Leuchtende Schatten
Buch von Iris Wolff
Titel: Leuchtende Schatten
Iris Wolff (Autor)
Verlag: Klett-Cotta
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336
ISBN: 9783608966619
Termin: Neuerscheinung August 2026
Aktion
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Leuchtende Schatten
»Ich wollte, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende war.« Ella und Harriet sind einander auf unmittelbare, fast sinnliche Weise vertraut. Doch ihre Kindheit wird zunehmend von den politischen Umbrüchen der Kriegsjahre vereinnahmt. Poetisch und mit beeindruckender Leichtigkeit erzählt Iris Wolff in ihrem zweiten Roman von tiefer Freundschaft und von der Unantastbarkeit der Freiheit. Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Obgleich grundverschieden, sind die beiden Mädchen einander unmittelbar zugetan. Doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie ihrer besten Freundin lange verschweigt. Als der Krieg die Idylle ihrer Kindheit erreicht und vertraute Gewissheiten aufbricht, werden Ella und Harriet mit tiefgreifenden Verlusten konfrontiert. Der zweite Roman der preisgekrönten Schriftstellerin Iris Wolff ist eine kraftvolle Ode an die Freundschaft, das den schmerzhaften Bruchstellen des Zweiten Weltkrieges die Kraft der Erinnerung entgegenzusetzen weiß. Ein Buch über Gemeinschaft, die Unantastbarkeit des Freiheitswillens und den Wert von Freundschaft und Liebe – erzählt in jener bildstarken, leuchtend hellen Sprache, die das Gesamtwerk von Iris Wolff trägt.
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Bewertungen
Leuchtende Schatten wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,7 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Leuchtende Schatten
- Maria_21
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31. August 2026 um 19:25
"Leuchtende Schatten" ist der zweite Roman der mittlerweile vielfach ausgezeichneten deutschen Autorin Iris Wolff. Die Geschichte erzählt von Hermannstadt/Siebenbürgen vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und von der Unantastbarkeit der Freiheit, von Freundschaft und Liebe in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.Weiterlesen
Die Wurzeln der Autorin liegen selbst in Hermannstadt/Siebenbürgen, sie stammt aus einer deutschsprachigen "sächsischen" Familie in Rumänien und ist als Kind gemeinsam mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert.
Die Vierzehnjährige Ich-Erzählerin Ella erinnert sich, wie Harriet eines Tages neu in ihre Schulklasse kommt und sie sofort von ihr fasziniert ist. Wie soll sie Kontakt knüpfen, Ella ist ratlos! Erst durch einen Badeunfall, als Ella ihr das Leben retten kann, werden die beiden Mädchen zu unzertrennlichen Freundinnen. Ella wächst mit ihrer Familie eher ärmlich auf während Harriet mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter in einer Villa lebt. Trotz ihrer unterschiedlichen Verhältnisse, sind sie sich auf unmittelbare, sinnliche Weise vertraut. Harriet trägt ein Geheimnis in sich, das sie selbst ihrer besten Freundin lange verschweigt.
Ella erzählt von den politischen Ereignissen der Jahre 1943 und 1944 im siebenbürgischen Hermannstadt, die sich immer mehr zuspitzen und sie dann die Wahrheit um Harriets Vergangenheit, erfährt. Letztendlich kommt es für beide Mädchen zu einem schnellen und unsanften Abschied von der Kindheit und der unfreiwilligen Trennung ihrer Freundschaft.
Letztlich bleibt Ella die Zeit mit Harriet in bildhafter Intensität gegenwärtig, denn "Glück wird durch Leid nicht aufgehoben", und die Erfahrung des Verlusts lässt die Erinnerung umso leuchtender werden.
Fazit:
Die Autorin hat einen wunderbaren poetischen und leichten Schreibstil, dem ich sehr gerne gefolgt bin. Die Geschichte wird getragen von der Erinnerung und nimmt sich Zeit um erzählt zu werden. Sie braucht keine ständigen Wendungen oder großen dramatischen Momente um zu berühren. Vieles entwickelt sich langsam und wirkte für mich dadurch umso intensiver.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung! -
Rezension zu Leuchtende Schatten
- buchregal
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25. August 2026 um 14:53
Ein Unfall am See bringt die beiden ungleichen Mädchen Ella und Harriet zusammen und eine innige Freundschaft entsteht. Aber Harriet hat ein Geheimnis, welches sie auch ihrer Freundin nicht anvertraut. Der Krieg macht sich auch in Hermannstadt/Siebenbürgen zunehmend bemerkbar. Alles verändert sich, die Männer müssen an die Front und es gibt Verluste. Auch die Familien der Mädchen und ihre Freundschaft sind betroffen.Weiterlesen
Ich habe schon andere Roman der Autorin Iris Wolff gelesen, die mich sehr angesprochen haben, daher musste ich auch dieses Buch lesen. Erzählt wird diese Geschichte aus der Perspektive der Erzählerin Ella. Iris Wolff erzählt meisterhaft, poetisch und einfühlsam.
Die Charaktere in dieser Geschichte sind lebendig dargestellt. Ella lebt in einem Haus mit ihrer Familie, der Familie ihrer Tante und ihrer Oma unter einem Dach. Es geht dort immer sehr lebhaft zu. Sie leben dort in eher ärmlichen Verhältnissen, ganz im Gegensatz zu Harriet, die aus wohlhabendem Hause stammt. Harriet ist zurückhaltend. Als sie in Ellas Klasse auftaucht, ist Ella gleich von ihr fasziniert. Doch erst der Unfall am See lässt eine Freundschaft entstehen, die auch hält, als Ella Harriets Geheimnis erfährt.
Gut gefallen hat mir auch Ellas Großmutter Ursula, die Matriarchin der Familie.
Das Leben der Deutschen in Siebenbürgen ist eindrucksvoll beschrieben.
Es ist eine intensive, aber auch traurige Geschichte. Ich kann diesen bewegenden Roman nur empfehlen.
Ausgaben von Leuchtende Schatten
Besitzer des Buches 3
Update: 31. August 2026 um 19:25




