Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

Buch von Linus Geschke

  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Das Buch hat mich einfach gefesselt. Mein Fanherz für den Autor wird immer größer!
  • Kurzmeinung

    Emili
    Ich liebe besondere, ungewöhnliche Themen. Interssantes Familiendrama.

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

Du siehst sie nicht, du hörst sie nicht, und doch teilen sie dein Leben. Sie verbergen sich auf dem Dachboden oder im Keller deines Hauses, ohne dass du es bemerkst. Sie kommen erst heraus, wenn du das Haus verlässt. Dann bedienen sie sich an deinem Essen und plündern deinen Kühlschrank, putzen sich mit deiner Zahnbürste die Zähne und tragen deine Kleidung. Sie durchwühlen deine Schränke und Regale, stöbern in Kisten und Truhen. Sie erkunden all deine Geheimnisse, keine dunkle Wahrheit bleibt vor ihnen verborgen. Sie sind deine verborgenen Mitbewohner, und eines solltest du auf gar keinen Fall tun: sie verärgern.
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Bewertungen

Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht wurde insgesamt 12 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Das Buch hat mich einfach gefesselt. Mein Fanherz für den Autor wird immer größer!

    Pasghetti

  • Ich liebe besondere, ungewöhnliche Themen. Interssantes Familiendrama.

    Emili

  • 368 Seiten voller Geheimnisse, Irrungen und Wirrungen

    Chattys Buecherblog

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

    Phrogger im Haus
    Es könnte alles so perfekt sein - die Familie Hoffmann, Sven, Franziska und ihre Tochter Tabea, hat alles was man sich wünscht. Ein schönes Familienleben und ein traumhaftes Haus an der Küste. Doch dann dringt ungeahnt jemand in ihr Haus ein und macht sich dort breit. Der ungebetene Gast bedient sich am Essen und sonstigen Gegenständen im Haus. Als dann aber Gegenstände verschwinden und fremde Spuren auftauchen bezichtigen sich die Eheleute gegenseitig. Die scheinbar makellose Fasade der Eheleute beginnt in sich zu verfallen je merkwürdiger die Vorfälle werden und genau das ist die Absicht des ungebetenen Gasts.
    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Durch die recht kurzen Kapitel und der Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Personen kommt man schnell voran. Es hatte sogar auch ein bisschen etwas von einem Pageturner. Der Wechsel zwischen den einzelnen Perspektiven mit kleinen Cliffhängern zwischendurch sorgt außerdem für die Spannung und Abwechslung beim Lesen.
    Die Spannung war konstant da, allerdings habe ich doch noch ein bisschen mehr Nervenkitzel erwartet. Durch die Perspektive von dem ungebetenen Gast erzählt im "Du" erfährt man zwar die Intention dahinter, aber es hat auch so ein bisschen die Spannung genommen, da man als Leser dann ja schon weiß wer dahintersteckt. Dennoch hielt die Spannung bis zum Schluss.
    Den Plot bzw. das Thema "Phrogger" fand ich äußerst interessant. Habe davon noch nie etwas gehört, aber finde es auch total unheimlich wenn jemand ohne meines Wissens bei mir wohnen würde.
    Mein Fazit:
    Ein toll geschriebenes Buch mit Spannung von Anfang bis zum Ende. Gibt auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

    Der hier vorgestellte Thriller von Linus Geschke ist im Juni 2023 im Piper Verlag erschienen.
    Allgemeines zur gelesenen Ausgabe:
    ISBN: 978-3492064798
    Sprache: Deutsch
    Ausgabe: Broschur mit 368 Seiten
    Inhaltsangabe:
    Du siehst sie nicht, du hörst sie nicht, und doch teilen sie dein Leben. Sie verbergen sich auf dem Dachboden oder im Keller deines Hauses, ohne dass du es bemerkst. Sie kommen erst heraus, wenn du das Haus verlässt. Dann bedienen sie sich an deinem Essen und plündern deinen Kühlschrank, putzen sich mit deiner Zahnbürste die Zähne und tragen deine Kleidung. Sie durchwühlen deine Schränke und Regale, stöbern in Kisten und Truhen. Sie erkunden all deine Geheimnisse, keine dunkle Wahrheit bleibt vor ihnen verborgen. Sie sind deine verborgenen Mitbewohner, und eines solltest du auf gar keinen Fall tun: sie verärgern.
    Mein Leseeindruck/Fazit:
    Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen und dachte, dass ich ziemlich genau wüsste, auf was ich mich bei "Die Verborgenen" einlassen würde. Aber weit gefehlt. Aber immer der Reihe nach. Es gibt eigentlich drei, nein vier Handlungsstränge. Sven und Franziska, deren Liebe im Laufe der Jahre irgendwie erloschen ist. Ihre fast achtzehnjährige Tochter Tabea und dann wären da noch die Phrogger. Ja, es gibt sie wirklich. Phrogger schleichen sich in bewohnte Häuser ein, beobachten und leben praktisch unsichtbar in den Häusern. Hierzu gibt es im Internet spannende Filme. Wie hoch der Wahrheitsgehalt jedoch ist, kann und möchte ich nicht beurteilen.
    Der Thriller wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was die Spannung zumindest anfänglich stark nach oben peitscht. Im Mittelteil jedoch, gleicht der Thriller dann eher einem Roman mit Spannungselementen. Er ist dadurch nicht uninteressant. Jedoch spürt man, dass dem Autor so ein bisschen die Luft ausgegangen ist, und er die Story etwas dreht, um den Fokus nun auf andere Elemente zu legen. Der Schluss war gut, aber der große Knall war für mich nicht dabei. Es gab zwar viel gedanklichen Spielraum, aber der letzte Kick hat mir gefehlt.
    Fazit: 368 Seiten voller Geheimnisse, Irrungen und Wirrungen
    Meine Bewertung: ⭐⭐⭐
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  • Rezension zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

