Tom Sharpe - Tohuwabohu/Riotous Assembly

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  • [Eigenzitat aus amazon.de]:


    1973 wurde dieses Buch das erste Mal herausgebracht, als noch niemand daran glauben konnte, dass die Apartheid in Südafrika jemals ein Ende finden würde. Tom Sharpe, der viele Jahre seines Lebens in Südafrika verbracht hatte, bevor man ihm nahelegte, das Land schleunigst zu verlassen, bescgreibt den allgemeinen Wahnsinn des Systems und was es aus seinen Bewohnern macht in zwar amüanter aber auch überaus erschrecke nder Art und Weise. Brutalitäten, die einem beim Lesen oder Hören absurd überzeichnet erscheinen mögen, waren eine Realität diese Regimes und die Denkweisen, die einem aufgeklärten Hörer absurd erscheinen mögen, finden sich auch heute noch in den Köpfen und auf den Zungen einiger absolut Unbelehrbarer.


    Und so muss ein Polizeikommandant, der gerne ein britischer Edelmann wäre, eine von ihm bewunderte Dame englischer Herkunft wegen Mords an ihrem Zulu-Koch verfolgen. Er würde dies eher als Sachbeschädigung sehen - noch dazu an ihrem Eigentum. Aber sie besteht darauf, verhaftet zu werden, weil es sich hier um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt.


    Und das sind nur zwei der seltsamen und erschreckenden Figuren in diesem Roman. Sehr gute und informative Unterhaltung und sehr überzeugend vorgetragen von Herrn Niederharenhorst.

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