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Cecelia Ahern: Hundert Namen / One Hundred Names

Hundert Namen

3.8 von 5 Sternen bei 59 Bewertungen

Verlag: FISCHER Taschenbuch

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783596186839

Termin: November 2013

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  • Die Autorin:
    Cecelia Ahern verzaubert Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihren originellen, berührenden Geschichten voller Humor und Magie. Die junge Irin ist Bestsellerautorin vom ersten Moment an – geliebt, verehrt und dabei immer ganz sie selbst.
    1981 in Dublin geboren, schrieb Cecelia Ahern mit gerade einmal 21 Jahren ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere weltweit veröffentlichte Bücher in Millionenauflage.
    Die Autorin wurde für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet, schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate.
    Cecelia Ahern lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin. (Quelle: Amazon.de)


    Klappentext:
    Eine geheimnisvolle Namensliste ist alles, was sie hat. Die Liste ist ein Vermächtnis. Und ihre einzige Chance … Die junge Journalistin Kitty Logan ist am Tiefpunkt: Durch einen schweren professionellen Fehler hat sie fast das Leben eines Menschen zerstört. Und damit auch ihren eigenen Ruf, ihre Karriere und den Glauben an sich selbst. Da bittet ihre Mentorin sie, einen Artikel für sie zu übernehmen. Und auf einmal steht Kitty da mit einem Abgabetermin und einer Liste mit hundert Namen. Hundert Menschen, über die niemand etwas weiß …


    Inhalt:
    Katherine Logan ist eine erfolgreiche Journalistin. Gewesen. Sie hat gern beim Fernsehen gearbeitet, aber da will man sie nicht mehr – denn Katherine hat einen schrecklichen Fehler gemacht; einen Lehrer zu Unrecht vor laufender Kamera des sexuellen Missbrauchs an Schülerinnen angeklagt, ihn an den Pranger gestellt, sein Leben zerstört. Nur weil sie auf der Jagd nach einer großen Story nicht gründlich genug recherchiert hat.
    Jetzt tut Kitty sich vor allem selbst leid. Ihre Karriere ist am Ende, ihre Beziehung auch, sie hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll, und die Freunde und Angehörigen des Opfers ihrer Hetzkampagne machen ihr das Leben zur Hölle. Ihr bester Freund Steve erkennt seine Freundin Kitty nicht wieder – sie scheint nur noch an sich selbst zu denken. Und das ist auch der Grund, aus dem sie ihre Freundin Constance so lange nicht im Krankenhaus besucht hat; obwohl diese nicht mehr lange zu leben hat.
    Bei ihrem letzten Gespräch bittet Constance Kitty, eine Story für ihre Zeitschrift zu schreiben, die Constance selbst nun nie mehr wird schreiben können. Sie sagt Kitty, dass diese einen Umschlag holen soll, der die Informationen zu der Geschichte beinhaltet; doch Kitty und Constance sehen einander nie wieder und Kitty steht hilflos vor dem Inhalt des Umschlags: einer Liste mit hundert Namen, die weder alphabetisch geordnet sind, noch sonst irgendeine Verbindung aufweisen. Wie um Himmels Willen soll Kitty daraus eine Story machen? Und sie hat nur diese eine letzte Chance für eine Story – wenn sie die nicht schafft, ist sie auch diesen Job los. Es steht viel auf dem Spiel – und gleichzeitig ist es genau das nicht, ein Spiel…


