Schallplattensommer

Buch von Alina Bronsky

  • Kurzmeinung

    Marie
    Eine Geschichte, deren Handlung ohne Anfang, Ende oder Höhepunkt vor sich hin dümpelt
  • Kurzmeinung

    PotatoPeelPie
    Tolles Setting und (wie immer) eine hervorragende Protagonistin! Mir war's inhaltlich zu kryptisch.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Schallplattensommer

Alina Bronsky – spannend wie immer, gefühlvoll wie nie! Als einziges Mädchen im Umkreis von 13 Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben – und schon gar nichts mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. Doch dann stellen Caspar und Theo verbotene Fragen: Warum hat Maserati kein Smartphone? Wovor hat sie solche Angst? Und wie kann es sein, dass ihr Gesicht das Cover einer alten Schallplatte ziert? Plötzlich steckt Maserati bis zum Hals in Geheimnissen zweier Familien und im eigenen Gefühlschaos.
Weiterlesen

Bewertungen

Schallplattensommer wurde insgesamt 11 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.

(2)
(3)
(4)
(2)
(0)

Meinungen

  • Eine Geschichte, deren Handlung ohne Anfang, Ende oder Höhepunkt vor sich hin dümpelt

    Marie

  • Tolles Setting und (wie immer) eine hervorragende Protagonistin! Mir war's inhaltlich zu kryptisch.

    PotatoPeelPie

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Schallplattensommer

    Es ist ein Sommeroman, aber keineswegs leichte Kost. Doch für leichte Kost ist Alina Bronsky nun auch wahrlich nicht bekannt. Für (Lebens-)Geschichten von leicht skurillen Personen schon eher. Und genau das bekommt man hier. Wir begleiten Maserati (nein, der Name wird nicht näher erklärt) einen Sommer lang, in dem sie neue Bekanntschaften macht und alte verliert. Oder vielleicht doch nicht? Alina Bronsky lässt da einiges offen, auch so ein Stilmittel von ihr. Jedenfalls bin ich am Ende des Romans leicht unbefriedigt und würde nur zu gerne wissen, wie es denn nun weitergehen wird in Maseratis Leben...
    Auf den ersten Blick würde man das Buch wohl dem Genre "Coming-of-Age"-Roman zuschreiben, allerdings impliziert das, dass der/die ProtagonistIn im Laufe der Geschichte erwachsen wird. Ich denke, Maserati war bereits zu Beginn 'erwachsen', obwohl sie da erst 16 ist. Was sie alles an Last & Bürde schultern muss (und es ohne auch nur drüber nachzudenken auch tut), ist mehr als so mancher erwachsene Mensch.
    An einer Stelle im Buch wird Maserati in Bezug auf einen anderen Dorfbewohner gefragt "was ist seine Geschichte?" Sie zuckt bloss mit den Achseln und meint, nicht jeder hätte eine Geschichte. Da bin ich allerdings anderer Meinung, und sowohl besagter Dorfbewohner als auch sie selbst - aber auch die anderen Personen in diesem Roman - habe alle ihre ganz eigene Geschichte.
    Ich hab diese sehr gern verfolgt, auch wenn ich nur einen kleinen kurzen Einblick erhalten habe. Doch allein schon der Schreibstil von Alina Bronsky macht es wert, "Schallplattensommer" zu lesen.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Schallplattensommer

