Brandon Q. Morris - Die Waffe

Cover zum Buch Tachyon: Die Waffe

Titel: Tachyon: Die Waffe

4,3 von 5 Sternen bei 3 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: FISCHER Tor

Format: Broschiert

Seitenzahl: 496

ISBN: 9783596707355

Termin: Juni 2023

Aktion

  • Kurzmeinung

    Emili
    Ein sehr gut gelungener Auftakt einer Hart Science Fiction Saga. Komplex und fantasiereich. Tolle Bilder.
  • Cover zum Buch Die Erlösung: Origin Cover zum Buch Die Schmiede Gottes Cover zum Buch Mars-Genesis: Die letzte Reise
  • Über den Autor:

    Brandon Q. Morris ist Physiker und beschäftigt sich beruflich und privat schon lange mit Weltraum-Themen. Er wäre gern Astronaut geworden, musste aber aus verschiedenen Gründen auf der Erde bleiben. Sein Ehrgeiz ist es deshalb, spannende Science-Fiction-Geschichten zu erzählen, die genau so passieren könnten.

    Kurzbeschreibung:

    Ein faszinierendes Space-Epos vom erfolgreichen Autor harter Science Fiction

    Erdmond, Großes Archiv: Die Chronistin Tsai Yini ist dafür zuständig, die Tachyonen-Kommunikation zu überwachen, die in Überlichtgeschwindigkeit möglich ist. Als ihr die Forschungsdaten eines Astrobiologen zugespielt werden, kann sie kaum glauben, was sie liest. Aus dem Bericht geht hervor, dass auf einem Tropenplaneten im Gliese-System intelligente Lebensformen existieren. Ihre Kultur steckt noch in den Anfängen, kreist aber offenbar um ein Artefakt ungeklärten Ursprungs, das ihre Körperchemie zu beeinflussen scheint. Auch der Astrobiologe selbst scheint sich auf unheimliche Weise weiterentwickelt zu haben – und er ist auf dem Weg zur Erde! Yini ist davon überzeugt, das von ihm große Gefahr ausgeht und beschließt, ihn aufzuhalten. Dafür muss sie Entscheidungen treffen, von denen nicht nur ihr Leben, sondern die Fortexistenz des ganzen Universums abhängen könnte.

    Meine Gedanken zu dem Roman:

    Das Buch habe ich parallel gelesen und auch gehört. Bei diesem Roman handelt es sich um ein Harte Science Fiction, das sollte dem Leser bewusst sein, denn man lässt sich bei diesem Roman auf eine komplexe, komplizierte, umfassende Handlung ein, die jedoch auch mit großem Lesevergnügen verbunden ist.

    Wenn ich den Namen Brandon Q.Morris sehe, gehe ich davon aus, dass ich ein gutes, sowohl inhaltlich als auch schreibtechnisch, Buch bekomme. Auch diesmal war sein Name ein Garant für eine umfassende, ausführliche, komplexe und spannende Geschichte.

    Zunächst geht es um Tachyonen.

    Ein Tachyon ist ein sehr schnelles Teilchen, schneller sogar als die Lichtgeschwindigkeit. Und es kann in der Zeit zurücklaufen: Wenn man eine Nachricht mit Tachyonen verschicken würde, käme sie früher an, als sie abgeschickt wurde. Das zur Erklärung, wobei es in dem Roman, obwohl vieles rein technisch ist, verständlich vermittelt wird.

    Der Hauptdarsteller der Geschichte ist Tsai Yini, deren Person in dem Roman von Anfang an ein Thema ist. Zunächst wird allerdings ein Überblick verschafft von Forschungsmission im Gliese-System, von den Tachyon Kommunikation und der Arbeit eines Lauschers, von der Forschungsdaten und Entdeckungen. Mich hat die Geschichte gleich zu Beginn gefesselt, denn der Anfang war sehr actionreich, dennoch muss ich sagen, dass die Story sich nur nach und nach entwickelt hat. Zu dem eigentlichen Thema kam man erst nach dem Drittel der Geschichte. Sehr interessante Bilder entstanden bei der Beschreibung anderer Planeten und Spezies. Anschauliche, fantasiereiche Bilder.

    Der Schreibstil war sehr angenehm, gut verständlich, auch wenn es eine Menge von technischen und wissenschaftlichen Details gab. Für diesen Roman sollte man als Leser Zeit mitbringen, denn es ist ein schöner Schmöker, der Aufmerksamkeit verlangt. Für die geübten Hart Science Fiction Leser jedoch eine gewohnte Herausforderung.