    Meine Meinung:
    Ich bin eine treue Cecelia Ahern-Leserin. Wenn es einen neuen Roman gibt, kaufe ich ihn. Und ich freue mich immer auf diese besondere Art des Erzählens, die Frau Ahern mitbringt. Auch diese Geschichte hat den üblichen Ahern-Touch, die Protagonistin, die wieder zu sich selbst finden muss, die Menschen, die Schweres durchgemacht haben und nun neuen Mut schöpfen, einen kleineren oder größeren Funken Magie, ein klein bisschen Kitsch und auch mal was zu lachen.
    Die Geschichte ist deswegen nicht überraschend. Man weiß, worauf man sich einlässt, und genau das bekommt man auch. Vielleicht bin ich gerade deswegen dieses Mal nicht so sonderlich begeistert. Die Geschichte ist nett, das Buch liest sich locker und leicht, aber es ist nichts wirklich Neues mehr und es täte Cecelia Ahern gut, nun auch mal einen Roman zu schreiben, dessen Ende nicht so zuckerwattig ist und dessen Figuren ein paar mehr Ecken und Kanten haben.
    Gerade Katherine bzw. Kitty Logan blieb mir irgendwie zu flach. Wie es mit ihr ausgehen würde, wusste man einfach ab der zweiten Seite und das ist mir wirklich zu wenig. Auch die anderen Figuren waren so gestrickt, wie man es erwartet hat. Niemand sticht aus der Menge heraus und jede Figur könnte auch in einen anderen Ahern-Roman gesetzt werden, ohne dass es auffallen würde. Das finde ich schade, denn ich halte Cecelia Ahern eigentlich wirklich für talentiert und ich mag ihre Erzählstimme sehr; aber langsam müsste sie sich für meinen Geschmack mal etwas weiterentwickeln, etwas bissiger werden vielleicht.
    Jedenfalls ist mein Fazit dieses Mal dies: ein ganz netter Roman für zwischendurch, der alle Erwartungen an einen Roman dieser Autorin erfüllt, gerade weil er nichts Neues bietet und genauso ist, wie jedes Klischee über dieses Genre es behauptet. Schade, denn dadurch wirkt eine gute Idee etwas verschenkt.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Kitty Logan hat eine Todsünde im Bereich Journalismus begangen. Sie hat eine Story herausgebracht, welche sie nicht gründlich genug recherchiert hatte. Nach der Veröffentlichung stellt sich ihre Anschuldigung als falsch heraus und fliegt ihr um die Ohren. Ihre Glaubhaftigkeit scheint mit einem Schlag verloren zu sein, sie wird Opfer von Racheattaken und verliert auch einen ihrer Jobs. Nur eine Person hält noch zu ihr und für diese soll sie einen Artikel schreiben. Das einzige Infomaterial, das sie dazu erhält, ist eine Liste mit Hundert Namen. Worum es dabei geht, was diese Leute verbindet und weshalb sie alle auf dieser Liste stehen, bleibt Kitty jedoch lange Zeit verborgen.


    Cecelia Ahern war für mich lange Zeit ein Garant für tolle Romane. Ihren letzten Roman "Ein Moment fürs Leben" habe ich dann überraschenderweise abbrechen müssen, da ich mit dem Buch und seiner Handlung absolut nichts anfangen konnte. Mit "Hundert Namen" habe ich mich wieder an die Autorin heran getraut, immerhin klang die Story total interessant und versprach einer schöner Ahern-Roman zu werden.




    Die Hintergrundidee konnte mich nahezu hundertprozentig überzeugen. Ich fand es sehr glaubhaft, wie Kitty an diese besagte Liste gekommen ist und warum sie die Zusammenhänge nicht kannte. Ihr "Schicksal" wird gut beschrieben, man kann nachvollziehen, was mit ihr passiert und ihr Gefühlswelt erscheint authentisch. Sie ist meiner Meinung nach nicht direkt ein Sympathieträger für den Leser, aber das hat mich nicht all zu sehr gestört. Interessant fand ich es vor allem Kitty bei ihrer Suche nach den Menschen aus dieser Liste zu begleiten, die sich alle für ganz gewöhnlich halten, aber sobald Kitty an deren Oberfläche kratzt, kommt heraus, dass doch jeder eine besondere Geschichte zu erzählen hat.


    Auch wenn diese Idee so sehr nach einem tollen Ahern-Roman schreit, hat die Umsetzung dann leider nicht mehr so ganz meinen Geschmack getroffen. Ihre Bücher zeichneten sich für mich bisher u.a. immer durch etwas "Märchenhaftes" aus und konnte mich aus dem manchmal tristen Alltag reißen und verzaubern. Das hat dieser Roman leider nicht geschafft. Selbst für Ahern finde ich dieses Buch gerade in der Mitte sehr detailliert und daher so manches Mal etwas langatmig. Eine besondere Atmosphäre, die ich aus ihren anderen Büchern so liebte, ist nicht entstanden. Die Quintessenz, die der Klappentext bereits verrät, nämlich dass jeder Mensch eine spannende Geschichte zu erzählen hat, ist toll, aber ich finde, die Autorin hätte da noch so viel mehr rausholen können, zumal ich von ihren anderen Büchern weiß, dass sie das Talent dazu hat.


