Pehov, Alexey: Schattenwanderer- Die Chroniken von Siala 1

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    Nach Jahrhunderten des Friedens ist der namenlose Schrecken erwacht.
    Eine riesige Armee formiert sich in den Öden Landen. Tausende Giganten,
    Oger und Kreaturen des Todes finden sich zusammen - erstmals unter dem
    gemeinsamen schwarzen Banner; erstmals vereint im Sturm auf die Stadt
    Awendum ... Es sei denn, der Schattenwanderer und Meisterdieb Garrett
    kann sie aufhalten. Von der verbotenen Zone Awendums, der Heimat der
    lebenden Toten, führt Garretts Weg bis ans Ende der Welt. An der Seite
    einer Elfenprinzessin und der unerbittlichsten Krieger des Königreichs
    zieht der Schattenwanderer in einen Kampf, der ebenso aussichtslos wie
    unausweichlich ist. Es ist ein Kampf, der die Geschichte der Helden neu
    schreiben wird ...




    Mein Fazit:
    Für mich ein echter Überraschungshit voller neuer und ungewöhnlicher Ideen! Häßliche Elfen mit Reißzähnen, die direkt mit Orks verwandt sind, bartlose Zwerge, Elitesoldaten mit Herzchen- Tatöwierug und mittendrin ein verzweifelter Meisterdieb, der mit diesen ganzen Irren (und einem toten Zauberer im Kopf) zu einer Selbstmordmission in einer unterirdische Nekropolis voller tödlicher Fallen aufbrechen muss, um ein Hornzu suchen, das ein ganzes Stadtviertel in eine Zombiezone verwandelt hat, aber auch das einzige ist, was einen bösen Nekromanten aufhalten kann.
    Der Stil ist wunderbar zynisch, Garrett hat eine einmalige Sicht auf die Welt und seine Gefährten. Der Kobold Kli-Kli bringt noch jede Menge schwarzen Humor mit ins Team. Das "allgemeine Gesetz der Schweinerei" schlägt genauso gnadenlos zu wie die Elfenpfeile und die Orkzauber. Spannend, ungewöhnlich, neuartig- ein echter Pageturner

  • Das Buch war wirklich ein Erlebnis...
    Da wundert man sich über nichts mehr ^^
    Kann es nur weiter empfelen.

    Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden.
    Carl Peter Fröhling

    :study: :study: :study:

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  • Hört sich wirklich toll an, danke für die Rezi!
    Meine Wunschliste wurde so eben um ein Buch erweitert :D

    :study: Liar's Room (S. Lelic)
    :bewertung1von5: Bücher/Seiten 2021: 19/8.718 || SUB 214 O:-) (Start:222)

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    "Bücher sind Wahrheiten inmitten von Lügen." / S.King
    "Ein Frosch ohne Humor ist nur ein kleiner grüner Haufen." / Muppet Show
    "Why do most people fail to give each other the fairy tale?" / M.Quick

  • Um das Buch bin ich schon ein paar mal rumgeschlichen.
    Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob das etwas für mich ist.
    Was soll ich nur tun :o



    Ist das Buch denn sehr auf Humor ausgelegt oder hält sich das in Grenzen ?

  • Hmmmm .... war etwas enttäuscht von dem Buch.
    Es vergeht fast keine Seite ohne Zynismus. Das war zuviel für mich.
    Und dieser KliKli ist ein nerviger Charakter. Unsympathisch.
    Die Geschichte fand ich nicht schlecht, aber die Umsetzung ist nicht mein Fall. Schade.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Der Autor:

    Alexey Pehov wurde am 30. März 1978 in Moskau geboren. Er studierte
    Medizin und erwarb Abschlüsse an der Staatlichen Medizinischen
    Universität und am Wissenschaftsinstitut des russischen
    Gesundheitsministeriums. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch dem
    Schreiben von Fantasy- und Science-Fiction-Romanen. In seiner russischen
    Heimat hat Pehov bereits neun Bücher veröffentlicht, sieben davon
    Fantasy-Romane. Zusammen mit seiner Ehefrau Elena Bychkova hat er
    Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Alexey Pehov lebt in Moskau.(Quelle: phantastik-couch.de)



    Inhalt:


    Nach Jahrhunderten des Friedens ist der namenlose Schrecken erwacht.
    Eine riesige Armee formiert sich in den Öden Landen. Tausende Giganten,
    Oger und Kreaturen des Todes finden sich zusammen – erstmals unter dem
    gemeinsamen schwarzen Banner; erstmals vereint im Sturm auf die Stadt
    Awendum …Es sei denn, der Schattenwanderer und Meisterdieb Garrett kann
    sie aufhalten. Von der verbotenen Zone Awendums, der Heimat der lebenden
    Toten, führt Garretts Weg bis ans Ende der Welt. An der Seite einer
    Elfenprinzessin und der unerbittlichsten Krieger des Königreichs zieht
    der Schattenwanderer in einen Kampf, der ebenso aussichtslos wie
    unausweichlich ist. Es ist ein Kampf, der die Geschichte der Helden neu
    schreiben wird …( Quelle: phantastik-couch.de)



    Rezension:


    Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gut gelungen, da sich die Geschichte von den normalen Fantasy-Romanen unterscheidet. Im Mittelpunkt des Romenes steht ein Dieb der den Leser direkt in seine Welt der Schatten entführt, die er aber gezwungenermaßen verlassen muss um einen wichtigen Auftrag zu erfüllen. Er muss mit seinen Begleitern ein mystisches Artefakt aus der Höhlenwelt "Hrad Spine" holen, um die Kreaturen des Bösen fern zu halten. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen mit vielen neuen Ideen und teilweise neu interpretierten Fantasy-Wesen. Die Spannung ist von Anfang an da und bricht nie ab, gleichermaßen kommt aber auch der Humor nicht zu kurz inform von einem nervigen aber liebenswerten Kobold, der den Protagonisten auf Schritt und Tritt begleitet.
    Das Buch ist von mir eine klare Kaufempfelung für alle, die Fantasy mögen und auch mal etwas kurzweiligeres suchen als Bernhard Hennen oder Georg R.R. Martin.
    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

  • Dann will ich mich hier auch mal verewigen.
    Ich habe die Trilogie gelesen eine Weile bevor die Übersetzung hierzulande erschien.
    Das war meine Meinung:


    ~~~~~~~~~~


    Als Weltenschöpfer braucht sich Alexey Pehov ganz sicher nicht hinter anderen Autoren zu verstecken. Pehovs fiktive Welt ist mindestens genauso plastisch wie die von z. B. Robert Jordan, wenn nicht gar wie die von Tolkien höchstselbst. Meinen Geschmack hat er damit auf jeden Fall getroffen, denn ich mag detailiert ausgearbeitete Universen.


    In Siala, genauer gesagt, im Land Valiostr*, gehen seltsame Dinge vor. Gerüchten zufolge regen sich die Orks in ihren Gebieten und sie haben auch einen neuen Herrn - einen untoten, vor Jahrhunderten aus Valiostr verbannten Magier, dessen Namen sich niemand zu erwähnen traut. Doch auch eine andere, noch unheimlichere Kraft, versucht die Geschicke des Landes zu lenken. Mit dieser Kraft macht auch der Meisterdieb Garret unfreiwillige Bekanntschaft, als er in das Haus des Königlichen Schatzmeisters einbricht, um eine Goldfigur zu stehlen. Kurz darauf steckt Garret in dem Schlamassel seines Lebens, denn er wurde vom König und dessen Beratern ausgewählt, das Horn des Regenbogens aus den berüchtigten Grabstätten der Oger zu holen. Seine Mission ist die dritte dieser Art, denn die ersten beiden endeten in einer Katastrophe. Nur dieses Horn, ein Artefakt von großer magischer Macht, kann den Unaussprechlichen noch aufhalten. Bevor Garret sich auf die Reise begibt, erlebt er noch einige Abenteuer.


    Mangelnde Spannung kann man diesem Buch sicher nicht vorwerfen. Kaum ist Garret einer Gefahr entronnen, trifft er auf die nächste. Mit List, trockenem Humor und der Erfahrung eines wahren Meisters der Zunft meistert Garret jede einzelne. Eigentlich hätte es der Jagd nach dem Artefakt gar nicht bedurft; hätte der Autor sich auf Garrets Abenteuer in der Hauptstadt
    beschränkt, wäre das Buch genauso gut geworden. Am spannendsten fand ich Garrets Ausflug in den "Fleck", in den verbotenen Teil der Stadt. Vor Jahrhunderten ereignete sich dort ein magischer Unfall und seitdem überleben dort nur Kreaturen der Finsternis. Mich erinnerte dieser "Fleck" an die "Zone" aus "Picknick am Wegesrand", genauso unheimlich und unwirklich wirkt er.


    Schön fand ich, dass man manchmal die Gelegenheit hat, in die Vergangenheit zu sehen - durch Garrets Träume. So begegnet man z. B. dem sehr sympathischen Magier Valder.


    Gestört hat mich, dass dieses Buch so komplett unrussisch ist - weder Namen noch Handlung noch die Charaktere haben etwas Russisches an sich, das hatte ich nicht erwartet. Es hätte von jedem westlichen Autor stammen können. Pehov hat sich offenbar von vielen dieser westlicher Autoren inspirieren lassen, besonders von Tolkien. Nicht genug, dass es von Orks, Zwergen und Elfen nur so wimmelt, es gibt in Siala sogar ein Land, das Issilia heißt. In der russischen "Herr der Ringe"-Version, die ich besitze, wurde Tolkiens Ithilien als "Itilia" übersetzt.
    Aber gut, es dürfte wohl schwierig sein, einen Autor zu finden, der nicht wenigstens einen Bruchteil seiner Geschichte bei Tolkien abgekupfert hat.


    Auch gibt es hier und dort kleine Logik-Rätsel, z. B. fand ich die die Erklärung, warum die Karte der Grabstätten wieder in der Bibliothek im "Fleck" gelandet ist, sehr unbefriedigend und an den Haaren herbeigezogen.


    Trotzdem, dem Lesespaß hat das alles nicht geschadet. Die Figuren fand ich gut beschrieben, die Geschichte der Welt Siala interessant und die magischen Geschöpfe, auch wenn schon
    tausendmal dagewesen, nicht langweilig. Außerdem gibt es zwei Karten (weiß nicht, ob auch wirklich beide in der deutschen Ausgabe drin sind) und ein Glossar.
    Ich habe ein paar unterhaltsame Tage in Gesellschaft des Meisterdiebs Garret verbracht.


    * Ich hatte keine Gelegenheit in die deutsche Übersetzung reinzulesen, deshalb weiß ich nicht, welche Schreibweise Christiane Pöhlmann gewählt hat.


    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:


    ***
    Aeria

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