    Im Haus der Hoffmanns leben Sven und Franziska mit ihrer Tochter Tabea – und dann wohnt dort noch jemand. Jemand, den die Familie nicht kennt, von deren Existenz sie nichts wissen, erst recht nicht, dass diese Person ebenfalls in ihrem Haus wohnt, sich an deren Essen bedient, die Dusche nutzt und nachts an deren Betten steht und sie beim Schlafen beobachtet. Ein Phrogger ist in ihr Haus eingedrungen und nutzt nicht nur die Ressourcen, sondern sorgt auch dafür, dass die makellose Fassade der angeblich perfekten Familie bröckelt.
    Ich war extrem gespannt auf den neuen Roman von Linus Geschke, denn seinen letzten Roman „Das Loft“ habe ich gerne gelesen und der Klappentext des Thrillers klang einfach extrem gut. Leider hat mich die Umsetzung nicht wirklich abgeholt.
    Die Idee der Phrogger fand ich genial und auch passend für einen Psychothriller, besonders wenn die Eindringlinge sich nicht nur im Haus einnisten, sondern gezielt Dinge und die Bewohner manipulieren, um Unfrieden und Misstrauen zwischen ihnen zu schaffen. In Teilbereichen wurde das auch umgesetzt, allerdings kam mir diese Thematik viel zu kurz.
    Den Hauptteil nehmen nämlich zum einen Familie Hoffmann und zum anderen ein völlig losgelöster Kriminalfall ein. Bei Familie Hoffmann liegt einiges im Argen, auch wenn das bisher eher totgeschwiegen wurde. Zwar war die Manipulation des Phroggers gut, aber hauptsächlich ging es eher um das Leben der Drei, wie sie sich fühlen, etc. Es wurde viel Zeit darauf verwendet, diese Personen darzustellen – nicht unbedingt uninteressant, aber absolut nichts thrillermäßiges. Die andere Handlung war ein (meiner Meinung nach) willkürlich hinzugefügter Kriminalfall, der zwar mit der Familie Hoffmann verwoben wurde, aber nicht mit der Phrogger-Thematik und darum sollte sich das Buch doch eigentlich drehen, oder???
    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Die Grundidee ist toll, nimmt aber eher eine untergeordnete Rolle im Roman an. Dadurch ist der Roman teilweise interessant, verschenkt aber viel Potential und ist für mich absolut kein Thriller.
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  • Rezension zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

