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Wolfgang & Heike Hohlbein: Elfentanz

Elfentanz

3.8 von 5 Sternen bei 21 Bewertungen

Verlag: Carlsen

Bindung: Taschenbuch

ISBN: 9783551361783

Termin: 2002

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  • Klappentext
    Ahrimar ist aus seinem unterirdischen Reich gekommen, um die Herrschaft der Welt an sich zu reißen. Timo wird in den Kampf zwischen den Elben und dem "Dunklen Herrscher" verstrickt.


    Als ich das Buch zum ersten mal gelesen habe, fand ich es superklasse.
    Dann habe ich zwischendurch die Osten Ard Reihe von Tad Williams und "Der Herr der Ringe" von Tolkien gelesen und dann im Anschluß daran noch einmal "Elfentanz".


    Bei diesem zweiten mal kam mir die Handlung ziemlich "zusammengequetscht" vor - irgendwie so, als wäre sie nur grob umrissen worden und als hätte man sie sehr viel ausführlicher darstellen können.


    Trotzdem fand ich das Buch recht gut - aber kein Vergleich zu den beiden genannten Fantasy-Super-Büchern.


    Liebe Grüsse,
    Jenny

  • Ich finde es ist ein "liebes" Buch; es kann sich mit anderen Kinder-Fantasy-Büchern messen, aber sicher nicht mit "Herr der Ringe" oder ähnlichen!!
    Die erfundenen Gestallten gefallen mir besonders gut. Vorallem der Stein-Riese Gropp - "Das ist dumm, äußerst dumm" oder: "Sucht jemand Streit?".
    Es ist eine gute Geschichte, aber, wie du auch schon gemeint hast, irgendwie etwas gequetscht.
    Meiner Meinung nach ist es ein Buch fur ältere Kinder.
    (Mir hat es trotzdem gefallen und ich war nicht mehr eines von diesen älteren Kindern ;) )
    Sazu :rendeer:

  • Wer Hohlbein-Fan ist, wird auch Elfentanz lesen. Wie du schon sagst Sazu ein "liebes" Buch. Man liest es, packt es weg und das war es.
    Spannend ist Elfentanz zwar, die Personen sind gut gezeichnet, aber für ältere Leser wie mich, ist das Buch leicht vorhersehbar. Es gibt immer wieder Bücher von Hohlbein, die mich nicht so fesseln (z.B. Magog) wie ich es beim Kauf erwarte. Hohlbein hat wesentlich packendere Bücher geschrieben z.B. Die Prophezeiug und Schattenfeuer.
    Aber richtige Hohlbein-Fans lesen alles von ihm - auch wenn das Thema bekannt ist. :loool:


    Grüße, Cassa Dar.

    "Die Erde ist aller Wesen Erhalterin, sowohl des Menschen, der sie bebaut, als auch des Hamsters, der sie durchwühlt." Friedrich Gabriel Sulzer
    Offroader kommen in den Himmel, durch die Hölle sind wir schon gefahren.


    :study: Der Name des Windes - Patrick Rothfuss

  • Ich habe Elfentanz nur einmal gelesen, da war ich noch in der Grundschule, da war es für kurze Zeit sogar mein Lieblingsbuch. Ich wollte umbeding Llewellyn heiraten :uups: :wink:


    Danach habe ich das Buch nicht mehr gelesen, lange Zeit eigentlich nichts mehr von Hohlbein in der Hand gehabt. Ich denke nämlich auch, dass man aus dem Hohlbein-Alter "rauswächst".


    Liebe Grüße
    Tink

  • Es ist ein gutes Fantasybuch, das trifft es auf den Punkt :D
    Nach "Dreizehn" hat mir "Elfentanz" mit am Besten von allen Hohlbein-Fantasybüchern gefallen!

  • Danach habe ich das Buch nicht mehr gelesen, lange Zeit eigentlich nichts mehr von Hohlbein in der Hand gehabt. Ich denke nämlich auch, dass man aus dem Hohlbein-Alter "rauswächst".

    Ich hoffe ich werde davon verschont , denn ich hab Hohlbein grade erst für mich entdeckt .


    Das Buch selbst fand ich sehr schon - besonders das Ende hat mich beeindruckt. :thumright:

    "Um Geld zu verdienen brauchen wir keine
    grandiose, makellose Literatur. Was wir brauchen ist Mittelmaß,
    Massenware. Was zählt, ist das verkaufte Papier. Und nicht die Worte,
    die drauf stehen"
    Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
    :love:

  • Elfentanz habe ich gerade eben beendet... und ich bin mir nicht ganz sicher was ich dazu sagen soll...
    Ich bin ein absoluter Hohlbein-Fan ohne Frage... aber Elfentanz fand ich dann doch nicht so überragend... Wenn ich eine Rangliste von Hohlbein büchern machen würde, dann landet Elfentanz auf dem vorletzten Platz, von den Büchern die ich bisher von ihm gelesen habe...


