Im Tal des Fuchses

Buch von Charlotte Link

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Im Tal des Fuchses

Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist? Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal … Millionen Fans sind von den fesselnden Krimis von Charlotte Link begeistert. Dunkle Geheimnisse und spannende Mordfälle erwarten Sie. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
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Über Charlotte Link

Die deutsche Autorin Charlotte Link wurde im Jahr 1963 in Frankfurt am Main geboren. Die Tochter eines Richters am Oberlandesgericht und der Schriftstellerin Almuth Link studierte sechs Semester Jura an der Universität Frankfurt, später dann Geschichte und Literaturwissenschaften in München. Mehr zu Charlotte Link

Bewertungen

Im Tal des Fuchses wurde insgesamt 100 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im Tal des Fuchses

    Matthew und Vanessa sind auf dem Heimweg von einem Ausflug, als sie auf einem Parkplatz anhalten, weil der Hund mal muss. Als Matthew mit dem Hund zum Auto zurückkehrt, ist Vanessa spurlos verschwunden.
    Drei Jahre später ist immer noch völlig offen, was damals mit Vanessa geschehen ist. Matthew hat den ungeklärten Verlust kaum verarbeiten können, öffnet sich aber doch, zunächst zögerlich, einer neuen Beziehung, als ihm durch gemeinsame Freunde die Journalistin Jenna über den Weg läuft. Es ist für beide nicht leicht, mit Vanessas stets präsentem Schatten zu leben - Matthew hat trotz aller Vernunftargumente Gewissensbisse, Jenna spürt ständig, dass er innerlich nicht wirklich frei ist.
    Ungefähr zur gleichen Zeit wird Ryan Lee aus dem Gefängnis entlassen. Er ist der Mann, der Vanessa entführt und in einer Höhle versteckt hat, der Mann, der kurz danach wegen anderer Straftaten verhaftet wurde und es nicht gewagt hat, jemandem die Wahrheit über Vanessas Verschwinden zu sagen. Ihn quält seitdem die Frage, was aus Vanessa geworden ist. Auch sonst kann er die wiedergewonnene Freiheit nicht genießen. Er hat kein Geld, einen miserablen Job (wobei er froh sein kann, als Ex-Häftling überhaupt eine Arbeitsstelle zu haben, und er hat immer noch eine Menge Schulden bei einem kriminellen und äußerst gewieften Typen, der nicht gewillt ist, auf seine Ansprüche zu verzichten. Immerhin hat er bei seiner Bekannten Nora Franklin Unterschlupf gefunden, doch ihr Übermaß an Fürsorge erdrückt ihn geradezu.
    Wenig später geschehen kurz hintereinander mehrere seltsame Überfälle auf Frauen, und nicht nur Ryan und Matthew fallen Parallelen zum Fall Vanessa Willard auf. Klar ist nur, wer es nicht gewesen ist.
    Charlotte Links in Großbritannien angesiedelte Psychokrimis sind in aller Regel unterhaltsam und spannend - das trifft auch auf dieses Buch zu. Erfreulicherweise verzichtet sie diesmal auch darauf, das graumäusige Mauerblümchen so stark zu überzeichnen wie in einigen ihrer vorherigen Bücher,auch wenn die arg liebesbedürftige Nora mit ihrem ständigen Drang zum Betütteln trotzdem streckenweise nervt.
    Das Buch hat, was ein routinierter Charlotte-Link-Krimi braucht: ein buntes Häuflein verschiedenster Figuren, zwischen deren Perspektive die Erzählung hin-und herspringt, bestens ins Bild passende Schauplätze wie abgelegene Häuser und hohe Klippen, die zudem für einen Hauch walisisches Lokalkolorit sorgen, eine verzwickte und verschlungene Handlung, bei der man von Beginn an weiß, dass alles irgendwie mit allem zusammenhängt, aber lange Zeit im Dunkeln tappt, wie genau eins zum anderen gehört, und eine langsam anlaufenden Spannungskurve, diesich am Ende zu einem Showdown steigert, bei dem man den Atem anhält.
    Was hier nicht so sehr begeistert, sind die teils doch ziemlich klischeehaften Figuren und die oft ein bisschen hölzern oder platt wirkenden Dialoge, die manchmal fast klingen wie aus dem Englischen übersetzt. Manche Gedankengänge oder manches Verhalten der Protagonisten wirken überdies konstruiert oder übertrieben.
    Trotzdem insgesamt nette, spannende Popcorn-Lektüre mit hübschem Setting.
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  • Rezension zu Im Tal des Fuchses

    Schon seit frühester Jugend tritt Ryan Lee mit dem Gesetz des häufigeren in Konflikt. Als er dann auch noch in die Fänge eines Kredithais gerät, greift er zu unschönen Mitteln, um aus dieser Misere wieder zu entkommen. Er entführt Vanessa Willard und versteckt sie tief im Wald. Eingesperrt in einer Kiste überlässt er sie ihrem Schicksal. Denn bevor Ryan eine Lösegeldforderung an den Ehemann stellen kann, wird er wegen eines anderen Verbrechens zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Und Ryan Lee schweigt.
    Jenna lebt nach der Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten seit einem Jahr alleine. Sie arbeitet in einem Verlag und ist mit ihrer Vorgesetzten Alexia auch privat gut befreundet. So kommt es, dass Jenna eines Abends Matthew vorgestellt wird, ein klassischer Kuppelversuch ihrer Freundin Alexia. Aber dieser Versuch stellt sich als ziemlich schwierig heraus, da Matthew mit seiner Vergangenheit sehr schwer zu kämpfen hat.
    Charlotte Link ist eine Autorin, die ich nicht unbedingt als meine Lieblingsautorin bezeichnen würde. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen. Das Thema interessierte mich und trotz einiger schlechten Erfahrungen mit der Autorin habe ich es noch mal gewagt. Und diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Die Aufteilung in zwei Erzählstränge hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommen konnte. Auch das Umschwenken zwischen den beiden Perspektiven war problemlos möglich.
    Ich finde, Charlotte Link ist besonders die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere gut gelungen. Es gab nicht nur schwarz oder weiß. Jeder Charakter ist sehr eigen. Die Thematik der Beziehung mit einem Strafgefangenen und wie diese hier dargestellt wird, war auf den ersten Blick für mich vollkommen hanebüchen. Aber ein Blick ins Internet zeigte mir, es gibt diese Beziehungen, diese Frauen tatsächlich. Unglaublich aber nicht unmöglich.
    Die Entwicklung der Geschichte bis hin zum Ende ist gut durchdacht und auf diese Auflösung wäre ich nie gekommen. Ich bin bis kurz vor Schluss im Dunkeln getappt.
    Wären alle Romane dieser Autorin so spannend und fesselnd geschrieben, könnte ich ein großer Fan werden. Ich hoffe, dass sie mit ihren noch folgenden Romanen das Level dieses Buches halten kann. Ich würde es mir wünschen.
    Ich habe nichts auszusetzen und wurde viele Stunden toll unterhalten. Für Leser unblutiger Spannungsromane eine uneingeschränkte Empfehlung
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  • Rezension zu Im Tal des Fuchses

    Mir hat dieser Roman von Charlotte Link sehr gut gefallen, spannend und abwechslungsreich war's, dazu gab es überraschende Wendungen und glaubhafte Protagonisten.Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, dass Frauen mit einem Helfersyndrom wie Nora für das auserwählte "Opfer" auch tatsächlich alles tun, ob es demjenigen nun recht ist oder nicht. Und wie erdrückend Ryan diese Fürsorge empfindet, hat die Autorin ja sehr gut beschrieben.Auch den Handlungsstrang um Alexa und ihre Familie fand ich sehr gut herausgearbeitet, die scheinbar heile Welt einer ach so glücklichen Familie. Und dann gibt es noch Matthew, der nach dem Verschwinden seiner Frau in einem Nebel aus Ungewissheit und Zweifeln zurückbleibt und erst durch Alexas Freundin Jenna wieder neuen Lebensmut gewinnt. Auch dieses Paar ist sympathisch und glaubhaft.Interessant fand ich auch den Wechsel der Erzählperspektive, vom objektiven zum Ich-Erzähler und das alles in einem flüssigen Stil und einer angenehmer Sprache.Ein Buch, das man nicht gerne aus der Hand legt und sich dabei schon aufs Weiterlesen freut. Gute und leichte Unterhaltungslektüre für angenehme Lesestunden. Deshalb hat es von mir auch die volle Punktezahl gegeben!
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  • Rezension zu Im Tal des Fuchses