    Wenn du im Schlaf beobachtet wirst
    Bei einer Freundin von mir wurde mal eingebrochen über den etwas erhöhten Balkon im Erdgeschoss und aus dem Wohnzimmer wurden Sachen gestohlen, während sie im Nebenzimmer schlief. Zum Glück hatte sie während der Nacht nichts davon bemerkt, aber ich fand das total unheimlich und gruselig. Allein der Gedanke, dass in den eigenen privaten Räumlichkeiten jemand rumschleicht, ist wirklich beängstigend.
    Von den sog. Phroggern hatte ich noch nichts gehört, lediglich in einigen amerikanischen Filmen kamen verborgene Mitbewohner vor. An einen Film erinnere ich mich ganz deutlich, da hatte ein Mann aus finanziellen Gründen sein riesiges Anwesen verkaufen müssen. Er wollte so gern das Haus behalten, aber das ging eben nicht, aber er kannte sich natürlich bestens aus. So war ihm jeder Schlupfwinkel vertraut und die Käufer und neuen Besitzer bemerkten zunächst nichts.
    In diesem Thriller: „Die Verborgenen“ von Linus Geschke verhält es sich anders. Das Ehepaar Hoffmann besitzt und bewohnt ein traumhaftes Haus direkt am Wasser. Geld spielt hier keine Rolle, denn die Eltern von Franziska Hoffmann sind reich und haben für ihre geliebte Tochter gern dieses riesige alte Haus angeschafft. Franziskas Ehemann Sven hat sich hier aber noch nie wohlgefühlt, er möchte lieber ganz woanders sein, schwärmt von der Großstadt. Keine gute Basis für diese Ehe, obwohl beide ihre wunderbare Tochter Tabea sehr lieben. Ein Mord im Dorf an einer Schulkameradin von Tabea bringt zusätzliche Unruhe ins Geschehen.
    So kommt zunächst niemand auf die Idee, dass hier im Haus irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Autoschlüssel und Lebensmittel verschwinden, Schubladen mit geheimen Inhalten sind plötzlich geöffnet, Dinge tauchen woanders wieder auf. Jeder verdächtigt jeden, was natürlich der ohnehin wackeligen Ehe nicht gut bekommt.
    Mit der Protagonistin Franziska konnte ich überhaupt nicht warm werden, sie kam mir vor wie eine Schaufensterpuppe aus Plastik. Mit Sven und Tabea kam ich gut klar, auch wenn mir Tabeas Kapitel nicht gefielen. (Es gibt außerdem noch Sven-, Franziska- und Phrogger-Kapitel.) Dann gilt es den Mord im Dorf aufzuklären, obwohl der m. E. nach nicht wirklich ins Geschehen passt. Oder muss ein Thriller zwingend einen Mord enthalten?
    Fazit: Bis zum Mittelteil, als der echte – und wirklich absolut unerwartete – Knaller passiert, liest sich das Buch richtig spannend, flaut dann aber schlagartig ab. Enttäuschend zum Ende. Zweieinhalb Sterne runde ich auf drei auf. ***
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

    Über den Autor:
    Linus Geschke lebt in Köln und hat für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen, darunter SPIEGEL Online und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, gearbeitet. Mit seinem Thrillerdebüt gelangte Geschke aus dem Stand auf die Bestsellerliste, seine Jan-Römer-Serie wurde aufwendig für die ARD verfilmt. Sein jüngster Thriller "Das Loft" stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde neben dem "Crime Cologne Award 2022" auch für den "Glauser-Preis 2023" nominiert.
    Zu dem Buch:
    Sven und Franziska Hoffmann haben alles, wovon sie einst träumten: eine wunderbare Tochter und ein traumhaftes Haus an der Küste. Alles könnte perfekt sein. Doch dann dringt jemand heimlich in ihr Haus ein. Der ungebetene Gast bedient sich an ihrem Essen, stöbert in ihren Schränken und steht neben ihren Betten, wenn sie schlafen. Als dann noch Gegenstände verschwinden und fremde Fußspuren im Keller auftauchen, bezichtigen sich die Eheleute gegenseitig. Je merkwürdiger die Vorgänge in ihrem Haus werden, desto mehr bröckelt die makellose Fassade der perfekten Familie. Und genau das ist es, was der Eindringling will …
    Meine Gedanken zu dem Roman:
    Was für eine Vorstellung, man möchte mit seiner Familie in Frieden leben, die Gemeinsamkeit genießen, und doch stellt es sich heraus, dass es Eindringlinge gibt, die sich an deinen Sachen bedienen, in deinen privaten Sachen stöbern, Schränke durchwühlen, Spuren hinterlassen... Wenn man bloß diese Vorstellung zulässt, dann kriegt man doch Gänsehaut. Unmöglicher Eingriff in die Privatsphäre, eine Verletzung, die tief in die Seele geht. Eine Bedrohung, eine Unsicherheit, permanenter Angst.
    So stelle ich mir die Situation vor. Von daher finde ich die Idee des Autors einen Phrogger mit in die Geschichte einzubinden genial. Ich liebe Bücher, in denen Handlungen oder Figuren vorkommen, von denen ich noch nirgendwo anders gelesen habe.
    Der Roman ähnelt leider weniger einem Thriller, sondern mehr einem Familiendrama, dysfunktional und leider mir auch unsympathisch.
    Die Anwesenheit von Phrogger hat mich am Laufen gehalten, denn diesen Aspekt fand ich sehr interessant, ungewohnt und spannend. Dem Roman selbst haben die fesselnden Momente bedauerlicherweise hier und da mal gefehlt.
    Nicht desto trotz konnte ich das Buch gut hören, fand die Thematik interessant und wurde gut unterhalten.
    Vorgetragen wurde das Hörbuch von mehreren Personen: Julia Bautz, Nils Nelleßen, Nicolas Rathod, Nina Reithmeier, Bastian Sierich, Heike Warmuth. Die haben zwar für die Abwechslung gesorgt, doch persönlich ziehe ich eine Lesestimme vor. Das Hörbuch dauerte 10 Stunden 20 Minuten.
    Ich würde den Thriller oder Familiendrama gerne weiterempfehlen, denn von mir gibt es 4 Sterne.
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Ausgaben von Die Verborgenen: Sie leben in deinem Haus, und du weißt es nicht

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 369

Besitzer des Buches 16

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