    Das Hörbuch dauerte über 15 Stunden und wurde von Mark Bremer vorgelesen. Der Vorleser hat es sehr gut gemacht. Besonders gut gefallen hat es mir, dass er die Stimme je nach Charakter, verstellt hat und somit jedem eine besondere Note verliehen hat. Außerdem gab es Ausrufe, Geräuschdarstellungen, die das Vortragen sehr lebendig und auch humorvoll gemacht haben.

    Meine neutrale Bewertung: Ein absolut gut gelungener Auftakt einer Saga. Anspruchsvoll, fesselnd und empfehlenswert.

    5 Sterne :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Meine persönliche, subjektive Empfindung: Ich fand den Roman von Anfang an sehr ansprechend und spannend erzählt, doch hatte auch einige Schwierigkeiten in der Komplexität durchzublicken. Dies hat sich im Laufe der Geschichte gegeben und ich konnte die Story uneingeschränkt genießen. 4,5 Sterne :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:

    2026: Bücher: 35 Seiten: 15 745
    2025: Bücher: 168 Seiten: 75 214
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    Mein Blog: Zauberwelt des Lesens
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von Etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz "
    Dalai Lama
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  • K.-G. Beck-Ewe 30. Juni 2023 um 09:11

    Hat den Titel des Themas von „Brandon Q. Morris - Tachyon: Die Waffe“ zu „Brandon Q. Morris - Die Waffe“ geändert.
  • Ich kann mich der Meinung von Emili überwiegend anschließen. Die Geschichte ist wunderbar komplex und wird in mehreren Strängen eingeleitet, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Man merkt trotzdem sofort das hier nichts umsonst erzählt wird, viel mehr hinter allem steckt und man gut beraten ist, sich die Details zu merken.

    Sowohl die Handlungsstränge als auch die technischen Details sind akribisch ausgearbeitet und werden verständlich erklärt. Ich bin zwar in der realen Welt ein Dummerchen in Sachen Technologie und ihrer Funktionalität, aber eben auch ein alter Trekkie.

    In dieser Eigenschaft mag ich solche Ausführungen und ein bisschen Techno Gebabbel, selbst wenn ich immer das Gefühl habe, nur die Hälfte zu verstehen. Gleichwohl kann ich Entwarnung geben: Wenn ich jederzeit gut mitgekommen bin, sollte das technisch affineren Menschen problemlos gelingen.

    Die einzige Kritik die ich vorzubringen habe, bezieht sich auf Figuren und besonders die Dialoge. Ich hätte beinahe nach den ersten 30-50 Seiten aufgehört, weil diese einfach nicht gut gelungen sind. Zuerst dachte ich, mir sind die Figuren absolut unsympathisch. Bis ich bemerkt habe das es an den hölzernen Dialogen liegt, denen aus meiner Sicht jede Emotionalität fehlt.

    Zu Anfang begleiten wir z.B. ein Ehepaar, welches auf einem fremden Planeten in eine Notsituation gerät. Hätte der Autor nicht mehrfach deutlich gemacht das es sich hier um ein Ehepaar handelt, ich wäre nie darauf gekommen. Eventuell hätte ich sie als Paar am Ende ihrer Beziehung durchgehen lassen.

    Ich weiß nicht warum, aber mich hat das enorm gestört. Irgendwann konnte ich es dann aber abhaken und habe mir gesagt das es eben einer der Romane ist, der seine Geschichte erzählen will und die Figuren nur für das Fortkommen braucht.

    Im Verlauf des Romanes hat es sich aber gebessert. Vielleicht waren die Protagonisten besser geschrieben, oder ich habe mich schlicht an den Stil gewöhnt.

    Derzeit bin ich etwas hin und her gerissen, ob ich die anderen Teile noch lesen soll. Momentan tendiere ich aber eher dazu, denn der Plot selbst hat mir gut gefallen.

    Fazit:

    Ich gebe dem Buch 4 Sterne, so fühlt es sich richtig an.

    Die Story ist komplex angelegt und gibt immer gerade genug von sich Preis, damit ich am Ball bleibe. Stellenweise wird es technisch und wissenschaftlich etwas herausfordernd, aber es wird immer alles auf eine Art und Weise erklärt, dass man sich nachher ein bisschen schlau vorkommt. :D

    Genauso ging es mir dann auch mit den verschiedenen Teilen des Plots, den man sich Stück für Stück erschließt. Ich bin ein großer Fan davon, wenn einem nicht sofort alles auf dem Silbertablett serviert wird. Trotzdem hatte ich auch nie das Gefühl, hier wird extra viel zurückgehalten, um die anderen Bücher noch irgendwie zu füllen. Der Autor scheint genügend Ideen zu haben und sich seiner Sache sicher zu sein.

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend - bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor

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