvater, Konrad von Marburg, ist eine historische Persönlichkeit, und war als Großinquisitor vermutlich so ein Scheusal, wie er im Buch geschildert ist.
    Die Figuren, sowohl historische wie fiktive, sind charakterlich gut dargestellt. Sie handeln glaubhaft und sind authentisch. Schon zu Beginn fiel es mir nicht schwer in Lesefluss zu kommen, die Spannung hält sich bis zum Ende des Buches. Ganz besonders gut hat mir die Beschreibung des Settings gefallen, das Geschilderte lief stets wie ein Film in meinem Kopf ab.
    Mit ihrem Auftaktband zur neuen Mittelalter-Saga hat mir die Autorin viel Lesevergnügen bereitet. Zu keiner Zeit gab es schleppende Abschnitte oder unnötige Längen, Geschichte muss nicht langweilig sein, das hat die Autorin hier bewiesen. Sehr vielversprechend ist somit die Aussicht auf die weiteren Bände der Reihe, denn das Ende des Buches gibt schon eine Aussicht auf die Regierungszeit Heinrich des Erlauchten, der es als glanzvoller Fürst und sogar als Minnesänger in den Codex Manesse geschafft hat.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Saga, um Heinrich III Markgraf von Meißen besser kennenzulernen, bisher ist er mir nur vom „Dresdener Fürstenzug“ bekannt. Von mir eine Leseempfehlung für historisch interessierte Leser oder die Fans der Hebammen-Reihe. Von mir 5 Sterne.
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Ausgaben von Der Silberbaum. Die siebente Tugend

Hardcover

Seitenzahl: 496

E-Book

Seitenzahl: 474

Besitzer des Buches 8

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