    Ich kam am Anfang überhaupt nicht rein... und fand es recht langatmig... Ich fand die Eltern von Timo seltsam... und verstand nicht Recht was diese Helder jetzt genau waren... ich habe mir dann einfach gedacht, dass es weißhaarige Hobbits sind, aber sicher war ich mir nie...
    Irgendwie fand ich die Anfangsszene recht übertrieben... als Timo vor dem Monster weggelaufen ist, und dann fast einen Zusammenbruch erlitten hat, weil er so panische Angst hatte... hmmm... vllt. bin ich auch einfach was anderes von Hohlbein gewohnt.


    Ungefähr in der Mitte des Buches habe ich dann endlich den Faden aufnehmen können, und konnte der Handlung gut folgen... aber irgendwie kamen mir die Charaktere, die dann folgten zu kurz vor... zum Beipiel Grob der Troll, oder die Elfe auf der Libelle... wie hieß die jetzt noch mal? ...


    Und das Ende kam mir dann doch irgendwie zu schnell... so abgehackt... erst dachte ich, oh, jetzt ist alles vorbei... aber hä? Wofür war Timo jetzt bereit... zum sterben? Naja... ich kenne wesentlich bessere Bücher von Hohlbein... Krieg der Engel, Spiegelzeit, Der Greif, Unterland... und viele mehr... also es ist lesenwert, aber nicht mehr.

    ~Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt~ (Cornelia Funke - Tintenherz)

    SUB: 130
    :study: Krieg und Frieden - Tolstoi
    :study: Sofies Welt - Jostein Gaarder (Mini-LR)

  • Über das Buch:

    Genre: Fantasy
    Verlag: Carl Uebereuter
    Format: Hardcover
    ISBN: 9783800056309
    Seiten: 466
    Erschien: 1984
    Originalsprache: Deutsch
    Preis: 9,95 Euro

    Inhalt:

    Schon immer ist es Timos sehnlichster Wunsch gewesen, die Hohe Feste und ihre Bewohner, die Elben, kennenzulernen. Doch jetzt kann er beim Anblick der marmornen Pracht keine Freude empfinden. Ahriman, der Dunkle Herrscher, ist aus seinem unterirdischen Reich gekommen und versucht die Herrschaft an sich zu reißen. Als die Tagnacht anbricht, beginnt der Kampf um das Schicksal der Welt. Und in Timos Händen liegt die Entscheidung …

    Das Cover:

    Das Cover ist mir zu schlicht. Ist nicht so meins.

    Die ersten 3 Sätze:

    Das Tier lag flach und regungslos wie ein dunkelgrün gemusterter Schatten auf dem Felsen, ein blasser, selbst aus der Nähe nicht ganz klar erkennbarer Umriß, der sich seit Stunden nicht von der Stelle gerührt hatte und Farbe und Maserung mit den Weiterwandern der Sonne wechselte. Das einzige, was von Zeit zu Zeit überhaupt darauf schließen ließ, daß in dem stachelbewehrtem Ball so etwas wie Leben sein mochte, war ein gelegentliches Aufblitzen, wenn sich seine Nickhäute hoben und ein Sonnenstrahl auf den dunklen Pupillen darunter glitzerte. Timo beobachtete den Krallenbeißer schon eine geraume Weile.

    Meine Meinung:

    Timo ist ein Elbenjunge, aber ein besonderer. Er ist der Prinz der Elben und er soll versuchen die Welt vor den Untergang zu retten. Dabei erlebt er viele Abenteuer und trifft viele verschieden phantastische Wesen, wie zum Beispiel Elfen und Trolle. Nicht jeder ist freundlich zu Timo, aber er versucht die Probleme immer ohne Gewalt zu lösen. Was ich sehr toll finde.
    Die Geschichte ist flüssig und leicht zu lesen. Es können auch schon Kinder locker ab 12 Jahre lesen.
    Mir hat die Geschichte eigentlich sehr gut gefallen. Was mir nicht so gefallen hat, das war das hier alle Wesen immer so dargestellt wurden, als wären sie immer die besten und schlausten und die anderen nichts Wert.
    Die Geschichte nimmt schnell an Spannung auf und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. So das man schnell, das nächste Kapitel anfangen möchte.
    Das Ende ist super spannend und gut gemacht. Aber ich finde es auch etwas traurig.

    Fazit:

    Eine schöne Fantasygeschichte mit vielen Abenteuern.

    Über die Autoren:

    Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab - von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch "Märchenmond", für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller "Das Druidentor" im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motoradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

    Wie viele Sterne?

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Ein Tag ohne ein Buch, ist ein schlechter Tag! :study:


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