    Somit war ich nachdem Lesen froh, dass mir die Romanidee wieder wesentlich mehr zugesagt hat, als bei "Ein Moment fürs Leben" der Fall war, aber ich war auch etwas enttäuscht, dass sich das alte "Ahern-Gefühl" nicht wieder komplett einstellte. Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen, man muss aber bereits sein mit vielen Personen zu jonglieren. Bei der Bewertung war mir eigentlich nach 3,5 Sternen zu mute, aber da ich keine halben Sterne vergebe und mir für 4 Sterne einfach etwas fehlte, hat es leider nur für 3 Sterne gereicht.



    Fazit:
    Eine Verbesserung gegenüber "Ein Moment fürs Leben", aber noch nicht wieder auf ihrem alten Niveau. Ich gebe die Autorin allerdings noch nicht auf und hoffe, dass ihr nächster Roman mich wieder verzaubern wird. 3/5 Sterne.


  • Das neue Buch von Cecelia Ahern Hundert Namen ist von der Scheibweise meiner Meinung nach gut geschieben. Ich finde jedoch in der Mitte zieht sich das Buch etwas, so dass ich öfter in der Versuchung war das Buch weg zu legen. Das Ende des Buches ist jedoch so gut, dass es die lange Mitte mehr als wieder gut macht. Ich fand das Buch sehr gut wenn man das mit der Mitte nicht beachtet :)

  • Auch diesen Roman musste ich unbedingt direkt nach Erscheinen lesen, so wie alle Bücher von der irischen Autorin Cecelia Ahern. Ich hatte mir von den Hundert Namen und der Auflösung zu Beginn mehr erwartet, bin aber trotzdem von der Geschichte sehr angetan. Und freue mich nun wieder ganz furchtbar auf ihren nächsten Roman :)

  • Das Buch hat mir im Grossen und Ganzen gut gefallen, auch wenn es mir am Ende dann doch etwas gar kitschig war. Aber das ist bei solchen Büchern ja auch normal. Der Grundgedanke fand ich echt spannend: Eine Journalistin findet eine Liste mit Hundert Namen. Zu diesen Namen findet sich im Internet absolut nichts, also hilft nur die direkte Begegnung und das Gespräch. Da die Journalistin nur gut 2 Wochen Zeit hat für die Story, kann sie natürlich nicht alle Hundert Personen befragen, schlussendlich sind es dann glaube ich ca. 6 der 100 Namen, über die man mehr erfährt.
    Allerdings war ich dann am Schluss ob der Schlichtheit der "Lösung" zu den Namen, dann doch etwas enttäuscht, da habe ich irgendwie etwas anderes erwartet. Andererseits fand ich die Botschaft darin auch wieder schön, und es steckt etwas Wahres darin...


    Mir gefielen die Protagonisten und die Geschichten zu den einzelnen Personen. Aber auch hier fand ich es teilweise etwas unrealistisch, vor allem gegen Schluss hin....
    Mit dem Schreibstil hatte ich Anfangs etwas Mühe, er war mir, glaube ich, fast etwas zu einfach. Aber daran habe ich mich im Verlaufe der Geschichte gewöhnt und die Geschichte hat sich anschliessend sehr flüssig gelesen.


    Also Fazit: Wer auf Liebesgeschichten und grosse Happy Ends steht, der kommt hier auf jedenfall auf seine Kosten und sollte das Buch auch unbedingt lesen.