    Kurzbeschreibung bei amazon
    Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?
    Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …
    Autorin ( Info in der hinteren Umschlagsklappe)
    Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf
    Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in
    Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die
    Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von
    Frankfurt/Main.
    Allgemeines
    Der Roman umfasst 576 Seiten und ist im September im Blanvalet Verlag erschienen.
    Der Inhalt ist nicht namentlich in Prolog, Hauptteil und Epilog gegliedert, weist aber eine entsprechende Aufteilung auf: Der kurze Beginn spielt im Oktober 1987, als eine der Hauptfiguren eine gut versteckte Höhle entdeckt, die für die weitere Handlung eine wichtige Rolle spielt. Die nächsten Kapitel beschreiben die im Klappentext angesprochene Entführung von Vanessa Willard im Jahr 2009. Der größte Teil der Handlung spielt sich im Frühling/Sommer 2012 ab.
    Persönliche Beurteilung
    Der Kleinkriminelle Ryan Lee ist ein schwacher Charakter, aber kein schlechter Mensch. Er hat nichts Ordentliches gelernt und ist aufgrund seiner stetigen finanziellen Schwierigkeiten an den Kredithai und "Schwerkriminellen mit offiziell weißer Weste" mit dem programmatischen Namen Damon geraten. Von dessen Inkasso-Leuten unter Druck gesetzt, kommt er auf die fatale Idee, durch eine spontane Entführung zu Geld zu kommen. Nachdem er sein Zufallsopfer Vanessa Willard in einer Höhle gefangengesetzt hat, wird er wegen einer Kneipenschlägerei verhaftet und wird zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist zu feige, den Beamten von der Entführung zu berichten und überlässt sein Opfer seinem grausigen Schicksal.
    Nach der Haftentlassung kriecht er bei der einsamen altjüngferlichen Nora Franklin unter, die während seiner Haftstrafe eine Freundschaft mit ihm eingegangen ist. Damon, der von der Entlassung Wind bekommen hat, betreibt mithilfe seiner Schlägertruppe massiven Psychoterror. Wie soll Ryan an das Geld kommen, das er Damon schuldet, ohne erneut kriminell zu werden?
    Ein zweiter Handlungsstrang, der im Gegensatz zu der Geschichte um Ryan und Nora eine Ich-Erzählung ist, schildert den Rückblick auf den ungeklärten Vermisstenfall aus der Perspektive von Jenna, die bei der Familie ihrer besten Freundin und Chefin Alexia den "verwaisten" Ehemann Matthew Willard kennenlernt. Die beiden freunden sich an und verlieben sich allmählich ineinander, aber die verschwundene Ehefrau steht wie ein Phantom zwischen ihnen und überschattet ihr Glück. Matthew kann erst mit seiner Ehe abschließen, wenn er weiß, was aus seiner Frau geworden ist. Als wiederum eine Frau aus Matthews Umfeld entführt wird, kommt Bewegung in den alten Fall...
    "Im Tal des Fuchses" ist ausgesprochen spannend geschrieben und lässt sich deshalb nur schwer aus der Hand legen. Die Spannung entsteht nicht nur wegen der teilweise halsbrecherischen Aktionen der Hauptfiguren, sondern auch durch den Perspektivwechsel, indem die Erzählung an einer besonders kritischen Stelle abbricht, um in den anderen Erzählstrang überzugehen.
    Gut hat mir die Charakterisierung von Ryan Lee gefallen, der trotz seiner offensichtlichen Schwächen auch seine guten Seiten hat und zumindest teilweise das Mitgefühl des Lesers erwecken kann. Insgesamt sind die Figuren in diesem Roman nicht sehr sympathisch, jedoch mit ihren verschwiegenen und offensichtlichen Problemen sehr interessant. Ab und zu kommen mir einige Charaktere etwas überzeichnet vor: würde eine intelligente Frau wie Nora sich aus lauter Einsamkeit wirklich sehenden Auges in solche Schwierigkeiten stürzen? Hier psychologisiert die Autorin für meinen Geschmack etwas zu viel herum.
    Dennoch bietet "Im Tal des Fuchses" spannende Unterhaltung im von Charlotte Link gewohnten flüssigen Erzählstil. Für Freunde solider Krimis mit eher psychologischer als blutig-reißerischer Ausrichtung vergebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Im Tal des Fuchses

    Kurzbeschreibung:
    Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?
    Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und
    Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der
    Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …
    Meine Meinung:
    Im Tal des Fuchses war mein erstes Buch (Hörbuch) von Charlotte Link und mir richtig gut gefallen.
    Ich habe das Buch bereits vor einiger Zeit selbst verschenkt, da ich so gute Rezensionen dazu gelesen habe und mich deshalb auch schon sehr auf das Buch gefreut.
    Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und ich habe sie in Kürze verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.
    Die Charaktere sind authentisch und nicht in eine Schwarz-Weiß-Schublade gepackt worden. Hier konnte ich richtig mitfühlen, was das Buch für mich so spannend gemacht hat
    Die verschiedenen Erzählerperspektiven haben mir sehr zugesagt und geben der Geschichte die richtige Würze.
    Tatsächlich fällt mir nichts ein, was mich an diesem Buch gestört hat, es war einfach "rund".
    Von mir gibt es 4,5 Sterne.
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Ausgaben von Im Tal des Fuchses

Taschenbuch

Seitenzahl: 576

Hardcover

Seitenzahl: 576

E-Book

Seitenzahl: 577

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:12h

Besitzer des Buches 246

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