Ich bin's

Buch von Tom Sharpe

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Ich bin's

Ich bin's ist der 1. Band der Piemburg Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 1971. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1973.

Bewertungen

Ich bin's wurde insgesamt 11 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Ich bin's

    Kurzbeschreibung:
    Miss Hazelstone ist ein ehrenwertes Mitglied der weißen Oberschicht Südafrikas. Dass sie ein Verhältnis mit ihrem Zulu-Koch hat und ihn eines Tages mittels einer Elefantenflinte erlegt, ist für Kommandant van Heerden nicht weiter tragisch - bis ein Weißer ermordet wird und die Affäre Hazelstone ans Tageslicht zu kommen droht ...
    Der Titel "Tohuwabohu" verspricht jedenfalls nicht mehr, als die Geschichte zu halten vermag. Von der ersten Seite an bis zum Schluß geht es in diesem Roman drunter und drüber.
    Ein völlig absurdes Mißverständnis jagt das nächste, politische Probleme werden sehr ironisch behandelt, rabenschwarzer Humor gepaart mit einer wundervollen Ausdrucksweise machen das Buch zu einem besonderen Lesevergnügen. Und auch diverse Kirchendiener werden ordentlich aufs Korn genommen.
    Hier ein paar meiner Lieblingsstellen:
    "Über dem gewaltigen Eisentor stehen die Worte "Kerker und Gefängnis Piemburg", und das Tor selbst ist in heiterem Schwarz gestrichen." (S. 164)
    "Er sagt, er wolle, dass man den Galgen schön in Ordnung hält, falls ihn seine Familie mal benutzen will." (S. 180)
    "Leute, die meinen, weil sie rosa Haut haben, seien sie schon kultiviert, wogegen schwarze Haut den Menschen zu Wilden macht, glauben einfach alles." (S. 196)
    "Der Verurteilte hatte es unterlassen, deutlich auf seine Absicht aufmerksam zu machen, dass er auf einer Kreuzung links abbiegen wollte, und das bedrohte, wie der Gerichtsrat ausführte, das Wesen der südafrikanischen Gemütslage in ihrem Kern, denn sie beruhte auf einer Reihe konsequenter Bewegungen nach rechts." (S. 216)
    Der Bischof von Piemburg soll einem zum Tode verurteilten Trost spenden. Er weist die Aufforderung dazu folgendermaßen ab:
    "´Es gibt Momente, da muss ein Mensch allein sein dürfen´, erklärte er Direktor Schnapps am Telefon, ´und das ist sicherlich einer davon´, dann war er wieder zurück an die Arbeit an einer Predigt über die Brüderlichkeit unter den Menschen gegangen." (S. 266)
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Ich bin's

    [Eigenzitat aus amazon.de]:
    1973 wurde dieses Buch das erste Mal herausgebracht, als noch niemand daran glauben konnte, dass die Apartheid in Südafrika jemals ein Ende finden würde. Tom Sharpe, der viele Jahre seines Lebens in Südafrika verbracht hatte, bevor man ihm nahelegte, das Land schleunigst zu verlassen, bescgreibt den allgemeinen Wahnsinn des Systems und was es aus seinen Bewohnern macht in zwar amüanter aber auch überaus erschrecke nder Art und Weise. Brutalitäten, die einem beim Lesen oder Hören absurd überzeichnet erscheinen mögen, waren eine Realität diese Regimes und die Denkweisen, die einem aufgeklärten Hörer absurd erscheinen mögen, finden sich auch heute noch in den Köpfen und auf den Zungen einiger absolut Unbelehrbarer.
    Und so muss ein Polizeikommandant, der gerne ein britischer Edelmann wäre, eine von ihm bewunderte Dame englischer Herkunft wegen Mords an ihrem Zulu-Koch verfolgen. Er würde dies eher als Sachbeschädigung sehen - noch dazu an ihrem Eigentum. Aber sie besteht darauf, verhaftet zu werden, weil es sich hier um ein Verbrechen aus Leidenschaft handelt.
    Und das sind nur zwei der seltsamen und erschreckenden Figuren in diesem Roman. Sehr gute und informative Unterhaltung und sehr überzeugend vorgetragen von Herrn Niederharenhorst.
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Ausgaben von Ich bin's

Taschenbuch

Seitenzahl: 288

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 250

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:00h

Ich bin's in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 30

Update:

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