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Thommie Bayer - Das Aquarium

Das Aquarium

4.5 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Verlag: Piper Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 336

ISBN: 9783492272629

Termin: Oktober 2011

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  • Die Inhaltsangabe hab ich aus KNO.de kopiert.


    Wo warst du?" In dicken roten Buchstaben schreibt die rätselhafte June diese Frage an die Wand ihres Apartments. Als sich Barry, der in der Wohnung gegenüber lebt, bei ihr meldet, nennt sie ihn ihren "unsichtbaren Freund" und erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens - und die Geschichte einer ungewöhnlichen erotischen Obsession. Schritt für Schritt entführt sie Barry in eine Welt, in der sich Phantasie und Wirklichkeit auf bizarre Weise vermischen.



    Der Schreibstil dieses Buches ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig,
    da die Abschnitte zum Teil extrem kurz sind (zum Teil 3 Abschnitte auf
    einer Seite).
    Irgendwie passt das aber zum Stil dieses Buches, man bekommt den Eindruck man ist bei Barry im Kopf und bekommt seine
    Gedanken so mit wie sie ihm gerade einfallen.


    Die Geschichte an sich war mir , was die erotischen Obsessionen angeht, manchmal zu ausführlich.
    Die Entwicklung dieser Beziehung ist durchaus glaubhaft und wirklich
    interessant, vor allem kippt sie zum Schluß in eine Richtung mit der man absolut gar nicht rechnet.


    Wer einmal ein kurzweiliges Buch das sich mit Voyarismus beschäftigt
    lesen will ist hier gut beraten.

  • Das Aquarium ist auch so ein Roman gewesen, den ich Anfang des Jahres verschlungen habe. Hingerissen, fesselnd... und ein nicht voraussehbares Ende. Tolle Arbeit Herr Bayer :)


    Lilli

  • Der erste Teil dieses Buches hat mir sehr gut gefallen. Was man über Barrys Persönlichkeit und seinen schicksalhaften Unfall erfährt, berührt und ist mitreissend. Gleiches gilt für die Beschreibung der Situation, in der er nun lebt - allein und zurückgezogen, nur noch am Beobachten seiner Nachbarn halbwegs interessiert. Dann diese attraktive Frau, June, die nebenan einzieht, im Rollstuhl sitzt und seine Aufmerksamkeit mit exibitionistischen Spielchen auf sich zieht. Sie nehmen übers Internet Kontakt auf und begeben sich auf eine intimere Ebene, bei der Barry einiges über ihr sexuelles Vorleben erfährt... Soweit so gut. Und durchaus erotisch. Aber der spätere Abschnitt

    Trotzdem ist das Buch durchaus lesenswert und atmosphärisch dicht geschrieben.

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