    Maserti ist das einzige Mädchen im Umkreis von 13 Km und hilft ihrer Oma in einem kleinen Lokal an einem ostdeutschen Badesee. Die Oma steht in der Küche und macht Teigtaschen, Maserati serviert derzeit den Gästen Limonade. Leider steht es um die Gesundheit der Großmutter nicht zum Besten, die Demenz schreitet voran und Maserati begreift, daß sie sich vermehrt um die Oma kümmern muß. Eine Veränderung und Abwechslung aus dem Alltag ergibt sich, als eine Familie mit zwei Jugendlichen in Maseratis Alter in die Nachbarschaft ziehen. Der reichen Familie kann Maserati ihren gehörlosen Freund Georg als Gärtner vermitteln. Und nun lernt der Leser die Nachbarjungs kennen - zum einen den Stubenhocker Theo und seinen Cousin Caspar. Caspar ist der Aktivere, er ist es auch, der jeden Morgen zum Steg am See geht, um Maserati beim Schwimmen zuzusehen. Aber alle drei Teenies haben bereits einen schweren Rucksack mit Begebenheiten und Geheimnissen aus der Vergangenheit zu tragen und daran zu knabbern - das in einem Alter, in dem das Leben noch leicht und unbeschwert sein sollte.
    Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin kenne, wollte ich auch ihr neuestes unbedingt lesen. Es beschreibt nur die kurze Zeitspanne eines Sommers, ist mit seinen 192 Seiten auch nicht sehr umfangreich, weshalb die Charakterisierung der Jugendlichen auch nicht sehr in die Tiefe geht. Das pastellfarbene Cover fand ich übrigens sehr schön und gelungen. Der Schreibstil ist schnörkellos und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre des Sommers in der Pampa war für mich bildhaft dargestellt, jedoch die Figuren und die Geschichte haben mich nicht nachhaltig berührt. Vielleicht kommt es auch daher, daß es sich um einen Jugendroman handelt. Ich hatte das Gefühl, die Jugendlichen aus einer gewissen Distanz zu beobachten. In diese Geschichte fühlte ich mich nicht mitgenommen, daher wird es vermutlich bald in Vergessenheit geraten. Nichtsdestotrotz finde ich positiv, daß die Autorin immer ganz besondere Persönlichkeiten und ihr Schicksal in den Mittelpunkt ihrer Geschichten stellt, die man dann als Leser über eine kurze Zeitspanne begleitet.
    Ich hatte mit dem Schallplattensommer unterhaltsame Lesestunden und so ganz nebenbei, mein erstes Buch der Autorin „Baba Dunjas letzte Liebe“ bleibt weiterhin mein Lieblingsbuch.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Schallplattensommer

    Maserati hat die Schule geschmissen und verkauft Pommes, Teigtaschen und die selbst gemachte Limonade ihrer Oma. Am Rande des Dorfes zieht eine fremde Familie ein, am Anfang möchte Maserati nichts mit ihnen zutuen haben. Die zwei Söhne scheinen jedoch mehr über Maserati zu wissen, als sie zugeben. Und als die drei gemeinsam auf mehrere Geheimnisse stoßen, beginnt das Abenteuer erst richtig.
    Das Cover ist echt schön und hat mich sofort begeistert! Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen. Vor allem weil der Schreibstil total locker, leicht und flüssig ist. Die sommerliche Atomsphäre hat mich sofort gepackt und auf die ganzen Geheimnisse, die der Klappentext versprach habe ich mich riesig gefreut.
    Ich habe diese Rezension die ganze Zeit vor mir her geschoben, da ich ziemlich zwiegespaltene Gefühle habe, was diesen Roman angeht. Zu erst einmal hatte ich ein sehr viel dickeres Buch erwartet und war dann schon leicht enttäuscht. Außerdem habe ich mich gefragt, wie die ganze Handlung denn in dieses dünne Buch passen soll. Die Antwort darauf ist: gar nicht. Zumindest für mich fühlte es sich so an als würde das Ende fehlen. Mir blieben einfach zu viele Fragen und Dinge offen.
    Leider konnten auch die Hauptprotagonisten, mich nicht überzeugen. Maserati fand ich eigentlich sympathisch, aber gleichzeitig konnte ich mich kaum in sie hineinversetzten. Ihre Gedanken und die Sachen die sie gemacht hat, konnte ich größtenteils einfach nicht nachvollziehen. Caspar und Theo, waren auch nicht viel besser. Es hat mir diese Einzigartigkeit an ihnen gefehlt.
    Die Geheimnisse auf die ich mich besonders gefreut habe, wurden leider überhaupt nicht alle gelüftet. Was ich ziemlich schade fand. Irgendwie war das Buch nicht das was ich mir erhofft habe. Vielleicht hatte ich einfach zu große Erwartungen an die Geschichte, vielleicht ist es einfach nicht so mein Fall. Fakt ist aber: ich wurde enttäuscht.
    2,5 Sterne für dieses Buch von mir.
    Es tut mir wirklich leid, das die Geschichte nur so wenige Sterne von mir bekommen hat, aber wirklich empfehlen kann ich "Schallplattensommer" leider nicht. Anderen mag dieser Roman aber gefallen.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Schallplattensommer

