In seinen Händen
Buch von Harlan Coben, Gunnar Kwisinski
Titel: In seinen Händen
Harlan Coben (Autor) , Gunnar Kwisinski (Übersetzer)
Verlag: Goldmann
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448
ISBN: 9783442490004
Termin: März 2020
Aktion
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Kurzmeinung
DieSylke Spannend und logisch. Hatte es aber einmal abgebrochen. Beim 2.mal hat es mich gepackt.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu In seinen Händen
Idylle oder Abgrund, Täter oder Opfer – nichts ist so, wie es scheint ...
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein in einem renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Schließlich ist es der Zufall, der Fernsehreporterin Wendy Tynes auf eine Spur führt: Ein Sozialarbeiter wird als Täter gebrandmarkt. Doch Wendy selbst kommen Zweifel – und in der Vorstadtidylle tun sich Abgründe auf, in denen nichts so ist, wie es scheint ...
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Über Harlan Coben
Der amerikanische Thrillerautor Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Sein Weg in die Schriftstellerei führte über ein Studium der Politikwissenschaft und eine Tätigkeit in der Tourismusbranche. Mehr zu Harlan Coben
Bewertungen
In seinen Händen wurde insgesamt 27 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.
Meinungen
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Spannend und logisch. Hatte es aber einmal abgebrochen. Beim 2.mal hat es mich gepackt.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu In seinen Händen
- bikesbooksboulders
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12. Oktober 2025 um 06:07
Die Sensationsreporterin Wendy glaubt, einem großen Fall auf der Spur zu sein: sie überführt vor laufender Kamera den Pädophilen Dan Mercer. Der beteuert immer wieder seine Unschuld, aber auch als der Prozess platzt, ist er nicht rehabilitiert. Als er Wendy um ein letztes Gespräch bittet, wird er vor ihren Augen erschossen. Mit seinem Tod gibt es keine Möglichkeit, eine verschwundene Teenagerin zu finden, die sein letztes Opfer gewesen sein soll.Weiterlesen
Dass Wendy möglichweise am Tod eines Unschuldigen schuld ist, lässt sie nicht los. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei trifft sie eine Gruppe alter Freunde von Dan, die wie er innerhalb von kurzer Zeit ihre Existenzgrundlage verloren haben. Sind sie alle Opfer einer Verschwörung geworden? Je mehr Wendy nachforscht, desto mehr bringt sie sich selbst und auch ihre Familie in Gefahr.
Ein zweiter Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Suche nach der verschwundenen Teenagerin. Ist Dan wirklich daran beteiligt? Das Mädchen ging auf die gleiche Schule wie Wendys Sohn und in den Gesprächen mit ihm erfährt Wendy Dinge, die nicht in den Ermittlungsakten stehen.
Der Krimi ist eine Mischung aus guten Ansätzen und Klischees, aus Spannung und Vorhersehbarkeit. So wusste ich gleich am Anfang, was hinter dem Mord an Dan Mercer steckt, aber die Verschwörung um seine Freunde hat mich lange rätseln lassen. Den Einblick in die spießige Welt einer amerikanischen Vorstadt fand ich interessant, gleichzeitig fand ich vieles an Wendy und gerade an ihrem Schwiegervater überzeichnet.
Unterm Strich bleibt ein unterhaltsamer Krimi, bei dem ich mir aber auch sicher bin, dass er mir nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. -
Rezension zu In seinen Händen
- €nigma
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4. Juli 2011 um 10:38
Originaltitel: CaughtWeiterlesen
Inhaltsangabe (amazon)
Idylle oder Abgrund, Täter oder Opfer – nichts ist so, wie es scheint ...
Die
17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben:
mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem
Bein im renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen.
