Thomas Finn - Dark Wood

  • Buchdetails

    Titel: Dark Wood


    Verlag: Knaur TB

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 464

    ISBN: 9783426518748

    Termin: August 2016

  • Bewertung

    3.5 von 5 Sternen bei 23 Bewertungen

    70% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Dark Wood"

    Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab. Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!
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    Sinas
    Nach dem zähen Einstieg immer spannend und abwechslungsreich, nie langweilig.
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    Cocolina
    Guter Schreibstil, die Story war leider gar nicht mein Fall. Nur unsympathische Charaktere. Abbruch

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  • Klappentext lt. Amazon:
    Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben
    Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.
    Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!


    Autor:
    Thomas Finn, geboren 1967 in Chicago, studierte Volkswirtschaft und war nebenbei als Journalist und Autor für diverse deutsche Verlage und Magazine tätig, u.a. als Chefredakteur für das Magazin Nautilus. Seit 2001 arbeitet er als Roman-, Spiele- und Drehbuchautor. Er ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit der Segeberger Feder. Er lebt und arbeitet in Hamburg.


    Buchgestaltung:
    Das Taschenbuch umfasst insgesamt 464 Seiten und ist in unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. Immer abwechselnd wird aus Sicht eines der Survival-Teilnehmer erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte spannend zu lesen. Das Cover finde ich geheimnisvoll und passend zur Story.


    Meine Meinung:
    Als erstes muss ich sagen, dass es nicht mein erstes Buch von diesem Autor war. Ich habe bereits „Aquarius“ und „Weisser Schrecken“ von ihm gelesen, die mir beide sehr gut gefallen haben, und deshalb hatte ich auch gewisse Erwartungen im Vorfeld.


    Die Grundidee von der TV-Survival-Show á la Dschungelcamp und Co. fand ich super und richtig originell. Die Geschichte startet auch spannend und rasant. Man lernt alle Teilnehmer der Reality-Show kennen, die alle Kollegen und Mitarbeiter der gleichen Firma sind. Alle zusammen haben durch ihre Teilnahme an der Show die Möglichkeit, ihre Firma aus der Insolvenz zu retten. Immer abwechselnd erhält man Einblick in die jeweiligen Charaktere und lernt diese gut kennen. Jeder hat Geheimnisse und einiges zu verbergen, der wahre Charakter jedes einzelnen kommt nach und nach zum Vorschein und der ist nicht immer angenehm. In Mitten der norwegischen Wildnis sind sie auf sich allein gestellt und müssen sich wohl oder übel zusammen raufen, untereinander helfen und unterstützen, als nämlich das Grauen und die Gefahr aus verschiedenen Richtungen kommt, auch von Seiten, die niemand erwartet hat. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht schreiben, um nichts zu verraten.


    Der Spannungsbogen war stets oben und Langeweile kam bei mir nicht auf. Ich konnte mir auch alles sehr gut bildlich vorstellen. Das ist Thomas Finn wirklich gut gelungen. Man merkt, dass er auch Drehbuchautor ist. Das Buch hätte Potenzial zur Verfilmung.


    ABER: Wie bei vielen anderen Büchern auch, ist Weniger manchmal Mehr. Ich fand es recht überladen und übertrieben. Es wurden viele Idee reingepackt und versucht umzusetzen. Das meiste wurde am Ende auch aufgelöst und geklärt, aber eben nicht alles. Für mich blieb die ein oder andere Frage am Ende doch noch offen.


    Fazit:
    Das Buch wird als Horror-Thriller angepriesen. Meiner Meinung nach gibt es aber wenig bis gar kein Horror. Gruselelemente sind auf jeden Fall vorhanden, hätte aber aus meiner Sicht noch mehr sein können. Die Geschichte ist toll geschrieben, aber etwas zu überladen und für mich zu wenig Grusel. Trotz meiner Kritikpunkte hat mich das Buch super unterhalten und auch die Grundidee und der Schauplatz waren originell, und nicht zu vergessen das coole Ende – Deshalb vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Sterne.

  • Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben
    Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.
    Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!....(Klappentext)


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    Dieser Roman (ein Horror-Thriller ist es meiner Meinung nach definitiv nicht) beginnt im Grunde wie viele amerikanische Horrofilme - 6 Personen kämpfen in einem Wald ums Überlegen, wobei sich darin ein unheimliches Wesen herumtreibt, während sie sich zusätzlich noch ständig zanken. So far so good...und hört sich ja auch nicht wirklich schlecht an, doch es kam dann anders als man dachte.


    Vor allem die zwischenmenschlichen Konflikte sind hier ein großes Thema. An und für sich würde das einem Roman die gewisse Würze verleihen, hier nimmt es jedoch immer wieder die Spannung.
    Die Spannung ist auch das eigentliche Problem dieses "Horror-Thrillers", denn kaum ist diese vorhanden, fällt sie wieder in sich zusammen. Entweder aufgrund irgendwelcher unnötigen Zankereien zwischen den Protagonisten oder der spannende Moment wird zu schnell abgehandelt.


    Im Grunde begleitet man die Protagonisten auf einem Survival-Trip. Seitenlange Beschreibungen über deren Kampf ums Überleben mit minimaler Ausrüstung (wobei sie aber immer schnell finden was sie brauchen) in einem Wald, ohne Hilfe von außen. Zu oft scheinen die Protagonisten zu vergessen, daß Regen und Kälte, sowie das verletzte Ego so manchen Charakters, ihr kleinstes Problem in diesem Wald ist. Dadurch wirken die Handlungen der Protagonisten teils unlogisch und alles andere als authentisch. Das ist jedoch nicht die einzige Sache wo es an Logik happert.


    Nun zum Horror bzw. Grusel - der war nämlich so gar nicht vorhanden.
    Der Autor greift Themen wie nordische Troll-Sagen, Wikinger, Verwandlung und 2. WK auf und packt dieses in einen tiefen, norwegischen Wald. Daraus hätte man wirklich etwas machen können. Hier wirken die Themen jedoch irgendwie schludrig zusammengewürfelt, um einem das Ende dann irgendwie logisch erscheinen zu lassen. Des Weiteren war vieles sehr vorhersehbar. Zugegeben, die Auflösung und das Ende waren überraschend, wirken jedoch sehr konstruiert.


    Das Gute an diesem Roman war der Schreibstil und wie der Autor mit der Neugierde des Lesers spielt, daher muss man gezwungenermaßen immer wieder weiterlesen. Man fragt sich ja doch welches Wesen sich hier rumtreibt - ein Troll, ein Yeti, mutierte Nazi-Geister oder doch Wikingerseelen, die ihren Wald verteidigen? Wäre ja, aufgrund der aufgeworfenen Themen alles möglich gewesen. Und obwohl die Auflösung dann überraschend war, war ich nicht ganz zufrieden damit und hätte gehofft es wäre einer meiner Überlegungen gewesen.


    Fazit:
    Für mich war dieser "Survival-Roman" nix - keine Spannung, kein Horror, zu konstruiert mit Logikfehlern im Plot, sowie auch in der Handlung der Protagonisten.
    Einzig der Schreibstil konnte das Buch vor der 1-Stern-Bewertung retten.
    Für diejenigen, die einen Horror-Thriller erwarten, der einem vor Angst das Höschen verlieren und die Nägel abkauen lässt, kann ich keine Leseempfehlung aussprechen. Eventuell würde es noch als Horror-Roman für Einsteiger durchgehen, obwohl....ne, nicht einmal das. :bewertung1von5::bewertung1von5:


    © Pink Anemone

    Wenn ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. Eine Frau weicht nur zurück, um besser Anlauf nehmen zu können. (Zsa Zsa Gabor)
    :twisted:

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