Occupy Space

Buch von Grady Hendrix

  • Kurzmeinung

    Dave2311
    Die Idee des Buches finde ich gut und auch die Erzählung selbst ist ganz gut geworden
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Meinungen

  • Die Idee des Buches finde ich gut und auch die Erzählung selbst ist ganz gut geworden

    Dave2311

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Occupy Space

    Grady Hendrix - Occupy Space
    Inhalt:
    Melville, SC was out of money, it was out of jobs, it was out of hope, and now it was out of astronauts. There'd only been two to begin with, and one of them was currently stuck up on the International Space Station, abandoned to his fate as both the American and Soviet space programs were cut to the bone due to budget problems. If you're going to get anything done, you've usually got to do it yourself and so Melville's burned-out, bored, and economically body-slammed residents decide to build their own rocket to bring their boy home. As they attempt to reach low earth orbit, they defy insurance regulations, shred international missile launch treaties, step on the toes of the FBI, and ultimately show that everyone's got the right stuff, even if their house is underwater, they love beer a little too much, and they never graduated from high school.
    (Q Amazon)
    Meinung:
    Occupy Space
    Eigentlich sollte der Astronaut Bobby Campbell Junior auf der Abschlussfeier der Ron McNair High School in Melville, South Carolina eine Rede halten. Blöd nur, dass dieser, durch unglückliche Umstände, völlig allein und ohne Chance auf Rückkehr auf der ISS festsaß. Auch ist an der ganzen Sache dumm, dass der Schulleiter sich nun doch herablassen und Walter Reddie anrufen muss. Walter ist ein Ex-Astronaut, auch wenn er nie im Weltraum war. Er ist alt, abgehalftert und hat ein mittelschweres Alkoholproblem. Walter Reddie war der Redner auf den Abschlussfeiern in den letzten Jahren, doch hatte der Schulleiter keine Lust mehr auf ihn und dachte es wäre eine gute Idee den zweiten Astronauten Melvilles einmal einzuladen. Ein junges Gesicht, eine neue Geschichte und eine bessere, motivierende Rede kann für die jungen Abgänger/innen nicht schaden. Man kann sich wohl vorstellen, dass das Telefonat nicht gut lief, aber Walter hat sich überzeugen lassen. Was nicht der Bitte des Schulleiters zu zu schreiben ist, sondern eher den 60$ die ihm angeboten wurden.
    Man muss nun aber auch wissen, dass der gestrandete Astronaut Bobby ein Cousin Walters ist und man wohl in South Carolina in der Familie zusammenhält, irgendwie.
    Während der Rede vor der Abschlussklasse hat Walter, in leicht angetrunkenem Zustand, die glorreiche Idee selbst eine Rakete zu bauen, sie zur ISS zu fliegen und Bobby zurück zu seiner Familie zu bringen.
    Es folgen verrückte Ideen, der Zusammenschluss einer mehr als bunten Truppe, die Rekrutierung verschiedenster 'Spezialisten', Auseinandersetzungen mit den unterschiedlichsten Behörden und und und. Das alles passiert unter der Flagge der 'Redneck NASA', denn so nennt sich der bunte Haufen auf Walters Farm. Es ist ein gewagtes Projekt und dazu noch ein durchaus gefährliches, doch die Motivation ist hoch.
    Man kann wohl schon erkennen, dass die Geschichte etwas verrückt ist. Und es liest sich auch so. Dennoch kam es mir tatsächlich realisierbar vor, allerdings habe ich vom Raketenbauen absolut keine Ahnung. Zumindest lässt es der Autor in dem kleinen Büchlein den Anschein machen, als ob, trotz jeglicher Widrigkeiten, es tatsächlich möglich sei solch ein Unternehmen auf die Beine zu stellen.
    Wirklich viel kann ich nicht zu diesem kleinen Büchlein schreiben. Erstens ist das Format nicht sonderlich groß und dann handelt es sich auch nur um knapp 110 Seiten. Es handelt sich dann wohl eher um eine Kurzgeschichte.
    Ich bin wirklich erstaunt wieviel Bewegung auf den wenigen Seiten Platz hatten. Hendrix hat nicht viel anbrennen lassen und treibt die Geschichte zügig voran. Allerdings hatte ich etwas mehr Witz erwartet. Die Geschichte liest sich eher wie eine Berichterstattung. Es gibt zwar durchaus einige witzige Stellen, allerdings waren die für mich nicht wirklich der Rede wert. Was nicht heißen soll, dass es keinen Humor in der Geschichte gibt. Doch, doch, allerdings ist dieser nicht im Vordergrund. Er ergibt sich eher unterschwellig durch Gespräche und Ereignisse. Sicherlich sind auch einige Anspielungen bei mir untergegangen. Die Sprachbarriere besteht ja dennoch.
    Was mich aber wirklich gestört hat, war das Ende. Es wird recht lange (für die Seitenanzahl) auf dem FBI-Thema rumgeritten und dann geht alles blitzschnell. Zack und fertig! Und schon stolpert man als Leser über die letzten Sätze und denkt sich 'Naja'. Hier war ich dann doch etwas enttäuscht.
    Fazit:
    Die Idee des Buches finde ich gut und auch die Erzählung selbst ist ganz gut geworden. Allerdings hat mir das Mitfiebern gefehlt, etwas das mich als Leser an die Geschichte bindet (was aber der geringen Seitenzahl zu zu schreiben ist) und das Ende finde ich nicht passend. Es fühlt sich etwas hingeklatscht an.
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 24. August 2013
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