Andy Weir - Der Marsianer

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  • Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...


    Habe ich gestern mit angefangen, kommt erfreulich schnell zur Sache. Mehr demnächst...

  • Die ersten 100 habe ich durch, mir gefällt der Humor des Helden und des Autors.
    Ich muss allerdings bemängeln, dass der Klappentext (Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung.) so nicht stimmt.
    Bin gespannt, wie es weitergeht, komme aber erst heute nachmittag wieder zum Lesen, sitze im Moment noch an einer Präsentation.

  • Gestern noch etwas über 50 Seiten geschafft, selten habe ich ein Buch mit einer derartigen inneren Logik gelesen. Unser Held benutzt die vorhandene Ausrüstung zum Überleben und es erscheint alles glaubwürdig, man nimmt dem Autor seine Einfälle ab.
    Bei amazon gefunden:

    Erzählt wird das Geschehen zum überwiegenden Teil in Form von Logbuch Einträgen des Protagonisten Watney. So kann keine Spannung aufkommen. Man fragt sich nie „Oh mein Gott wird er diese Situation gerade überleben?!“. Ich lese einen Logbucheintrag von ihm darüber, also muss er sie ja überlebt haben, um im Nachhinein darüber zu berichten. Das nimmt den vermeintlich brenzligen Situationen jegliche Spannung.

    Soll das ein Witz sein? Wenn ich ein Buch mit 508 Seiten lesen und mein Held kommt auf Seite 30 zum ersten Mal in Lebensgefahr, ist ja wohl klar, dass er das überlebt.
    James Bond wird wohl alle Firmen überleben und bei den "Herr der Ringe"-Filmen stand auch von vorneherein fest, wie sie enden, trotzdem kam beim Ansehen Spannung auf.

  • Nur weil man ein Logbuch hat, heißt das für mich nicht zwangsweise, daß der Protagnist überlebt - es kann ja auch hinterher gefunden worden sein :lol:


    Selbst wenn ich davon ausgehe, daß er überlebt - was ja auch meistens der Fall ist - ist es ja auch spannend zu lesen, WIE er überlebt!

  • So, habe jetzt etwas über die Hälfte durch, mittlerweile ist eine zweite Erzähl-Ebene dazugekommen, denn unserem Helden ist es gelungen, Kontakt zur Erde aufzunehmen. Jetzt ist man auch bei NASA und JPL dabei. Nach wie vor erscheint mir das Buch sehr authentisch, alles scheint zumindest möglich zu sein.


    Mal lesen, wie es weitergeht, die nächste Woche werde ich wohl noch brauchen.

  • So, habe das Buch gerade beendet und kann es weiterempfehlen. Zwischendurch habe ich mich ja gefragt, ob es gutgeht, dass sich die Story dadurch trägt, dass der Held ständig an seiner Ausrüstung rumbastelt, aber es funktioniert. Es kam ja noch eine zweite Erzählebene dazu, die auf der Erde spielt. Jetzt bin ich auf die Verfilmung gespannt und darauf, ob der Autor nachliefern kann.
    Hier noch zwei Links zum Thema Weltraum:


    NASA Image of the day


    ESA Youtube channel

  • Da ja der Film zum Buch in Kürze in die Kinos kommt, lese ich das Buch noch zuvor. Der leicht einfältige Logbuchton von Mark Watney hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Obwohl er oft in der Gegend herum labert, ist es doch nie langweilig und die Geschichte nimmt nach wenigen Seiten rasant Fahrt auf.
    Ich bin auf Seite 68 und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  • Ich habe diese Buch schon einige Zeit hier herumliegen und habe lange einen Bogen darum gemacht. .... Ich habe immer so ein ungutes Gefühl wenn es Buch und Film gibt. ... Jedenfalls konnte ich mich endlich durchringen und bereits auf den ersten Seiten bin ich begeistert vom Stil und Mark Watney. Bisher habe ich jeden einzelnen Tag (Sol) auf dem Mars mit Mark genossen, auch wenn ich nicht mit ihm tauschen wollen würde. Ich freue ich auf die weitere Geschichte. ..... Ich darf anmerken, dass ich den Film zum Buch noch nicht gesehen habe.

    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


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