Derweil feiert Fernsehreporterin Wendy Tynes mit ihrer Show Quotenerfolge: Vor laufender Kamera stellt sie mutmaßlichen
Sexualverbrechern eine Falle. Ihr neues Opfer ist Sozialarbeiter Dan
Mercer, den sie mühelos überführt und der bald auch mit Haleys
Verschwinden in Verbindung gebracht wird. Doch Dans Geschichte ist nicht so einfach, wie alle glauben, und nach und nach kommen Wendy Zweifel.
Sie beginnt neue, unbequeme Fragen zu stellen. Und obwohl ihr dabei jemand gewaltige Steine in den Weg legt, merkt sie bald, dass auch in der Vorstadtidylle oft alles anders ist, als es scheint …
Meine Beurteilung
Im Prolog dieses Krimis erzählt der Ich-Erzähler Dan Mercer von dem Tag, an dem sich sein Leben radikal änderte. Der engagierte Sozialarbeiter wurde von einem jungen Mädchen, das ihm von einer Internetplattform bekannt war, um Hilfe gebeten. Als er die angegebene Adresse aufsuchte, erwartete ihn dort nicht etwa eine hilfsbedürftige Jugendliche, sondern die Reporterin Wendy Tynes mit ihrem Kamerateam.
Die Protagonistin des Hauptteils ist Wendy, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Pädophile in Fallen zu locken und so der Gerichtsbarkeit zuzuführen. Voller Überzeugung, dass auch Dan ein Pädophiler sei, stellt sie ihn öffentlich bloß und ruiniert damit sein Leben. Er wird zwar mangels Beweisen freigesprochen, dann aber in Wendys Gegenwart vom rachedurstigen Vater eines missbrauchten Kindes niedergeschossen.
Wendy bekommt Gewissensbisse und versucht, noch nachträglich die Schuld oder Unschuld von Dan zu beweisen. Besonders setzt ihr der Gedanke zu, dass durch ihre Hetzkampagne möglicherweise auch das Leben der siebzehnjährigen Haley auf dem Spiel steht. Wenn Dan dieses Mädchen entführt und irgendwo eingesperrt hat, ist sie jetzt dem Tod geweiht...und Wendy ist verantwortlich.
In diesem Roman ist nichts so, wie es scheint. Wendy stellt bald fest, dass die Hintergründe dieses Falls weit in die Studienjahre von Dan Mercer zurückreichen. Mit ihrem Herumstochern in der Vergangenheit hat sie sich Feinde gemacht, die sich jetzt anschicken, Wendys Existenz durch Rufmord zu zerstören und damit auch ihrem geliebten Sohn Charlie zu schaden.
Das zentrale Thema ist - wie so oft bei dem vierfachen Vater Harlan Coben - die Beziehung zwischen Eltern und ihren jugendlichen Kindern. Die bedingungslose Liebe der Eltern zu ihren Kindern treibt manchmal seltsame Blüten und führt trotz bester Absichten zu tragischen Verstrickungen.
Ein weiteres Thema, das gerade im Hinblick auf die Probleme Jugendlicher zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind die Gefahren des Internets.
Es wird erschreckend klar, wie einfach es ist, sich im Internet eine fiktive Identität zuzulegen, aber auch, wie leicht fremde Leute im Zeitalter von Facebook & Co den Lebenslauf anderer Menschen lückenlos einsehen können.
Die Charakterisierung der Romanfiguren ist gelungen, nur mit Wendys (für mich so nicht glaubwürdigen) Wandlung von der hinterlistigen Reporterin zum rettenden Engel hatte ich meine Probleme.
Fazit: "In seinen Händen" ist ein ideenreicher und thematisch aktueller Krimi, der flüssig und größtenteils spannend geschrieben ist, lediglich im ersten Teil empfand ich manchmal gewisse Längen. Für Liebhaber des nicht-brutalen, eher blutlosen Krimigenres, besonders für Eltern von Teenager, gebe ich eine Leseempfehlung.
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Besitzer des Buches 85
Update: 12. Oktober 2025 um 06:07






