Mechtild Borrmann - Wenn das Herz im Kopf schlägt

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    Sprödes Land, verschwiegene Menschen,
    abgründige Geheimnisse …
    Ein aufregendes Romandebüt, so geheimnisvoll wie sein Schauplatz am Niederrhein …
    "Von den Schreien wird sie wach. Von der Stille danach.
    Sie stolpert barfuß die steile Holztreppe hinunter, stößt sich den Zeh an der Schwelle zur Spülküche, drückt ihr ganzes Gewicht gegen die schwere Tür. Das Neonlicht beißt in ihren Augen. Vom Küchentisch tropft Tee die Wachstuchdecke hinunter und sammelt sich zu einer Pfütze auf dem Linoleumboden. Die dicke Kanne liegt reglos auf Bauch und Tülle. Ein Stuhl ist zerbrochen.
    Ihr Herz schlägt im Kopf."
    Der alte Gietmann ist tot. Sie finden seine Leiche grausam zugerichtet auf einem Feldweg inmitten der endlosen Felder des Niederrheins. Noch am gleichen Tag erscheint in der örtlichen Tageszeitung seine Todesanzeige. "Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung." Peter Böhm und seine Kollegen von der Kripo Kleve stoßen bei ihren Nachforschungen überall im Dorf auf Schweigen. Als drei Tage später eine weitere Männerleiche gefunden wird, macht sich unter den Bewohnern des Ortes Angst breit.


    Autorin

    Mechtild Borrmann, 1960 in Köln geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Kleve am Niederrhein. Sie arbeitete fünfzehn Jahre in verschiedenen pädagogischen Einrichtungen.
    Heute lebt sie in einem kleinen Dorf am Teutoburger Wald und führt in der Altstadt von Bielefeld ein Restaurant.
    „Wenn das Herz im Kopf schlägt“ ist ihr erster Kriminalroman


    Meine Meinung

    Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, wobei die Gegenwart einen größeren Raum einnimmt. Die Mordserie in der Gegenwart wird hängt mit den Ereignissen in der Vergangenheit zusammen. Dem Leser wird es eher klar als den Ermittlern, die lange im Dunklen tappen. Nur wer rächt sich an den Dorfbewohnern?

    Die Autorin beschreibt das Leben im Dorf sehr gut. Die Polizisten treffen als Auswärtige auf eine Mauer aus Schweigen. Wir erfahren aber auch was das Verschweigen mit den Leuten anstellt. Auch wird viel auf das Privatleben der Kommissare eingegangen.

    Das Buch ist das Debüt der Autorin. Es weist noch nicht die Raffinesse ihrer späteren Bücher auf, lässt sich aber gut lesen. Ihr gelingt es sehr gut die beiden Zeitebenen zu verweben. Nur einen Krimi zum Nägelkauen sollte man nicht erwarten.

    Sub: 5537:twisted: (Start 2024: 5533)

    Gelesen 2024: 14 / 1 abgebrochen

    gelesen 2023: 55/ 2 abgebrochen / 26075 Seiten

    gelesen 2022: 65 / 26292 Seiten

    gelesen 2021: 94 / 1 abgebrochen / 35469 Seiten


    :montag: Anders Roslund - Engelsgabe

    :study: John Katzenbach - Der Wolf


    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.