    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Buch bewerten soll. Einerseits war es mir zu einfach gestrickt und auch etwas enttäuschend (das Geheimnis um diese Liste...), andererseits hat mir die Idee dahinter und die Geschichten zu den Protagonisten gut gefallen. Es ist sicherlich nicht das beste Buch, dass ich in diesem Jahr gelesen habe, aber es hat trotzdem irgendwie seinen Charme. Ich habe mich jetzt schlussendlich doch für :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: entschieden

    Ich :study: gerade:

    Die Liebe ist ein schlechter Verlierer - Katie Marsh




  • Bei mir hat es die englische Ausgabe nach Hause geschafft. Allerdings schon vor einigen Monaten (um Pfingsten oder Ostern).
    Dieses Mal bin ich nicht in das Geschehen reingekommen. Ich wusste lange nicht, wohin uns Cecelia Ahtern führt und fand die Geschichte so langatmig, dass ich das Buch bis vor 2 Tagen nicht wieder angerührt habe.


    Der Schreibstil ist schon wieder okay und die einzelnen Geschichten zu den 6 Personen gefallen mir auch mehr oder weniger gut.
    Gerade die Idee mit Sam und Mary-Rose finde ich lustig, andere dagegen uninteressant.
    Mir gefällt, dass es eine Rahmenhandlung gibt (Kitty's schlecht recherchierte Story und die damit verbundenen Folgen) und zusätzlich noch die kleineren Geschichten über die einzelen Personen.
    Das Happy End finde ich gut weil ich ehrlich gesagt schon bei Büchern von der Ahern mit so einem rechne. Da gehört für mich ein kitschiger, schöner Schluss einfach dazu.


    Leider finde ich es langsam störend, dass in (ziemlich) jedem Buch von ihr eine Person schwerkrank ist. In "P.S. Ich liebe dich" ist ja bekanntlich auch ein Protagonist durch Krebs gestorben, jetzt schon wieder.


    Am Ende sind es für mich 3 Sterne.

  • Ich bin leider ein kleines bisschen enttäuscht von diesem Buch. Ich habe bisher jedes Buch von Cecelia Ahern gelesen (verschlungen :drunken: ) und fand sie alle toll :D Dieses Buch hat mich aber leider nicht wirklich "umgehauen".


    Der Klappentext klang für mich unmheimlich interessant, wobei ich schon zu Beginn "skeptisch" war, wie man die Geschichten von 100 Personen in dem Buch unterbringen soll. Mit der Hauptperson Kitty wurde ich jedoch leider von Anfang an nicht warm. Sie war mir etwas zu oberflächlich und egoistisch. Sie hat einen sehr großen Fehler gemacht, muss lernen damit umzugehen, das Leben eines anderen Menschen (grundlos) zerstört zu haben; aber ihre Einsicht kam mir nur zum Schluss hin ehrlich gemeint vor. Das ganze Buch über kam Kitty mir etwas zu "jammerhaft" vor. Schon zu Beginn, als sie ihre Freundin Constance, endlich (aber eben leider auch nur dieses eine Mal) im Krankenhaus besucht, wurde Kitty mir leider sehr unsympatisch :-? Dass sie durch Constance´s Bitte dann doch nochmal eine Chance bekommt, sich in ihrem Job zu beweisen, bringt die Geschichte an sich dann zwar etwas ins Rollen, jedoch fand ich es auch hier schade, dass es bei der Liste, die 100 Namen beinhaltet, dann letzt endlich "nur" dazugekommen ist, die Geschichten von sechs Personen näher kennen zu lernen. Das hat für mich irgendwie denn Sinn des Buches nicht wirklich wiedergegeben. :-? Das Ende hat mich dann dank des einen oder anderen Happy-Ends doch noch umgestimmt, dem Buch 3 Sterne zu geben, aber leider war dieses Buch für mich kein typisches "Ahern-Buch", sondern ein vor sich hin plätschernder Roman, in dem man die Geschichten von ein paar Menschen nahegelegt bekommt.


    Schlecht fand ich das Buch nicht, mir waren die meisten der vorgestellten Menschen aus dem Buch und ihre Geschichten (vorallem Birdie) recht symphatisch, aber von Cecelia Ahern habe ich bisher nur besseres gelesen. Von daher hoffe ich einfach, dass mir ihr nächstes Buch wieder besser gefallen wird. :wink: Und obwohl ich jetzt schon den ganzen Mittag über das Buch und meine Meinung dazu grübele, tut es mir schon etwas leid, dass meine Bewertung dafür so neutral bis negativ ausfällt :-? .
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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