Kevin Hearne - Erschüttert / Shattered

  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Nach den Auseinandersetzungen mit der nordischen und der griechisch-römischen Götterwelt in den letzten beiden Bänden, die unter anderem ja auch den Abgang der Morrigan bedingt haben, scheinen sich die Dinge um Atticus und Granuaille zu normalisieren – soweit dies überhaupt möglich ist. Granuaille hat nun ihre eigene Hündin – und die Aufgabe, ihr das Sprechen beizubringen, so wie es auch Oberon tut – und im Auftrag Morrigans hat Atticus aus einer anderen Zeitdimension seinen alten Lehrer befreit, den grummeligen Erzdruiden, der in unserer Zeit den Namen Owen Kennedy tragen wird. Es steckt da auch ein wenig Eigennutz drin, denn nach einem seiner letzten Kämpfe sind seine Verwandlungstätowierungen beschädigt – und die kann nur Meister Owen wieder in Ordnung bringen.


    Doch nun ist es so, dass Atticus der Lehrer wird, denn Owen hat 2000 Jahre in extrem verlangsamter Zeit verbracht und dadurch eine ganze Menge Geschichte verpasst – und ist eigentlich, im Vergleich mit seinem ehemaligen Schüler, absolut unerfahren. Was die Grundlage für allerlei lustige Situationen bietet in diesem Band.


    Während sich Atticus also um seinen alten Lehrmeister und seine eigenen Tätowierungen kümmert, erhält Granuaille durch die vedische Gottheit Laksha die Nachricht, dass ihr Vater bei Grabungen in Indien dummerweise ein Gefäß geöffnet hat, das einen überaus gefährlichen Dämon enthalten hat, der nun in ihn hinein gefahren ist und eine Art Pestilenz verbreitet. Zusammen mit ihrer Hündin bricht sie auf, um sich darum zu kümmern – nur um zu erfahren, dass sie dazu ein Hilfsmittel benötigt, das es nur in den verschneiten Höllen des Himalaya gibt. Und so bricht sie auch dorthin auf, um sich mit einigen Yeti zu treffen.


    Sowohl Atticus, wie auch Owen und Granuaille stellen im Laufe ihrer jeweiligen Abenteuer fest, dass alles, aber auch wirklich alles, was sich in den letzten 14 bis 15 Jahren um Atticus herum ereignet hat, viel enger miteinander zusammen hängt, als sie dies zuvor jemals hatten ahnen können und dass sich nun die Schlingen des Schicksals immer enger um sie zusammen ziehen. So eng, dass kaum einem von ihnen noch Raum und Luft zu Atmen bleibt.


    Diesmal gibt es also neben den bereits bekannten Pantheons auch noch einen Ausflug in die vedische Götter- und Mythenwelt – obwohl Ganesha uns ja bereits zuvor einmal kurz über den Weg gelaufen ist. Nachdem in den letzten Bänden Granuaille und Atticus die Erzähler gewesen sind, kommt nun auch noch die Perspektive von Owen dazu, die wirklich ziemlich eigen sein kann. Das erfordert insgesamt beim Lesen ein wenig mehr Aufmerksamkeit, macht aber auch gesteigerten Spaß. Genau, wie Oberons Plan, einen hundischen Nachfolger zu Miyamoto Musashis „Go Rin No Sho“ zu schreiben, „Das Buch der fünf Fleischsorten.“ Denn, wie so oft geht es auch in diesem Roman mal wieder sowohl um die metaphorische, wie auch die reale Wurst. Zumindest aus seiner Sicht. Und er bekommt in dieser Hinsicht auch noch Zustimmung von allerhöchster Stelle.


    Wieder ein wunderbarer Beitrag zur Reihe – der einen nach dem achten Band gieren lässt.

  • So langsam nähere ich mich dem aktuellen Stand der Serie , den mittlerweile 7. Teil habe ich soeben gelesen. Für alle welche die Serie noch nicht kennen. Unbedingt mit Teil 1 starten, sonst versteht ihr gar nichts!

    Geschichte: Atticus , der einstmals letzte Druide , hat inzwischen Gesellschaft bekommen durch seine Gehilfin Granuaile, die er als Druidin ausgebildet hat. Die Irische Göttin Morrigan hat Atticus ebenfalls ein Geschenk hinterlassen in Form seines damaligen Lehrmeisters und Erzdruiden, den sie einfach auf einer Zeit-Insel abgesetzt hatte, d.h. für Owen sind nicht 2000 Jahre vergangen sondern ein paar Minuten und die Situation ist eine völlig neue. Atticus der einstige Schüler, wird zum Lehrer und Kindermädchen, während nach wie so ziemlich alle auf dieser Welt , Ihn umbringen wollen. Granuaile hat ihre eigenen Probleme und muss nach Indien, da ein Dämon Besitz von Ihrem Vater genommen hat und sie ihn retten will...

    Wer es bis zu Teil 7 geschafft hat, dem braucht man nicht viel zu erklären. Geniale Dialoge, sprechende Hunde, sämtliche Götter die es gibt aus jeder Zeit-Periode , Hexen , Werwölfe, Vampire, Feen. Es gibt nichts was es nicht gibt in diesem Buch und trotz der verrückten Geschichte, bleibt ein roter Faden der einfach Laune macht. Vielleicht ein etwas schwächerer Teil gegenüber den anderen aber auf sehr hohem Niveau. Es sind trotz allem in jedem Fall 5 Sterne, da der unterschied zu anderen Büchern schon enorm ist.

    Fazit: Empfehlung für Fans der Serie, denn die ist nach wie vor erste Wahl!:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Kevin Hearne - Shattered“ zu „Kevin Hearne - Erschüttert / Shattered“ geändert.