Im Morgengrauen

Buch von Stephen King

Cover zum Buch Im Morgengrauen

Titel: Im Morgengrauen

4 von 5 Sternen bei 43 Bewertungen

80,5% Zufriedenheit

Band 1 der

Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783548263762

Termin: Januar 2006

Aktion

Zusammenfassung

Serieninfos zu Im Morgengrauen

Im Morgengrauen ist der 1. Band der Skeleton Crew Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 1985. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 1985.

Über Stephen King

Der amerikanische Autor Stephen King kam 1947 in Portland zur Welt. Er durchlebte eine schwere, mit traumatischen Erlebnissen belastete Kindheit. Inspiriert von Science-Fiction- und Fantasy-Filmen verfasste er im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Mehr zu Stephen King

Bewertungen

Im Morgengrauen wurde insgesamt 43 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Mich hat das Buch unterhalten, auch wenn ich nicht alles gut darin fand

    KarinJ

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im Morgengrauen

    • 19. Oktober 2025 um 10:42
    Inhalt :
    […]
    Diese sind:
    Der Mann, der niemandem die Hand geben wollte - Ein alter Mann erzählt seinen Freunden im Club von dem lange vergangenen Abend, als er mit einem Mann pokerte, der grundsätzlich niemand die Hand gabAchtung - Tiger! - Ein kleiner Junge muß während der Schulstunde zur ToiletteOmi - Ein 11jähriger Junge muß ein paar Stunden lang mit seiner bettlägrigen, gefürchteten Großmutter alleine verbringenMorgenlieferungen - Der Milchmann bringt nicht nur Milch und SahneDer Nebel - Ein Mann und sein kleiner Sohn werden zusammen mit vielen anderen Kunden und Angestellten in einem Supermarkt von einem unheimlichen Nebel eingeschlossen, in dem sich Monster verbergenBewertung: Mir hat am besten die letzte Geschichte "Der Nebel" gefallen. Vermutlich weil in dieser sehr umfangreichen Geschichte Raum ist für die vielen Abschweifungen, die Stephen Kind so häufig ein baut. In der allerersten, sehr viel kürzeren Story vom Pokerabend konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich diese Schlenker interessant oder störend fand; ob damit der Gedankengang eines alten Menschen nachgeahmt wird, der nicht mehr ganz beim Thema bleiben kann, oder ob der Autor sich nicht zurückhalten konnte, Schlenker einzubauen, selbst wenn wenig Platz dafür ist. Auch die Namen der Anwesenden zu den beiden Abenden waren mir zuviel. Ich fühlte mich damit zugeschüttet. Zudem erschien mir die Idee der Handlung nicht unbekannt/ neu zu sein, und letztendlich gewann ich den Eindruck, der Horror der Beteiligten entsteht aus deren Einbildung. An sich durchaus eine interessante Botschaft, dass es keine Horrorwesen oder reale Eindrücke braucht, um sich zu fürchten. Ich glaube aber nicht, dass das die Absicht des Autors war. Ich dachte, er verwendet eine abgenutzte Idee und versucht mit allen Mitteln Spannung aus der Handlung zu pressen. Beispielsweise indem er seinen Erzähler mehrmals zeitaufwändig seine Pfeife bauen lässt oder dass er andeutet, der Butler könnte über all die Jahrzehnte dieselbe Person geblieben sein. Das fand ich lahm.
    Auch in der 3. Geschichte, die von der Großmutter, scheint der Horror mehr aus der Einbildung zu kommen. Dennoch konnte ich mich in die Situation des kleinen Jungen hineinversetzen, der allein mit jemandem sein muss, den er fürchtet. In dieser Geschichte hat mir jedoch nicht gefallen, dass körperliche Merkmale Ausdruck des Charakters sein sollen und sie klischeehaft bewertet werden.
    Die 2. wie die 4. Geschichte fand ich irritierend. Möglicherweise, weil sie sehr kurz sind und eine Episode beschreiben, ohne dass etwas dabei groß herauskommt. Das Ende ist offen. Stephen Kind schreibt dann in seiner letzten Geschichte etwas über das Hitchcock-Ende, das dem Zuschauer/Leser überlässt, die Handlung gedanklich fortzuführen. Mir war an beiden Kapiteln zuwenig dran. Die Tiger-Geschichte fand ich typisch amerikanisch: Selbst wenn die Toilette von einem Tiger blockiert ist, traut man sich nicht, die Toilette fürs andere Geschlecht zu benutzen. Bei der Geschichte vom Milchmann kam ich nicht darauf, was das soll. Da sie im Englischen "Milkman 1" heisst, glaube ich, dass sich der Sinn erst in den Fortsetzungen ergibt. Bis dahin hat man zumindest eine Geschichte gelesen, welche im titelgebenden Morgengrauen stattfindet. Alle andern Geschichten sind zeitlich anders angesetzt. Daher finde ich es passender, dass im englischen Original ein anderer Buchtitel gewählt worden war: "Sceleton Crew 1".
    Die 5. Geschichte "Der Nebel" wurde verfilmt. Hier sollte man wissen, dass das Ende im Film ein anderes ist. Weil an ein paar Stellen bin ich über das Tempus gestolpert, welches ein anderes hätte sein müssen, wenn das Ende daselbe gewesen wäre. Auch an anderen Stellen, die damit nichts zu tun haben, fand ich die Zeitform nicht immer passend. Im Unterschied zum Film wirkten die Menschen in der Textform auf mich nicht ganz so nervenaufreibend. In dieser Situation, in der an die 80 Personen zusammen eingesperrt sind, kommt es bald zu Reibereien und Konflikten. Im Buch ist Raum für Gedanken, die der Erzähler zum Verhalten seiner Mitmenschen hat. Die machen deren Verhalten verständlicher und erträglicher und meine Vorstellung der Begebenheiten war milder, als im Film dargestellt. Der Film wurde außerdem um verschiedene Szenen z. B. Kämpfe mit Monstern erweitert. Insgesamt fand ich die Geschichte gut und über die gesamte Länge interessant. Sie hat verschiedene Aspekte z. B. neben den Monstern aus dem Nebel auch die menschlichen Monster, die in ganz normalen Menschen zum Vorschein kommen können. Der Umgang mit Alkohol ist allerdings bedenklich. Da wird so einiges gesoffen quasi als Medizin.
    Zusammengefasst hat mich das Buch unterhalten, auch wenn ich nicht alles gut darin fand, und ich gebe ihm insgesamt 3 Sterne.
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Ausgaben von Im Morgengrauen

Taschenbuch

Cover zum Buch Im Morgengrauen

Seitenzahl: 288

Hardcover

Cover zum Buch Im Morgengrauen

Seitenzahl: 287

Besitzer des Buches 162

Update: 29. Oktober 2025 um 15:20