    Große Verantwortung
    Es fällt mir schwer, diesen Roman in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu beschreiben. Er ist mit knapp 200 Seiten recht kurz gehalten, ich hätte ewig weiterlesen mögen- muss jedoch auch zugestehen, dass er in seiner Kürze sehr prägnant geschrieben ist und ich kein einziges Wort missen möchte.
    Maserati ist 16 Jahre alt und die Hauptfigur des Romans. Sie lebt mit ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf in Deutschland und betreibt mit ihr einen Imbiss. Dort arbeitet sie jeden Tag und hat die Schule deshalb abgebrochen, oder vielmehr auslaufen lassen. Sie kämpft sich durch ihr Leben. Die familiären Probleme und Geheimnisse werden erst nach und nach im Verlauf des Romans benannt und beleuchtet. Hier wird klar, wie groß die Verantwortung ist, die sie sich selbst auferlegt hat. Hilfe sucht sie nicht und kann sie auch nicht annehmen. Sie steht recht allein und isoliert im Leben. Dazu kommen die typischen Probleme und Irrungen eines Teenagers auf dem Weg in die Erwachsenenwelt. Hier tauchen auch neue Freunde auf.
    Besonders berührt hat mich, dass die Autorin es wunderbar geschafft hat die verschiedenen Facetten der Hauptfigur herauszustellen. Die große Verantwortung und die Pflichten auf der einen Seite, zudem die Wünsche und Träume eines Teenagers, die zwischendurch aus ihr herausbrechen und sie dazu bringen, auch „unvernünftige“ Dinge zu tun: Jung zu sein und zu leben. Die Wortwahl und der Aufbau der Geschichte wirken auf mich stimmig. Besonders der Umstand, dass der Roman mitten in einer Szene beginnt und ebenso endet, ohne die Probleme wirklich zu bereinigen, ist für mich stimmig. Ein Bearbeiten der häuslichen Problemfelder hätte den Roman an sich gerissen und ihm einen ganz anderen Schwerpunkt gegeben. So wird durch verschiedenen Rollen von Maserati ihre Vielschichtigkeit gezeigt. Dennoch vermittelt der Roman die Leichtigkeit eines Sommers eines Teenagers. Ich konnte förmlich die Sonne auf der Haut fühlen und die Sonnenmilch riechen. Nostalgie überfiel mich beim Lesen.
    Hier wird eine stimmige und realistische Geschichte erzählt. Mir hat sie gefallen.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Schallplattensommer

    Ein Sommer der gelüfteten Geheimnisse
    Die siebzehnjährige Maserati lebt zusammen mit ihrer Oma in einem kleinen Dorf, wo die beiden ein kleines Restaurant führen. Als eines Tages die alte Villa im Dorf von einer reichen Familie mit zwei Söhnen gekauft wird, ändert sich alles. Denn die beiden Jungs beginnen, unangenehme Fragen zu stellen. Schon bald wird Maserati mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, die sie zuvor immer gut verstecken konnte...
    Gleich von der ersten Seite an wurde ich in den Band gezogen und habe Maserati bei ihrer Arbeit im Restaurant beobachtet - so als ob sie direkt vor mir stünde. Sie ist ein sehr außergewöhnliches, aber sympathisches und für ihr Alter sehr kluges Mädchen, das einige Geheimnisse zu verbergen hat. Diese werden nach und nach gelüftet, sodass das Buch bis zum Ende spannend bleibt.
    Der klare, schnörkellose Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, so war das Buch innerhalb von wenigen Stunden verschlungen. Alina Bronsky schreibt sehr pointiert - kein Wort zu viel - und oft muss man zwischen den Zeilen lesen, um das Geschriebene vollständig zu begreifen. Erst am Ende ist mir so einiges klar geworden. Auch an Humor im typischen Alina-Bronsky-Stil fehlt es nicht.
    Ein kurzer, zunächst unscheinbar wirkender Jugendroman über das Erwachsenwerden und die Überwindung von Ängsten, der trotz seiner Kürze sehr tiefgründig ist und einiges zum Nachdenken bietet - auch für die ältere Leserschaft.
    Weiterlesen

Ausgaben von Schallplattensommer

Hardcover

Seitenzahl: 192

E-Book

Seitenzahl: 193

Besitzer des Buches 11

Update: